Man sagt, Königin Elisabeth II. Marina Ponomarenko.

https://posestry.eu/zhurnal/no-177/statya/kazhut-korolevu-yelyzavetu-ii

Man sagt, Königin Elisabeth II
Sei heute früh gesehen worden
in der Nähe des jüngsten Einschlags,
Dem bei dem Blumenladen.
Elisabeth II trug einen hellrosa Mantel
Und einen Hut
Und goldene Turnschuhe.
Sie hielt sich königlich aufrecht
Vor dem Hintergrund eines ausgebrannten Plattenbaus.
„Your Majesty, was machen Sie hier? –
Fragte man sie.
– In Kureniwka, um acht Uhr morgens?
Zu Ostern?
Sind Sie nicht gestorben?
Sollten Sie nicht ruhen
Im Schloss Windsor
Ider wo auch immer?
Ah, warten Sie!
Sind Sie etwa wie Jesus?
Sind Sie auferstanden?“
Die Königin kicherte und sagte:
„Ist dies hier nicht
Der beste Ort
Für tote Königinnen,
Für Königinnen, die tot sind?“
Sie stieg in einen Militärlastwagen
Aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
Und fuhr zum Gottesdienst.

So sind die Zeiten.
Zu Ostern ist für uns
Persephone auferstanden.

2025


Кажуть, королеву Єлизавету ІІ
Бачили сьогодні зранку
Поблизу місця недавнього прильоту
Того, що біля магазину квітів
Єлизавета ІІ була в ясно-рожевому пальто
І капелюшку
І золотистих кросівках
Трималася по-королівськи рівно
На фоні вигорілої п'ятиповерхівки
"Your majesty, що ви тут робите? –
Запитали її.
– На Куренівці, о восьмій ранку?
На Великдень
Хіба ви не вмерли?
Хіба не належить вам спочивати
У Віндзорському замку
Чи де там?
А, чекайте!
Ви що, як Ісус?
Ви воскресли?"
Королева захихотіла і сказала:
"Хіба тут –
Не найкраще місце
Для мертвих королев
Для королев мертвих"
Вона сіла у військову вантажівку
Періоду Другої світової
І поїхала на службу

Такі часи
На Великдень нам воскресла
Персефона

2025


🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Gedicht
Titel des Originals: Кажуть, королеву Єлизавету ІІ
Autor: Marina Ponomarenko
Veröffentlichung / Entstehung: 2025
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Poesie-Sammlung
Link zum Originaltext: Original ansehen

Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach, veröffentlicht auf uebersetzungenzuukraine.data.blog.


Huzulin Ksenja/ Гуцулка Ксеня.

Dunkle Nacht die Berge deckt, 
Still die Alm sie überflutet,
Weiß wie Schnee nur eine steht,
Huzul Ksenja dort erblickt.
In die blauen Augen schaut er,
Lehnt sich still an eine Kiefer,
Zarte Worte voller Liebe
Spricht er leise zu ihr hin:

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut.“

Heißer Sommer ist vergangen,
Der Huzul liebte andre heimlich,
Doch von Ksenja nahm er Abschied
In der allerletzten Nacht.
Und im Tscheremosch spielten Wellen
Traurig wurden blaue Augen,
Nur der Wind in hohen Kiefern
Spielte traurige Lieder sacht:

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut“

Einst hab ich dir ehrlich gesagt:
„Liebe mich nicht treulos, nie!"
Doch du meintest wohl,
Die Liebe sei nur leichtes Spiel.

„Huzulin Ksenja,
Dir spiel ich auf der Trembita,
Nur dir allein auf der Welt
Erzähl ich von der Liebe.
Meine Seele leidet,
Trembita-Klang erklingt,
Denn mein Herz liebt so heiß
Wie ein Feuer voll Glut.“

Темна нічка гори вкрила,
Полонину всю залила,
А в ній постать сніжнобіла,-
Гуцул Ксеню в ній впізнав.
Він дивився в очі сині,
Тихо спершись на соснині,
І слова ніжні, любовні,
Він до неї промовляв:

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

Вже пройшло гаряче літо,
Гуцул іншу любить скрито,
А гуцулку чорнобриву
Він в останню ніч прощав.
В Черемоші грали хвилі,
Сумували очі сині,
Тільки вітер на соснині
Сумно пісні вигравав:

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

Я тобі казала щиро,
Не кохай мене зрадливо,
А ти думав, що, можливо,
Що кохання - то є жарт.

