Der amerikanische Milliardär Elon Musk forderte erneut eine Verständigung mit Russland auf Kosten der ukrainischen Interessen. Musk fordert die amerikanische Regierung auf, den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden und die besetzten ukrainischen Gebiete an Russland abzugeben. Nach Angaben des Milliardärs gebe es in den derzeit von der Russischen Föderation besetzten Gebieten keine antirussische Rebellenbewegung. Die Menschen dort würden nicht in der Ukraine leben wollen. Und so wäre die Beendigung des Krieges und die Anerkennung der russischen Kontrolle über diese Gebiete eine Chance, den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Denn wenn die Konfrontation zwischen den USA und der Russischen Föderation andauere, so Musk, werde dies zu einer weiteren Annäherung zwischen China, Russland und Iran führen. Und ein solches Bündnis hätte die Chance, den Westen in einem globalen Konflikt zu besiegen. Der Milliardär hält den Krieg der Ukraine gegen Russland für völlig aussichtslos. Und deshalb rät er, einen Weg zum schnellstmöglichen Frieden und zur Wiederherstellung normaler Beziehungen mit der Russischen Föderation zu finden. Natürlich sind die Worte von Elon Musk nicht nur seine eigene Aussage. Solche Ansichten werden heute von Vertretern des rechtskonservativen Lagers in den Vereinigten Staaten geteilt. Man kann sich vorstellen, dass dies die Hauptthesen des Wahlkampfs des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, sind, wenn er die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur der Republikanischen Partei der USA gewinnt, was durchaus zu erwarten ist. Und deshalb sind Musks Thesen so gefährlich, nicht nur im Hinblick darauf, was in den nächsten Monaten und Jahren im russisch-ukrainischen Konflikt passieren wird, sondern auch im Hinblick darauf, was mit der globalen Sicherheit als solcher passieren wird. Schließlich sind die Ansichten von Elon Musk und denen, die ihn unterstützen, ein direkter Weg zum Dritten Weltkrieg und zum Verschwinden der Menschheit in den Weiten Nordamerikas und Europas. Auch wenn Musk oder Trump glauben, dass sie eine praktisch dem Untergang geweihte Menschheit retten. Schauen wir uns die Realität an. Wir verstehen sehr gut, dass die Russische Föderation mehr als ein paar Gebiete der Ukraine beansprucht, die bereits von Russland besetzt und annektiert sind. Putins Russland hat ganz andere Pläne und Ambitionen. Der russische Präsident glaubt fest an die Möglichkeit der Wiederherstellung der territorialen Integrität der ehemaligen Sowjetunion und hofft, dass sich die Russische Föderation von Uschworod bis Aschgabat in eine solche neue Sowjetunion verwandeln kann. Der Untergang des ukrainischen Staates, der das Ziel des Zermürbungskrieges ist, den Wladimir Putin derzeit gegen die Ukraine führt, ist nur der erste Schritt in den politischen Plänen des Kremls. Als nächstes müssen wie Dominosteine auch andere ehemalige Sowjetrepubliken ihren Staatsstatus verlieren. Irgendwo wird dies friedlich geschehen, irgendwo durch Einschüchterung und irgendwo durch neue Kriege. Wir verstehen jedoch vollkommen, dass uns im Falle einer Niederlage der Ukraine im Krieg mit der Russischen Föderation neue Kriege im postsowjetischen Raum, Millionen von Flüchtlingen, zerstörte Städte und das Leid von Zehntausenden oder sogar Hunderttausenden Menschen garantiert sind. All dies wird die Realität der ehemaligen Sowjetrepubliken sein. Die Menschheit wird in einem Krieg, der sogar global werden wird, buchstäblich ersticken, denn Sie und ich verstehen sehr gut, dass der im postsowjetischen Raum Kriege führt, an ihrer Globalisierung interessiert ist. Deshalb gibt es im Nahen Osten einen Konflikt, der jederzeit ein Teil einer neuen Konfrontation werden kann, nicht nur in dieser Region, sondern auch in anderen Regionen, in denen China, Russland und Iran der zivilisierten Welt gegenüberstehen. Und so stellt sich eine ziemlich einfache Frage. Stellen wir uns vor, dass Elon Musks Ideen zu Realität werden. Dass der neue