Oh, auf dem Berg ernten die Schnitter/ Ой на горі та женці жнуть.

Oh, auf dem Berg ernten die Schnitter,

Und unter dem Berg,

Durch das Tal der Schlucht

kommen die Kosaken.

Hej, unten im Tal,

Hej, in weitem Tal,

Die Kosaken kommen.

Ganz vorne ist Doroschenko

der sein Heer anführt,

Die saporoschanische Armee,

Er macht es gut.

Hej, durch das Tal,

Hej, weit,

Ganz gut.

Und hinterher ist Sahaidachny,

Der seine Frau eintauschte

Für Tabak und Pfeife,

Rücksichtslos.

Hej, Tal!

Hej, weites Tal,

Hej, du rücksichtsloser Kerl

„Hej, komm zurück, Sahaidachny,

Nimm deine Frau,

Gib deine Tabak und Pfeife zurück,

Rücksichtsloser!

Hej, Tal,

Hej, breiter,

Rücksichtsloser!“

„Ich kümmere mich nicht um Frauen,

Ich habe Tabak und eine Pfeife

Für einen Kosaken auf dem Marsch

Ist es viel brauchbarer!

Hej, Tal!

Hej, weites Tal,

Ich werde es brauchen.“

Hej, wer im Wald ist, ruft zurück!

Lasst uns ein Feuer machen

Und lasst uns eine Pfeife rauchen

Sei nicht traurig

Hej, runter ins Tal

Hej, weites Tal

Sei nicht traurig!

Auf dem Berg ernten die Schnitter,

Und unter dem Berg,

Durch das Schluchtental

kommen die Kosaken.

Hej, unten im Tal,

Hej, weites Tal,

Die Kosaken kommen.


Ой на горі та женці жнуть,

А попід горою,

Яром-долиною

Козаки йдуть.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Козаки йдуть.

Попереду Дорошенко

Веде своє військо,

Військо запорізьке,

Хорошенько.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Хорошенько.

А позаду Сагайдачний,

Що проміняв жінку

На тютюн та люльку,

Необачний.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Необачний.

„Гей, вернися, Сагайдачний,

Візьми свою жінку,

Віддай тютюн-люльку,

Необачний!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Необачний!“

„Мені з жінкою не возиться,

А тютюн та люлька

Козаку в дорозі

Знадобиться!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Знадобиться.

Гей, хто в лісі, озовися!

Та викрешем вогню,

Та закурим люльку,

Не журися!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Не журися!“

Ой на горі та женці жнуть,

А попід горою,

Яром-долиною

Козаки йдуть.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Козаки йдуть.

Alle wollen Ruhe finden, Duma vom Hetman Masepa

Alle wollen Ruhe finden,
doch sie ziehn am selben Strang nicht.
Der nach rechts und der nach links zieht —
Brüder alle! Ist das richtig?

Keine Liebe, keine Treue
seit der Schlacht bei Gelbem Weihe*.
Durch den Zwist ging alles nieder,
selbst zerfleischten sich die Brüder.

He, ihr Brüder, lernt begreifen:
Nicht nach Herrschaft sollt ihr greifen.
Nicht für jeden ist bestimmt,
dass er Rat und Zepter nimmt.

Schaut doch nur ein Schiff auf Meeren,
wo so viele Menschen wären —
doch nur einer hält das Ruder,
führt das Schiff durch Sturm und Wogen.

Selbst die kleine arme Biene
folgt der Königin undiene.
Herr, erbarm dich der Ukraine,
die nicht einig hat die Söhne.

Einer zieht mit fremden Heeren,
ruft: „Hierher, ihr Atamane!
Kommt und helft der Mutter wieder,
lasst sie nicht im Sterben liegen!“

Andre dienen schon den Polen
nur für Silber, nur für Solden —
und auch der beweint die Lande:
„Mutter mein im alten Stande,

warum bist du schwach geworden,
kraftlos unter fremden Horden?“
Man zerriss dich Stück für Stücke,
warf den Türken noch die Brücke

übern Dnipro, deine Adern —
alles nur, dich zu zerschlagen,
bis dir jede Kraft entschwände,
bis du sankst mit leeren Händen.