"Гуцулко Ксеню,
Я тобі на трембіті,
Лиш одній в цілім світі
Розкажу про любов.
Душа страждає,
Звук трембіти лунає,
А що серце кохає,
Бо гаряче, мов жар."

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Гуцулка Ксеня
Autor: Ярослав Барнич
Veröffentlichung / Entstehung: 1938
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Deutsche Übersetzung von KI und Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

uebersetzungenzuukraine.data.blog
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Im grünen Garten/ В зеленім саду.

Im grünen Garten, im grünen Garten,
Im grünen Garten trafen wir uns,
Im grünen Garten, im grünen Garten,
Im grünen Garten küssten wir uns.

Refrain:
Grüner Garten, Kirschengarten,
Bring mir die Jahre zurück!
Schenk mir noch einmal als Gabe
Die Liebe und den ersten Kuss!

Seit damals sind, seit damals sind
So viele Jahre schon vergangen,
Und immer wieder, immer wieder
Hör ich dieselbe Antwort nur.

Refrain
Grüner Garten, Kirschengarten,
Bring mir die Jahre zurück!
Schenk mir noch einmal als Gabe
Die Liebe und den ersten Kuss!

Die Jahre gehen, die Jahre gehen,
Und älter werden du und ich,
Doch bleibt im Herzen für alle Zeiten
Das Lied der Liebe – ewiglich.

Refrain
Grüner Garten, Kirschengarten,
Bring mir die Jahre zurück!
Schenk mir noch einmal als Gabe
Die Liebe und den ersten Kuss!

So jung wir waren in jenen Jahren,
Voll Zärtlichkeit und voller Glück,
Im Herzen bleiben für alle Zeiten
Die Treffen und der Abschied zurück.

Refrain
Grüner Garten, Kirschengarten,
Bring mir die Jahre zurück!
Schenk mir noch einmal als Gabe
Die Liebe und den ersten Kuss!

Im grünen Garten, im grünen Garten,
Im grünen Garten küssten wir uns,
Im grünen Garten, im grünen Garten,
Im grünen Garten verliebten wir uns.

В зеленім саду, в зеленім саду,
В зеленім саду зустрічались,
В зеленім саду, в зеленім саду,
В зеленім саду цілувались.

Приспів:
Зелений сад, вишневий сад,
Ти поверни роки назад!
Ти поверни мені в дарунок
Любов і перший поцілунок!

Від тоді минуло, від тоді минуло,
Від тоді минуло літ так багато,
І чую я, і чую я,
Один і той самий отвіт.

Приспів.

Минають роки, минають роки,
А ми старіємо з тобою,
Осталась в серці назавжди
Та пісня, що зветься любов'ю!..

Приспів.

А молоді були роки,
Були і ласки, і кохання,
Остались в серці назавжди
Ті зустрічі і розставання...

Приспів.

В зеленім саду, в зеленім саду,
В зеленім саду цілувались,
В зеленім саду, в зеленім саду,
В зеленім саду покохались...

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: В зеленім саду.
Autor: Василь Котович
Veröffentlichung / Entstehung: 1970–1980
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Deutsche Übersetzung von KI und Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

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Es lebe, lebe frei die Ukraine/ Хай живе, живе вільна Україна.

Einst in Zargrad, ruhmreiche Kosaken,
Hingen Feinde sie grausam an Haken.
Noch einmal blickt’ er ins helle Licht –
Und sprach in der Todesstunde schlicht:

Refrain:
Es lebe, lebe frei die Ukraine.
Es leben, leben ewig die Kosaken.
Es blühe, blühe rot die Kalina,
Sollen Feinde vergehen auf ewige Zeit! (2)

Wenn Feinde uns pfählten mit grausamer Hand,
Uns lebendig verbrannten im glühenden Brand,
Die Kosaken erflehten vom Henker kein Leben,
Ihr Sinnen war einzig dem Vaterland ergeben.

