Siehst du, Bruder mein/ Видиш, брате мій

Siehst du, Bruder mein,
mein Gefährte treu,
wie die Kraniche als graues
Band ziehn in die Fern’.

Refrain:
Rufen: „Kru! Kru! Kru!“
In der Fremde sterb ich früh.
Eh das weite Meer ich quere,
reib die Flügel wund,
reib die Flügel wund.

Vor den Augen bebt
endlos weit der Weg,
schwindet, schwindet in den blauen
Wolken ihre Spur hinweg.

Refrain:
Rufen: „Kru! Kru! Kru!“
In der Fremde sterb ich früh.
Eh das weite Meer ich quere,
reib die Flügel wund,
reib die Flügel wund.

1912


Видиш, брате мій,
Товаришу мій,
Відлітають сірим шнуром
Журавлі у вирій.

Приспів:
Кличуть: кру! кру! кру!
В чужині умру,
Заки море перелечу,
Крилонька зітру,
Крилонька зітру.

Мерехтить в очах
Безконечний шлях,
Гине, гине в синіх хмарах
Слід по журавлях.

Приспів:
Кличуть: кру! кру! кру!
В чужині умру,
Заки море перелечу,
Крилонька зітру,
Крилонька зітру.

1912


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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Видиш, брате мій
Autoren: Text: Bohdan Lepky
Musik: Lewko Lepky

Entstehung: 1912
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Deutsche Übersetzung von KI und Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

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Trinket, Brüder, trinket aus (Historischer Festgesang aus dem 17. Jahrhundert)/  Пийте, браття, попийте (Старовинний банкетний кант, ХVIIст.)

Trinket, Brüder, trinket aus,
Schüttet nichts zur Erd hinaus! | (2)

Trinkt euch alle froh und frei,
Dass kein Starrsinn bei euch sei.
Freut euch, tanzt und singet heut,
Einer sei des andern Freud!

Trinket, Brüder, trinket aus,
Schüttet nichts zur Erd hinaus! | (2)

Lasst uns keinen Kummer tragen,
Lasst nach frischem Biere fragen! | (2)

Haben tüchtig wir getrunken,
Ziehn wir heim, gar wohl betrunken.
Mag der Schädel morgen dröhnen,
Wird das Bett uns schön verwöhnen.

Trinket, Brüder, trinket aus,
Schüttet nichts zur Erd hinaus! | (2)

Wenn vom Rausch wir auferstehen,
Wieder nach den Gläsern sehen, | (2)

Nehmen wieder’s Glas zur Hand,
Trinken auf ein langes Leben:

Viele Jahre, viele Jahre,
Viele Jahre lang!

Viele, viele, viele Jahre,
Viele, viele lang!

Schenk uns, o Herr,
Gib uns, o Herr,
Viele Jahre lang!

Trinket, Brüder, trinket aus,
Schüttet nichts zur Erd hinaus! | (2)

Ist das dritte Glas geleert,
Rufen wir, dass jeder’s hört:

Viele Jahre, viele Jahre,
Viele Jahre lang!

Viele, viele, viele Jahre,
Viele, viele lang!

Пийте, браття, попийте,
А на землю не лийте. | (2)

Напийтеся всі п'яні,
Не будете упрямі,
Веселітесь, пляшіте,
Друг друга потішіте.

Пийте, браття, попийте,
А на землю не лийте. | (2)

Ні о чім нам тужити,
Пива велим налити. | (2)

Отпивши як гораздо,
Пойдем потом всі разно,
Болить голова больно,
В постелі лежать вольно.

Пийте, браття, попийте,
А на землю не лийте. | (2)

З похмілля як воставши,
Ті ж чарки в руки взявши, | (2)

Другую ту як вип'єм,
Всі "многа літа" крикнем!

Многая літа, многая літа,
Многая літа!

Многая, многая, многая,
Многая, многая літа!

Сотвори, Господи,
Даруй нам, Господи,
Многая літа!

