In Jenseits. Mikhail Yudovsky.

Wenn im Jenseits, am himmlischen Tisch

Setzt man Mörder zusammen mit Opfern,

Gehe ich, ob mit Flügeln beschwingt,

Ob mit Hufen ganz traurig klopfend.

Bin natürlich kein Engel, kein Satan,

Ich bin Mensch, von der Menschheit ein Teil.

Und ich suche im himmlischen Spiegel

Spiegelbild meines irdischen Seins.

Und in meinem derzeitigen Wahn sage ich:

Ja, ich werd mich nicht rechen.

Kehre aber den Rücken dem Tisch,

Wo verziehen wird jedes Verbrechen.

Und vor Liebe und Kummer hell leuchtend

Wie ein wandernder Sonnensplitter

Gehe ich zu Geschwistern mir teuren

Und die nehmen mich in ihre Mitte.


Если там, за небесным столом,

сядут рядом убийцы с убитыми,

я уйду — хоть махая крылом,

хоть стуча обреченно копытами.

Я, конечно, не ангел, не бес,

я лишь кроха в хлебах человечества.

Я ищу в зазеркалье небес

отраженье земного отечества.

А пока повторяю в бреду:

да, не мне это право отмщения,

но я встану и молча уйду

от стола, где царит всепрощение.

И возникну, светясь от любви

и от горечи, солнечным катышком —

там, где братья и сёстры мои

мне кивнут, усадив меня рядышком.

Eine gedämpfte Kerze. Svitlana Kmyta. Übersetzung Yevhenia Komarova.

Du wirst leeren Häusern erzählen, was war mit uns beiden.

Vögel singen nicht, Lippen ohne andere Lippen erkalten,

Ohne Deinen belebenden Küssen meine Haut verwelkt.

Ist es möglich, darunter die wütende Trauer nicht zu bemerken?

Jedes Mal in sich Gute und Böse vom Neuen bemessen,

Dem lieblosen Schicksal leise flüstern den lieblichsten Namen der Welt?

Stille schluckend, vor Liebe vergehen und Leere verspüren.

Du wirst Vögeln erzählen, wie war‘s mit uns früher,

Die so stumm sind geworden, dass niemand und nimmer sie hört.

Aber unsere Liebe – sie glimmt in Erinnerung wie Gottesflamme,

Überwindet den Krieg und die Finsternis, beide Verdammten,

Wo die Kerze der unseren Zartheit bestreitet den Tod.


Притишена свіча

ти порожнім оселям розкажеш, що сталось між нами

не співають птахи і вуста не зігріті вустами

без живильних цілунків пустеля – вся шкіра моя –

як під нею журбу неприборкану не помічати?

власні зло і добро починати щомиті спочатку

шепотіти до долі безрідної рідне ім’я

палко потайки скніти під небом ковтаючи тишу

ти розкажеш птахам те, що сталося з нами раніше

занімілим аж так, щоб ніколи ніхто не почув,

але пам’ять тепліє тобою як відданість Божа

що пітьму подолає, що відстань війни переможе

там, де ніжність між нами Господь запалив як свічу

Nach Hause. Svitlana Kmyta. Übersetzung Yevhenia Komarova.

Dir begegnen in diesem und anderen, weiteren Leben,

zwischen Welten, im Leiden vergehenden ohne Vergeben.

Mein Herz wird Dich immer begleiten, beleuchtend die Wege.

Dir zu Hause wieder begegnen.

Dir begegnen, wo Erde zum Kloß wird im Hals zum Ersticken,

wo die Uhren des Lebens mit wilder Geschwindigkeit ticken,

wo Du wartest, im Schweigen verhüllt, auf mich ohne Ende.

Dir zu Hause wieder begegnen.

Wo die Wurzeln sind zäh, wie von alten Akazienbäumen,

werden wir beide wieder geboren, wie wir es erträumen.

