Lawrow stellt Bedingungen für Rubio | Vitaly Portnikov. 09.11.2025.

Der Leiter des russischen Außenministeriums, Sergej Lawrow, betonte, dass er sowohl zu Telefongesprächen als auch zu einem persönlichen Treffen mit dem Außenminister der Vereinigten Staaten, Marco Rubio, bereit sei. Die Vereinigten Staaten müssten jedoch die russische Sichtweise dessen berücksichtigen, wie der von Russland gegen unseren Staat begonnene Krieg beendet werden solle.

Lawrow macht für das faktische Scheitern eines möglichen Treffens zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation in Budapest nicht sich selbst verantwortlich – also nicht den Mann, der während des Telefongesprächs mit Marco Rubio erneut die bekannten maximalistischen Forderungen des Kremls wiederholte –, sondern den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky und die Europäer.

Die Amerikaner, so Lawrow, hätten während des Gipfels in Alaska garantiert, dass Zelensky dem Friedensprozess nicht im Wege stehen werde. Doch auf diesem Gebiet seien offenbar gewisse Schwierigkeiten aufgetreten. Auch die Europäer, so Lawrow, versuchten, auf die Amerikaner „negativ einzuwirken“. Auf diese Weise könne Russland mit den Vereinigten Staaten in grundlegenden Fragen keine Einigung erzielen.

Damit kann man sagen, dass der Außenminister der Russischen Föderation eine Taktik beibehält, die in Moskau beschlossen wurde, nachdem Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten geworden war: Den amerikanischen Präsidenten und sein Umfeld nicht zu kritisieren, die Konstruktivität von Trumps Ansatz hervorzuheben, keiner der von den USA vorgeschlagenen Bedingungen für einen Waffenstillstand an der russisch-ukrainischen Front zuzustimmen. Man müsse diese Forderungen und Vorschläge vielmehr ignorieren, als existierten sie gar nicht, und für das Scheitern des Friedensprozesses nicht Trump und seine Administration verantwortlich machen, sondern den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky und die europäischen Führer.

Aus Sicht der russischen Führung, wie man sieht, ist das ein recht ertragreicher Ansatz, da er im Verlauf von zehn Monaten half, mit Hilfe eben jenes Donald Trump jede neuen Sanktionen gegen die Russische Föderation zu blockieren und auch Entscheidungen im Zusammenhang mit intensiver militärischer Unterstützung für die Ukraine auszusetzen.

Übrigens sehen wir auch jetzt keinen Hinweis darauf, dass Donald Trump bereit wäre, seine Haltung zu überdenken, wonach die Vereinigten Staaten unserem Land eigenständig helfen müssten. Der „Shutdown“ in Amerika behindere zudem die Waffenlieferungen an europäische Länder, die diese amerikanischen Waffen an die ukrainischen Verteidigungskräfte weitergeben könnten.

Gleichzeitig scheint man im Kreml nicht zu bemerken, dass die Zeit vorbei ist, in der Putin und sein Umfeld Donald Trump und die amerikanische Administration von entschlossenen Handlungen abhalten konnten. Lawrow hätte sich davon während seines letzten Telefongesprächs mit Rubio überzeugen können. Der Außenminister der Vereinigten Staaten habe dieses Gespräch offenbar als eines eingeschätzt, das keinerlei Perspektiven für Fortschritte bei der Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges eröffnet – und somit auch keine Grundlage für ein Treffen zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation schafft. Selbst wenn Donald Trump und Putin in ihrem letzten Telefongespräch ein solches Treffen vereinbart hätten.

Gerade nachdem Rubio mit Lawrow gesprochen und sich überzeugt hatte, dass der russische Außenminister die altbekannten Forderungen des Kremls wiederholte, wurde beschlossen, nicht nur das Treffen zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands abzusagen, sondern auch neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen – insbesondere gegen die russischen Ölriesen Rosneft und Lukoil. Es ist offensichtlich, dass, falls Putin diese Sanktionen ignoriert und die militärischen Operationen an der russisch-ukrainischen Front fortsetzt, die Vereinigten Staaten immer neue Sanktionen gegen die russische Wirtschaft verhängen könnten – was weder im Interesse Putins noch seines engsten Umfelds noch der russischen Oligarchen liegt, die den russisch-ukrainischen Krieg bereitwillig finanzieren und längst Teil des russischen militaristischen Systems geworden sind.

Lawrows Aussagen widerlegen auch die Verschwörungstheorie, wonach Putin ihn für das Nichtzustandekommen des Treffens zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands verantwortlich gemacht habe. Bekanntlich war der russische Außenminister bei der letzten Sitzung des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, bei der Maßnahmen im Zusammenhang mit einer möglichen Reaktion auf die Äußerungen des US-Präsidenten zu möglichen Atomtests besprochen wurden, nicht anwesend.

Lawrow selbst betont jedoch, dass man im Kreml keinerlei Erläuterungen zu den Aussagen des amerikanischen Präsidenten erhalten habe. Somit kann man davon ausgehen, dass der russische Außenminister, selbst trotz seiner Abwesenheit bei der Sitzung des Sicherheitsrates, weiterhin ein Beamter bleibt, der sich mit nuklearen Fragen befasst und Putin in den Beziehungen zu Donald Trump berät. Ganz zu schweigen davon, dass wir alle verstehen, dass kein russischer Beamter eigene Positionen oder Meinungen vertreten kann, sondern ausschließlich die Direktiven ausführt, die direkt von Putin oder seinen Verwaltungsvertretern kommen.

Daher kann man sagen, dass – trotz der Sanktionen, trotz der Tatsache, dass es Putin mit seinen Schmeicheleien nicht mehr gelingt, Trump von Sanktionen gegen die Russische Föderation abzuhalten – im Kreml niemand beabsichtigt, seinen Ansatz zu ändern.

  • Fortsetzung der Kriegshandlungen gegen die Ukraine – in der Hoffnung, dass der Nachbarstaat vor der Russischen Föderation kapitulieren wird.
  • Fortsetzung der Schmeicheleien gegenüber Donald Trump – in der Hoffnung, dass der amerikanische Präsident weiterhin auf scharfe Schritte gegen Russland verzichtet.
  • Anschuldigungen gegenüber den europäischen Ländern – damit sie als Schuldige dafür erscheinen, dass der Krieg in Europa kein Ende findet.
  •  Vorbereitung auf eine Ausweitung des russisch-ukrainischen Krieges, falls die Aktionen ausschließlich an der russisch-ukrainischen Front Moskau nicht ermöglichen, das Ziel zu erreichen, das Putin seiner Armee bereits 2022 gesetzt hatte – das Ziel, die Ukraine zu besetzen und ihre Staatlichkeit zu vernichten.

