Man sagt, Königin Elisabeth II Sei heute früh gesehen worden in der Nähe des jüngsten Einschlags, Dem bei dem Blumenladen. Elisabeth II trug einen hellrosa Mantel Und einen Hut Und goldene Turnschuhe. Sie hielt sich königlich aufrecht Vor dem Hintergrund eines ausgebrannten Plattenbaus. „Your Majesty, was machen Sie hier? – Fragte man sie. – In Kureniwka, um acht Uhr morgens? Zu Ostern? Sind Sie nicht gestorben? Sollten Sie nicht ruhen Im Schloss Windsor Ider wo auch immer? Ah, warten Sie! Sind Sie etwa wie Jesus? Sind Sie auferstanden?“ Die Königin kicherte und sagte: „Ist dies hier nicht Der beste Ort Für tote Königinnen, Für Königinnen, die tot sind?“ Sie stieg in einen Militärlastwagen Aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs Und fuhr zum Gottesdienst.
So sind die Zeiten. Zu Ostern ist für uns Persephone auferstanden.
2025
Кажуть, королеву Єлизавету ІІ Бачили сьогодні зранку Поблизу місця недавнього прильоту Того, що біля магазину квітів Єлизавета ІІ була в ясно-рожевому пальто І капелюшку І золотистих кросівках Трималася по-королівськи рівно На фоні вигорілої п'ятиповерхівки "Your majesty, що ви тут робите? – Запитали її. – На Куренівці, о восьмій ранку? На Великдень Хіба ви не вмерли? Хіба не належить вам спочивати У Віндзорському замку Чи де там? А, чекайте! Ви що, як Ісус? Ви воскресли?" Королева захихотіла і сказала: "Хіба тут – Не найкраще місце Для мертвих королев Для королев мертвих" Вона сіла у військову вантажівку Періоду Другої світової І поїхала на службу
Такі часи На Великдень нам воскресла Персефона
2025
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Art der Quelle:Gedicht Titel des Originals:Кажуть, королеву Єлизавету ІІ Autor:Marina Ponomarenko Veröffentlichung / Entstehung:2025 Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Poesie-Sammlung Link zum Originaltext:
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Schalt das Licht aus, geh nirgendwohin, Bleib allein nur mit dir und dem Schweigen. Denk daran, wie du jung schon vergingst Im ungleichen Kampf mit dir eigen.
Denk zurück, wie du lebtest wie tot, Wie viel Böses du hast getan, Wie du Rückschlag um Rückschlag ertrugst, Bis du selbst an den Grund dich geschlagen hast dann.
Wie du deine eigenen Träume verrietst, Wie du dich von den Deinen getrennt, Wie du flohst vor der Welt – und nicht flohst, Wie du Dunkelheit sinnlos verehrst.
Denk an alles – und werde nun still, Gott nimmt dunklen Geheimnisse an, Und es senkt sich das heilige Feuer herab Auf die letzte Zigarette dann.
Вимкни світло, нікуди не йди, Залишись наодинці з собою. Пригадай, як помер молодим Із собою в нерівнім двобої...
Пригадай, скільки жив мертвяком, Скільки всього лихого накоїв. Як ловив за обломом облом Пробиваючи дно головою...
Як від мрій відрікався своїх, Як зрікався найближчих і кровних. Як від світу втікав і не втік, Як пітьмі поклонявся даремно...
Пригадай собі все й охолонь, Прийме бог твої темні секрети І зійде благодатний вогонь На останню твою сигарету.