Trotz Verluste und Müdigkeit werden wir nicht aufgeben –

uns zu Hause wieder begegnen.

Trotz Nachrichten und Nächte, die weiter nur düsterer werden,

wie man leben und lieben kann, werden wir nimmer verlernen.

In den finstersten Zeiten die Liebe uns führt durch das Leben –

uns zu Hause wieder begegnen.


Додому

знов зустріти тебе між скалічених лихом світів тих

щоб тобі світляком нерозумного серця світити

бути поруч у цьому житті і в наступних потому

місце зустрічі – вдома

де земля – ком у горлі і пісня померхла у місті

там де вік у безсмертя короткий – від звістки до звістки

там де ти мене ждеш та про мене не скажеш нікому

місце зустрічі – вдома

де коріння чіпке – мов коріння жилавих акацій

ми відродимось вкотре – нам стане сил перечекать ці

втрат сипучі піски і граніти тяжкої утоми

місце зустрічі – вдома

хоч стрічки кулеметні й новинні

все довше і ближче

та при часі такім нас учити любити облиште

пам’ять вчить як любити щомиті і палко до скону

місце зустрічі – вдома

Dämon. Anatoly

Schrilles Krächzen der Möwen ist über dem Meer zu hören.

Weiße Gespenster fliegen, erzählen uns schreckliche Mären,

Sie weinen laut Balladen, wo neblige Gipfel vorkommen,

Über alten heidnische Götter Legenden vergangener Ären.

Sie sagen: „Hier ist er, dein Dämon, hässlichen Höhlen entkommen.

Und die Armee, die er mitführt, ist stark, hartherzig, böse.

Der kriecht aus der tiefsten Hölle, reiner Dunkelheit, Tode.

Es ruft dich mit ihm zu kämpfen auf dem Feld.

Aber,

Deine Messer verstumpften , dein Pferd hat Hufeisen verloren,

Dein Schwert vergilbte vom Alter, der Köcher des Bogens ist leer.

Zerbrochen sind Mauern des Schlosses über dem zugewachsenen Graben,

Voller Löcher und Rissen dein Pfahlzaun verfällt.

Was hast du in Kampf zu bieten? Den blauen weiten Himmel?

Wörter in deinem Herzen, die bringen zum kochen das Blut?

Lieder, die später gesungen werden nach diesem Ringen?

Ein Meer, welches frei, unbesiegbar mit Namen Asov sich schmückt?

Was hast du für eine Stütze, wenn du diesem Biest begegnest?

Wer hält dich mit seinem Glaube, wer bringt dir, im Herzen treu,

Scharfe kieferne Pfeile, wenn du ins Kampf eintrittst,

Und schwer wie totes Gewissen, Kreuz aus Zedernholz?“.

Es zischt widerspenstiges Meer, Wellen sind tief verwundet.

Sonne hat Himmel verlassen, verschwunden hinter den Wellen.

Und wie wird das Märchen enden? Ich weiß, wie Geschichte abrundet.

Hab Geduld, meine Liebe, ich komme zurück und erzähle…


Дошкульне ячання чайок лунає над вільним морем,

літають примари білі, читають страшні казки,

виплакують гучно вірші, балади про сизі гори,

про грізних богів прадавніх, легенди старих віків.

І кажуть: «Оце твій демон. З’явився з гидкого схрону,

веде за собою військо потужне, жорстоке, зле,

повзе із самого пекла, із чорного дна, зі скону,

зустрітись волає в полі з тобою одним. Але

у тебе ножі негострі, а кінь загубив підкову,

твій меч пожовтів од часу, для лука замало стріл,

пошкоджені мури замку над дико порослим ровом,

увесь у дірках і зламах похилений частокіл.

А що ти для герцю маєш? Безкрає блакитне небо?

Слова, лиш тобі відомі, що люто хвилюють кров?

Пісні, що колись напишуть по темних часах про тебе,

нескорене вільне море і назву його Азов?