Пийте, браття, попийте,
А на землю не лийте. | (2)

І третю ту як вип'єм,
Всі "многа літа" крикнем!

Многая літа, многая літа,
Многая літа!

Многая, многая, многая,
Многая, многая літа!

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Пийте, браття, попийте (Старовинний банкетний кант, ХVIIст.)
Autor: unbekannt
Entstehung: 17 Jahrhundert
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Steh auf, mein Volk, steh auf!/ Повстань, повстань, народе мій!

Schon naht der Tag der Volksvergeltung,
die Stunde der Gericht’.
Es gibt auf Erden keine Macht,
die unsern Willen bricht!

Refrain:
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Der Volkskrieg zieht durchs ganze Land,
der heil’ge Kampf lodert hell!
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Den Okkupanten unterm Fuß
brenn unsre Erde hell!

Wir ziehn zum Kampf mit unserm Feind,
mit seinen wilden Scharen.
Wir glauben fest, wir werden bald
das Land von ihnen befreien

Refrain:
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Der Volkskrieg zieht durchs ganze Land,
der heil’ge Kampf lodert hell!
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Den Okkupanten unterm Fuß
brenn unsre Erde hell!

Nicht Knechtschaft, Fron und Sklaverei,
nicht Reiches Kerkerloch!
Wir kämpfen gegen Kremlmacht,
gegen Moskaus Joch!

Refrain:
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Der Volkskrieg zieht durchs ganze Land,
der heil’ge Kampf lodert hell!
Steh auf!
Steh auf, mein Volk, steh auf!
Greif zu den Waffen, schnell!
Den Okkupanten unterm Fuß
brenn unsre Erde hell!

1919


Вже день і йде народної
Розплати кари час.
Немає сили жодної,
Щоб стримувала нас!

Приспів:
Повстань!
Повстань, народе мій!
Берись за зброю вмить!
Іде війна народная,
Священний бій кипить!
Повстань!
Повстань, народе мій!
Берись за зброю вмить!
Нехай під окупантами
Завжди земля горить!

Ми йдемо в бій із ворогом —
Полками орд чудних.
Ми віримо, що зможемо
Звільнити край від них!

Приспів.

Не нам неволя й панщина
Й імперськая тюрма!
Б'ємось проти кремлівського
Московського ярма!

Приспів.

1919


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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Повстань, повстань, народе мій!
Autor: Volkslied
Entstehung: 1919
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Im Herbstgarten blüh’n weiße Astern / В саду осіннім айстри білі.

Im Herbstgarten blüh’n weiße Astern,
Sie neigen still ihr Haupt im Wind.
In meinem Herzen schwindet Hoffnung –. |
Weil ich für dich die Fremde bin. | (2)

Ich war kaum siebzehn junge Jahre,
Als rings die Gärten blühend stand’n.
Von Liebe wusste ich noch gar nichts, |
Mit meinen Schwestern lebt’ ich dann. | (2)

Als ich die weißen Astern pflanzte,
Halfst du mir still beim Gießen zu.
Seit jener Zeit träum ich von Liebe, |
Seit jener Zeit verlor ich Ruh’. | (2)

Als du am Garten still vorbeigingst,
Verlor ich mich in deinem Blick.
Ich stand noch lang unter der Weide, |
Bis Abendnebel langsam wich. | (2)

Und sterb ich einst an meiner Liebe,
Dann bettet mich ins grüne Gras.
Pflückst du dereinst die weiße Aster,|
Denk an die, die dich geliebt hat. | (2)

В саду осіннім айстри білі
Схилили голови в журбі...
В моєму серці гаснуть сили: |
Чужою стала я тобі... | (2)

Мені сімнадцятий минало
Весною, як сади цвіли,
Я про кохання ще й не знала, |
Ми тихо з сестрами жили... | (2)

Як я садила айстри білі,
То ти поміг мені полить...
З тих пір я мрію про кохання, |
З тих пір душа моя болить... | (2)

