Geh, mein Sohn, weg von mir/ Іди, сину, пріч од мене.

Geh, mein Sohn, weg von mir,

Oh, das will ich nicht, meine liebe Mutter,

Geh weg von mir, du ungehorsamer Junge,

Lass dich von der Horde fortschleppen,

Lass dich von der Horde fortschleppen.

Die Horde kennt mich, Mutti,

Im offenen Feld meidet sie mich,

Die Horde kennt mich sehr gut,

Im offenen Feld meidet sie mich,

Im offenen Feld meidet sie mich.

Geh, mein Sohn, weg von mir,

Oh, das will ich nicht, meine liebe Mutter,

Geh weg von mir, du ungehorsamer Junge,

Lass dich vom polnischen Adel wegschleppen,

Lass dich vom polnischen Adel wegschleppen.

Der Adel kennt mich, Mutti,

Sie geben mir Bier und Honig,

Der Adel kennt mich sehr gut,

Sie geben mir Bier und Honig,

Sie geben mir Bier und Honig.

Geh, mein Sohn, weg von mir,

Oh, das will ich nicht, meine liebe Mutter,

Geh weg von mir, du ungehorsamer Junge,

Lass dich vom Moskauer wegschleppen,

Lass dich vom Moskauer wegschleppen.

Mutti, der Moskauer kennt mich.

Er wendet seine geschlagene Fresse ab,

Der Moskauer kennt mich sehr gut,

Er wendet seine geschlagene Fresse ab

Er wendet seine geschlagene Fresse ab.

Geh, mein Sohn, weg von mir,

Oh, das will ich nicht, meine liebe Mutter,

Geh weg von mir, du ungehorsamer Junge,

Lass dich vom Türken fortschleppen,

Lass den Türken dich fortschleppen.

Der Türke kennt mich, Mutti:

Er gibt mir Silber und Gold.

Der Türke kennt mich sehr gut,

Er gibt mir Silber und Gold,

Er gibt mir Silber und Gold.

Aber ich gehe, was soll ich machen,

Ich werde an den Flussmündungen leben,

Ich werde nach den Bräuchen leben:

Ich werde nach alter Art Salz holen und ein Messer für Hechte schärfen. | (2)

Komm zurück, mein Sohn, nach Hause:

Ich werde dir den Kopf waschen,

Ich werde vom Regen gewaschen, Mama,

Der Wind wird mein Haar wehen, und die Dornen werden es kämmen.


Іди, сину, пріч од мене,

Ой, не хочу, рідна нене,

Пріч од мене, неслухняне,

Нехай тебе Орда тягне,

Нехай тебе Орда тягне.

Мене, мамо, Орда знає,

В чистім полі обʼїжджає,

Дуже добре Орда знає,

В чистім полі обʼїжджає,

В чистім полі обʼїжджає.

Іди, сину, пріч од мене,

Ой, не хочу, рідна нене,

Пріч од мене, неслухняне,

Нехай тебе шляхта тягне,

Нехай тебе шляхта тягне.

Мене, мамо, шляхта знає:

Пивом-медом напуває,

Дуже добре шляхта знає,

Пивом-медом напуває,

Пивом-медом напуває.

Іди, сину, пріч од мене,

Ой, не хочу, рідна нене,

Пріч од мене, неслухняне,

Нехай тебе москаль тягне,

Нехай тебе москаль тягне.

Мене, мамо, москаль знає.

Биту пику одвертає,

Дуже добре москаль знає,

Биту пику одвертає, биту пику одвертає.

Іди, сину, пріч од мене,

Ой, не хочу, рідна нене,

Пріч од мене, неслухняне,

Нехай тебе турок тягне,

Нехай тебе турок тягне.

Мене, мамо, турок знає:

Сріблом-златом наділяє.

Дуже добре турок знає,

Сріблом-златом наділяє,

Сріблом-златом наділяє.