Wieder andre dienen Moskau,
treu ergeben seiner Großmacht.
Und auch der beklagt die Mutter,
flucht dem Schicksal immer bitter:

„Besser wär es nie geboren,
als in solchem Leid verloren.“
Feinde drängen rings von allen,
Feuer, Schwerter auf uns fallen.

Nirgends Gnade, nirgends Ehre,
nur Verachtung, nur Beschwerde.
„Bauernvolk!“ hört man sie höhnen,
unsre Knechtschaft uns verhöhnen.

Warum ließest du die Söhne
fortziehn in die fremden Länder?
Besser wär’s gewesen, Brüder,
gemeinsam Leid zu tragen wieder.

Ich allein bin schwach und müde,
rufen kann ich nur noch wieder:
He, ihr Herren, ihr Generäle,
warum schlaft ihr stumpf und träge?

Und ihr stolzen Obristen alle,
ohne Eintracht, ohne Plane —
reicht einander doch die Hände,
dass das bittre Leiden enden!

Lasst die Mutter nicht mehr leiden,
auf, den Feind jetzt zu vertreiben!
Ladet eure Donnerbüchsen,
zieht die scharfen Säbel blitzend!

Sterbt für Glauben, Freiheit, Ehre,
dass die Freiheit ewig währe!
Ewger Ruhm soll uns verbleiben:
Durch das Schwert ward Recht uns eigen!

* „Жовті Води“ („Gelbe Wasser“) ist ein historischer Ort / eine Schlacht des Kosakenaufstands.

Всі покою щиро прагнуть,
А не в один гуж всі тягнуть,
Той направо, той наліво.
А все браття: ото диво!

Нема любови, нема згоди,
Від Жовтої взявши Води.
През незгоду всі пропали.
Самі себе звоювали.

Гей, братове, пора знати,
Що не всім нам панувати
Не всім дано усе знати
І річами керувати.
На корабель поглядімо,
Много людей полічімо.
Однак стерник сам керує,
Весь корабель управує.

Бджілка бідна матку має
І оної послухає.
Жалься, Боже, України,
Що не в купі має сини:
Один живе із погани,
Кличе: «Сюди, отамани».
Ідім неньку рятувати,
Не даймо їй погибати!

Другий ляхам за гріш служить,
По Україні і той тужить;
Мати моя старенька!
Чом ти вельми слабенька?
Різно тебе розшарпали,
Гди аж по Дніпр туркам дали:
Все та фортель щоб заслабіла
І аж вкінець сил не міла.

Третій Москві юж голдує.
І їй вірно услугує.
Той на неньку нарікає
І недолю проклинає:
Ліпше було б не родити,
Ніж у таких бідах жити.

Від всіх сторон ворогують,
Вогнем, мечем руїнують,
Від всіх нема зичливости,
А не слушной учтивости;
Мужиками називають,
А підданством дорікають.
Чом ти синів не учила.
Чом від себе їх пустила?
Ліпше було пробувати
Вкупі лихо відбувати.

Я сам, бідний, не здолаю,
Хіба тільки заволаю:
Гей, панове генерали,
Чому ж єсте так оспали?
І ви, панство полковники,
Без жадної політики
Візьмітеся всі за руки —
Не допустіть гіркої муки
Неньці своїй більш терпіти,
Нуте врагів, нуте бити.

Самопали набивайте!
Гострих шабель добувайте,
А за віру хоч умріте
І вольностей бороніте!
Нехай вічна буде слава,
Же през шаблю маєм права!

Kirie eleison

Die edle Nacht bedeckt die Welt,

Die Ritterschaft schläft in der mächtigen Sitsch (Kosakenfestung)

Durch den Schlaf werden Gebete gesungen

\“Gott Kirie eleison (Κύριε ελεησον)!\“

Chor:

Herr, Gott, Herr Gott!

Deo et patria!

Herr, Herr, Herr, erbarme dich

Gott und die Ukraine!

Herr, Gott, Herr Gott!

Deo et patria!

Herr, Herr, Herr, erbarme dich

Gott und die Ukraine!

Die goldene Sonne steigt,

Mit ihr steht die Ritterschaft auf.

Aus dem Schlaf aufgewacht

Um das Vaterland zu verteidigen!

Chor.

Unbesiegbar sind diese Regimente,

Unschlagbar sind die junge Männer!

Die Herzen sind eifrig und das Glauben ist stark,

Ukraine oder Tod!