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Art der Quelle:Lied Titel des Originals:Пригадай. Мертвий півень Autor:Юрій Іздрик Veröffentlichung / Entstehung:2026 Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Lied-Sammlung Link zum Originaltext:
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Einer der überraschendsten Eindrücke meiner letzten schwierigen Tage der „Aufeinandertreffen zweier Kriege“ sind die Schlangen in Lwiw vor den Bildern von Taras Schewtschenko. Natürlich ist das nicht die erste große Schlange vor einer Ausstellung eines Künstlers, die ich in meinem Leben beobachte. Aber gewöhnlich hängen solche langen Schlangen mit dem Wunsch zusammen, etwas zu sehen, dem man vielleicht im ganzen restlichen Leben nie wieder begegnen wird – so ist es bei großen persönlichen Ausstellungen von Künstlern, für die Werke buchstäblich von allen Kontinenten zusammengetragen werden, und ein Bild, das in einem Museum in Rom ausgestellt ist, kann neben einem Werk aus einer privaten Sammlung in Detroit hängen. Hier aber geht es um den Wunsch, Gemälde zu sehen, die seit Jahrzehnten an den Wänden des Nationalen Taras-Schewtschenko-Museums hängen – und in seinen Sälen gibt es gewöhnlich nicht besonders viele Besucher, von Schlangen ganz zu schweigen.
Doch ich glaube, dass unter denen, die zur Ausstellung in die Galerie ZAG kommen, viele Menschen sind, die die Bilder in Kyiv tatsächlich nie gesehen haben. Es kann auch sein, dass manche diese Werke im Interieur einer modernen Galerie ganz anders betrachtet haben – und Schewtschenko für sich neu entdeckt haben. In diesem Fall können wir von der Notwendigkeit sprechen, die Präsentation des schöpferischen Erbes von Taras zu „modernisieren“ – sowohl als Maler als auch als Dichter – und von der Unterschätzung seines Schaffens und seiner Persönlichkeit. So etwas kommt vor: Wenn ein Mensch zur Ikone gemacht wird, beginnt seine wahre Größe hinter dem kanonischen Bild zu verschwinden.
Wer in dieser Lwiwer Schlange gestanden hat, konnte sich einmal mehr davon überzeugen, worauf Schewtschenko um seines Traums von der Ukraine und vom ukrainischen Volk willen verzichtet hat, mit welch außergewöhnlicher Begabung er ausgestattet war, welch feine Psychologie seinen Porträts eigen ist. Und ja, man hat ihn nicht aus Mitleid mit dem schweren Schicksal eines Bauernjungen aus der Leibeigenschaft freigekauft, sondern aus Bewunderung für die Größe und die Perspektiven seines Talents. Doch Schewtschenkos Opfer war vor allem kein künstlerisches, sondern ein politisches – denn um der Ukraine willen geriet er in Konflikt mit dem Imperium selbst. Und der Gedanke: aus Taras hätte, wäre da nicht der Militärdienst und die Verbannung gewesen, ein großer Künstler werden können (ein großer russischer Künstler natürlich), geworden sei aber ein – wenn auch großer – ukrainischer (also provinzieller) Dichter, ist ein typisches imperiales Narrativ, das noch dazu in der späten kommunistischen Epoche verbreitet wurde.
Der Trick besteht darin, dass Schewtschenko zu seinen Lebzeiten überhaupt kein provinzieller Dichter war, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Ideologie des Imperiums die Existenz eines einzigen russischen Volkes mit Großrussen, Kleinrussen und Belarussen und ihren „Dialekten“ anerkannte (wobei Petersburg allerdings das „kleinrussische“ und das belarussische konsequent auszurotten versuchte – doch das ist weder die erste noch die letzte russische imperiale „Konsequenz“). Jedenfalls war Schewtschenko für seine Zeitgenossen nicht nur der „kleinrussische Kobzar“, sondern auch ein Schriftsteller des Russischen Imperiums. Und genau diese Sicht auf ihn – und nur auf ihn – wurde auch in der Sowjetzeit weitergetragen. Den Ukrainern schien man zwar das Recht auf Existenz als eigenständige Nation nicht mehr abzusprechen, doch Schewtschenko wurde bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion weiterhin im Schulunterricht der russischen Literatur behandelt. Und ja, keinen einzigen weiteren nichtrussischen Schriftsteller gab es in diesem Kurs. Und warum?