amerikanische Präsident, zum Beispiel Donald Trump, versucht, mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, übereinzustimmen, dass er bereit ist, die Souveränität Russlands über die Krim und die Ostukraine anzuerkennen. Dass er bereit sei, die Militärhilfe für die Ukraine einzustellen, im Austausch dafür, dass die Russische Föderation bereit sei, den Krieg gegen den Nachbarstaat zu beenden. Und was wird der amerikanische President als Antwort hören? Er wird hören, dass Russland nicht nur die besetzten ukrainischen Gebiete braucht, sondern auch die Ukraine komplett. Dass die Vereinigten Staaten garantieren müssen, dass keine der ehemaligen Sowjetrepubliken ein Mitglied der NATO wird. Dass einige bereits annektierte Gebiete Teil des Territoriums Russlands sein sollten, sowie der gesamte Osten und der gesamte Süden des Nachbarstaates. Nun, wenn Sie sich vorstellen, dass die amerikanische Regierung dem zustimmt und die Ukraine von der politischen Landkarte der Welt verschwindet, dann wird buchstäblich in ein paar Monaten ein neuer Krieg in andere ehemalige Sowjetrepubliken beginnen. Und auf die eine oder andere Weise wird die amerikanische Regierung auf diese Aktionen der Russischen Föderation reagieren müssen. Hilfe für andere potenzielle Opfer, was zu einer Eskalation des Konflikts führen wird, aus der es in diesem Fall einfach keinen Ausweg mehr gibt. Und gleichzeitig wird die Russische Föderation zur Globalisierung dieses Konflikts beitragen, um die Aufmerksamkeit der Welt von ihrem Wunsch abzulenken, die Grenzen der ehemaligen Sowjetunion wiederherzustellen. Stellen wir uns vor, dass die Befürworter von Musks Ansichten auch hier der Meinung sind, dass Russland das Recht dazu hat. Und vor unseren Augen wird die Sowjetunion wieder auferstehen. Nun, ich bin davon überzeugt, dass diese Sowjetunion mit den NATO-Mitgliedsstaaten in einer völlig anderen Sprache sprechen wird als bisher. In Mitteleuropa wird es bereits zu Gefahren kommen. Hybride Kriege, Drohungen, Forderungen, die neuesten westlichen Waffen aus dem Territorium dieser Länder zu entfernen, die wir vom Außenministerium der Russischen Föderation bereits vor dem russischen Angriff auf die Ukraine gehört haben. Und es ist völlig offensichtlich, dass früher oder später einer der Präsidenten, sei es ein russischer oder ein amerikanischer, inmitten dieser Konfrontation einfach gezwungen sein wird, den roten Knopf zu drücken, und der Dritte Weltkrieg mit dem Einsatz einer nuklearen Komponente beginnen. Eine der Raketen wird das Hauptquartier von Elon Musk treffen. Und die Biografie des Milliardärs wird beendet sein, ebenso wie die Biografie von Hunderttausenden, wenn nicht Millionen Menschen, die zusammen mit Musk Opfer seiner politischen Dummheit werden. Der Milliardär selbst wird dies jedoch nicht sehen, denn er wird nicht einmal in einem Grab liegen, sondern auf einer der Straßen amerikanischer Städte inmitten Tausender unbekannter Opfer. So wird die berüchtigte politische Biografie von Elon Musk enden. Und das ist der realistischste Ausweg aus der Situation, die entstehen kann, wenn die Welt nicht auf den gesunden Menschenverstand, sondern auf politische Schizophrene hört und sie an die Macht wählt.
Wissen Sie, in Mariupol war es nicht nur gruselig, es war höllisch gruselig.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel Entsetzen gespürt.
Wir alle wollten leben. Und man hat uns laufend getötet. Nicht einzeln, nicht punktuell, sondern scharenweise.
Man bewarf uns mit Bomben, Granaten und Raketen und zerstörte ganze Familien, Kellern und Straßen.
Wir hatten nichts. Es ist nicht nur ein Wort. „Nichts“ bedeutet NICHTS.
Es gab kein Essen, Wasser, Medikamente, Licht, keine normale Toilette, keine Möglichkeit sich zu waschen, nach draußen zu gehen und lebendig wiederzukommen, in Ruhe einzuschlafen, einen Arzt aufzusuchen, sich zu wärmen, Verwandte anzurufen und herauszufinden ob Menschen im Nachbarhaus noch leben.
Damals dachte ich, Mariupol sei die letzte Stadt, die für die Ukraine kämpfte.