Як ти проходив мимо двору,
Я задивилась на твій стан,
Стояла довго під вербою, |
Поки вечірній спав туман... | (2)

Коли умру я від кохання,
То поховайте серед трав,
А ти, зірвавши айстру білу, |
Згадаєш, хто тебе кохав... | (2)

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: В саду осіннім айстри білі.
Autor: Volkslied
Entstehung: 19 Jahrhundert
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Volkslied-Sammlung
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Maskva

Maskva verbrannte und versank,
Maskva ging zu den Haien blank.
Vieles gab’s schon, doch so etwas noch nie,
Nun gut – geweint und vergessen ist sie.

Doch man erzählt ihnen immer noch,
es sei nur ein kleiner Brand gewesen, doch.
Und wieder läuft im Staats-TV
ein dummes Gerede, ach herrje.

Bewahrt euch euren Optimismus,
denn darin steckt ein Symbolismus.
Die eine Maskva sank hinab,
die andre folgt ihr bald ins Grab.

Maskva verbrannte und versank,
Maskva ging zu den Haien blank.
Vieles gab’s schon, doch so etwas noch nie,
Nun gut – geweint und vergessen ist sie.

Was gut ausgeht, ist am Ende gut,
lasst brennen, was längst keiner brauchen tut.
Bewahrt euch euren Optimismus,
denn darin steckt ein Symbolismus.
Und denk an das Sprichwort dabei sogleich:
„Brennt das Haus, dann brennt der Schuppen gleich!“

Maskva verbrannte und versank,
Maskva ging zu den Haien blank.
Vieles gab’s schon, doch so etwas noch nie,
Nun gut – geweint und vergessen ist sie.

Nun gut – geweint und vergessen ist sie.

Москва згоріла і втонула
Москва пішла на корм акулам
Все було, та такого ще не було
Ну все, поплакали й забули
А їм розказують про те
Що там просто був пожар
І знов на їхньому рос.тв
Ой, розвели дурний базар
Та зберігайте оптимізм
Бо тут є певний символізм
Одна Москва пішла на дно
І друга піде заодно
Москва згоріла і втонула
Москва пішла на корм акулам
Все було, та такого ще не було
Ну все, поплакали й забули
Все добре те, що закінчується добре
Нехай собі горить старий непотріб
І зберігайте оптимізм, бо тут є певний символізм
Іще прислів'я пригадай – "згоріла хата, гори й сарай!"
Москва згоріла і втонула
Москва пішла на корм акулам
Все було, та такого ще не було
Ну все, поплакали й забули
Все – поплакали й забули

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Maskva
Autor: Дмитро Осичнюк
Musikgruppe: SPIV BRATIV
Veröffentlichung / Entstehung: 2022
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Papa/ Тату.

Schon die Störche vom Neste
Sind weit in den Süden gezogen,
Und die Mutter sitzt traurig
Noch immer am Fenster allein…
Ich erinnere mich noch,
Als du, Vater, die Uniform anzogst,
Du versprachst mir: „Ich komme zurück,
Wenn im Garten blüht der Mai.“

Refrain:
Papa, Papa, mein Papa,
Wie gern würd ich dich wieder umarmen!
In deinen Armen einschlafen,
Vergessen die Sorgen und Angst.
Mit der Schwester im Keller
Sind wir das Verstecken so leid…
Möge Gott dich beschützen
Und das Heer soll der Himmel bewahr’n!

Gestern hat meine Mutter
Mir die Wyschywanka gegeben,
Und die ganze Schule
Blüht in den Wyschywankas so schön.
Doch auf eure Stellungen
Lässt der Feind seine Angriffe beben,
Ich weiß ganz genau, dass du standhältst,
Denn hinter dir werde ich stehn!

Refrain:
Papa, Papa, mein Papa,
Wie gern würd ich dich wieder umarmen!
In deinen Armen einschlafen,
Vergessen die Sorgen und Angst.
Mit dir steht Ukraine,
Darum wirst du niemals gebrochen.
Möge Gott dich beschützen
Und das Heer soll der Himmel bewahr’n!