Doch wir verstehen sehr gut, dass der Kreml dafür keine realen Kräfte besitzt. Und was tatsächlich geschehen müsste, wäre die Suche Russlands nach günstigeren Bedingungen, um das Feuer an der russisch-ukrainischen Front zu beenden – so, wie es Donald Trump von Putin fordert.

Doch die Kremlführung, wie man sieht, folgt keiner Logik. Und Putin scheint bereit zu sein, den Krieg gegen die Ukraine noch viele Jahre fortzusetzen – nur um jene Ziele zu erreichen, die er in elf Jahren des russisch-ukrainischen Konflikts nicht verwirklichen konnte. Denn gerade die Erreichung dieser Ziele, so sieht es der russische Präsident, würde ihm die Möglichkeit geben, sein Imperium wiederherzustellen.





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Titel des Originals: Лавров виставляє умови Рубіо | Віталій Портников. 09.11.2025.

Autor: Vitaly Portnikov

Veröffentlichung / Entstehung: 09.11.2025.

Originalsprache: uk

Plattform / Quelle: YouTube

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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

uebersetzungenzuukraine.data.blog
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Lawrow wies Trump und Rubio ab | Vitaly Portnikov. 21.10.2025.

Nach seinem Telefongespräch mit dem US-Außenminister Marco Rubio betonte der russische Außenminister Sergei Lawrow, dass jedweder Waffenstillstand an der russisch-ukrainischen Front, der dazu führen würde, die sogenannten Ursachen des Konflikts zu vergessen, nicht den Interessen Russlands entspricht.

Damit hat Lawrow erneut den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump zurückgewiesen, der nach seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky betont hatte, dass beide Seiten dort stehen bleiben sollten, wo sie sich befinden, und dass sie nach Hause gehen sollten. Wie man sieht, steht die russische Position in diesem Punkt im Widerspruch zu Trumps Sichtweise.

Damit bleibt die Frage offen, auf welcher Grundlage künftig die Kontakte zwischen dem US-Außenminister und dem russischen Außenminister organisiert werden sollen – insbesondere, wenn dieser überzeugt ist, dass die von Putin bereits 2022 angekündigte „Spezialoperation“ mit der Erfüllung sämtlicher vom russischen Präsidenten gesetzter Ziele enden wird.

Offensichtlich hat Washington von Moskau kein greifbares Ergebnis erzielt – unabhängig davon, was das Ergebnis des jüngsten Telefonats der Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands auch gewesen sein mag. Darauf weist schon der Umstand hin, dass niemand sagen kann, wann das nächste Telefongespräch zwischen den Leitern der Außenministerien stattfinden wird, die eigentlich das Treffen der Präsidenten vorbereiten sollen – oder ob sich Lawrow und Rubio überhaupt treffen werden.

  • Die Financial Times betonte insbesondere, dass ein solches Treffen zwischen dem US-Außenminister und dem russischen Außenminister am 30. Oktober stattfinden könnte. 
  • Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa dementierte diese Information jedoch und riet den Medien, sich nicht an einem Wettlauf um Daten zu beteiligen. 
  • Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Berichte über eine Verschiebung des Treffens zwischen den Präsidenten Russlands und der Vereinigten Staaten auf unbestimmte Zeit seien Gerüchte.
  • Der stellvertretende Außenminister Russlands Sergei Rjabkow wiederum sagte, zwischen Moskau und Washington sei überhaupt kein konkretes Datum für ein Präsidententreffen besprochen worden.

Da stellt sich die Frage: Welcher russische Beamte sagt überhaupt die Wahrheit?

  • Ist es Kirill Dmitrijew, der betont, dass Trump und Putin nach ihrem Gespräch eine Einigung über ein Treffen erzielt hätten und ihr Dialog „in einem konstruktiven Geist“ verlaufen sei? 
  • Oder ist es Sergei Lawrow, der sagt, das Treffen der Präsidenten der USA und Russlands werde nicht verschoben? 
  • Oder Sergei Rjabkow, der erklärt, ein solches Treffen sei überhaupt nie vereinbart worden?

Wann also wird das Treffen zwischen dem US-Außenminister und dem russischen Außenminister stattfinden – oder findet es gar nicht statt? Auf all diese Fragen gibt es eigentlich eine recht einfache Antwort: In Wirklichkeit existiert keine reale Grundlage für russisch-amerikanische Vereinbarungen über die Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges.

Ohne solche greifbaren Vereinbarungen hat Trump natürlich wenig Interesse, Putin zu treffen – selbst wenn der russische Präsident eifrig bestrebt ist, ein weiteres Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten als diplomatischen Erfolg zu verbuchen und eine ähnliche „Sieg-Inszenierung“ zu erreichen, wie er sie beim Gipfel in Anchorage präsentieren konnte.

Trump braucht kein neues Alaska. Er braucht keine Schlagzeilen in den Weltmedien über ein weiteres Fiasko – zumal vor dem Hintergrund der Unruhen im Nahen Osten, die in wenigen Wochen den unter Trumps Druck ausgehandelten Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas völlig zunichtemachen könnten, trotz seines massiven Drucks auf den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dessen Regierung.

Trump braucht von Putin ein konkretes Ergebnis – ein Ergebnis, das nach dem Treffen mit Zelensky so aussieht, dass ein Waffenstillstand entlang der Frontlinie möglich wäre, in einer Situation, in der die ukrainische Seite nicht bereit ist, ihre Truppen aus den von der legitimen ukrainischen Regierung kontrollierten, nicht von Russland besetzten Gebieten abzuziehen. Doch Putin, wie wir sehen, stimmt bislang nicht dieser Sichtweise des amerikanischen Präsidenten zu.

Wir kehren also erneut zu jenem Kreis der Ereignisse zurück, der schon nach dem Alaska-Treffen entstanden war, das für Trump ohne greifbares Ergebnis endete.

Das sind natürlich keine erfreulichen Nachrichten für jene, die gehofft hatten, dass nach dem Telefongespräch zwischen Trump und Putin tatsächlich eine reale Möglichkeit zur Feuereinstellung an der russisch-ukrainischen Front entstanden sei – und dass der russische Präsident dem Druck des amerikanischen Staatschefs nachgegeben und über Kompromisse zur Beendigung des Krieges nachgedacht habe.

Doch meiner Meinung nach wird Putin über jegliche Kompromisse erst dann nachdenken, wenn Trump nicht nur mit Worten droht, sondern konkrete Schritte unternimmt, die mit Druck auf Russland und seine Verbündeten verbunden sind.