Та вже ж піду щось робити,

На лиманах буду жити,

По звичаю буду жити:

Сіль по-старому возити, Та й на щуку ніж гострити. | (2)

Вернись, сину, додомоньку:

Вмию твою голівоньку,

Мене, мамо, дощі вмиють,

Буйні вітри чуб обвіють, А розчесуть густі терни.

Ich komme zurück. Taya Naydenko.

Alles fängt irgendwann zu langweilen an, kommen wir dran?

Peinlich ist zuzugeben: „Ihr Kampf ist für uns überdrüssig.“

Leise werden Proteste, vergeht Empörung fortan,

Wir vergehen, die Zeit nagt an uns unermüdlich.

Ist es gut, dass die Welt nicht den Krieg lebt? Darf sie sich vergnügen?

Und nicht jeder will Wahrheit der Schlacht messerscharf.

Nur der eigene Schmerz, unerträglich, kann niemals ermüden.

Nur der eigene Tod bleibt stets frisch, nicht der Erklärung bedarf.

Ukrainischer Kämpfer schreibt uns einen Brief unter Kugeln:

„Bleibt ihr schön, allesamt, insbesondere DU!

Ich obsiege und komme zurück, und als erstes dann jubelnd

Werde Schönheit ich wollen, ich werde das so immerzu!“

Irgendwann können wir das Europa dann wieder entdecken,

Unbeschwert und so friedlich, was jetzt uns ja so sehr aufstößt.

Irgendwann eingeödet durch Gräben, und Helden, und Schrecken,

Und sogar durch den Sieg, wird uns Frieden willkommene Kost.

Jedes Mal hier im eisigen Schnee fast versunken

Süss zu wissen, dass Frühling woanders noch blüht.

Wäre gut, wenn die Welt nicht im Krieg leben müsste, ich will Hoffnungsfunken.

Ich komm wieder, ich kehre zurück, hole alles zurück.


Приедается всё. Вот и нам, брат, пришлось примелькаться.

Стыдно прямо сказать: „Нам воюющий скучен народ“.

Просто меньше становится бурных общественных акций.

Просто меньше становится нас. Просто время идёт.

Хорошо ли, что мир не живёт на войне, хорошо ли,

Что не каждый желает окопную правду с ножа?

Приедается всё, кроме острой, мучительной боли.

Кроме собственной смерти, она и сегодня – свежа.

Как боец ВСУ пишет видео нам под обстрелом:

„Оставайтесь красивыми там, и особенно – Ты!

Я с Победой вернусь. Я вернусь. И тогда первым делом

Захочу красоты. Как же я захочу красоты…“

Так и мы захотим легкомысленной, мирной Европы,

От которой изжога сейчас. Я сама из задир,

Но –

Приедается всё: волонтёры, герои, окопы.

И Победа приестся. Тогда мы распробуем мир.

Каждый раз, как провалишься здесь в ледяные сугробы,

Сладко знать, что на том полушарии видят – весну.

Хорошо бы, чтоб мир и не жил на войне, хорошо бы

„Я вернусь“ повторять, „Я вернусь“ повторять, „Я верну…“

Oh Gott, Gib der Ukraine Freiheit/ Боже, дай Україні волю!

Da, wo die heilige Blauigkeit des Himmels

So schmerzhaft ist,

Und in der Sonne der Felder

Schlagen die Bäche unaufhörlich,

Aus Blut, aus Schlachten und aus dem Bösen

hat sie wie eine Blume gekeimt.

Wer wird dich beschützen,

Ukraine?

Refrain:

Gott, sieh uns an,

Siehst du, in schlechten Zeiten

Eine Krähe trinkt Kalina,

Als wäre es das blutige Schicksal.

Gott, wenn du da bist

Bitte nimm mein Herz

Gib der Ukraine Freiheit, gib der Ukraine Freiheit

Lass die Ukraine frei sein. | (2)

Der Wind verbiegt die Kalina

Und reißt Blumen ab

Wer hat auf deinem Weg nicht getrampelt, den Busch in den Lehm zertrampelt.