Schon die Störche vom Neste
Sind weit in den Süden geflogen,
Doch der Sieg wird uns gehören,
Das Land wie Familie vereint.
Mit dem gelb-blauen Kranze
Haben wir die Welt umspannt,
Wird erblühen, wird leben,
Mein Land wird in Glanze erstrahlen!

Refrain (2×):
Papa, Papa, mein Papa,
Wie gern würd ich dich wieder umarmen!
In deinen Armen einschlafen,
Vergessen die Sorgen und Angst.
Mit dir steht Ukraine,
Darum wirst du niemals gebrochen.
Möge Gott dich beschützen
Und das Heer soll der Himmel bewahr’n!

Вже лелеки з гніздечок
Далеко у вирій злетіли,
А матуся сумна знов
Засиділась біля вікна...
Пам'ятаю той день,
Коли Ви, тату, форму оділи,
Обіцяли прийти, як розквітне
В садочу весна!..
Тату, тату, татусю,
Як хочу я вас обійняти!
Задрімати в обіймах,
Забути тривогу і страх!
По підвалах з сестричкою
Вже надоїло ховатись...
Нехай Вас і все Військо
Боронить Господь в небесах!

Вчора мама мене одягнула
В нову вишиванку,
Розцвіла вишиванками знов
Уся школа моя,
А по ваших позиціях
Ворог б'є без перестанку,
Знаю точно, що ви стоїте,
Бо за вами є я!..
Тату, тату, татусю,
Як хочу я вас обійняти!
Задрімати в обіймах,
Забути тривогу і страх!
З вами вся Україна і світ,
Тому Вас не зламати
Нехай Вас і все військо
Боронить Господь в небесах!

Вже лелеки з гніздечок
Далеко у вирій подались,
Перемога за нами,
Країна як дружна сім'я!
Ми у жовто-блакитний вінок
Увесь світ об'єднали!
Розцвіте, заживе, запанує
Країна моя!
Тату, тату, татусю, |
Як хочу я вас обійняти! |
Задрімати в обіймах, |
Забути тривогу і страх! |
З вами вся Україна і світ, |
Тому Вас не зламати |
Нехай Вас і все військо |
Боронить Господь в небесах! | (2)

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Тату
Autor: Василь Мицик
Sängerin: Ярина Мицик
Veröffentlichung / Entstehung: 2022
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Denk zurück / Пригадай. Мертвий півень

Schalt das Licht aus, geh nirgendwohin,
Bleib allein nur mit dir und dem Schweigen.
Denk daran, wie du jung schon vergingst
Im ungleichen Kampf mit dir eigen.

Denk zurück, wie du lebtest wie tot,
Wie viel Böses du hast getan,
Wie du Rückschlag um Rückschlag ertrugst,
Bis du selbst an den Grund dich geschlagen hast dann.

Wie du deine eigenen Träume verrietst,
Wie du dich von den Deinen getrennt,
Wie du flohst vor der Welt – und nicht flohst,
Wie du Dunkelheit sinnlos verehrst.

Denk an alles – und werde nun still,
Gott nimmt dunklen Geheimnisse an,
Und es senkt sich das heilige Feuer herab
Auf die letzte Zigarette dann.

Вимкни світло, нікуди не йди,
Залишись наодинці з собою.
Пригадай, як помер молодим
Із собою в нерівнім двобої...
 
Пригадай, скільки жив мертвяком,
Скільки всього лихого накоїв.
Як ловив за обломом облом
Пробиваючи дно головою...

Як від мрій відрікався своїх,
Як зрікався найближчих і кровних.
Як від світу втікав і не втік,
Як пітьмі поклонявся даремно...
 
Пригадай собі все й охолонь,
Прийме бог твої темні секрети
І зійде благодатний вогонь
На останню твою сигарету.
 