Und wir wissen genau, was mit diesen Schritten gemeint ist:

  • Lieferung von Langstreckenraketen an die Ukraine, die uns helfen würden, die Ölverarbeitungsindustrie der „Terrorföderation“ und ihren militärisch-industriellen Komplex zu zerstören;
  • reale Sanktionen gegen die Energiesponsoren Russlands, die durch den Kauf von russischem Öl und die Weiterverarbeitung zu Erdölprodukten den Krieg Russlands gegen die Ukraine praktisch endlos machen und Putin ermöglichen, selbst unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen einen kriegsorientierten Haushalt aufzustellen;
  •  und schließlich die amerikanische Beteiligung an der militärischen Unterstützung der Ukraine, denn nach der faktischen Erschöpfung des Hilfspakets, das wir dem realistisch denkenden früheren US-Präsidenten Joseph Biden verdanken, liefert Amerika derzeit überhaupt keine Waffen mehr.

Die einzigen Waffenlieferungen, die stattfinden, sind jene, die über europäische NATO-Partner der Ukraine gegen Bezahlung abgewickelt werden.

Das bedeutet, dass die militärische Hilfe für die Ukraine in jüngster Zeit fast um die Hälfte zurückgegangen ist. Und das sehen nicht nur wir – das sieht auch der russische Präsident Putin, der deshalb darauf hofft, dass der Krieg – gemäß den Worten des russischen Außenministers Lawrow – mit der Erfüllung der Ziele der „Spezialoperation“ endet, also mit dem Verschwinden des ukrainischen Staates von der politischen Landkarte und der Eingliederung seines Territoriums in die Russische Föderation.

Ohne konkrete Maßnahmen seitens des US-Präsidenten, ohne eine grundlegende Änderung seiner Haltung gegenüber Putin, sind daher keine realen Veränderungen in Moskaus Position zu erwarten.

Und genau das hat die heutige offene Pressekonferenz des russischen Außenministers erneut deutlich gezeigt.

Rubio–Lawrow: Das Wichtigste | Vitaly Portnikov. 20.10.2025.

US-Außenminister Marco Rubio führte ein Gespräch mit dem Leiter des russischen Außenministeriums, Sergei Lawrow. Der Austausch zwischen Rubio und Lawrow fand kurz nachdem die Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation sich auf ein mögliches Treffen in Budapest geeinigt hatten, sowie darauf, dass gerade die Außenminister diese Begegnung vorbereiten sollen.

Dem möglichen Treffen zwischen Rubio und Lawrow, das bereits am 23. Oktober stattfinden könnte, ging ein Telefonat zwischen beiden voraus. Über dieses Gespräch berichteten sowohl das US-Außenministerium (State Department) als auch das russische Außenministerium.

Allerdings lässt sich in diesen Mitteilungen keinerlei konkreter Inhalt erkennen. Marco Rubio betont die Bedeutung der Kontakte zwischen den Leitern der diplomatischen Behörden, um ein gegenseitiges Verständnis vor dem möglichen Treffen der Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands zu erreichen. Lawrow hingegen unterstreicht die Wichtigkeit, jene Absprachen umzusetzen, die angeblich während des Telefonats zwischen Trump und Putin erzielt worden seien.

Doch welche Absprachen das sein sollen, teilt heute niemand mit. Denn, wie bekannt, hatte der Präsident der Vereinigten Staaten nach seinem Treffen mit dem Präsidenten der Russischen Föderation wiederholt darauf bestanden, dass ein Waffenstillstand entlang der Kontaktlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen erreicht werden müsse. Mit anderen Worten: Er kehrte zu jener Idee zurück, mit der er praktisch seit seinem ersten Tag als US-Präsident auftrat. Und es ist kein großes Geheimnis, dass der Gegner dieser Idee der Präsident der Russischen Föderation ist. Bereits heute wurde bekannt, dass der Kreml weiter auf der sogenannten „Abfolge der Schritte“ besteht –

das heißt: zuerst ein umfassendes Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine, und erst danach die Beendigung der Kampfhandlungen. Offensichtlich entspricht das nicht den Plänen Donald Trumps.

Wie lässt sich da ein Kompromiss finden? – Eine, wie ich sagen würde, abstrakte Frage. Ich sehe die Situation im Allgemeinen folgendermaßen: Während des Telefonats zwischen Trump und Putin könnte der russische Präsident seinem amerikanischen Kollegen angedeutet haben, dass er bereit wäre, einem Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine unter der Bedingung zuzustimmen, dass die Ukraine ihre Truppen aus dem Gebiet Donezk abzieht – also aus jenem Teil, der sich derzeit unter Kontrolle der legitimen ukrainischen Regierung befindet.

Für Putin könnte das tatsächlich vorteilhaft sein. Erstens könnten die russischen Truppen neue strategische Positionen einnehmen, die es ihnen in naher Zukunft erlauben würden, neue ukrainische Regionen anzugreifen. Zweitens könnte eine solche Entscheidung der ukrainischen Führung – zudem unter Druck aus Washington getroffen – die Lage innerhalb der Ukraine destabilisieren, was eine weitere russische Besetzung ukrainischer Gebiete erleichtern würde.

Doch nachdem Donald Trump Volodymyr Zelensky getroffen und erkannt hatte, dass die Ukraine nicht beabsichtigt, ihre Territorien kampflos an den russischen Besatzer abzutreten, kehrte er erneut zu jener Idee zurück, mit der er bereits vor dem Telefonat mit Putin und dem Gipfel in Alaska aufgetreten war – also zum Waffenstillstand entlang der Frontlinie.

Putin hat keinen einzigen realen Grund, einer Idee zuzustimmen, gegen die er während – so scheint es – acht oder neun Telefonaten mit dem US-Präsidenten sowie während ihres Treffens in Alaska konsequent opponiert hat. Somit ist der Gipfel der Präsidenten Russlands und der Vereinigten Staaten zum Scheitern verurteilt. Und ein neues Fiasko nach der Blamage von Alaska kann sich Donald Trump schlicht nicht leisten.

Was tun also Marco Rubio und Sergei Lawrow in einer solchen Situation?

Beide sind abhängig von autoritär veranlagten Führern, die wollen, dass die Welt nicht so aussieht , wie sie tatsächlich aussieht, sondern so, wie sie sie gern sehen würden. Daher besteht die wichtigste Überlebensbedingung im Umfeld Trumps wie auch im Umfeld Putins darin, Aktivität zu imitieren und die Bereitschaft zu demonstrieren, allen Vorschlägen der Vorgesetzten zuzustimmen – selbst wenn diese unmöglich umzusetzen sind.

So werden sich Rubio und Lawrow treffen und versuchen, wenigstens irgendeine Lösung zu finden, die zugleich Donald Trump und Wladimir Putin zufriedenstellen könnte – zwei Politiker, die in dieser Situation diametral entgegengesetzte Positionen vertreten, die sich schlicht nicht vereinbaren lassen.