Chor.

Zum Warnen des Feindes,

Hissen wir die Fahne mit unserem Slogan!

Friede dem menschenliebenden Volk,

Höllenfest für Unmenschen!

Chor.

Gottes Finger zeigt unser Schicksal an,

Das Schwert wie eigenes Kreuz zu tragen.

Unser barmherziger Gott,

Habe Gnade mit uns!

Chor.

Lass uns Dons Wasser mit dem Helm schöpfen,

Wir werden unsere Waffen nicht aus der Hand lassen,

Wir stellen uns alle zusammen

Und lassen Feinde nicht durch.

Chor.

Wir vertreiben die verdammten Angreifer

Mit Schwert und Feuer!

Damit die Ukraine wiederauferstehen kann,

Unsere Liebe Heimat!


Киріє елейсон

Вкрила світ вельможна ніч,

Снить лицарства грізна січ.

Лиш молитви спів крізь сон,

\“Боже (вар. Пане) Киріє елеісон (Κύριε ελέησον)!\“

Приспів:

Κύριε, Κύριε, Κύριε ελέησον!

Deo et patria!

Господи, Господи, Господи помилуй,

Бог і Україна!

Κύριε, Κύριε, Κύριε ελέησον!

Deo et patria!

Господи, Господи, Господи помилуй,

Бог і Україна!

Стало сонце золоте,

З ним і лицарство на те.

Побудилося зі сну,

Боронити вітчизну!

Приспів.

Непоборні ті полки,

Нездоланні юнаки!

Жар сердець і віри твердь,

Україна або смерть!

Приспів.

На зовбачення врагу,

З гаслом ставим корогву!

Людославним людям – мир,

Нелюдам – пекельний пир!

Приспів.

Долю каже Божий перст,

Меч нести як власний хрест.

Милостивий Боже наш,

Милосердя май до нас!

Приспів.

Зачерпнем шоломом Дон,

Зброї не пустім з долонь.

Всі гуртом ми станем враз,

Ворогам до краю зась.

Приспів.

Ми мечами і огнем,

Геть поганців проженем!

Щоб воскресла Вкраїна,

Наша рідна відчизна!

Oh, Ukrainechen

Oh, Ukrainechen, deine bittere Stunde ist gekommen,

Die Kosaken, die glorreichen jungen Männer, sind umgekommen, oh, mein Blut.

Wo seid ihr Doroschenky, wo seid ihr, Chmelnyzky, und ihr, Iwany?

Tapfere Hunderterführer, kühne Zehnerführer und ihre Hetmanen?

Irgendwo in den wilden Feldern, irgendwo in den unmenschlichen Tod, seid ihr vom Feind getrieben worden,

Und ihr habt unser bitteres Unglück nicht gekannt.

Einst jagte der Kosak dem wilden Tatarenvolk Angst ein,

Ach, jetzt hat der Krim-Saidak das tapfere Volk in Angst versetzt.

So wurden wir eingeschüchtert, so wurden wir von allen Seiten umkreist,

dass auf unser Kosakenblut Raben warten.

Gütige Brüder, junge Männer sterben in Blut,

Manche ohne Kopf, manche ohne Schulter, manche ohne Arm, sie liegen im Sand.

Das Blut fließt in Strömen, die von den Leichen auf den verwüsteten Feldern kommt,

Auf dem Hetmans Haupt liegen schwer die Fesseln der Sklaverei.

Für die Glocken Krähen krächzen die Elstern,

Für den Küster, für den eigenen Priester heulen Wölfe.

Kein Sarg, keine Grube, traurig mitten den Vögeln,

Armes Köpfchen, blutiges Schicksal, was wird aus uns?

Wie viele unseren eigenen gefangenen kleinen Kinder sind jetzt verdorben,

Sie sind zu Feinden geworden, aus denen wuchsen mutige Tataren heran.

Nicht nur ein Enkel hat eigenen Großvater getötet,

nicht nur ein Nachbar hat einen Nachbarn getötet,

Der Bruder wandte sich gegen den Bruder, der Vater wandte das Schwert gegen das Kind.

Wer immer es weiß, soll bitterlich daran denken, was die Tataren getan haben,

In der schwersten Stunde haben die das ganze ukrainische Volk unglücklich gemacht.