Sie werden es nicht glauben, ich dachte, alle wurden schon getötet. Und nur wir halten durch.
Erst später, als sich eine fragile Verbindung zu anderen Städten hergestellt wurde, haben wir aufgeatmet.
Damals schien es uns, dass man uns bald helfen würde. Bald. Schließlich hat die Ukraine durchgehalten.
Wir müssen noch eine Weile durchhalten. Und unsere Mörder werden vertrieben und bestraft.
Und es gab keine Korridore.
Keine OSZE.
Wir hatten nicht einmal die Hoffnung, der Hölle zu entkommen.
Jeder von uns ist Dutzende Male gestorben. Zusammen mit geliebten Menschen, mit Freunden, mit Nachbarn, einfach mit Fremden.
Glauben Sie, dass es einfach ist, umgeben von Leichen inmitten toter Häuser zu leben?
Glauben Sie, man kann einen Film darüber machen?
Plus – minus die Wahrheit.
Angeblich basierend auf wahren Begebenheiten?
Mariupol ist nicht nur eine Stadt, die von Raschitsten getötet und auseinandergerissen wurde.
Mariupol ist immer noch Menschen , die am Leben geblieben sind.
Es besteht kein Grund, uns noch einmal mit Halbwahrheiten zu quälen.
Wir atmen noch und wir haben Schmerzen.
Лайт-версія нашої смерті.
Новий фільм про події в моєму місті.
А знаєте в Маріуполі було не просто страшно, було – пекельно страшно.
Я за все своє життя ніколи не відчувала такого жаху.
Ми всі хотіли жити. Кожен. А нас усіх убивали. Не по одному, не вибірково, а одразу пачками.
Закидали бомбами, снарядами, ракетами і обнуляли цілими сім’ями, підвалами, вулицями.
У нас нічого не було. Це не просто слово. „Нічого“ – це означає НІЧОГО.
Не було їжі, води, ліків, світла, нормального туалету, можливості вмитися, вийти на вулицю та повернутися живим, заснути в тиші, звернутися по допомогу до лікаря, просто зігрітися, зателефонувати рідним, дізнатися, чи є живі у сусідньому будинку.
Я ж тоді думала, що Маріуполь залишився останнім із міст, які борються за Україну.
Ви не повірите, я думала, що всіх убили. І лише ми тримаємося.
Це вже потім, коли з’явився примарний зв’язок з іншими містами, ми видихнули.
Тоді нам здавалося, що нам допоможуть. Дуже скоро. Адже Україна вистояла.
Нам треба протриматися зовсім небагато. І наших убивць проженуть і покарають.
І не було жодних коридорів.
Жодних ОБСЄ.
У нас не було навіть надії вибратися з пекла.
Кожен із нас помирав десятки разів. Разом із близькими, із друзями, із сусідами, просто з незнайомими людьми.
Ви думаєте легко жити в оточенні мертвих тіл серед мертвих будинків?
Думаєте, чи можна про це зняти фільм?
Плюс – мінус правда.
Нібито заснований на реальних подіях?
Маріуполь це не просто місто вбите і роздерте рашистами.
Lisa starb sofort. Das Letzte, was sie sah, war ihre Mutter und die zerschossene Myropolitska Straße.
Lisa war sechs Jahre alt und hatte ein langes Leben vor sich. Aber die Ruzzеn, die Mariupol quälten, beschlossen, sie zu töten.
Vor ihrem Tod war Lisa mit ihrer Mutter. Sie fuhren ein Auto. Sie versuchten dem schrecklichen Beschuss zu entkommen. Sie wollten die Stadt verlassen.
In Mariupol gab es den Tod, und sie wollten leben.
Es ist doch normal, wenn man leben will?
Der Tod ließ Lisa nicht los. Sie hat es mitgenommen. Lisa sah aus wie ein Engel. Mit langen Haaren und klaren, großen Augen. Sehr sanft und freundlich.
Sie hätte nicht sterben dürfen. Mutter und Nachbarin schützten das Mädchen mit ihren Körpern.
Doch das Projektil traf das Auto und spaltete es wie ein Ei. Der Tod nahm die kleine und wehrlose mit.
Der Lisa’s Mutter wurden beide Beine abgerissen.
Kristinas Mann wurde von der Druckwelle aus dem Auto geschleudert, ihm wurde der Arm abgerissen. Er fiel in Ohnmacht.