Moskowiter und Polen wollten dich zerstören

Alles wurde zu Staub.

Doch niemand hat dich besiegt

die Ukraine!

Refrain.

Die Nacht wird in die Meere fallen,

eine klare Morgenröte wird aufsteigen,

und in der Mitte der Steppe

wird die Kalina wieder blühen.

Man kann den Gesang der Kosaken hören,

Das Lied ihrer Söhne.

Sie wird aus ewigen Träumen aufsteigen

Ukraine!

Refrain.


Там, де така щемка

Неба свята блакить,

А серед сонця нив

Б’ють ручаї невпинно,

З крові, і з битв, і з зла

Квіткою проросла.

Хто ж тебе захистить,

Україно?

Приспів:

Боже, поглянь на нас,

Бачиш, в недобрий час

Ворон калину п’є,

Наче криваву долю.

Боже, якщо ти є, |

Серце візьми моє, |

Дай Україні, дай, |

Дай Україні волю. | (2)

Вітер калину гне,

Цвіт обриває геть.

Хто б не топтав твій шлях,

Втоптував кущ у глину,

Нищив москаль і лях –

Все оберталось в прах.

Та не здолав ніхто

Україну!

Приспів.

Ніч упаде в моря,

Зійде ясна зоря,

А посеред степів

Знов зацвіте калина.

Чуєш козацький спів,

Пісню її синів.

Стане із вічних снів

Україна!

Приспів.

Skofka – Hymne ist zu hören/ Чути гімн

Am klaren Himmel kann man den Donner hören

Am Himmel pfeift’s, doch man hört die Hymne

Am klaren Himmel gibt’s trüben Rauch

Der Wald brennt, doch man kann die Hymne hören

Es donnert am klaren Himmel

Am Himmel pfeift’s, doch man hört die Hymne

Am klaren Himmel gibt es Rauch

Der Wald brennt, doch du kannst die Hymne hören

Die Wahrheit ist mit uns, so dass wir deinen Schüssen widerstehen können

Die Wahrheit ist mit uns, und sie wird nicht erschossen werden

Die Wahrheit ist mit uns, deshalb werden wir Dorf für Dorf befreien

Wenn wir Recht haben, werden wir das Böse aus den Tälern vertreiben

Bis dahin kämpfen wir für Asow und Butscha

Für den Dnipro und die Klippen

Für Irpin, das du gequält hast

Für die Felder, für die blühenden Felder

Für Cherson – fruchtbares Land

Für für Donbas wirst du bekommen

Für Tschernihiw – das Unvermeidliche

Für die Wälder, für die dichten Wälder

Für Bohdan Chmelnyzkyj!

Für Iwan Franko!

Und für Sumy, und für die Kirchen

Die ukrainische Streitkräfte holen euch!

Für die Nächte und für die Wunden

Für jeden unruhigen Morgen!