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Пригадай. Мертвий півень
Autor: Юрій Іздрик
Veröffentlichung / Entstehung: 2026
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Ich geh in ferne Berge/ Я піду в далекі гори.

Ich geh in ferne Berge, auf die weiten grünen Höh’n,
und ich bitt den Wind vom Berge, dass er wach bleibt bis zum Früh’n.
Dass er fliegt mit freien Flügeln über Wälder, über Auen
und mir sagt, wo meine Liebste – braune Augen, dunkle Brauen.

Refrain
Meine Liebe, meine Süße, heller Frühlingsschein,
in meinen Augen trag ich dir den ganzen Himmel rein.
Ich trag Liebe und auch Sehnsucht, junge Träume still,
und die Gärten blüh’n für mich, wenn ich zu dir gehen will.

Und wenn Wind vom hohen Berge fliegen nicht mehr mag,
find ich doch mein schönes Mädchen, such sie Nacht und Tag.
Über schnelle wilde Flüsse, über Wälder, über Auen
Find ich doch den Weg zu ihr – braune Augen, dunkle Brauen.

Refrain x 2
Meine Liebe, meine Süße, heller Frühlingsschein,
in meinen Augen trag ich dir den ganzen Himmel rein.
Ich trag Liebe und auch Sehnsucht, junge Träume still,
und die Gärten blüh’n für mich, wenn ich zu dir gehen will.

Я піду в далекі гори, на широкі полонини
І попрошу вітру зворів, аби він не спав до днини.
Щоб летів на вільних крилах на кичери і діброви
І дізнавсь, де моя мила - карі очі, чорні брови.

Приспів:
Мила моя, люба моя, світе ясен цвіт.
Я несу в очах для тебе весь блакитний світ.
Я несу любов-зажуру, мрію молоду,
І сади цвітуть для мене, як до тебе йду.


А як вітер з полонини полетіти не захоче,
Все одно знайду дівчину - чорні брови, карі очі.
Перейду я бистрі ріки, і бескиди, і діброви
І шляхи мені покажуть карі очі, чорні брови.

Приспів x 2

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Я піду в далекі гори
Autor: Володимир Івасюк
Veröffentlichung / Entstehung: 1968
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Huzulin Ksenja/ Гуцулка Ксеня.

Dunkle Nacht die Berge deckt, 
Still die Alm sie überflutet,
Weiß wie Schnee nur eine steht,
Huzul Ksenja dort erblickt.
In die blauen Augen schaut er,
Lehnt sich still an eine Kiefer,
Zarte Worte voller Liebe
Spricht er leise zu ihr hin:

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut.“

Heißer Sommer ist vergangen,
Der Huzul liebte andre heimlich,
Doch von Ksenja nahm er Abschied
In der allerletzten Nacht.
Und im Tscheremosch spielten Wellen
Traurig wurden blaue Augen,
Nur der Wind in hohen Kiefern
Spielte traurige Lieder sacht:

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut“

Einst hab ich dir ehrlich gesagt:
„Liebe mich nicht treulos, nie!"
Doch du meintest wohl,
Die Liebe sei nur leichtes Spiel.

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut.“

Темна нічка гори вкрила,
Полонину всю залила,
А в ній постать сніжнобіла,-
Гуцул Ксеню в ній впізнав.
Він дивився в очі сині,
Тихо спершись на соснині,
І слова ніжні, любовні,
Він до неї промовляв:

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

Вже пройшло гаряче літо,
Гуцул іншу любить скрито,
А гуцулку чорнобриву
Він в останню ніч прощав.
В Черемоші грали хвилі,
Сумували очі сині,
Тільки вітер на соснині
Сумно пісні вигравав:

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

Я тобі казала щиро,
Не кохай мене зрадливо,
А ти думав, що, можливо,
Що кохання - то є жарт.

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Гуцулка Ксеня
Autor: Ярослав Барнич
Veröffentlichung / Entstehung: 1938
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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