Krystyna konnte nicht einmal in die Dunkelheit eintauchen, um die Hölle um sich herum nicht zu sehen.
Eine alte Frau half ihr, ihre Hand zu befreien, und dann gab ihr ein Junge mit dem Fahrrad Wasser. Krystyna hatte damals schreckliche Durst. Sie brannte vor Schmerz.
Jemand aus Mariupol half, ihren Mann ins Krankenhaus zu bringen. Er hatte bessere Überlebenschancen als sie.
Sie blieb mit ihrer kleinen Tochter im Auto. Tote Lisa. Sie war in der Nähe. Sie wärmte die eisige Hand ihrer Tochter mit ihren Handflächen. Sie verstand, dass das dies ihr Ende war.
Es tat ihr sehr leid, dass sie nicht vor Lisa gestorben war.
Der schmerzhafte Schock half Christina, nicht an seelischen Schmerzen zu sterben.
Christinas Schmerz erfüllte das Auto, dann die Myropolitska-Straße und dann die ganze Stadt. Er vermischte sich mit dem Schmerz anderer Menschen und erreichte den Himmel.
Aber der Himmel half nicht. Russische Flugzeuge kreisten darin wie Falken über ihrer Beute.
Die Leute haben Christina geholfen. Sie kennt ihren Namen nicht. Sie konnten sie unter Beschuss ins Krankenhaus bringen.
Die kleine Lisa blieb im Auto. Sie war einige Zeit dort geblieben. Eine Frau von der Straße in der Nähe sah ein totes langhaariges Mädchen, hatte aber Angst, sich zu nähern.
Diese Frau macht sich immer noch Vorwürfe, dass sie nicht die Kraft gefunden hat, Lisa zu begraben. Sie hatte große Angst.
Lisa ähnelte ihrer Tochter. Die Frau näherte sich regelmäßig dem Auto, konnte sich aber nicht überwinden, das Mädchen zu berühren.
Lisa wurde später von anderen Menschen begraben. Entweder von Verwandten oder Freiwilligen. Christina konnte sie nicht sehen.
Zu dieser Zeit lag die in sterben, ohne Medikamente, Verbände und Schmerzmittel im Krankenhaus Mariupol.
Aber wie durch ein Wunder gelang es ihr zu überleben. Sie erlitt höllische Schmerzen, Infektionen und viele Operationen.
Jetzt ist sie in Lettland und braucht sehr unsere Hilfe.
Sie träumt von einer Prothese, damit sie wieder laufen lernen kann.
Es ist irgendwie eine Wahnvorstellung. Eine junge Frau träumt von einer Prothese.
Vor dem russischen Angriff war sie stark, glücklich und gesund.
Sie arbeitete in einem Krankenhaus und machte mit ihrer Tochter Urlaub am Meer.
Jetzt träumt sie davon zu Lisas Grab zu kommen, wenn sie wieder laufen lernt und Mariupol wieder eine ukrainische Stadt wird.
Sie vermisst ihren lockigen Baby-Engel sehr.
Ich hinterlasse Ihnen einen Link zu Christinas Seite.
Du gehst ins Bett. Nachdem du ein Buch gelesen, einen Film gesehen oder einfach nur Milch getrunken hast, schläfst du ein. Weil es Nacht ist. Weil du schlafen möchtest.
Um zwei Uhr wachst du vor dem Lärm eines Luftangriffs auf. Du liegt und hörst seinem Heulen zu. Du müsstest aufstehen, sich anziehen, deinen Notfallkoffer nehmen und zum Luftschutzbunker rennen. Aber du liegst. Da die ersten beiden Explosionen innerhalb einer Minute ertönen, bleibt dir keine Zeit, wirklich aufzuwachen. Der Alarm fordert immer noch dazu auf, Schutz zu suchen, aber die Raketen explodieren bereits. Der Alarm heult vor Hoffnungslosigkeit, und vor seinem Hintergrund explodieren eine Minute später zwei weitere Raketen – eine nach der anderen.
Nah dran, denkst du, denn die Druckwelle trifft die in der Nähe geparkten Autos, und die Sirenen der Autos untermalen das Kreischen des Luftangriffs.
Du liegst im Bett und denkst, dass es wahrscheinlich vorbei ist. Normalerweise kommen nachts etwa vier Raketen an. Und sie explodieren nacheinander: Knall-Knall – eine Pause von ein paar Minuten – und wieder Knall-Knall. Und Ruhe.