Refrain

Wer heute lebt und künftig wird leben,
Wer noch die Pfade der Kosaken wird gehen,
Dass Freiheit gedeihe, dass Menschen sich freun –
Gib ihnen, Gott, ein letztes Mal zu sagen!

Refrain

(Rezitation)
Möge niemals die Sonne erblicken,
Wer die Heimat verriet – ihn soll sie nicht schmücken!
Wie Kain, der erste Mörder der Welt,
Sei ihm Vergebung niemals gestellt.
Kein Verzeihen sei jenen gegeben,
Die aus verfluchter Habgier im Leben
Im eigenen Herzen den Freiheitsgeist schlugen
Und dem christlichen Glauben entsagten in dunklen Fugen!

Refrain

Sollen Feinde vergehen auf ewige Zeit!
Hej! Hej!

Як у Цареграді, славних козаченьків,
Вражі бусурмани, вішали на гак.
Глянувши востаннє на цей світ біленький,
У смертну годину козак мовив так:

Приспів:
Хай живе, живе вільна Україна.
Хай живуть, живуть вічно козаки.
Хай цвіте, хай цвіте червона калина.
Нехай згинуть воріженьки на вічні віки. | (2)

Як вороги кляті нас на кіл сажали,
Як живцем палили, у смолі пекли,
Козаки у ката життя не благали
Про долю країни думи їх були.

Приспів.

Хто живе на світі і хто жити буде,
Хто шляхи козацькі буде ще топтать,
Щоб буяла воля, щоб раділи люди, –
Дай їм, Бог, востаннє ці слова сказать.

Приспів.

Речитатив:
Хай ніколи не побачить сонця той,
Хто зрадив Батьківщину,
Як Каїну, першому вбивці на землі,
Ніколи не було, нема і не буде прощення.
Хай так і не буде прощення тим,
Хто заради лаковства проклятого,
Вбив у серці своїм
Волелюбний дух народу нашого,
Відцурався віри християнської!

Приспів.

Нехай згинуть воріженьки на вічні віки!
Гей-гей!

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Хай живе, живе вільна Україна.
Autor: Mykola Schaposchnyk
Veröffentlichung / Entstehung: 1990er
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Lied-Sammlung
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Für die Ukraine, für ihre Freiheit/ За Україну, за її волю.

Für die Ukraine, mit Flammen des Eifers,
Vorwärts, ihr Brüder, geschlossen voran!
Die Stunde ruft uns –
Lasst uns vollbringen den heiligen Plan!

Refrain:
Für die Ukraine, für ihre Freiheit,
Für Ehr’ und Ruhm – für unser Volk!

O Ukraine! O teure Mutter,
Dir schwören wir Treue im heiligen Eid!
Herzblut und Liebe,
Alles dir geben in unserem Kampf!

Refrain

Schmähliche Fesseln zerrissen wir schon,
Und stürzten den Zarenthron!
Aus Joch und Kerkern brechen wir aus,
Ziehn in die freie Welt hinaus!

Refrain

Vorwärts nun, Brüder! Die Fahne wehet,
Die Sonne erglüht in unsrem Blick.
Brüderlich einig,
Waffenblitz, Zorn – und der Freiheit Gesang!

Refrain

Änderung des Refrains:
Für die Ukraine,
Für ihr Geschick,
Für Ehr’ und Freiheit,
Für unser Volk!

За Україну, з огнем завзяття,
Рушаймо, браття, всі вперед!
Слушний час кличе нас,
Ну ж бо враз сповнять святий наказ!

Приспів:

За Україну, за її волю,
За честь, за славу, за народ!

О, Україно! О, рідна Ненько,
Тобі вірненько присягнем.
Серця кров і любов –
Все тобі віддати в боротьбі!

Приспів.

Ганебні пута ми вже порвали
І зруйнували царський трон.
З-під ярем і з тюрем,
Де був гніт, ідем на вольний світ!

Приспів.

