Mein Lächeln hat mich vor Wahnsinn bewahrt. Nadia Sukhorukova. 01.03.24.

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Meine Großmutter hat immer gesagt: „Wenn du das Leben anlächelst, lächelt es dich auch bestimmt an.“

Das Leben hat meine Großmutter angelächelt. Sie, ein jüdisches Mädchen, überlebte wie durch ein Wunder den Zweiten Weltkrieg, lebte dann in einer fremden Stadt und arbeitete hart. Sie kehrte nach Hause zurück und besuchte eine Theaterschule.

Mein junger Großvater verliebte sich in sie. Dann wurden meine Mutter und ihr Bruder geboren. Sie waren sehr liebe Kinder.

Meine Großmutter war schön und wusste, wie man lächelt. Nicht einfach so, sondern angemessen. Sie starb an Krebs.

Sie hatte Schmerzen, aber sie lächelte bis zum Schluss. Als sie auf die lebensrettende Spritze wartete, las sie mir, einem Vierzehnjährigen Mädchen, Monologe ihrer ungespielten Rollen vor.

Sie liebte alle ihre Enkelkinder, aber ich war das erste, und deshalb an erster Stelle. Sie war es, die mich Nadiia (Hoffnung) nannte.

Sie war es, die mir beibrachte, zu lächeln, auch wenn es nur noch ein Lächeln im Leben gab.

Und vielleicht war es diese Fähigkeit, die mich gerettet hat, so dass ich in Mariupol nicht verrückt geworden bin.

Ich hatte Angst, aber ich lächelte und die Menschen lächelten zurück. Das gab allen Hoffnung.

Eines Tages gingen Natalia und ich die Straße entlang und unterhielten uns. Es war der 8. März 2022. An diesem Tag gab es kaum Schießereien. Die Leute kochten auf der Straße.

Es gab keine Kommunikation, keinen Strom und kein Gas mehr. Die Lebensmittelvorräte gingen zur Neige, aber damals war es noch möglich, Lebensmittel für Borschtsch für Hausbewohner aufzutreiben.

Natalia und ich spazierten an den Feuerstellen und Töpfen vorbei. Vorbei an Nachbarn, die miteinander sprachen und der verdächtigen Stille lauschten.

Wir wollten unseren Freund besuchen, der im nächsten neunstöckigen Gebäude wohnte.

Es war eine ziemliche Abenteuerreise.

Einige Frauen fragten uns: „Wie geht es euch Mädchen? Ist alles in Ordnung?“

Natalia und ich lächelten und nickten: „Alles ist gut.“

Wir trugen unsere Mützen bis zu den Augenbrauen, mit verängstigten Augen und tierischer Angst im Inneren.

Die Frauen sagten: „Gut für euch. Alles wird gut werden.“

Ich glaubte es nicht, aber ich lächelte.

Ich habe ein Foto, auf dem ich in der Hölle von Mariupol lächle. Ich werde es veröffentlichen.

Die Leute haben mir auch Fotos aus Mariupol im Jahr 2022 geschickt.

Es gibt nicht viele davon, aber jedes hat seine eigene Geschichte.

Sie folgen einander wie Geschichten vom Lächeln in einer Stadt des Todes.

Sie können Ihr Lächeln in den Kommentaren hinzufügen und uns über diese Fotos erzählen.

Ich denke, das ist wichtig.


Бабуся мені казала: „Якщо ти посміхаєшся життю, то воно обов’язково посміхнеться тобі у відповідь“

Бабусі життя посміхалося. Вона, єврейська дівчинка, дивом вижила у Другу світову, потім жила в чужому місті і тяжко працювала. Повернулась додому, вступила до театрального.

У неї закохався мій молодий дідусь. Потім народилася моя мама та мамин брат. Дуже добрі діти.

Бабуся була гарною і вміла посміхатися. Не просто так, а доречно. Вона померла від раку.

Їй було боляче, а вона посміхалася до останнього. Коли чекала на рятівний укол, читала мені, чотирнадцятирічної, монологи своїх не зіграних ролей.

Вона любила всіх онуків, але я була першою, а значить на першому місці. Це вона назвала мене – Надією.

Це вона навчила посміхатися навіть тоді, коли у житті залишилася лише усмішка.

І, можливо, саме це вміння мене врятувало і я не збожеволіла в Маріуполі.

Мені було страшно, а я усміхалася і люди усміхалися у відповідь. Це давало всім надію.

Якось ми йшли з Наталкою вулицею і розмовляли. Було 8 березня 2022 року. Того дня майже не стріляли. Люди готували їжу на вулиці.

Вже не було зв’язку, електрики, газу. Запаси їжі закінчувалися, але тоді ще можна було зібрати продукти на борщ для під’їзду.

Ми з Наталкою йшли повз багаття і каструль. Повз сусідів, які розмовляли один з одним і прислухалися до підозрілої тиші.

Ми хотіли відвідати нашу знайому, яка жила у сусідній дев’ятиповерхівці.

То була ціла експедиція.

Якісь жінки запитали нас: „Як у вас справи, дівчатка? Все гаразд?“

Ми з Наталкою посміхнулися і закивали: „Все нормально“.