Du wohnst in einer ruhigen Gegend, außer der Reichweite der Kanonenartillerie. Und Raketen … Raketen können überall einschlagen – sowohl dort, wo du gerade liegst, als auch dort, wohin du, dem Luftangriffsbefehl gehorchend, rennen musstest.
Der Luftalarm hört auf. Dann verstummen auch Autoalarmanlagen. Nicht hier, denkst du, ohne irgendwelche Gefühle zu verspüren . Man hat keine Gefühle wegen der nächtlichen Explosionen, denn sie passieren jede Nacht, und wenn man Gefühle verspürt, kann man verrückt werden. Du wärst längst verrückt geworden. Du könntest schnell verrückt werden. Und so… Es ist möglich, dass du immer noch verrückt wirst, aber langsam. Langsam.
Du weißt, wie man richtig handelt. Du müsstest bereit sein, mit einem Notfallkoffer aus der Wohnung oder aus dem Haus zu rennen. Oder mit einem Rucksack. Du verstehst, dass du im Falle einer Explosion in der Nähe oder eines Volltreffers keine Zeit haben wirst, sich anzuziehen, und das bedeutet, dass du seit fünf Monaten angezogen schlafen müsstest. Aber du ziehst jeden Abend deine Pyjama an. Denn wenn du auf jeden Luftangriffsalarm reagieren wolltest, müsstest du direkt im Bunker zu Bett gehen. Jede Nacht. Fünf Monate. Manche Leute können es wahrscheinlich aushalten, aber du legst dich jeden Abend in dein eigenes Bett. Du hältst sich nicht Mal an eine Zweiwänderegel, denn deine Wohnung hat einfach keine zwei tragende Wände. Von allen möglichen Vorsichtsmaßnahmen, die man treffen kann, hältst du nur daran tagsüber nicht ohne Papiere und dein gesamtes Geld in der Tasche das Haus zu verlassen. Wenn du jedoch tagsüber außerhalb des Hauses einen Luftalarm hörst, nimmst du dies zur Kenntnis und gehst deinen Geschäften weiter nach. Und ja – die Fenster sind quer mit Klebeband abgeklebt.
Eine Rakete aus Belgorod braucht etwa vier Minuten bis zu deinem Haus. Du weißt, dass du in vier Minuten nicht in der Lage sein wirst, den Luftschutzbunker zu erreichen. Und du weißt, dass du die Rakete nicht hören wirst. Und nach jedem Alarm zu Boden zu fallen, ist irgendwie dämlich. Du hat kürzlich erfahren, dass IHNEN die konventionellen Raketen ausgehen und dass sie jetzt deine Stadt mit Flugabwehrraketen bombardieren. Sie enthalten weniger Sprengstoff, aber viel mehr Splitter. Und sind extrem ungenau. Daher kann es überall hinfallen.
Darüber kann man nachdenken, wenn die nächtlichen Explosionen nachgelassen haben und die Sirene endlich verstummt ist. Aber du denkst darüber nicht einmal nach, denn es sind bereits fünf Monate vergangen seit… Fünf Monate.
Du schläfst ein.
Um vier Uhr gibt es eine weitere Explosion, dieses Mal etwas weiter von deinem Haus entfernt, das verstehst du, denn diesmal bleiben die Sirenen der Autos stumm. Und du schläfst wieder ein.
Morgens gehst du online und versuchst herauszufinden, wo genau die Raketen in der Nacht getroffen haben. Wenn Sie in den Gegenden, in denen deine Freunde leben, eingeschlagen sind, rufst du an, und wenn die Stimmen der Freunde am Telefon zu hören sind, braucht man nicht zu fragen, wie es ihnen geht. Sie antworten und das bedeutet, dass alles in Ordnung ist.
Du kochst Frühstück, überlegst dir Aufgaben für den Tag. Du kochst, gießt die Blumen, wäschst die Wäsche oder putzst die Wohnung. Du machst sogar jeden Morgen dein Bett – du beschäftigst dich und dein Gehirn mit etwas, weil du sonst verrückt werden kannst.
Dann vergeht der Tag. Die Nacht kommt.
Du gehst ins Bett. Nachdem du ein Buch gelesen, einen Film gesehen oder einfach nur Milch getrunken hast, schläfst du ein. Weil es Nacht ist. Weil du schlafen möchtest.
Fünf Monate. Bisher erst fünf Monate lang.