Вперед же, браття, наш прапор має
І сонце сяє нам в очах.
Дружній тиск, зброї блиск,
Кари гнів і з ним свобідний спів!

Приспів.

Відміна приспіву:
За Україну,
За її долю,
За честь і волю,
За народ!

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: За Україну, за її волю.
Autor: Text Mykola Voronyi, Musik Yaroslav Yaroslavenko
Veröffentlichung / Entstehung: 1917
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Volkslied-Sammlung
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Schwarze Brauen, braune Augen/ Чорнії брови, карії очі. 

Schwarze Brauen, braune Augen,
Dunkel wie Nacht und klar wie der Tag,
Braune Augen – Mädchenaugen,
Wer lehrte euch Liebesplag?

Schwarze Brauen, braune Augen,
Bange wird mir, wenn ich euch seh.
Schlaflos lieg ich manche Nächte,
Denk an euch in Leid und Weh.

Seid ihr fern – und doch so nahe,
Leuchtet ins Herz wie Sternenschein.
Tragt ihr Gift in euren Blicken,
Oder seid ihr Heiler mein?

Schwarze Brauen – seidne Bänder,
Immer nur euch schaut ich an.
Braune Augen, Dornenaugen,
Immerzu euch schauen kann.

Braune Augen, habt ihr mich verzaubert?
Welchen Zauber sandtet ihr?
Vor dem bösen Blick, ihr Lieben,
Helft nur ihr – nur ihr allein mir.

Чорнії брови, карії очі,
Темні як нічка, ясні як день,
Карії очі - чарі дівочі!
Де ви навчились зводить людей.

Чорнії брови, карії очі,
Страшно дивитись на вас під час.
Не будеш спати іноді ночі,
Все будеш думать, очі про вас.

Вас і немає, а ви мов тута.
Світите в душу, як дві зорі.
Чи в вас улита яка отрута,
Чи, може, й самі ви знахарі.

Чорнії брови - стрічки шовкові!
Все б тільки вами я любувавсь!
Карі очиці - очі тернові!
Все б я дивився тільки на вас.

Карії очі. Ви поробили,
Наворожили ви щось мені.
Та од пристріту, оченьки милі,
Тільки й поможете ви одні.

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Чорнії брови, карії очі
Autor: Konstantin Dumitrashek
Veröffentlichung / Entstehung: 1854
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Volkslied-Sammlung
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Wenn du gehst am Uferrand/ Коли ти берегом ідеш.

Wenn du gehst am Uferrand,
brich die Kalina nicht!
Ziehst du fort ins Heeresland,
lieb das Mädchen nicht!

Refrain:
O ich weiß noch jene Zeit,|
du weintest still um mich,|
und zum Abschied, weit und breit,|
winktest du mit Tuch so inniglich.| (2)

Als der Bursche zog zum Heer,
schwor das Mädchen Treu ihm zu,
sprach: „Ich wart auf dich so sehr“,
schenkte ihm ihr Tuch dazu.

Refrain

Ein Jahr verging, das zweite auch,
der Kosak kehrt vom Heer,
die Gärten blühn, die Seele bebt,
das Herz schlägt kaum noch mehr.

Der Kirschgarten, der grüne Hain,|
Kalina nah am Haus,|
und die Mutter, alt und mild,|
tritt ihm freudig raus. | (2)

Refrain

Wenn die Kalina einst verblüht,
dann brich den Zweig dir ab!
Kehrst du heim vom Heereszug,
lieb dein Mädchen dann!

Refrain

Коли ти берегом ідеш,
То не ламай калини!
Коли ти в армію ідеш,
То не кохай дівчини!

Приспів:
Ой, помню, помню я той час - |
Ти плакала за мною |
І на прощання раз у раз |
Махала хустиною. | (2)

Як їхав хлопець до войська,
Дівчина присягала,
Казала буде вірно ждать,
Хустину дарувала.

Приспів.

Пройшов годок, пройшов другий,
Козак з войська вертає,
Сади цвітуть, душа тремтить,
Аж серце завмирає.
Вишневий сад, зелений гай, |
Калина коло хати, |
Стріча солдата-вояка |
Старенька його мати. | (2)

Піриспів.