Für Charkiw und Tulpen

Für für das Odesa-Mutter

Für Rivne und Zdolbuniv, für Poltava, Lviv und Kugeln

Für Kiew, Lutsk, Winnyzja, Mykolaiv – Vorderlader

Für Czernowitz, Tscherkassy, Ternopil und Krywyj Rih

Für Saporischschja und Schytomyr, und für die Krim um diese Sünde zu vergessen

Man hört den Donner am klaren Himmel

Am Himmel pfeift es, doch man hört die Hymne

Am klaren Himmel gibt es trüben Rauch

Der Wald brennt, doch man kann die Hymne hören

Es donnert am klaren Himmel

Am Himmel pfeift’s, doch man hört die Hymne

Am klaren Himmel gibt es Rauch

Der Wald brennt, doch man kann die Hymne hören


В небі чистому чути грім
В небі свист, але чути гімн
В небі чистому мутний дим
Горить ліс, але чути гімн
В небі чистому чути грім
В небі свист, але чути гімн
В небі чистому мутний дим
Горить ліс, але чути гімн
За нами правда, значить вистоїм ми ваші вистріли
За нами правда, а її ніяк не пристрелить
За нами правда, значить визволим село ми за селом
За нами правда, значить ми з долин повиганяєм зло
Ну, а поки будем бить вас за Азов і Бучу
За Дні-, за Дніпро і кручі
За Ірпінь, який ти мучив
За ла-, за лани квітучі
За Херсон — землю родючу
За До-, за Донбас получиш
За Чернігів — неминуче
За лі-, за ліси дрімучі
За Хмельницького Богдана!
За Фра-, за Франка Івана!
І за Суми, і за храми
ЗСУ прийде за вами!
І за ночі, і за рани
За кожен тривожний ранок!
За Харків і тюльпани
За О-, за Одесу-маму
За Рівне і Здолбунів, за Полтаву, Львів і пулі
За Київ, Луцьк, за Вінницю, за Миколаїв — дулі
За Чернівці, Черкаси, Тернопіль і Кривий Ріг
За Запоріжжя і Житомир, і за Крим забуться — гріх
В небі чистому чути грім
В небі свист, але чути гімн
В небі чистому мутний дим
Горить ліс, але чути гімн
В небі чистому чути грім
В небі свист, але чути гімн
В небі чистому мутний дим
Горить ліс, але чути гімн

Oh, auf dem Berg ernten die Schnitter/ Ой на горі та женці жнуть.

Oh, auf dem Berg ernten die Schnitter,

Und unter dem Berg,

Durch das Tal der Schlucht

kommen die Kosaken.

Hej, unten im Tal,

Hej, in weitem Tal,

Die Kosaken kommen.

Ganz vorne ist Doroschenko

der sein Heer anführt,

Die saporoschanische Armee,

Er macht es gut.

Hej, durch das Tal,

Hej, weit,

Ganz gut.

Und hinterher ist Sahaidachny,

Der seine Frau eintauschte

Für Tabak und Pfeife,

Rücksichtslos.

Hej, Tal!

Hej, weites Tal,

Hej, du rücksichtsloser Kerl

„Hej, komm zurück, Sahaidachny,

Nimm deine Frau,

Gib deine Tabak und Pfeife zurück,

Rücksichtsloser!

Hej, Tal,

Hej, breiter,

Rücksichtsloser!“

„Ich kümmere mich nicht um Frauen,

Ich habe Tabak und eine Pfeife

Für einen Kosaken auf dem Marsch

Ist es viel brauchbarer!

Hej, Tal!

Hej, weites Tal,

Ich werde es brauchen.“

Hej, wer im Wald ist, ruft zurück!

Lasst uns ein Feuer machen

Und lasst uns eine Pfeife rauchen

Sei nicht traurig

Hej, runter ins Tal

Hej, weites Tal

Sei nicht traurig!

Auf dem Berg ernten die Schnitter,

Und unter dem Berg,

Durch das Schluchtental

kommen die Kosaken.

Hej, unten im Tal,

Hej, weites Tal,

Die Kosaken kommen.


Ой на горі та женці жнуть,

А попід горою,

Яром-долиною

Козаки йдуть.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Козаки йдуть.

Попереду Дорошенко

Веде своє військо,

Військо запорізьке,

Хорошенько.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Хорошенько.

А позаду Сагайдачний,

Що проміняв жінку

На тютюн та люльку,

Необачний.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Необачний.

„Гей, вернися, Сагайдачний,

Візьми свою жінку,

Віддай тютюн-люльку,

Необачний!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Необачний!“

„Мені з жінкою не возиться,

А тютюн та люлька

Козаку в дорозі

Знадобиться!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Знадобиться.

Гей, хто в лісі, озовися!

Та викрешем вогню,

Та закурим люльку,

Не журися!