Ты ложишься спать. Почитав книгу, посмотрев кино или просто выпив молока – ты засыпаешь. Потому что – ночь. Потому что хочется спать.
В два часа ты просыпаешься от звуков воздушной тревоги. Лежишь и вслушиваешься в ее завывание. Нужно бы встать, одеться, взять тревожный чемоданчик и бежать в бомбоубежище. Но ты лежишь. Потому что первые два взрыва звучат через минуту, ты еще толком проснуться не успеваешь. Тревога все еще требует, чтобы ты бежал в убежище, а ракеты уже рванули. Тревога воет от безысходности, и на ее фоне через минуту взрываются еще две ракеты – одна за одной.
Близко, думаешь ты, потому что взрывная волна бьет по припаркованным недалеко машинам, и автомобильные сирены присоединяют свой визг к воплю воздушной тревоги.
Ты лежишь в постели и думаешь, что, наверное, это все. Обычно ночью прилетает штуки четыре. И взрываются подряд: бах-бах – пауза в пару минут – и снова бах-бах. И тишина.
Ты живешь в спокойном районе, сюда не достает ствольная артиллерия. А ракеты… Ракеты могут упасть везде – и туда, где ты сейчас лежишь, и туда, куда ты можешь побежать, повинуясь команде воздушной тревоги.
Смолкает воздушная тревога. Потом – автомобильная сигнализация. Не сюда, думаешь ты, не испытывая никаких чувств. Ты не испытываешь никаких чувств по поводу ночных взрывов, потому что они звучат каждую ночь, и если испытывать хоть какие-то эмоции, то можно сойти с ума. Ты бы уже давно сошел с ума. Быстро сошел с ума. А так… Не исключено, что ты все равно сходишь с ума, но медленно. Не торопясь.
Ты знаешь, как нужно поступать правильно. Нужно быть готовым выбежать из квартиры, из дома с тревожным чемоданом. Или рюкзаком. Ты прекрасно понимаешь, что в случае близкого взрыва или прямого попадания ты не успеешь одеться, но это значит, что пять месяцев ты должен спать одетым. И ты переодеваешься в пижаму каждый вечер. Потому что, если ты хочешь реагировать на воздушную тревогу, то тебе нужно укладываться спать прямо в убежище. Каждую ночь. Пять месяцев. Наверное, кто-то может это выдержать, но ты каждую ночь ложишься в свою постель. Ты даже не прячешься за две капитальных стены, потому что в твоей квартире просто нет двух капитальных стен. Из всех возможных предосторожностей ты не выходишь из дома днем без документов и всех твоих денег в кармане. Но если тебя тревога застает днем вне дома, ты принимаешь ее к сведению и продолжаешь заниматься своими делами. И да – окна крест на крест заклеены скотчем.
Ракета из Белгорода до твоего дома летит четыре минуты. Ты знаешь, что за четыре минуты ты не сможешь добраться до убежища. И ты знаешь, что ракету ты не услышишь. А падать на землю, услышав тревогу – как-то нелепо. Ты недавно узнал, что обычные ракеты у НИХ заканчиваются, и что теперь они обстреливают твой город зенитными ракетами. В них меньше взрывчатки, но гораздо больше осколков. И никакая точность. Поэтому упасть она может куда угодно.
Ты об этом можешь подумать, когда ночные взрывы отгремели, а сирена, наконец, заткнулась. А можешь и не думать, потому что уже пять месяцев, как… Пять месяцев.
Ты засыпаешь.
В четыре часа снова звучит взрыв, на этот раз – чуть дальше от твоего дома, ты понимаешь это, так как автомобильные сирены на этот раз молчат. И ты засыпаешь снова.
Утром ты лезешь в Сеть, пытаешься узнать, куда именно ночью были прилеты. Если в те районы, где живут твои друзья – ты перезваниваешь им, и когда слышишь в телефонной трубке голоса друзей – уже можешь и не спрашивать, как дела. Они ответили – все нормально.
Ты готовишь завтрак, придумываешь себе задания на день. Готовишь, поливаешь цветы, стираешь или прибираешь в квартире. Ты даже постель застилаешь каждое утро – ты загружаешь себя и свой мозг хоть чем-то, потому что иначе можно сойти с ума.
Потом день проходит. Наступает ночь.
Ты ложишься спать. Почитав книгу, посмотрев кино или просто выпив молока – ты засыпаешь. Потому что – ночь. Потому что хочется спать.