Refrain Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.
Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.
Wo mich auch das Leben durch die Ferne immer trieb, führ’n mich Straßen, führ’n mich Felder heim zu dem, was ich lieb. Tat so weh, den Leuchtturm meiner Heimat fern zu seh’n. Du willst übers Meer zu ihm – doch kannst den Weg nicht geh’n.
Unser Haus roch nach Kirschkuchen, frisch und warm aus dem Ofen, träumte nachts vom Schein der Lichter, die den Heimweg versprochen. Oma, Opa formten Brezeln mit ihren Händen. – Ach, könnt ich heut nur einmal noch Opa sanft die Schulter tätscheln.
Refrain Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.
Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.
Tür geht auf. Mama da. Blumen auf den Tisch. Abendbrot. Mamas Suppe, heiß und gut. Papa sagt: „Da fehlt noch Salz.“ Lächelnd trag ich sie herein – Mamas Suppe.
Und die helle Nacht in Kalusch brannte wieder weit. Sie sagte leise: „Deinen Hof gibt’s längst nicht mehr.“ Viele Jahre sind vergangen, Mauern blieben stehen. Sie bewahrten Kindernamen, die dort niemals ganz vergehn.
Und wieder zog die helle Nacht ganz ohne mich vorbei. Vielleicht bereu ich irgendwann die Vergangenheit. Alles flog davon wie Raben in den Abendwind – doch zu Hause hüt ich weiter meine Sehnsucht tief in mir.
Immer find ich heim zu dir. Selbst betrunken in der Nacht. Auch wenn du verborgen bist – find ich dich.
(Selbst wenn Schnee den Weg verweht, bringt mich niemand je vom Pfad.)
Refrain Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.
Wo ich auch bin, ich vergess nie mein Zuhaus. Dreh mich ruhig wie Locken auf – ich find hinaus. Mit geschloss’nen Augen find ich meinen alten Weg, Denn egal, wohin ich geh – mein Zuhause bleibt.