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Не журися!“

Ой на горі та женці жнуть,

А попід горою,

Яром-долиною

Козаки йдуть.

Гей, долиною,

Гей, широкою,

Козаки йдуть.

Weites Land unter dem blauen Himmel. Alja Khajtlina.

Weites Land unter dem blauen Himmel.

Reich an Wäldern, Feldern und Gewässern.

Heimgesucht von einem bösen Menschen.

Mit den Händen, von dem Blut verdreckten.

Unter jeder Birke setzt er Häufchen,

Seine Nase steckt in jeder Bleibe.

Tod und Tränen bringt er Menschen häufig,

Liebe oder Glück bringt er leider keine.

Schleich dich weg, du wurdest nicht gerufen!

Bringst Unheil nur, Sorgen und Probleme.

Um das Land von Minen zu befreien

In Anspruch wird achtzig Jahre nehmen.

Moses wandert ewig in der Wüste.

Er versucht Erklärungen zu finden.

Vierzig Jahre – friert das Herz vor Kummer.

Jetzt versuch: Mit zwei multiplizieren!

Achtzig – keiner kann hier Pilze sammeln.

Achtzig – kein Spaziergang an der Küste.

Und beim Keller aufräumen gestern

Haben wir ein Projektil gefunden.

Alles, was uns teuer war, zerbrach er.

Alles stahl er, wo die Hand hin reichte.

⁃ Geh im Walde nur entlang der Wege.

⁃ Oma, gut

⁃ Ich werde mit dir gehen.

Fehlt ein Bein dem Hund, er war des Schreckens Zeuge,

Wolle wächst auf seiner Brust wohl nicht mehr.

Geh zurück, vermeintlicher Befreier,

Und befreie dich gefälligst selber!

Gelbe Sonne wird den Himmel blau färben.

⁃ Bleib am Weg! Vorsicht vor den Gefahren!

Unser Märchen uns zurück zu bringen

Dauert die langen achtzig Jahre.

„Weites Land unter dem blauen Himmel. Alja Khajtlina.“ weiterlesen

Zum Andenken an Gleb Babych. Alja Khajtlina.

Wenn ein Dichter ums Leben kommt, erstarrt das Wasser zur Eis.

Mitten in Walhalla bereitet man ein Festmahl.

Man gießt ihm Met in den Krug. Man öffnet ihm breit die Tür.

Die Feier – der Dichter kommt. Ganzen Eber brät man dafür.

Die Helden versammeln sich um den Neuankömmling zu ehren.

Nur einmal pro Jahrhundert kann ein Land solchen Menschen gebären.

Seine Worte leben ewig, im Fluss der Sprache vermehrt.

Aus den seltensten Erzen schmiedet man ihm ein Schwert.

Die in Walhalla bereiten ein Fest. Im Debalzewe Sterne funkeln.

Seine Tochter sitzt in der Küche ganz in Trauer versunken.

Freunde umarmen sich, Freude mit Tränen mischend.

Man deckt ihm prächtig den Tisch. Nein, dreißig. Nein, hundert Tische.

Hinter jedem von denen liest man jetzt seine Gedichte.

Die Sprache fließt wie ein Fluss – Wörter glänzen blutig im Lichte.

Durch Jahrhunderte soll sie fließen, über Schreckliches singen.

Wenn ein Dichter ums Leben kommt, in Walhalla die Schwerter klingen.


Когда погибает поэт, вода становится – лёд.

В Вальхалле готовят пир, в кувшин наливают мёд.

Ему открывают дверь, ему накрывают стол,

Зажарен могучий вепрь. Ведь праздник – поэт пришёл.

Все воины собрались, чтоб чествовать новичка,

Такой один на страну, такой один на века.

Слова его не умрут, рекой возродится речь.

Из самых редчайших руд куют ему новый меч.

В Вальхалле готовят пир. В Дебальцево снова ночь,

В кувшин наливают мёд. На кухне рыдает дочь.