Чи є обі що упертись, коли ти зустрінеш звіра?

Що буде тебе тримати? Хто буде тобі нести

модринові гострі стріли, лелечу завзяту віру,

важкі, мов убита совість, кедрові твої хрести?»…

Гуде непокірне море, лишились на хвилях рани

і сонце зайшло за обрій, за крайню свою межу.

А чим закінчиться казка? Ще мить потерпи, кохана.

Я знаю, що буде далі. Вернуся і розкажу…

Ein Herz, dass in dem Henker lebt. Mykola Rudenko.

Erschöpft mich und betrügt mich immer wieder

Vorstellungsmangel, der mir widerstrebt:

Ich kann verstehen all die irdischen Dinge

Nur nicht ein Herz, dass in dem Henker lebt.

Wie finde ich heraus, welchen Quellen

Die Kainsmacht in seiner Hand entspringt,

Mit seinen Unterschriften und Befehlen

Die ganze Völker ins Verderben bringt?

Für manche, Kugeln in gebrannte Schläfen,

Für andere ein Stacheldrahtgeflecht

Für ein Stück Brot, für jämmerlichen Ähren,

Gefunden in den Stoppeln in dem Herbst.

Der stumme Schütze richtet Vater hin,

Marschiert in der Formation in die Kaserne…

Die lange Zeit noch bebt die Erde drin,

Wo halb lebendig sie begraben werden.

Die Mutter schafft den Jungen nicht zu schützen,

Und seine Brust vor Kugeln zu verdecken …

Wir werden irgendwann uns fragen mit Entrüstung:

Wie könnten wir es tun, wir Menschen, diesen Schrecken!

Wir wollten doch das Böse überwinden

Um des gerechten Zukunftsreiches willen.

Warum der schwarzen Blutessonne, wie die Blinden

Wir, Ehrlichen, Gerechten so verfielen?

Für manche birgt Geheimnisse Sokrates,

Für andre sind Delphine liebenswert.

Geheimnisvoller ist um Hundertfaches

Ein Herz, das in einem Henker lebt.


Виснажує і зраджує мене

На цій землі уява небагата:

Я розумію все людське, земне —

Крім серця, що живе у грудях ката.

Як розгадати, де ота рука

Бере для себе Каїнову силу,

Щоб підписом чи o дзвінка

Народи цілі кидати в могилу?

Одним свинець в опалені виски,

А другим плетиво колючих ліній —

За кусень хліба чи за колоски,

Що знайдені були в стерні осінній.

Німий солдатик батька розстріля —

І до казарми рушить стройовими…

Ще довго ворушилася земля,

Де засипали їх напівживими.

Матуся хлопчика не вбереже,

Від куль не захистить синівські груди…

А згодом запитаємо: невже

Усе це ми робили,

Люди, люди?

Ми ж вирушали, щоб долати зло

Заради царства Правди і Любові.

Яке ж то чорне сонце повело

Нас, щирих, праведних, по власній

крові?

Для когось є загадкою Сократ,

Хтось бачить у дельфіні душу брата.

Та, мабуть, загадковіше стократ

Те серце, що живе у грудях ката.

Skofka – Oh, oh, oh, auf dem Berg/ Ой на ой на горі

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Die Straßen sind leer

Nichts in den Regalen

Es gab einen köstlichen Brot

Jetzt ist hier leer

Der Wind weht auf dem Feld

Weiße Blaubeeren wachsen

Der Brunnen ist traurig

Weil keiner trinken will

Der Wald weint, keine Seele ist da

Der arme Teufel hat seine Kameraden verloren

Ungeschriebene Gedichte

Verblassen auf dem Blatt

Weder Eigenes noch Fremdes hier

Keiner wetzt hier die Messer

Keiner ist hier ein Fremder

Keiner verbrennt das Schilf

Oh, oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum wiegt seine Äste

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar

Oh, oh, oh, auf dem Berg

Ein Walnussbaum, der seine Äste wiegt

Es gibt keine Sonne oder Sterne am Himmel

Kein Kobza, kein Kobzar


Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Пусто на вулицях
П-п-пусто на полицях
Була вкусна паляниця
Тепер не густа поляна ця