Und hier gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder denkt Putin tatsächlich, dass es – um neuen Druck seitens der USA zu vermeiden – jetzt besser wäre, einem Waffenstillstand entlang der Frontlinie zuzustimmen. Zumindest, um sich gründlich auf einen neuen russisch-ukrainischen Krieg vorzubereiten, der entweder noch während Trumps Amtszeit oder nach dem Ende seiner politischen Karriere stattfinden könnte.

Oder aber Putin entscheidet, dass der amerikanische Druck in dieser Situation weder an der Front noch im Zustand der russischen Wirtschaft Wesentliches verändern wird – und dass man Trumps Druck schlicht ignorieren und dem US-Präsidenten hartnäckig verdeutlichen müsse, dass Frieden nur zu russischen Bedingungen und nur durch eine Kapitulation der Ukraine vor dem siegreichen Russland möglich sei.

Da Trump einer solchen Version der Ereignisse jedoch kaum zustimmen wird, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Treffen der russischen und amerikanischen Präsidenten überhaupt nicht stattfindet. Trump wird sich dann damit abfinden müssen, dass Putin seine Vorschläge ignoriert, wenn sie nicht mit der russischen Sichtweise übereinstimmen.

Folglich wird Trump gezwungen sein, zu härterem und intensiverem Druck auf die Russische Föderation überzugehen, die Idee einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington – so sehr sie auch von Steve Witkoff verteidigt wird – aufzugeben,

und der Ukraine Langstreckenwaffen zu liefern, die in der Lage sind, strategische Ziele auf russischem Territorium zu zerstören, die Ölraffinerieindustrie des Landes und auch seinen militärisch-industriellen Komplex zu zerschlagen, Russland derart harte Schläge zu versetzen, dass sich seine Wirtschaft davon lange nicht erholen kann – und es somit auf absehbare Zeit kein wirtschaftlicher Partner der USA sein kann, weil sie nach diesen Schlägen durch amerikanische Raketen in einer äußerst schwierigen Lage wäre.

Und vielleicht wird gerade diese Bedrohung Putin dazu bringen, zu überlegen, ob es sich lohnt, den US-Bedingungen zuzustimmen – doch das wird die Vereinigten Staaten keineswegs einer wirtschaftlichen Verständigung mit Russland näherbringen. Mit anderen Worten: Die Hauptfrage Donald Trumps – „Und was ist mit dem Geld?“ – wird, wie ich sagen würde, in der Luft hängen bleiben, wenn Trump Druck auf Putin ausübt.

In dieser Situation hat Marco Rubio eine recht einfache Aufgabe: Er muss entweder Lawrow zu einem Minimum an Konstruktivität bewegen – oder Trump zeigen, dass es bei den Russen nach wie vor keinerlei Konstruktivität gibt, trotz all seiner Bemühungen.

Trump schmeißt Waltz raus | Vitaly Portnikov. 01.05.2025.

Präsident Donald Trump entlässt seinen Berater für nationale Sicherheit, Mike Waltz, 100 Tage nach der Bildung der neuen Regierung. Damit ist Mike Waltz der erste hochrangige Vertreter der zweiten Regierung Donald Trumps, der seinen Posten verlassen muss.

Bevor Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten wurde, sagten viele, dass die Leute, die er für Positionen in seiner Regierung ernennen würde, wahrscheinlich nicht die gesamte Amtszeit Donald Trumps im Weißen Haus bleiben würden. Und so teilt Mike Waltz das Schicksal eines anderen ersten Beraters des Präsidenten der Vereinigten Staaten für nationale Sicherheit, nur während der ersten Wahl Trumps, Michael Flynn.

Flynn diente nur wenige Tage in diesem hohen Amt. Trump musste ihn entfernen, nachdem klar wurde, dass Flynn Verbindungen zum Kreml hatte und ein wichtiger Insider der Interessen der russischen Führung in der ersten Trump-Regierung sein könnte.

Trotz Flynns Rücktritt und den folgenden Problemen mit der Justiz begrüßte Trump ihn, nachdem er zum zweiten Mal zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, unter denen, die ihn beglückwünschten.

Mike Waltz war, könnte man sagen, nach dem Vorfall mit der Aufnahme des Chefredakteurs des Atlantic-Magazins in einen geheimen Chat im Messenger Signal, in dem Waltz mit anderen hochrangigen Vertretern der Regierung Donald Trump über die Bombardierung von Stellungen der Ansarullah-Bewegung im Jemen sprach, einem erheblichen Rücktrittsrisiko ausgesetzt.

Es wurde bekannt, dass der ehemalige Berater für nationale Sicherheit eine ganze Reihe solcher geheimer Chats für Diskussionen mit Kollegen eingerichtet hatte.

Was ist das Erstaunlichste? Im Vergleich zu vielen anderen Vertretern der Regierung Präsident Trumps wirkt der ehemalige Kongressabgeordnete Waltz als einer der größten Profis. Er arbeitete im Repräsentantenhaus und im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und schien zu verstehen, was Geheimhaltung und Einhaltung von Informationsnormen für Beamte bedeutet, wenn Geheimdienste auf der ganzen Welt nach diesen Informationen suchen.

Doch wie wir sehen, hat keine Erfahrung Waltz Vorsicht gelehrt, vielleicht weil die Trump-Regierung, zumindest ihre seriösesten Vertreter, davon überzeugt ist, dass sie sich alles erlauben können, was ihnen in den Sinn kommt, ohne Konsequenzen.

Und genau das erwies sich als die fehlerhafte Position des Beraters für nationale Sicherheit. Jetzt kann man von einem echten Zusammenbruch dieses wichtigsten Gliedes in der Regierung Donald Trumps sprechen, denn zusammen mit Michael Waltz tritt auch sein Stellvertreter Alex Wong zurück, der in der ersten Regierung Donald Trumps tätig war und Experte für Nordkorea ist, was angesichts des nuklearen Potenzials dieses Landes, das in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Verbündeten der Russischen Föderation geworden ist, ebenfalls ein wichtiges Thema ist.

Waltz missfiel vielen Mitgliedern der Regierung Donald Trump auch deshalb, weil seine Ansichten, obwohl er immer ein Anhänger des amtierenden amerikanischen Präsidenten war, nie zu Trump-Ansichten evolvierten. Seine harte Haltung stimmte ziemlich oft nicht mit Donald Trumps Ansichten darüber überein, wie außenpolitische Probleme gelöst werden sollten. Und deshalb griffen ultrrechte Trump-Anhänger Waltz seit einigen Monaten wegen seiner härteren Weltanschauung als die des amtierenden amerikanischen Präsidenten an. 

Jetzt bleibt natürlich die Frage, wer Waltz als Berater für nationale Sicherheit nachfolgen wird, denn von dieser Person hängt die Gestaltung des gesamten außenpolitischen Kurses der Regierung des Präsidenten der Vereinigten Staaten ab.