Man könnte natürlich sagen: weil Schewtschenko ein Genie war und die Russen, wie es bei ihnen oft vorkommt, auch ihn vereinnahmen wollten – Gogol genügte ihnen offenbar nicht. Doch im russischen Ikonostas gibt es genügend große Schriftsteller, sodass man nicht auch noch Anspruch auf Schewtschenko erheben müsste. Es geht hier nicht um Genialität, sondern um Maßstab. Denn weder vor noch – erst recht nicht – nach dem Zusammenbruch des Russischen Imperiums gab es einen Schriftsteller mit einem derart klaren und leuchtenden antiimperialen Programm. Es gab keinen Menschen, der Russland eine so klare Diagnose stellen konnte, der an die Misshandlungen der „Fremdvölkischen“ erinnern konnte, der verstehen konnte, dass Russland, solange es ein Imperium bleibt, ein unsagbares Übel bleiben wird.
Bei den russischen Zeitgenossen Schewtschenkos werden Sie einen solchen Gedanken nicht finden. Selbst die „fortschrittlichsten“ werden höchstens mit den unglücklichen Bauern Mitleid haben oder die Grausamkeit der russischen Armee im Kaukasus beschreiben – aber gleichzeitig auch mit den Zielen des Imperiums sympathisieren. Russland, seine Armee und seine Geheimdienste verübten unsagbare Grausamkeiten gegen die Völker, die in den Schatten des Imperiums gerieten – und diese ganze Geschichte der Verbrechen ging an der „großen russischen Kultur“ vorbei, während publizistische Zeugnisse darüber höchstens in Emigrantenpublikationen wie der „Kolokol“ von Alexander Herzen erschienen. Von den Schriftstellern, die innerhalb des Imperiums über das Böse des Imperiums sprachen, blieb nur Schewtschenko übrig – und deshalb mussten die russischen Bolschewiki seine Werke einfach in den Kurs ihrer eigenen Literatur aufnehmen, denn eigene Schriftsteller, die ein wahrheitsgetreues Porträt des „Völkergefängnisses“ entsprechend ihrer damaligen pseudo-internationalistischen Ideologie geschaffen hätten, hatten sie schlicht nicht.
Und diese durch Größe und Prophetie bedingte (denn Schewtschenkos Blick auf das russische Imperium ist auch heute noch aktuell) Präsenz von Taras im fremden Schulkanon erlaubt es, noch ein weiteres Stereotyp loszuwerden – den Mythos von Schewtschenko als „Bauernpoeten“. Nein, er war kein Bauernpoet, und das wird auch auf seiner Kunstausstellung deutlich. Ja, er wurde in einer Bauernfamilie geboren, und ein großer Teil seiner Leser war bäuerlich (was für das damalige Russische Imperium ebenfalls phänomenal war, in dem Nikolai Nekrasow nur davon träumte, dass Bauern „ihre“ Schriftsteller lesen und Belinski und Gogol vom Markt nach Hause tragen würden – während die Ukrainer Schewtschenko längst lasen und abschrieben, ganz ohne Nekrasows Aufrufe). Doch das lag einfach daran, dass es in dem Land, in dem Schewtschenko wirkte, noch keine industrielle Revolution gegeben hatte. Aber Schewtschenko war kein Dichter, der sich auf die Besingung des Landlebens konzentrierte – er erhob sich buchstäblich darüber. Über die Geschichte, über den Alltag, über die Religion – das war einer der ersten solchen Aufstiege in der Weltliteratur, und die Ukrainer hatten schlicht Glück, dass ihr erster nationaler Klassiker über eine solche Größe des Denkens verfügte und die Welt und den Staat, in dem er lebte, so genau erkannte. Vielleicht wäre diese Sicht nicht entstanden, wenn Schewtschenko die Welt nur mit den Augen eines Dichters gesehen hätte – doch er konnte sie auch mit den Augen eines außergewöhnlichen Malers betrachten. Eines Malers, zu dessen Bildern sich in den schwierigsten Zeiten für das ukrainische Volk Schlangen bilden – denn jetzt wissen die Menschen, warum sie dorthin gehen.