Все воины собрались. Друзья не находят слов.

Ему накрывают стол. Нет, тридцать. Нет, сто столов.

За каждым из них сейчас читают его стихи.

Рекой возродится речь – так кровью, река, теки,

Теки через сотни лет, пой страшное, не молчи.

Когда погибает поэт, в Вальхалле куют мечи.


Коли гине Поет, застигають в кригу води землі,

У Валхаллі готують бенкет, накривають святкові столи.

Йому відчиняють двері, в ріг наливають столітній мед,

Смажать вепра на крутиві – як же, прийшов Поет!

Зібралися вої, побратима нового вітають всі –

Він єдиний такий на всю країну, на всі часи!

Слова його понесуть всі ріки в морський прибій,

З найцінніших руд кують ковалі йому меч новий.

У Валхаллі готують бенкет. В Дебальцеві знову ніч.

У глек наливають мед. Ридає дочка обабіч.

Всі вої зібралися разом. Друзям бракує слів.

Йому накривають стіл – ні, тридцять, ні, сто столів!

За кожним із них читають зараз його вірші.

Течи віршами, ріка! Ні – кров‘ю, ріка, течи!

Течи через сотні років, співай про страшне, не мовчи!

Коли гине Поет, у Валхаллі кують мечі.

Mondhelle Nacht/ Ніч яка місячна

Eine Nacht vom Sterne- und Mondlicht beschienen,

Es ist so hell, dass man Nadeln sammeln könnte.

Komm zu mir, meine Geliebte, von Arbeit ermüdet,

Für ein Paar Minuten in Wald.

Komm zu mir, meine Geliebte, von Arbeit ermüdet,

Für ein Paar Minuten in Wald.

Lass uns zusammen unter der Kalina setzen,

Dann bin ich den Herren ein Herr.

Sieh meine zärtliche, wie silberne Wellen

Zieht sich der Nebel rings umher.

Sieh meine zärtliche, wie silberne Wellen

Zieht sich der Nebel rings umher.

Der Himmel ist von Sternen übersät,

Was für eine Gottesschönheit.

Mit klaren Perlen

Spielt der Tau unter Pappeln

Mit klaren Perlen

Spielt der Tau unter Pappeln

Fürchte dich nicht, dass du deine zärtliche Füßlein

Durch die Nachttau nass machst.

Ich werde dich auf meinen Händen zur Tür deines Häusleins

Liebevoll tragen.

Ich werde dich auf meinen Händen zu Tür deines Häusleins

Liebevoll tragen.

Fürchte dich nicht, dass du dich frierst, mein Schwan,

Es ist warm – weder Wind noch Wolken

Ich umarme dich und drücke dich an mein Herzchen

Und es ist so warm wie ein Glut.

Ich umarme dich und drücke dich an mein Herzchen

Und es ist so warm wie ein Glut


Нiч яка мiсячна, зоряна, ясная!
Видно, хоч голки збирай.
Вийди, коханая, працею зморена,
Хоч на хвилиночку в гай.

Сядемо вкупочцi тут пiд калиною 
I над панами я пан!
Глянь, моя рибонько, — срiбною хвилею
Стелеться полем туман.

Небо незмiряне, всипане зорями, —
Що то за божа краса!
Перлами ясними ген пiд тополями
Грає краплиста роса.

Ти не лякайся, що нiженьки босiї
Вмочиш в холодну росу:
Я тебе, вiрная, аж до хатиноньки
Сам на руках однесу.

Ти не лякайся, що змерзнеш, лебедонько,
Тепло — нi вiтру, нi хмар…
Я пригорну тебе до свого серденька,
А воно палке, як жар.

Oh, unter dem Kirschbaum/Ой під вишнею, під черешнею

Oh, unter dem Kirschbaum, unter dem Kirschbaum

Ein alter Mann stand mit einer jungen Frau, wie mit einer Beere.

Sie bettelte und flehte:

– Lass mich draußen spazieren gehen, alter Mann!