Es wird gesagt, dass einer der realen Kandidaten für diesen Posten der Vertreter von Präsident Trump im Nahen Osten, Stephen Witkoff, ist, der sich in letzter Zeit mit praktisch allen kritischen Fragen der amerikanischen Außenpolitik befasst.

Witkoff führt Gespräche mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Putin, in der Hoffnung, ihn zu einem Trump-Waffenstillstand an der russisch-ukrainischen Front zu bewegen, allerdings ohne Erfolg.

Witkoff trifft sich mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi, um Teheran vom Verzicht auf sein Atomprogramm zu überzeugen, auch bisher ohne Erfolg.

Witkoff führt Verhandlungen zwischen Israel und Hamas, als Vermittler in diesen schwierigen Gesprächen des jüdischen Staates mit Vertretern der Terrororganisation über Vermittler. Allerdings bisher ebenso ohne Erfolg. Wir sprechen jetzt jedoch nicht über den Erfolg, sondern über die Anzahl der Fragen, die Stephen Witkoff in seinen Händen konzentriert hat.

Offensichtlich waren dies Fragen, die sich in einer klassischen Regierung der Berater für nationale Sicherheit hätte kümmern müssen. Daher glauben viele, dass Donald Trump, der bis zuletzt versucht hat, seinen ehemaligen Berater für nationale Sicherheit zu schützen, diese Position der für ihn viel wichtigeren Person Steve Witkow anvertrauen könnte.

Und eine weitere Option, die derzeit in Kreisen in der Nähe des Präsidenten der Vereinigten Staaten diskutiert wird, ist, überraschenderweise, Marco Rubio. Viele, die die Situation verstehen, die mit dem Mangel an Mitarbeitern zusammenhängt, die mit Trump zusammenarbeiten könnten, sagen, dass Marco Rubio jetzt gleichzeitig der Außenminister der Vereinigten Staaten und der Berater des Präsidenten der USA für nationale Sicherheit werden könnte.

Einst bekleidete Henry Kissinger diesen Posten, ein Diplomat, der in einer der wenigen Perioden der amerikanischen Geschichte zwei wichtige Funktionen vereinte. Angesichts der Tatsache, dass Marco Rubio den außenpolitischen Kurs der Vereinigten Staaten, der von Trump und Witkoff bestimmt wird, nicht sehr stark beeinflusst und in erster Linie ein Strohmann im Außenministerium ist, stellt sich die Frage, ob Trump noch diesen Strohmann im Sicherheitsrat braucht.

Ein weiterer Kandidat für den Posten des Beraters für nationale Sicherheit ist Rubios Stellvertreter als Außenminister, Chris Landau, über den in den letzten Wochen auch als eine Person gesprochen wurde, die in der Lage ist, die professionelle Arbeit dieser Institution zu organisieren. Nur ist unklar, ob Trump eine professionelle Arbeit braucht, denn es ist bekannt, dass der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten vor allem die Loyalität seiner Mitarbeiter schätzt und sich absolut nicht für ihre beruflichen Qualitäten interessiert.

Viele in den Vereinigten Staaten betonen, dass der Rücktritt von Michael Waltz nur der erste Rücktritt ist und der Zusammenbruch dieser Regierung nicht mehr fern ist. Zu denjenigen, die Trump in den nächsten Monaten möglicherweise entlassen könnte, gehört der nicht weniger skandalöse als Waltz, Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, Peter Hesset, der auch für seine Beteiligung an zahlreichen Lecks geheimer Informationen bekannt ist, sowie der gleiche Außenminister Mark Rubio, an dessen echten Trumpismus Trumps engstes Umfeld, das aus viel weniger professionellen und verantwortungsvollen Personen besteht als der amtierende Außenminister, nicht glaubt.

Wir werden also den Kampf um die Gunst des Staatsoberhaupts im engsten Umfeld von Trump im Einklang mit dem unglaublichen Chaos beobachten, das der Präsident der Vereinigten Staaten um sich herum produziert.

Rubio droht Russland | Vitaly Portnikov. 04.04.2025.

Der US-Außenminister Marco Rubio hat gewarnt, dass die Vereinigten Staaten nicht endlos verhandeln werden. Und Präsident Trump könnte die Geduld verlieren, wenn er feststellt, dass der russische Präsident Putin die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über einen Waffenstillstand im russisch-ukrainischen Krieg absichtlich in die Länge zieht.

Obwohl der Außenminister die Hoffnung äußerte, dass Russland immer noch ernsthaft an einer Beilegung des Konflikts in der Ukraine interessiert sei, teilte er mit, dass im Kongress bereits über die Möglichkeit neuer Sanktionen gegen die Russische Föderation gesprochen und diese neuen Sanktionen entwickelt würden.

Bemerkenswert ist, dass Rubio diese ziemlich harten Erklärungen unmittelbar nach dem Besuch des Sonderbeauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation, Kirill Dmitrijew, in Washington abgegeben hat, der für internationale Wirtschaftsbeziehungen zuständig ist. Und er ist, wie wir alle verstanden haben, der wichtigste Problemlöser Putins in Fragen, die seine neuen Kontakte zur amerikanischen Regierung betreffen. 

Rubio war auch einer der Teilnehmer der Gespräche, die im Weißen Haus in Anwesenheit von Dmitrijew stattfanden. Und man muss sagen, dass er im Gegensatz zum russischen Sonderbeauftragten nach Abschluss dieser Gespräche nicht so optimistisch klingt.

Dmitrijew versuchte, volle Konstruktivität und Optimismus zu demonstrieren und betonte, dass es trotz der bestehenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation in der Frage der Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges während seines Aufenthalts in Washington gelungen sei, erhebliche Fortschritte zu erzielen und die Parteien seien drei Schritte näher gekommen. Dmitrijew sagte, dass die Regierung von Donald Trump die Position der Russischen Föderation hört, insbesondere in Bezug auf die euroatlantische Integration der Ukraine, und sich gegenüber den russischen Gesprächspartnern respektvoll verhält.

Gleichzeitig widerlegte Marco Rubio jedoch bereits eine wichtige These: die These über die Möglichkeit der Wiederaufnahme der direkten Luftverbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation. „Dort sind Menschen unter Sanktionen, wer würde wohin fliegen?“, fragte der Außenminister sarkastisch, als er nach der Möglichkeit der Wiederaufnahme einer solchen direkten Luftverbindung gefragt wurde.

Daher kann man nicht sagen, dass die Reise von Kirill Dmitrijew in die amerikanische Hauptstadt irgendwelche realen und bedeutenden Erfolge erzielt hat. Vielmehr simulierte der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation Aktivität und Ergebnisse, damit seine Bemühungen um die Kontaktaufnahme mit Vertretern der Regierung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Putin gewürdigt werden.