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Art der Quelle:Essay Titel des Originals:Черга до Тараса. Віталій Портников. 09.03.2026. Autor:Vitaly Portnikov Veröffentlichung / Entstehung:09.03.2026. Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Zeitung Link zum Originaltext:
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Ich geh in ferne Berge, auf die weiten grünen Höh’n, und ich bitt den Wind vom Berge, dass er wach bleibt bis zum Früh’n. Dass er fliegt mit freien Flügeln über Wälder, über Auen und mir sagt, wo meine Liebste – braune Augen, dunkle Brauen.
Refrain Meine Liebe, meine Süße, heller Frühlingsschein, in meinen Augen trag ich dir den ganzen Himmel rein. Ich trag Liebe und auch Sehnsucht, junge Träume still, und die Gärten blüh’n für mich, wenn ich zu dir gehen will.
Und wenn Wind vom hohen Berge fliegen nicht mehr mag, find ich doch mein schönes Mädchen, such sie Nacht und Tag. Über schnelle wilde Flüsse, über Wälder, über Auen Find ich doch den Weg zu ihr – braune Augen, dunkle Brauen.
Refrain x 2 Meine Liebe, meine Süße, heller Frühlingsschein, in meinen Augen trag ich dir den ganzen Himmel rein. Ich trag Liebe und auch Sehnsucht, junge Träume still, und die Gärten blüh’n für mich, wenn ich zu dir gehen will.
Я піду в далекі гори, на широкі полонини І попрошу вітру зворів, аби він не спав до днини. Щоб летів на вільних крилах на кичери і діброви І дізнавсь, де моя мила - карі очі, чорні брови.
Приспів: Мила моя, люба моя, світе ясен цвіт. Я несу в очах для тебе весь блакитний світ. Я несу любов-зажуру, мрію молоду, І сади цвітуть для мене, як до тебе йду.
А як вітер з полонини полетіти не захоче, Все одно знайду дівчину - чорні брови, карі очі. Перейду я бистрі ріки, і бескиди, і діброви І шляхи мені покажуть карі очі, чорні брови.
Приспів x 2
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Art der Quelle:Lied Titel des Originals:Я піду в далекі гори Autor:Володимир Івасюк Veröffentlichung / Entstehung:1968 Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Lied-Sammlung Link zum Originaltext:
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Dunkle Nacht die Berge deckt, Still die Alm sie überflutet, Weiß wie Schnee nur eine steht, Huzul Ksenja dort erblickt. In die blauen Augen schaut er, Lehnt sich still an eine Kiefer, Zarte Worte voller Liebe Spricht er leise zu ihr hin:
„Huzulin Ksenja, Dir spiel ich auf der Trembita, Nur dir allein auf der Welt Erzähl ich von der Liebe. Meine Seele leidet, Trembita-Klang erklingt, Denn mein Herz liebt so heiß Wie ein Feuer voll Glut.“
Heißer Sommer ist vergangen, Der Huzul liebte andre heimlich, Doch von Ksenja nahm er Abschied In der allerletzten Nacht. Und im Tscheremosch spielten Wellen Traurig wurden blaue Augen, Nur der Wind in hohen Kiefern Spielte traurige Lieder sacht:
„Huzulin Ksenja, Dir spiel ich auf der Trembita, Nur dir allein auf der Welt Erzähl ich von der Liebe. Meine Seele leidet, Trembita-Klang erklingt, Denn mein Herz liebt so heiß Wie ein Feuer voll Glut“
Einst hab ich dir ehrlich gesagt: „Liebe mich nicht treulos, nie!" Doch du meintest wohl, Die Liebe sei nur leichtes Spiel.