Oh, Ukrainechen, deine bittere Stunde ist jetzt gekommen,

Die Kosaken, glorreiche junge Männer, sind umgekommen, oh, mein Blut.


Ах, Україненько

Ах, Україненько, бідна годиненько тепер твоя,

Згинули козаки, славніі юнаки, ах, кров моя.

Где ж ви, Дорошенки, где ж ви, Хмельниченки, і ви, Івани?

Смілиє сотники, битни десятники і ви, гетьмани?

Гдесь в поля дикії, гдесь вас в нелюдськії смертухна загнала,

А вісти нашого нещастя гіркому вам не дала.

Колись татарському народу дикому страх бив козак,

Ах, тепер страх нови мужньому людові кримський сайдак.

Так нас опасали , так нас оступали зо всіх сторон,

Що только нашої крові запорожскої сам ждет ворон.

Браття хорошиє, молойці гожиє во крові лежать,

Без голови тиі, без плеча другиє пісок зоблять.

Кров ллється ріками, услані трупами в побитих полях,

На гетьманов голови вложила окови тяжка неволя.

За провод, за дзвони — сороки, ворони смутно крячуть,

За дяка гласного, за попа власного вовки виють.

Ні труни, ні ями, погреб межи птаствами смутен маєм,

Бідна головенько, кровная доленько, чим ся стаєм?

Як много поганьцов із наших же браньцов, дєток малих,

З них неприятельов, з них тепер татаров видим смялих.

Не один внук дєда, не один сусєд сусєда забив,

Власни брат на брата, батько на дитята меч наострив.

Нехай хто знає, горко думає, што татар зробив,

В тяжку годиненьку всю Україненьку з людей злупив.

Ах, Україненько, бідна годиненько тепер твоя,

Згинули козаки, славниі юнаки, ах, кров моя.

In Zaregrad, auf dem Marktplatz

In Zaregrad, auf dem Marktplatz,

trinkt Baida Honigwodka.

Er trinkt nicht ein Tag oder zwei,

nicht eine Nacht oder eine Stunde.

Der türkische Sultan schickt Gesandte zu ihm.

Er will Baida überreden, sich ihm anzuschließen.

„Oh, du, Baida, du bist so ruhmreich!

Sei mein Ritter und mein Getreuer.

Heirate meine Prinzessin und sei der Herr für das ganze Land!“

Baida hört zu und antwortet dem Sultan:

„Dein Glaube ist verflucht, deine Prinzessin ist verdorben!“

Der Sultan ruft seine Wachen

„Nehmt Baida, fesselt ihn und hängt ihn den Rippen auf!“

Baida hängt dort nicht ein Tag oder zwei,

oder eine Nacht oder eine Stunde.

Baida hängt da und denkt nach und sieht seinen Getreuen an,

„Oh, gib mir einen gespannten Bogen,

gib mir ein ganzes Bündel von Saiten!

Oh, ich sehe drei Tauben –

ich will sie für seine Tochter abschießen.

Wo ich messe, werde ich treffen,

wo ich abwiege, werde ich treffen!“

Er schoss und traf den König und die Königin in den Hinterkopf

und seine Tochter in den Kopf.

„Das ist deine Strafe für Baida, Sultan!

Wenn du wüsstest, wie man Baida bestraft,

hättest du ihm den Kopf abschlagen müssen,

seine Leiche begraben,

Mit dem Rabenpferd trampeln.