So wie Kirill Dmitrijew seine Rolle ausschließlich für einen Zuschauer spielt, und dieser Zuschauer ist der Präsident der Russischen Föderation, so spielen Rubio und andere Mitglieder des Teams von Donald Trump auch ihre Rolle für einen Zuschauer, und dieser Zuschauer ist der Präsident der Vereinigten Staaten.

Und hier wird natürlich vieles davon abhängen, wie Donald Trump die Situation mit den russisch-amerikanischen Verhandlungen und dem Ende des russisch-ukrainischen Krieges beurteilen wird. Wie bekannt ist, betonte der amerikanische Regierungschef nach dem Treffen mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö, dass er mit dem Verhalten Putins bei den Verhandlungen über die Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges unzufrieden sei und diese Woche mit dem russischen Präsidenten sprechen wolle.

Ein solches Gespräch hat bisher noch nicht stattgefunden, und der Pressesprecher des Präsidenten der Russischen Föderation, Dmitri Peskow, betonte, dass es nicht im Arbeitsplan des russischen Präsidenten stehe, obwohl ein solches Gespräch von der Regierung des russischen Präsidenten organisiert würde, wenn es notwendig sein sollte.

Aber ist Donald Trump selbst bereit, in der sich entwickelnden Situation der Regelung des russisch-ukrainischen Konflikts mit Putin zu sprechen? In einigen Medien erscheinen Berichte, dass Berater von Trump eine andere Meinung über die Möglichkeit eines solchen Kontakts haben.

Und sie vertreten den Standpunkt, mit dem der Präsident der Vereinigten Staaten vertraut ist, nicht mehr mit dem Präsidenten der Russischen Föderation zu sprechen, bis sich die Parteien auf ein tatsächliches Waffenstillstand am russisch-ukrainischen Front einigen. Das heißt, sie stimmen dieser von Donald Trump Putin bereits zweimal unterbreiteten und zweimal von seinem Gesprächspartner im Kreml abgelehnten, Vorschlag nicht zu.

Nun muss Donald Trump entscheiden, ob er den Rat seiner Berater und Minister befolgt und bis zu dem Zeitpunkt keinen Kontakt mit Putin aufnimmt, bis der russische Präsident Zugeständnisse an den amerikanischen macht, was in der Amtszeit von Donald Trump möglicherweise überhaupt nicht geschehen wird, oder ob er versucht, Putin davon zu überzeugen, sich zumindest auf einen Waffenstillstand an der russisch-ukrainischen Front zu einigen.

Von der Ausarbeitung eines Modells für einen dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine spreche ich erst gar nicht, denn dazu könnten alle Jahre der Amtszeit von Donald Trump im Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten draufgehen, und ich schließe nicht aus, dass Donald Trump die Möglichkeit der Lösung der Frage des russisch-ukrainischen Konflikts und des Modells eines dauerhaften Friedens an seinen Nachfolger im Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten weitergeben muss, denn es gibt keine objektiven Gründe dafür, dass sich die Parteien auf die Bedingungen eines dauerhaften Friedens einigen, wenn Russland es für notwendig hält, ukrainisches Territorium zu kontrollieren, um die Zerstörung der ukrainischen Staatlichkeit zu kämpfen und in der Folge seinen Einfluss in Europa zu erweitern, während die Vereinigten Staaten die Einstellung der Feindseligkeiten und die Erhaltung der Ukraine als unabhängiger Staat fordern. Es gibt einfach nichts am Verhandlungstisch, selbst wenn man diese Verhandlungen 24 Stunden am Tag führt.

Aber die Wahl wird hier natürlich nicht so sehr von uns abhängen und auch nicht von den Beratern von Donald Trump, sondern vom amerikanischen Präsidenten selbst. Und vielleicht wird er entscheiden, dass Sanktionen gegen die Russische Föderation, selbst wenn man sein aufrichtiges Unbehagen über deren Einführung berücksichtigt, der erste Schritt sein könnten, um Putin davon zu überzeugen, dass das Spiel des Verständnisses und das Finden einer gemeinsamen Sprache mit dem Kreml zu Ende geht und Russland sich nun mit neuen wirtschaftlichen Problemen abfinden muss, wenn Putin nicht auf Trumps Angebot eingeht. 

Im Kreml wird jedoch betont, dass Russland bereits seit drei Jahren unter Sanktionen steht und der russische Präsident kaum bereit sein wird, irgendwelche Bedingungen seines amerikanischen Kollegen unter Druck zu akzeptieren. Dies ist auch ein bekanntes Motiv in den Kommentaren russischer Beamter, das im Weißen Haus von jedem berücksichtigt werden sollte, der darüber nachdenkt, wie wirksam neue wirtschaftliche Instrumente im Hinblick auf eine Änderung der Position von Wladimir Putin sein könnten und inwieweit sie natürlich zu einem schnellen Ergebnis führen könnten, auf das Donald Trump weiterhin hofft.

Trumps Plan: Phasen A und B | Vitaly Portnikov. 17.03.2025.

Der US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass die Regierung von Donald Trump einen sogenannten Plan A und einen Plan B für das Ende des russisch-ukrainischen Krieges habe.

Plan A beinhaltet die Notwendigkeit, eine Waffenruhe an der russisch-ukrainischen Front zu vereinbaren.

Plan B hingegen spricht von der Notwendigkeit eines dauerhaften Friedens, über den die Vereinigten Staaten nach einer Waffenruhe mittels einer sogenannten Pendeldiplomatie verhandeln wollen. Das heißt, in der ersten Phase ist nicht einmal die Möglichkeit russisch-ukrainischer Verhandlungen vorgesehen.

Marco Rubio betonte, dass es in einer Situation, in der sich die Parteien gegenseitig beschießen, ziemlich schwierig ist, über ein Kriegsende zu verhandeln.

Und genau deshalb möchte der Präsident der Vereinigten Staaten in der ersten Phase eine Waffenruhe erreichen.

Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass dies der Hauptplan von Donald Trump ist. Eine Waffenruhe zu erreichen und Präsident Putin in einen langwierigen Verhandlungsprozess über die Bedingungen für das Ende des russisch-ukrainischen Krieges einzubeziehen.

Und ich werde nicht einmal überrascht sein, falls Donald Trump bereit ist, diese Verhandlungen während seiner gesamten Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten zu führen, ohne irgendwelche Möglichkeiten für einen sogenannten dauerhaften Frieden zu schaffen, ohne Chancen, dass der russisch-ukrainische Krieg während seines Aufenthalts im Weißen Haus endet. 

Und natürlich müssen wir verstehen, dass eine Waffenruhe aus der Sicht von Donald Trump ihm die Möglichkeit geben könnte, wirtschaftliche Beziehungen mit der Russischen Föderation aufzubauen, wofür er eigentlich all diese Anstrengungen unternimmt.