Коли калина й одцвіте,
Тоді ламай калину!
Коли ти з армії прийдеш,
Тоді кохай дівчину!

Піриспів.

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Art der Quelle: Lied
Titel des Originals: Коли ти берегом ідеш
Autor: Volkslied, Moderne Version von Mykola Oreshko und der Band „Duliby“
Veröffentlichung / Entstehung: 19. Jahrhundert
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: YouTube
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4-5-0


Der Ausdruck 4.5.0 wird am häufigsten im ukrainischen Militärslang verwendet.
Hauptbedeutung: „Alles ruhig“ oder „Alles in Ordnung“ – dieser Code dient der schnellen Übermittlung der Information, dass im Verantwortungsbereich der Einheit keine feindliche Aktivität oder sonstige Bedrohungen festgestellt wurden.
Kaffee drei-in-eins mit Solarium-Geschmack, 
Elite hier und da — verfluchtes Jaguar-Pack.
„Kropiva" hängt schon wieder, Starlink schläft gleich ein,
Kommandeur brüllt laut: "Tiefer graben - rein hinein!"

Ich trag die Weste wie ’ne zweite Haut,
Hab längst vergessen, wie meine Wohnung ausschaut.
Wieder ein Einschlag, die Decke zerfällt —
Willkommen im Hotel unserer Welt.

Wir tragen die Welt ganz allein auf den Schultern!
Die ersten Atlanten auf rostigen Karren.
Füll die Formulare, bevor du verglühst —
Der beste Job, den es auf Erden gibt!

Alles stabil - vier-fünf-null,
Nur Betonstaub rieselt auf den Schädel voll.
Alles im Griff, wir halten die Linie,
Wann kommt endlich Rotation - wann bin raus?

Diese Stellung nervt, dieser Scheiß-Ferienort,
Ich will nur ’ne Dusche und ’nen Kyiver Tort.
Der Nachbar schnarcht wie ein 120er-Mörser,
Und die Mäuse knabbern an meinem Tourniquet,

Wieder Gefechtsbefehl: „Geh hin, wo keiner weiß,
Bring ein bisschen Tod zurück — und ein bisschen Wasser.“
Orks kommen wie Zombies, der Mavic ist down,
Wir schlugen Wurzeln tief in diesem schwarzen Boden, verdammt.

Plus-plus! Verstanden!
Rückzug! Halt!
Hände klammern rostiges Sturmgewehr,
Und die Zähne spucken dreistöckigen Hass daher.

Alles stabil — vier-fünf-null!
Nur Betonstaub fällt auf den Schädel, voll.
Vier-fünf-null!
Verdammt — vier-fünf-null!

Elite-Tourismus auf Staatsbudget,
Schlammbäder deluxe und löslicher Kaffee.
Resort, erste Reihe, Blick auf die Hecke im Rauch,
Letzte Sprengladung klickt — ich lad sie noch auf.

Los geht’s…
Rollt noch…
Komm schon, mein Alter…

Кава три в одному з присмаком соляри,
Ми еліта там і тут, курви "ягуари".
Знову "кропива" висить, Старлінк пішов спати,
А комбат кричить: треба глибше копати.

На мені бронік наче друга шкіра,
Я забув, як виглядає моя квартира,
Знову прихід, сиплеться стеля,
Ласкаво просимо до нашого готелю!

Ми тримаємо світ на своїх плечах!
Ми перші Атланти на іржавих корчах.
Заповни бланки перш ніж згоріти.
Це найкраща робота в цілому світі!

Все стабільно. У нас чотири-пʼять- ніль,
Тільки сиплеться на голову бетонний пил,
Все під контролем, тримаємо стрій.
Де та ротація, де змінний мій?

Задовбала ця посадка, цей сраний курорт.
Я хочу просто в душ і київський торт.
Сусід хропе як сто двадцятий міномет,
А миші доїдають мій турнікет.

Знову БРка( бойове розпорядження). Піди туди не знаю куди
Принеси трохи смерті і трохи води.
Оркі лізуть як зомбі, мавік сів на нулі,
Ми пустили коріння в цій чорній землі.