У шапочках до брів, з переляканими очима та тваринним страхом усередині.

Жінки сказали: „Молодці так і треба. Все буде гаразд“

Я у це не вірила, але посміхалася.

У мене є фотографія зі мною усміхненою в Маріупольському пеклі. Я її викладу.

А ще люди мені надіслали фотографії із Маріуполя 2022 року.

Їх небагато, але кожна має свою історію.

Вони так і йдуть одна за одною, як історії посмішок у місті смерті.

Ви можете додати свої посмішки в коментарі та розповісти про ці фотографії.

Мені здається, що це важливе.

***

Eine gute Tat. Andrey-Ludmila Kozubenko. 16.08.22.

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Es gibt Gespräche, nach denen das Herz fürchterlich brennt. Es scheint vorbei zu sein, es hält es nicht mehr aus, es wird zerbrechen. Du hast keine Ahnung, wie du das überleben, vergessen, aus deinem Gedächtnis löschen kannst. Und erst die Erkenntnis, dass dies die Wahrheit ist, mit der man leben muss, dass dies keine Fiktion oder ein böser Traum ist, lässt einen das alles in sein Herz schließen.

Ich werde nicht beschreiben, was diese Frau gesagt hat. Das ist nicht für jeden gesunden Verstand. Aber ich möchte, dass wir erkennen, was für eine schreckliche schwarze Krankheit in den Köpfen der russischen Planetenbewohner steckt. Ihre Perversion und ihr ekelhaftes Wesen kennen keine Grenzen. Glauben Sie nicht, dass sie ihre Meinung ändern werden, wenn Sie ihnen Ihr Herz ausschütten und versuchen, ihnen die Wahrheit über den Krieg zu sagen.

Sie wollen nicht die Wahrheit, sie wollen nur ihre schmutzigen Wünsche erfüllen, zu töten, zu missbrauchen, Leid und Tod zu bringen.

Können die es nicht tun? Das ist ihre Entscheidung. Es hat also keinen Sinn zu sagen, dass die Russen unschuldig sind.

Und nun die Geschichte einer Familie. Einer ganz anderen Familie. Wie der Erzählerin sagte: „es gibt nichts über mich zu erzählen. Ich bin in Schwierigkeiten wie jeder andere auch“.

Die Stadt, in der das Paar lebte, war klein und heiß. Sie wurde von beiden Seiten angegriffen. Und doch waren sie nicht besetzt. Und das machte sie sehr glücklich.

Sie hatten ein Café im ersten Stock ihres Hauses. Wegen des häufigen Beschusses waren sie gezwungen, dorthin umzuziehen. Im Erdgeschoss fühlten sie sich sicherer.

Sie arbeiteten nicht mehr als Café. Aber sie kochten Suppen und verteilten sie zunächst an ihre Freunde und Bekannten und dann an alle Bedürftigen.

Dann stellten sie fest, dass diejenigen, die es am dringendsten brauchten, nicht an sie herankamen. Also beschlossen sie, ihre Suppe in die Häuser dieser Menschen zu liefern. Es gab Menschen, die bereit waren zu helfen. Sie halfen die Suppe in Halblitergläser abzufüllen, und brachten sie zu den Bedürftigen. Dank dieser Suppe konnten die Alten in der Nachbarschaft essen und starben nicht vor Hunger. Die Lieferung von Lebensmitteln in die Stadt war jedoch nicht gewährleistet, es gab kein Gas, die Stromversorgung war unregelmäßig, und die Familie hatte es schwer. Die Vorräte des Cafés gingen zur Neige, aber die Arbeit war trotzdem in vollem Gange. Und das gab ihnen die Kraft nicht aufzugeben.

Immer wieder wurde ihnen angeboten, zu gehen und die Familie an einen sicheren Ort zu bringen. Aber sie wollten nützlich sein.

Doch eines Tages bekamen sie Besuch von denen, die sie am meisten hassten. Russen besetzten einen Teil des Geländes. Das war das Ende dieser guten Tat. Denn sobald sie von dem freiwilligen Engagement der Familie erfuhren, verwüsteten die Orks das Café und drohten, die Familie zu erschießen. Es war, als wollten sie alles Gute und Schöne um sich herum zerstören. Und es gelang ihnen. In der Nacht gelang es der Familie, mit Hilfe von Freunden zu fliehen.

Aber gehen und los lassen ist nicht dasselbe. Denn in ihren Köpfen blieben sie dort. Und wenn sie redeten, wiederholten sie nur, wie sehr sie sich schämten, dass sie die Menschen dort zurückließen. Ohne Essen, ohne Unterstützung.

Die Schuldgefühle waren so stark, dass die Frau ständig weinte, sich entschuldigte und sich Vorwürfe machte, weil sie die Menschen zurückgelassen hatte.