Es bleibt dabei zu verstehen, wie die Pläne des russischen Staatsoberhauptes Putin aussehen, mit dem Donald Trump bereits am Dienstag sprechen wird. Putin hielt es bekanntermaßen für notwendig, den Verhandlungsprozess gerade während der Kriegshandlungen zu führen.

Seine Idee der Verzögerung unterscheidet sich von der Idee der Verzögerung von Donald Trump grundlegend. Putin ist auch nicht gegen Verhandlungen und ist auch bereit, sie während der gesamten Amtszeit von Donald Trump zu führen. Für ihn ist es jedoch wichtig, dass diese Verhandlungen vor dem Hintergrund der Fortsetzung der Kampfhandlungen und der Eroberung neuer ukrainischer Gebiete stattfinden, was dem amerikanischen Präsidenten wiederum nicht passt.

Und hier ist die wichtigste Frage: Können sich die Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation, die so grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Fortsetzung des Krieges haben, einigen und wer wird wem Zugeständnisse machen? Trump Putin, um wirtschaftliche Beziehungen haben zu können, aber gleichzeitig keine Möglichkeiten zu haben, über reale Schritte zum Ende des russisch-ukrainischen Krieges zu sprechen, oder Putin Trump. In diesem Fall müsste der russische Präsident einer Waffenruhe zustimmen, was für ihn natürlich in Zukunft ziemlich ernsthafte Probleme schaffen könnte, denn es wird  fur Russland nicht einfach sein die Kampfhandlungen an der russisch-ukrainischen Front wieder aufzunehmen.

Umso mehr, wenn Moskau Washington nicht von der Notwendigkeit überzeugen kann, die Bewaffnung der Ukraine während des Waffenstillstands einzustellen, worüber der russische Präsident bereits auf seiner gemeinsamen Pressekonferenz mit dem belarussischen Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko gesprochen hat.

Das heißt, im Prinzip ist der Ansatz von Donald Trump klar und bekannt. Und ich würde diesem Ansatz übrigens hinzufügen, dass der Präsident der Vereinigten Staaten nach einer Waffenruhe Wahlen in der Ukraine und einen Wechsel des amtierenden ukrainischen Präsidenten wünscht. Und dieser Wunsch entspricht übrigens auch dem Wunsch des russischen Staatsoberhauptes, ich meine nicht so sehr den Austausch von Zelensky, sondern das Abhalten von Wahlen. Denn Wladimir Putin könnte der Ansicht sein, dass der Wahlprozess in der Ukraine seinen Bemühungen zur Destabilisierung der Lage helfen könnte, was wiederum die Besetzung ukrainischer Gebiete erleichtern würde, nachdem der Waffenstillstand beendet wurde.

Die Destabilisierung selbst könnte vom russischen Präsidenten als Vorwand dafür genutzt werden, den Waffenstillstand zu beenden und die Ukraine unter den Bedingungen der Chaotisierung der ukrainischen Regierung dafür verantwortlich zu machen.

So haben wir also im Großen und Ganzen den Punkt gefunden, an dem sich Trump und Putin einigen könnten. Ein Waffenstillstand, ja, sogar ohne besondere Bedingungen und ohne Abzug der ukrainischen Truppen aus den Gebieten, die in die russische Verfassung eingetragen sind.

Für Donald Trump könnte dies ein langfristiger Waffenstillstand sein, zumindest in seiner Vorstellung, und dieser langfristige Waffenstillstand sollte durch Wahlen und die Teilnahme des Gewinners dieser Wahlen am Friedensprozess zwischen Russland und der Ukraine sichergestellt werden.

Für Putin könnte dies ein kurzfristiger Waffenstillstand sein, der nicht einmal nach den Wahlen, sondern während des Wahlkampfs in der Ukraine vor dem Hintergrund einer starken Destabilisierung der Lage und des Fehlens eines einzigen Machtzentrums unterbrochen wird, das sowohl die staatliche Lage im Land als auch die Aktivitäten der ukrainischen Truppen kontrollieren kann.

Aber natürlich werden die Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation ihre Vorstellungen darüber, wie alles ablaufen soll, nicht austauschen. Und hier stellt sich die nächste ziemlich ernste Frage, die übrigens gleichzeitig von Volodymyr Zelensky, Emmanuel Macron und Wladimir Putin gestellt wurde.

Was wäre der Mechanismus der Garantienfür die Sicherstellung dieses Waffenstillstands an einer so großen Frontlinie? Wie soll die Ukraine, selbst wenn Vereinbarungen über einen Waffenstillstand irgendwie erzielt werden, kontrollieren, dass Russland ihn nicht verletzt und, vielleicht das Wichtigste in einer solchen Situation, dass Russland die Ukraine nicht des Bruchs des Waffenstillstands beschuldigen und unter diesem Vorwand zu einem beliebigen ungünstigen Zeitpunkt die Feindseligkeiten wieder aufnehmen kann.

Die amerikanische Seite hat derzeit noch keine Vorstellung von einem solchen Überwachungsmechanismus. Die Russen sprechen jetzt von einer Art ziviler Mission, aber stellen Sie sich eine zivile Mission an einer 2000 Kilometer langen Frontlinie vor.

Wie wird sie aussehen, wie groß wird das Vertrauen in sie sein, wer wird ihr angehören? Auf jeden Fall erfordert sogar die Bildung einer solchen zivilen Mission und ihre Zusammensetzung separate Verhandlungen. Ganz zu schweigen davon, dass Gespräche über die Bildung eines europäischen Kontingents zur Sicherung von Frieden und Sicherheit in der Ukraine, derzeit nur von den europäischen Politikern selbst geführt werden, sowohl von den Staats- und Regierungschefs als auch von den Chefs der Generalstäbe, und Russland lehnt die Möglichkeit des Auftauchens solcher Truppen auf ukrainischem Territorium weiterhin entschieden ab. 

Rubio fordert Zugeständnisse | Vitaly Portnikov. 31.01.25.

In seinem brisanten Interview zur Außenpolitik der Vereinigten Staaten spricht Außenminister Marco Rubio über die Notwendigkeit von Zugeständnissen sowohl von Russland als auch von der Ukraine.

Und er betont, dass die Vereinigten Staaten in den letzten anderthalb Jahren das finanziert haben, was er als aussichtslose Sackgasse bezeichnet.

Rubio räumt ein, dass der Aggressor im russisch-ukrainischen Krieg Russland war, Putin selbst, der schreckliche Dinge getan hat, betont aber, dass es ein Fehler war, die Ukrainer davon zu überzeugen, dass sie Russland besiegen und es zumindest bis zu den Grenzen von 2014 zurückdrängen können.