Плюс-плюс! Прийняв!
Відкат! Чекай!
Руки тримають іржавий автомат
А зуби грубий треповерховий мат

Все стабільно. У нас чотири-пʼять- ніль
Тільки сиплеться на голову бетонний пил
Чотири-пʼять- ніль !
Сука, чотири-пʼять- ніль!

Це елітний туризм за рахунок держави,
Грязьови ванни, розчинна кава,
Курорт, перша лінія, вид на посадку,
Я заряджаю останню закладку.

Поїхали...
Поки їде...
Давай рідненький

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Art der Quelle: Lied

Autor: Unbekannt
Veröffentlichung / Entstehung: 2026
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
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Ertrage nicht – Geduld wird dich nicht retten. Mychajlo Hensjor.

Das Gedicht von Mychajlo Hensjor (verfasst im Jahr 2009) ist eine Art poetische Polemik bzw. eine bewusste Antwort auf das berühmte Werk von Vasyl Stus Ertrage, ertrage – Geduld wird dich formen. Hensjor widerspricht der zentralen These von Stus: Statt „ertrage“ sagt er „ertrage nicht“ und verwandelt damit ein stoisches Gebet in einen Aufruf zum Handeln und zum individuellen Aufbegehren.

Ertrage nicht – Geduld wird dich nicht retten.
Stähl deinen Geist, sei unbeugsam bis zum Tod.
Nur der von dir erwählte Weg wird dich erretten,
auch wenn Gott zornig mit dem Finger droht.
Folgt auch niemand dir auf deinem Wege,
so weich nicht ab von deinem schwersten Pfad.
Persönlichkeiten härten sich in Flammen und im Regen,
die Welt wird gnädiger, wenn du ans Ziel gelangst.

Ти не терпи - терпець тебе не порятує.
Стали свій дух, і впертим ти до смерті будь.
Лиш вибраний тобою шлях тебе врятує.
Хоча би гнівний перст Господь поклав на грудь.
Якщо й ніхто не піде слідом за тобою,
Ти не звертай із власної найтяжчої тропи,
Лиш особистості гартуються вогнем й водою,
Добрішим світ постане, коли дійдеш ти до мети.

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Gedicht
Titel des Originals: Ти не терпи – терпець тебе не порятує. Михайло Генсьор.
Autor: Mychajlo Hensjor
Veröffentlichung / Entstehung: 2009
Originalsprache:
uk

Plattform / Quelle: Facebook

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Ertrage, ertrage – Geduld wird dich formen. Vasyl Stus.

Ertrage, ertrage - Geduld wird dich formen,
Sie stählt deinen Geist – drum halte aus.
Keiner wird dich aus der Not erlösen,
Keiner stößt vom eigenen Pfad hinaus.
Auf dem steh und schreite bis an das Ende,
solange es Welt und Sonne gibt.
Ob's zum Himmel, zur Hölle, zur Haft sich wendet –
Steh alles durch, so hart es auch tritt.
Bahne den Weg, der als deiner erkoren,
Der dich erwählte für alle Zeit.
Von Kindheit an hast du dich ihm verschwören
Und Gott selbst hat dich ihm verdammt.

70-80 Jahre 20. Jahrhundert 

Ertrage nicht – Geduld wird dich nicht retten. Mychajlo Hensjor.


Терпи, терпи — терпець тебе шліфує,
сталить твій дух — тож і терпи, терпи.
Ніхто тебе з недолі не врятує,
ніхто не зіб'є з власної тропи.
На ній і стій, і стрій — допоки скону,
допоки світу й сонця — стій і стій.
Хай шлях — до раю, пекла чи полону —
усе пройди і винести зумій.
Торуй свій шлях — той, що твоїм назвався,
той, що обрав тебе навіки вік.
До нього змалку ти заповідався
до нього сам Господь тебе прирік.

🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Gedicht
Titel des Originals: «Терпи, терпи — терпець тебе шліфує» Василь Стус
Autor: Vasyl Stus
Entstehung: 70-80 Jahre 20. Jahrhundert
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: YouTube
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