В полі вітер водиться
Росте біле чорниця
Сидить сумує криниця
Нікому пить не хочеться

Плаче ліс там ні душі
Втратив біс товаришів
Недописані вірші
Вицвітуть на аркуші

Ні свої тут не чужі
Ніхто не гострить тут ножі
Ні свої тут не чужі
Ніхто не палить камиші

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Ой на ой на горі
Гойдав гілля горіх
В небі ні сонця, ні зорі
Нема ні кобзи, не кобзарів

Der Frühling hat uns am falschen Ort getroffen/ Нас весна не там зустріла

Schwarze Nächte in unseren Augen,

Kugeln pfeifen in unseren Sternen.

Das Mädchenfigur soll durch

Schwarzer Rauch vom Feuer umarmt werden.

Der Frühling traf uns am falschen Ort

Und sang die falschen Lieder.

Ich schoss mit einem Schnellfeuergewehr,

Ich reichte die Patronen ein.

Die Viburnumblüten fliegen weg,

Die Wachtel ist still im Roggen…

Gestern haben wir hier gewohnt,

Und heute sind Fremde hier.

Der Frühling traf uns an der falschen Stelle

Und sang die falschen Lieder. |

Du hast ein Schnellfeuergewehr abgefeuert

Ich reichte die Patronen ein.| (2)

In schwarzen Nächten liegen wir wach

Mit unseren Ängsten.

All die blutigen Besatzer

Werden wir sie aus der Ukraine vertreiben.

Wir werden die Schlacht nicht verlassen

Wir werden nicht niederknien.

Wir gehen bis zum Tod,

damit die Ukraine nicht stirbt!

Der Frühling traf uns am falschen Ort

Und sang die falschen Lieder.

Ich schoss mit einem Schnellfeuergewehr,

Ich reichte die Patronen ein.


Чорні ночі в наші очі,

В наші зорі кулі свищуть.

Хай обійме стан дівочий

Чорний дим од пожарища.

Нас весна не там зустріла

І не ті пісні співала.

Я стріляв із скоростріла,

Я набої подавала.

Облітає цвіт калини,

Перепел замовк у житі…

Ще учора тут жили ми,

А сьогодні тут чужинці.

Нас весна не там зустріла |

І не ті пісні співала. |

Ти стріляв із скоростріла,|

Я набої подавала. | (2)

В чорні ночі нам не спати

Із тривогами своїми.

Всіх кривавих окупантів

Проженемо з України.

Ми не вийдем з того бою

Ми не станем на коліна.

Станем ми на смерть з тобою,

Щоб не вмерла Україна!

Нас весна не там зустріла

І не ті пісні співала.

Я стріляв із скоростріла,

Я набої подавала.

Bergahorn / Яворина

Ich habe in der Welt gelebt wie der Blitz eines Sterns in der Morgendämmerung,

wie ein Tautropfen, wie der Schrei eines Kranichs – nur einen Augenblick.

Ich habe nicht geglaubt, dass der letzte Tag zu mir kommen würde,

und mein Herz im Opferfeuer zu Asche verbrennen würde.

Ich liebte so großzügig, ich glaubte so sehr an die Sterne und Augen,

Und mit meiner Seele habe ich euch geheiligt, so gut ich konnte.

Aber es scheint, dass der Herr ein besseres Leben für mich vorhergesagt hat,

Und er hat mich zu sich genommen, um im Garten Eden zu singen.

Pflanzt einen jungen Bergahorn an meinem Grab,

Und weint nicht um mich, meine Familie wird um mich weinen.

Ich habe euch alle geliebt, aber die Ukraine habe ich am meisten geliebt,

Vielleicht ist das meine schwerste Schuld.