Du, Sultan, sollst in der feuchten Erde verrotten,

Junger Baida soll Honigwodka trinken.“


В Цареградi на риночку
Та п’є Байда мед-горiлочку;
Ой п’є Байда та не день, не два,
Та й не одну нiчку, та й не годиночку;
Ой п’є Байда та й кивається,
Та на свого джуру поглядається:
„Ой джуро ж мiй молодесенький,
Та чи будеш менi вiрнесенький?“
Цар турецький к ньому присилає,
К собi Байду пiдмовляє:
„Ой ти, Байдо, та славнесенький!
Будь менi лицар та вiрнесенький,
Сватай мою та й царiвночку,
Будеш паном на всю Вкраїночку!“
Скоро Байда теє зачуває,
Турецькому царю так одмовляє:
„Твоя, царю, вiра проклятая,
Твоя царiвночка поганая!“
Ой як крикне цар на свої гайдуки:
„Вiзьмiть Байду добре в руки,
Вiзьмiть Байду, iзв’яжiте,
Та й за гак ребром зачепiте!“
Ой висить Байда та й не день, не два,
Та й не одну нiчку, та й не годиночку.
Ой висить Байда та й гадає,
Та на свого джуру споглядає,
Та на свого джуру молодого
I на свого коня вороного:
„Ой джуро ж мiй молодесенький,
Подай менi лучок та тугесенький,
Подай менi тугий лучок
I стрiлочок цiлий пучок!
Ой бачу я три голубочки –
Хочу я вбити для його дочки.
Де я мiрю – там я вцiлю,
Де я важу – там я вражу!“
Ой як стрiлив – да царя вцiлив,
А царицю – прямо в потилицю,
Його доньку – в головоньку.
„Отож тобi, царю,
За Байдину кару!
Було тобі знати, як Байду карати,
Треба було Байді голову ізтяти,
Його тіло поховати,
Вороним конем їздити,
хлопця собі зголубити!
Тобі,
царю, в сирій землі гнити,
Мені Байді молодому мед-горілку пити.“

Seit mehr als zweihundert Jahren/ Вже більше літ двісті.

Seit mehr als zweihundert Jahren

Ist ein Kosak in Gefangenschaft.

Er geht an Dnjepr

Und beschwört sein Schicksal:

– Oh, komm raus aus dem Wasser,

Befreie mich mein Liebes vor diesem Unglück.

Befreie mich mein Liebes vor diesem Unglück.

– Ich werde nicht rausgehen, Kosake,

Ich gehe nicht raus, mein Falke.

Ich hätte es mit Freude gemacht,

kann aber nicht

Denn ich selbst in Gefangenschaft bin.

Oh, in Gefangenschaft, unter dem Joch,

Hinter der Moskauer Wache im Gefängnis.

Hinter der Moskauer Wache im Gefängnis.

Im Gefängnis, in Ketten

Seit Zeiten vom Bohdan. (Hetman Bogdan Chmelnitsky)

Der aus eigenem Antrieb

Mich in Gefangenschaft verkauft hat

Mich in Gefangenschaft verkauft hat.

Oh, du Bohdan, unser ruhmreicher Hetman,

Du hast die Ukraine und mich verkauft.

Mich, junges Kosakenschicksal,

In den Not verkauft,

In die Moskauer Gefangenschaft.

Oh, ich will nicht in Ketten sein

Unvernünftiger, dummer Hetman Bohdan,

Unvernünftiger, dummer Hetman Bohdan!

Du bist gestorben und hast es gut

So zu liegen, wo du liegst.

Steh auf und schau

Was ist mit Mutter Ukraine los?

Wo sind unsere Pferde – Falken,

Wo sind die Kosaken wie Adler

Wo sind die Kosaken wie Adler!

Auf dem Feld für den Herren,

In schweren Unterdrückung,

Anstelle Glücklichseins.

Um mich herum stehen Feinde

Wie schwarzen Wolken

Wie schwarzen Wolken!

Gemeine Feinde

Und schlimmes Trübsal.

Wie der Wind weht

Von der großen Wiese,

Lass den Pflug fallen, Kosake, nimm das Messer

Wenn du einen Feind erwischst, töte ihn

Wenn du einen Feind erwischst, töte ihn!

Mach aus der Sichel einen Speer

Und aus der Sense einen Säbel

Erstick den Feind wo du ihn findest.

Erstick ihn, Seelenbruder, schneide ihm die Kehle durch, steche ihn.

Damit er die Ukraine nicht verunreinigt, zünde ihn an

Damit er die Ukraine nicht verunreinigt, zünde ihn an!

Dann alle Heiligen,

Und heiliger Gott selbst vom Himmel,

Werden dir ein neues Schicksal schenken.

Dich aus der Gefangenschaft befreien.

Du, Salisnjak, hartnäckiger Hund,

Sag dem Volk mindestens etwas,

Sag dem Volk mindestens etwas!

Erzählt wie Kämpfe begannen haben

Wie Kinder in Ketten geboren werden.

Oh, sieht es, hört es,

Oh, wie Moskau die Ukraine beherrscht,

Oh, wie Moskau die Ukraine beherrscht!