Es sei daran erinnert, dass westliche Politiker der Ukraine niemals solche maximalistischen Ziele gesetzt haben. Der Vorgänger von Marco Rubio im Amt des Außenministers der Vereinigten Staaten, Antony Blinken, betonte völlig zu Recht, dass, wenn Russland den Krieg beendet, es einfach Frieden zwischen Russland und der Ukraine herrschen wird. Und wenn die Ukraine den Krieg beendet, wird sie von der politischen Landkarte der Welt verschwinden.  Im Großen und Ganzen ist es also gar nicht der Fehler, zu denken, dass Russland bis zu seinen international anerkannten Grenzen zurückgedrängt werden kann. Der Fehler liegt darin, dass die Vereinigten Staaten Moskau davon überzeugen können, dass es nicht in der Lage ist, das zu erreichen, was Marco Rubio als maximalistische Ziele bezeichnet. Russland hat in diesem Krieg das maximalistische Ziel die ukrainische Staatlichkeit zu zerstören, unser Land vollständig zu besetzen und den größten Teil seiner Bevölkerung über die heutigen ukrainischen Grenzen hinaus zu vertreiben.

Und Putin und sein Umfeld verbergen nicht, dass sie glauben, die Zeit sei auf ihrer Seite.  Es ist daher völlig offensichtlich, dass die Behauptung, beide Seiten müssten Zugeständnisse machen, die Tatsache übersieht, dass Russland in all diesen elf Jahren keine Zugeständnisse an die Ukraine machen wollte, nicht machen will und dies wahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht tun wird.

Denn aus dem Interview des neuen Außenministers der Vereinigten Staaten entsteht der Eindruck, dass die Ukraine irgendwann die Möglichkeit hatte, den Krieg zu beenden, dass die westlichen Partner dazu hätten beitragen können, und stattdessen Kyiv angeboten haben, die Feindseligkeiten gegen die Russische Föderation fortzusetzen. Und es war die russische Erzählung, denn

die Russische Föderation war dabei

den Krieg fortzusetzen, auch wenn sie im

Im Jahr 2022, nach dem Scheitern von Putins Blitzkrieg, sich verhandlungsbereit zeigten. Es sei noch einmal daran erinnert, dass diese vorläufigen Vereinbarungen, die angeblich zwischen der russischen und der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen in Istanbul getroffen wurden, nie vom Präsidenten der Russischen Föderation gebilligt wurden und von der gesamten offiziellen russischen Propaganda scharf kritisiert wurden. Dabei handelte es sich noch nicht einmal um ein endgültiges Dokument, sondern lediglich um einen Entwurf für Vereinbarungen, die es der Ukraine ermöglichen würden, auf der politischen Landkarte der Welt zu bleiben. Das ist genau das, was der Vorstellung des Präsidents Putin von der Zukunft der Welt als Ergebnis seines Angriffs auf die Ukraine widerspricht. 

Und hinter den Kulissen des Interviews des neuen Ministers der Vereinigten Staaten bleibt die Frage: Wie wird der neue US-Präsident Donald Trump dieses Problem lösen? Wie sollte die amerikanische Diplomatie in Bezug auf die Ukraine und Russland aussehen, wenn nicht in das finanziert wird, was Rubio als endlose Sackgasse bezeichnet, und Russland seine Offensivoperationen fortsetzt, indem es immer mehr Territorium innerhalb der international anerkannten Grenzen der Ukraine erobert, Menschen tötet und Städte zerstört? Was sollte ein Land wie die Vereinigten Staaten von Amerika in dieser Situation tun? Betonen, dass dies eine Sackgasse ist? Zu sagen, dass der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky sich mit dem einigen muss, mit dem er nicht verhandeln kann, weil Putin weder den Wunsch hatte, mit Zelensky noch mit seinem Vorgänger zu verhandeln.?

Im Großen und Ganzen haben beide ukrainischen Präsidenten, die nach 2014, also nach der Annexion der Krim und dem Beginn des Krieges im Donbass, an die Macht kamen, eine ziemlich einfache Schule der Suche nach Vereinbarungen mit dem russischen Präsidenten durchlaufen, als sich herausstellte, dass alle Vereinbarungen für Putin nur Instrumente zur Fortsetzung der Kriegshandlungen und zur Schaffung von Möglichkeiten zur Liquidierung der ukrainischen Staatlichkeit sind. Und jetzt wird dieselbe Schule die neue amerikanische Regierung durchlaufen. Dieselbe Schule wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, durchlaufen. Dieselbe Schule wird

der neue Außenminister der Vereinigten Staaten, Mark Rubio, durchlaufen. Dieselbe Schule wird der Vertreter des Präsidenten der Vereinigten Staaten zur Lösung der russisch-ukrainischen Krise, Keith Kellogg, durchlaufen. Und alle anderen, die an dieser Tragödie beteiligt sind.

Und hier ist die wichtigste Frage: wie wird die Position des Präsidenten der Vereinigten Staaten aussehen, wenn er schließlich erkennt, dass Putin den Krieg nicht beenden will und ihm die Wünsche des Präsidenten der Vereinigten Staaten völlig gleichgültig sind, insbesondere wenn der Präsident der Vereinigten Staaten bereit ist, die Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte, die Hilfe für die ukrainische Gesellschaft,

die Hilfe für die ukrainischen Soldaten, den Wiederaufbau ukrainischer Schulen und Krankenhäuser, all das aufzugeben, was in den letzten drei Jahren des großen russisch-ukrainischen Krieges ein wichtiger Schwerpunkt der amerikanischen Politik und das Prestige Amerikas war.

Und ich habe keine befriedigende Antwort auf die Frage, wie Donald Trump es

wahrnehmen wird. Um diese Situation angemessen wahrzunehmen, ist es notwendig, dass Menschen, die dem neuen

amerikanischen Präsidenten nahestehen, sich den Luxus zu erlauben können, ihm die Wahrheit über die Geschehnisse in der Weltpolitik zu sagen, um seine eigenen Illusionen zu zerstören, weil diese Illusionen nicht nur der Frage des Überlebens meines Landes, sondern auch der Frage der nationalen Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika selbst widersprechen. 

Schon der Ton des Interviews des neuen US-Außenministers, seine Ansichten über den russisch-ukrainischen Krieg und die Art und Weise, wie er die Behauptungen des neuen US-Präsidenten über Grönland charakterisiert, zeigen bisher, dass es solche Leute im Umfeld von Donald Trump nicht gibt, und vielleicht besteht das größte Risiko darin, dass sie nicht auftauchen, und die wichtigste Bedingung für die Aufnahme in Trumps inneren Kreis ist grenzenlose Loyalität und die Bereitschaft, alle Illusionen zu akzeptieren, die im Kopf des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika einen bequemen Platz gefunden haben.