Pflanzt einen jungen Bergahorn auf mein Grab,

Und weint nicht um mich, meine Familie wird um mich weinen.

Ich habe euch alle geliebt, aber die Ukraine habe ich am meisten geliebt,

Vielleicht ist das meine größte Schuld.

Möge meine Seele in ein jenseitiges Paradies ziehen,

wo eine ganze Familie wie ich versammelt ist.

Aber wozu brauche ich diese luxuriöse und ewige Glückseligkeit?

Wenn meine Tochter, mein Waisenkind, mich nicht anlächelt.

In fernen Welten werde ich plötzlich alles verlassen,

Denn es wird meine Seele mit Tränen und Thymian betreten,

Und fliege nach Hause mit dem Wind, mit dem Sonnenstrahl,

Um mit Leichten Wind auf dein Gesicht zu blasen, Ukraine.

Pflanzt einen jungen Bergahorn an meinem Grab,

Und weint nicht um mich, meine Familie wird um mich weinen.

Ich habe euch alle geliebt, aber die Ukraine habe ich am meisten geliebt,

Vielleicht ist das meine schwerste Schuld.


Я на світі прожив, наче спалах зорі на світанні,

Наче крапля роси, наче крик журавля – тільки мить.

Я не вірив ніяк, що й до мене прийде день останній,

І в жертовнім вогні моє серце на попіл згорить.

Я ж так щедро кохав, я так вірив у зорі і очі,

І душею своєю я вас, як умів, причащав.

Але видно Господь мені краще життя напророчив,

І до себе забрав, щоб у райськім саду я співав.

На могилі моїй посадіть молоду яворину,

І не плачте за мною, за мною заплаче рідня.

Я любив вас усіх, та найбільше любив Україну,

Певно, в цьому і є та найважча провина моя.

На могилі моїй посадіть молоду яворину,

І не плачте за мною, за мною заплаче рідня.

Я любив вас усіх, та найбільше любив Україну,

Певно, в цьому і є та найважча провина моя.

Хай душа переселиться в дивний той рай потойбічний,

Де таких, як і я, назліталася ціла сім’я.

Тільки нащо мені ті блаженства розкішні і вічні,

Як мені не всміхнеться донька – сиротинка моя.

У далеких світах якось раптом усе я покину,

Бо ввійде мені в душу сльозиною і чебрецем,

І додому хоч вітром, хоч променем сонця полину,

І легенько війну над твоїм, Україно, лицем.

На могилі моїй посадіть молоду яворину,

І не плачте за мною, за мною заплаче рідня.

Я любив вас усіх, та найбільше любив Україну,

Певно, в цьому і є та найважча провина моя.

Die Partisanen zogen durch das Dorf/ Йшли селом партизани

Die Partisanen zogen durch das Dorf

Partisanen zogen durch das Dorf,

durch das ukrainische Land, unfreies Land.

Und jeder hatte eine Waffe hinter seinen Schultern,

Und jedem stand die Traurigkeit und Schmerz ins Gesicht geschrieben.

Sie waren traurig um die ganze Ukraine,

Für niedergebrannte Häuser, abgeholzten Gärten,

für das Lied, das sie einst hörten, Nachtigalslied,

Aber es gab für sie kein Zurück mehr.

Denn der Weg zurück ist die Gefangenschaft,

Und wir werden uns nicht im Wald verstecken.

Wir werden vorwärts gehen und unsere Freiheit gewinnen,

Wir sind treue Söhne der Ukraine.

Ich weiß nicht, wer von ihnen das Lied angestimmt hat,

Und es hallte durch unser Land,

Damit alle wissen, dass die Ukraine auferstanden ist!

Flieg, unser Lied, zum Horizont!

Nicht alle kamen aus der Schlacht nach Hause,

Und nicht auf alle warteten ihre Familien.