– Oh, ich werde nicht gehen, und ich werde dich nicht gehen lassen,

Du willst mich verlassen, einen alten Mann, zu meinem Ungluck.

Ich kaufe dir ein Haus und einen Heuboden,

Und einen Teich, eine Mühle und einen Kirschgarten.

– Oh, ich will weder ein Haus noch einen Heuboden,

keinen Teich, keine Mühle, keinen Kirschgarten!

Du, alter Mann, bist gekrümmt wie ein Bogen,

Und ich, junges Mädchen, gehe gern aus.

Oh, beugt euch und verschwindet, all die alten Knochen,

trocknet mich nicht aus, zerstört nicht meine Jugend!

Du bist hinter dem Herd „ka-hee, ka-hee“, ich bin mit einem jungen Mann „hee-hee, hee-hee“,

Oh, du schläfst die ganze Zeit, und ich weine, ich verschwende meine Jugend mit dir!


Ой під вишнею, під черешнею

Стояв старий з молодою, як із ягідкою.

І просилася, і молилася:

– Пусти мене, старий діду, на вулицю погулять!

– Ой і сам не піду, і тебе не пущу,

Хочеш мене, старенького, та покинуть на біду.

Куплю тобі хатку і ще сіножатку,

І ставок, і млинок, і вишневенький садок.

– Ой не хочу хатки, ані сіножатки,

Ні ставка, ні млинка, ні вишневого садка!

Ти, старий дідуга, ізігнувся, як дуга,

А я, молоденька, гуляти раденька.

Ой ізгиньте пропадіте, всі старії кості,

Не сушіте, не крушіте мої молодості!

Ти в запічку „ка-хи, ка-хи“, я з молодим „хі-хі, хі-хі“,

Ой ти все спиш, а я плачу, тільки літа марно трачу!

Ein Mädchen ging über die Wiese/Ішло дівча лучками

Ein Mädchen ging über die Wiese

Über die Wiese, über die Wiese, über die Wiese

Es trug eine Schürze voller Birnen

Birnen, Birnen, Birnen

Ein Junge begegnete ihr

Ein Junge , ein Junge , ein Junge

Gib mir dein Geld, Mädchen

Gib mir das Geld, gib mir das Geld, gib mir das Geld

Wen ich ein bisschen liebe

Ein bisschen, ein bisschen, ein bisschen

Dem gebe ich ein Birnchen

Ein Birnchen, ein Birnchen , ein Birnchen.

Dem, den ich liebe mit meinem Herzchen

Mit meinem Herzchen, mit meinem Herzchen, mit meinem Herzchen

Dem schenk ich es zusammen mit der Schürze

Mit der Schürze, mit der Schürze, mit der Schürze

Oh, Mädchen, wem gehörst du

Wem gehörst du, wem gehörst du, wem gehörst du

Willst du spazieren gehen

Spazieren, spazieren, spazieren

Ich werde dir nicht sagen, wessen ich bin

Wessen bin ich, wessen bin ich, wessen bin ich

Ich bin nicht dein Mädchen

Nicht deines, nicht deines, nicht deines


Ішло дівча лучками

Лучками, лучками, лучками

Несла фартух з грушками

Грушками, грушками, грушками

Здибав Її парубок

Парубок, парубок, парубок

Віддай, дівча, заробок

Заробок, заробок, заробок

Кого люблю трушечку

Трушечку, трушечку, трушечку

Тому я дам грушечку

Грушечку, грушечку, грушечку

Кого люблю сердушком

Сердушком, сердушком, сердушком

Тому я дам з фартушком

Фартушком, фартушком, фартушком

Ой, дівчино чия ти

Чия ти, чия ти, чия ти

Чи підеш ти гуляти

Гуляти, гуляти, гуляти

Не скажу я, чия я

Чия я, чия я, чия я

Я дівчина не твоя

Не твоя, не твоя, не твоя