„Huzulin Ksenja, Dir spiel ich auf der Trembita, Nur dir allein auf der Welt Erzähl ich von der Liebe. Meine Seele leidet, Trembita-Klang erklingt, Denn mein Herz liebt so heiß Wie ein Feuer voll Glut.“
Темна нічка гори вкрила, Полонину всю залила, А в ній постать сніжнобіла,- Гуцул Ксеню в ній впізнав. Він дивився в очі сині, Тихо спершись на соснині, І слова ніжні, любовні, Він до неї промовляв:
"Гуцулко Ксеню, Я тобі на трембіті, Лиш одній в цілім світі Розкажу про любов. Душа страждає, Звук трембіти лунає, А що серце кохає, Бо гаряче, мов жар."
Вже пройшло гаряче літо, Гуцул іншу любить скрито, А гуцулку чорнобриву Він в останню ніч прощав. В Черемоші грали хвилі, Сумували очі сині, Тільки вітер на соснині Сумно пісні вигравав:
"Гуцулко Ксеню, Я тобі на трембіті, Лиш одній в цілім світі Розкажу про любов. Душа страждає, Звук трембіти лунає, А що серце кохає, Бо гаряче, мов жар."
Я тобі казала щиро, Не кохай мене зрадливо, А ти думав, що, можливо, Що кохання - то є жарт.
"Гуцулко Ксеню, Я тобі на трембіті, Лиш одній в цілім світі Розкажу про любов. Душа страждає, Звук трембіти лунає, А що серце кохає, Бо гаряче, мов жар."
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Art der Quelle:Lied Titel des Originals:Гуцулка Ксеня Autor:Ярослав Барнич Veröffentlichung / Entstehung:1938 Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Lied-Sammlung Link zum Originaltext:
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Im grünen Garten, im grünen Garten, Im grünen Garten trafen wir uns, Im grünen Garten, im grünen Garten, Im grünen Garten küssten wir uns.
Refrain: Grüner Garten, Kirschengarten, Bring mir die Jahre zurück! Schenk mir noch einmal als Gabe Die Liebe und den ersten Kuss!
Seit damals sind, seit damals sind So viele Jahre schon vergangen, Und immer wieder, immer wieder Hör ich dieselbe Antwort nur.
Refrain Grüner Garten, Kirschengarten, Bring mir die Jahre zurück! Schenk mir noch einmal als Gabe Die Liebe und den ersten Kuss!
Die Jahre gehen, die Jahre gehen, Und älter werden du und ich, Doch bleibt im Herzen für alle Zeiten Das Lied der Liebe – ewiglich.
Refrain Grüner Garten, Kirschengarten, Bring mir die Jahre zurück! Schenk mir noch einmal als Gabe Die Liebe und den ersten Kuss!
So jung wir waren in jenen Jahren, Voll Zärtlichkeit und voller Glück, Im Herzen bleiben für alle Zeiten Die Treffen und der Abschied zurück.
Refrain Grüner Garten, Kirschengarten, Bring mir die Jahre zurück! Schenk mir noch einmal als Gabe Die Liebe und den ersten Kuss!
Im grünen Garten, im grünen Garten, Im grünen Garten küssten wir uns, Im grünen Garten, im grünen Garten, Im grünen Garten verliebten wir uns.
В зеленім саду, в зеленім саду, В зеленім саду зустрічались, В зеленім саду, в зеленім саду, В зеленім саду цілувались.
Приспів: Зелений сад, вишневий сад, Ти поверни роки назад! Ти поверни мені в дарунок Любов і перший поцілунок!
Від тоді минуло, від тоді минуло, Від тоді минуло літ так багато, І чую я, і чую я, Один і той самий отвіт.
Приспів.
Минають роки, минають роки, А ми старіємо з тобою, Осталась в серці назавжди Та пісня, що зветься любов'ю!..
Приспів.
А молоді були роки, Були і ласки, і кохання, Остались в серці назавжди Ті зустрічі і розставання...
Приспів.
В зеленім саду, в зеленім саду, В зеленім саду цілувались, В зеленім саду, в зеленім саду, В зеленім саду покохались...
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Art der Quelle:Lied Titel des Originals:В зеленім саду. Autor:Василь Котович Veröffentlichung / Entstehung:1970–1980 Originalsprache:uk Plattform / Quelle:Lied-Sammlung Link zum Originaltext:
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