Und aus den Kosakensäbeln

Wurden Sicheln geschmiedet,

Und scharfe Klingen,

Wurden zu Sensen geändert,

Und unsere Kinder werden bald zu Rekruten

Und unsere Kinder werden bald zu Rekruten!

Unsere Kinder schauen sich die Welt

Mit weit offenen Augen an.

Kehrt zurück zu euren Familie

Wenn nicht um zu leben, dann mindestens zum sterben.

Ach, komm aus dem Ausland,

Komm zurück, um die Ukraine zu verteidigen,

Komm zurück, um die Ukraine zu verteidigen!

Der gütiger Wind weht

Von Wäldern und Reben,

Um gute Leute, auf gute Gedanken zu bringen.

Oh, der Wind bläst und sagt:

Kosake, verlass dich nicht auf Fremde,

Kosake, verlass dich nicht auf Fremde!

Verlässt euch nicht auf Fürsten,

Ihr Menschenkinder.

Denn die haben dem Schicksal in Gefangenschaft,

Nicht ins Augen gesehen

Oh Gott, übertrage diese Worte von Generation zu Generation,

Es gibt keine stärkeren Seelen als die des Volkes,

Es gibt keine stärkeren Seelen als die des Volkes!


Вже більше літ двісті,

Як козак в неволі.

Понад Дніпром ходе,

Викликає долю:

– Ой, вийди, вийди, із води,

Визволь мене, серденько, із біди.

Визволь мене, серденько, із біди.

– Не вийду, козаче,

Не вийду, соколю.

Хоть рада, неможу,

Бо й сама в неволі.

Ой, у неволі, у ярмі,

За московським караулом у тюрмі.

За московським караулом у тюрмі.

У тюрмі, в кайданах

Од часів Богдана.

Од нього самого,

В неволю віддана.

Ой, ти Богдане, гетьмане,

Запродав ти Україну і мене,

Запродав ти Україну і мене.

Мене молодую,

козацькую долю,

Запродав в тяжкую,

Московську неволю.

Ой у не волю в кайдани

Нерозумний гетьмане Богдане!

Нерозумний гетьмане Богдане!

Ти вмер, так добре

Лежать де лежати.

А встань подивися,

Де вкраїна мати,

Де наші коні – соколи,

Та де козаченьки як орли!

Та де козаченьки як орли!

На панщині в кузні,

В великій неволі,

Замість того щастя,

Замість тої долі,

Ой обступили навкруги,

Як ті чорні хмари вороги!

Як ті чорні хмари вороги!

Тяжчії вороженьки,

Ще й тяжчая туга.

Як вітер повіє,

З великого луга,

Кинь плуг козаче, бери ніж

Тай де злапав вороженька там заріж!

Тай де злапав вороженька там заріж!

Зроби з серпа спис,

А з коси шаблюку,

Души вороженька,

Де здрімав, гадюку,

Ой души брате, ріж, коли,

Щоб не смердів на вкраїні, запали!

Щоб не смердів на вкраїні, запали!

Тоді всі святії,

І сам Бог святий із неба,

Пошлють тобі долю,

З неволі до тебе,

Ой Залізняче впертий пес,

Промов хоч словечка до людей!

Промов хоч словечка до людей!

Промов як за тебе,

Бої посвятились,

Як половяцькі

по кайдані вродились

Ой хто не баче, не чує,

Ой як Москва в Україні панує!

Ой як Москва в Україні панує!

І з ратиш козацьких,

Серпи покували,

А гострії шаблюки,

На коси зміняли,

А дітей наших, всіх на гурт,

У рекрути незабаром заберуть!

У рекрути незабаром заберуть!

Йдуть наші діти,

У світ очі дерти,

Вертайтесь до роду,

Не жить хоч умерти,

Ой із чужої сторони,

Ізходітесь Україну боронить!

Ізходітесь Україну боронить!

Повій буйний вітре,

З лісів та на лози,

Навій добрим людям,

Навій добрий розум,

Ой повій вітре та скажи,

Козаченьку не сподівайсь на чужих!

Козаченьку не сподівайсь на чужих!

Ненадійсь на князів,

сини чоловічі,

Бо долі в неволі,

Не бачили у вічі,

Ой Боже словов з рода в род,

Нема душ сильніших за народ!

Нема душ сильніших за народ!