Erinnert euch an sie, erinnere euch daran wie die waren,

Erinnere dich an sie, ukrainisches Land.

Die Partisanen zogen durch das Dorf

Partisanen zogen durch das Dorf,

durch das ukrainische Land, unfreies Land.

Und jeder hatte eine Waffe hinter seinen Schultern,

Und jedem stand die Traurigkeit und Schmerz ins Gesicht geschrieben.


Йшли селом, йшли селом партизани,

По землі українській, невільній землі.

І у кожного зброя була за плечами,

І у кожного смуток і біль на чолі.

Їм сумно за всю Україну,

За ту спалену хати, за зрубаний сад,

За ту пісню, що чув ти колись, солов’їну,

Але їм вже не було дороги назад.

Бо дорога назад – то неволя,

А ховатися в лісі не будемо ми.

Ми підемо вперед – і здобудемо волю,

України своєї ми вірні сини.

Хто з них пісню почав, я не знаю,

І вона пролунала на весь рідний край,

Щоби знали усі – Україна повстала!

Ти лети, наша пісне, аж за небокрай!

І не всі повернулись із бою додому,

І не всіх дочекалася рідна сім’я.

Пам’ятайте ж ви їх, пам’ятайте такими,

Пам’ятай же ти їх, українська земля.

Йшли селом, йшли селом партизани,

По землі українській, невільній землі.

І у кожного зброя була за плечами,

І у кожного смуток і біль на чолі.

Frühlingsträume/ Сни весни. Ruslan Horovyj.

Mit Kugeln, Hagel, Bomben

Zerstörte Städte…

Bedeckt mit Blutgerinnseln sind

Adern von Straßen und Brücken.

In den Himmel blicken verbrannte

Überreste von jemandes Autos.

Unsere angebrannte Kindheit

Schläft in Kellern und U-Bahnen…

Refrain:

Alles, was vor dem Krieg war

hat sich in Träume verwandelt,

So dass wir jede Nacht,

Jede Nacht schlafen können.

Und alles, was auf den Frühling wartete

Wartet immer noch auf den Frühling,

Denn der wahre Frühling

Kann nur nach dem Krieg sein!

Träume werden zu einem Wünsch reduziert:

Morgens wieder aufzuwachen.

Die Sirenen heulen von der Nacht bis zum Morgen,

Blut reimt sich auf Liebe.

Die Luft riecht nach Schmerz,

Nach Erwartung der neuen Verluste,

Und anstelle eines Mädchens auf dem Feld

Umarmst du nachts ein Maschinengewehr.

Refrain.

Und obwohl über die ganze Welt verstreut

Sind unsere liebe Verwandten,

Verstecken wir in den Telefonvideos

Unsere Tränen…

Es sind nur die ersten paar Sekunden

In denen es sich zu fürchten lohnt,

Dann fängt die Artillerie Ihre Arbeit an,

Und das bedeutet, es wird alles gut!

Refrain.


Кулями, градами, бомбами

Винищені міста…

Вкриті, неначе тромбами,

Вени доріг при мостах…

Дивляться в небо спалені

Рештки чиїхсь авто

Наше дитинство, обсмалене,

Спить у підвалах й метро…

Приспів:

Все, що було до війни,

Перетворилося на сни,

Щоб кожного вечора дати

Нам змогу заснути…

А все, що чекало весни,

Ще чекає весни,

Бо справжня весна

Повоєнною може лиш бути!..

Мрії звелись до бажання:

Просто прокинутись знов.

Виють сирени з ночі до рання,

З любов’ю римується кров.

Пахне повітря болем,

Очікуваанням нових втрат,

І замість дівчини в полі

Обіймаєш вночі автомат.

Приспів.

І хоч по світі розкидало

Рідних наших людей,

Ми в телефонних відео

Сльози ховаєм з очей…

Боятись по-справжньому варто

Лиш перші кілька секунд,

А потім спрацює арта –

А значить, все буде ґут!

Приспів.