Mama, wein nicht, Du hast mich für die Freiheit geboren, Und um den Preis des Blutes geschworen, Blühen Sonnenblumen im Feld.
Mama, ich geh, Denn ich habe nichts mehr zu verlieren, Und wir werden das Schweigen nicht lernen, Denn kein Kind ist uns fremd auf der Welt.
Statt Sirenen, die durch Straßen schrei’n, Sing mir Lieder vom Sonnenschein. Eines Tages werden wir erwachen, Wenn Frühlingsbotschaften Hoffnung entfachen.
Mama, mein Herz, Ich bin ein kleiner Mensch unter vielen, Doch Millionen, die dasselbe fühlen, Werden siegen, wenn der Frühling erwacht.
„Wie er sank von seinem Pferd“ ist ein bekanntes Gedicht des ukrainischen Dichters Pawlo Tytschyna, das 1919 entstand und später zur inoffiziellen Hymne der Armee der Ukrainischen Volksrepublik (UNR) wurde.
Wie er sank von seinem Pferd In den weißen Schnee, Rollte „Ruhm! O Ruhm!“ durchs Feld, Hallte fern und jäh.
Noch die Hand ans Herz gelegt, Wo das Leben schlug — Ach, den Winter einmal noch Säh’ er gern genug.
Hei, wir schlugen Feind um Feind Durch die Fronten hin! Schreiend auf die Brust ihm flog Schwarz der Rabe hin.
Schlug der Revolutionär — Und die Erde schwankt. Sterbend auf dem freien Feld Hat er uns gedankt.
P.S. In dieser neuen Version wurde das Wort Revolutionär durch Soldaten der ukrainischen Armee geändert
Як упав же він з коня Та й на білий сніг: Слава! Слава! — покотилось Та й лягло до ніг.
Ще як руку притулив К серцю к своєму, Рад би ще він раз побачить Отаку зиму.
Гей, рубали ворогів Та по всіх фронтах! З криком сів на груди ворон, Чорний ворон-птах.
Вдарив революціонер — Захитався світ! Як вмирав у чистім полі — Слав усім привіт.