– Sie hätte etwas riskieren sollen, sie hätte bleiben sollen. „Vielleicht hätten wir irgendwo ein verlassenes Haus gefunden und dort gekocht. Wie werden diese alten Menschen ohne uns auskommen? Was haben wir getan? Wir müssen für den Rest unseres Lebens damit leben. Wir hätten nicht gehen sollen….“

Ich habe versucht, ihr etwas zu erklären, aber sie hat nur geweint. Also hielt ich einfach ihre Hand und versuchte Worte zu finden um sie zu beruhigen….

Nach dem Abendessen gingen sie auf ihr Zimmer. Denn am Morgen wollten sie weiterreisen. Um einen Ort zu suchen, an dem sie sich nützlich machen können. Weil sie kein anderes Leben haben wollen.


Бувають розмови, після яких страшенно пече серце. Здається що все, воно не витримає, воно розірветься. Ти не уявляєш як це пережити, забути, викреслити з пам’яті. І лиш усвідомлення що це правда з якою треба жити, що це не вигадка і не страшний сон змушує тебе все це помістити в серці.

Я не описуватиму те, що розповідала ця жінка. То не для кожної здорової психіки під силу. Та я хочу щоб ми усвідомили яка страшна чорна хвороба в голові у руZких жителів планети. Нема межі їх збочення і огидного єства. Не вірте що вони передумають коли ви вильєте їм душу і намагатиметесь донести правду про війну.

Їм не треба правди. Їм потрібно лиш втілити в життя свої брудні бажання вбивати, знущатися, нести горе і смерть.

Чи можуть вони цього не робити? Але це їх вибір. Тому немає сенсу в розмовах що роzzіяни не винні.

А тепер історія однієї сім’ї. Зовсім іншої сім’ї. Як сказала „володарка“ історії – про мене нема що розповідати. У мене біда як і усіх.

Місто де жила сімейна пара було маленьким і гарячим. До них летіло з обох сторін. Та все ж вони не були в окупації. І це неабияк їх радувало.

Вони мали кав’ярню на першому поверсі свого будинку. Та через часті обстріли змушені були перебратися туди жити. Бо на першому поверсі їм було спокійніше.

Як кав’ярня вони більше не працювали. Але варили супи і ними годували спочатку знайомих і друзів, а потім усіх хто потребує.

Далі вони зрозуміли що ті хто найбільше потребують не мають змоги добратися до них. То ж прийняли рішення доставляти додому до таких людей свої супчик. Знайшлися бажаючі допомогти. Вони допомали насипати в півлітрові банки і розносили потребуючим. Завдяки цьому супу сусідські бабусі та дідусі мали можливість харчуватися та не вмерти з голоду. Та доставки продуктів в місто не було налагоджено, газу не було, електрика з перебоями і все важче доводилося сім’ї. Запаси кав’ярні все зменшувались, але не зважаючи на це робота кипіла. І це давало сили не опускати руки.

Їм не раз пропонували виїхати, забрати сім’ю в безпечне місце. Та вони хотіли бути корисні.

Але одного дня до них завітали ті, кого найбільше вони ненавиділи. Вони окупували частину місцевості. То стало кінцем цієї доброї справи. Бо щойно дізнавшись про волонтерство сім’ї, орки роzбили приміщення і пригрозили розстріляти родину. Було відчуття що вони хотіли знищити все добре і гарне навкруги. І в них це вийшло. Вночі сім’я з допомогою друзів змогла виїхати.

Та виїхати і залишити то не одне і те ж. Бо думками залишилися там. І при розмові тільки повторювали як їм соромно що вони покинули людей там. Без їжі, без підтримки.

Відчуття вини наскільки сильне, що жінка постійно плакала, вибачалася і звинувачувала себе за те що залишила людей.

– Треба було ризикнути, треба було залишитися. Може десь би знайшли закинуту хату і там би готували. Як же тепер ті старі без нас? Що ж ми наробили. Все життя тепер з цим жити. Не треба було їхати….

Я намагалась щось пояснити, та вона плакала. Тому просто тримала за руку намагаючись підібрати слова, якими можна було б заспокоїти….

Після вечері вони пішли до себе в кімнату. Бо ранком в дорогу. Шукати місце де зможуть бути корисні. Бо інакшого життя вони не хочуть

Wie habt ihr es geschafft auszureisen? Andrey-Lyudmila Kozubenko. 07.06.22.

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Wie habt ihr es geschafft auszureisen? Die Stadt ist besetzt, sie lassen niemanden raus? – Ich frage Leute, die gekommen sind, um die Nacht bei mir zu verbringen und nach Polen weiterzureisen. Weil sie dort erwartet werden. Arzt, Rehabilitator, Psychologe…

– Warum sollten die uns weiter aufhalten? Mein Mann und meine Schwester wurden sofort erschossen, weil Russen herausfanden, dass sie die Fahne am Tor aufhängten. Der Vater wurde weggebracht, wir wissen immer noch nicht, wo er ist und ob er lebt. Man sagt, er wurde nach Russland gebracht. Der jüngste Sohn starb. Er tappte in eine Minenfalle. In der Nähe des Hauseingangs. Wir sind übrig geblieben.

Der Schwägerin sollte mit uns fahren. Ein junges, hübsches Mädchen. Sie hat durch Filtrationslager nicht geschafft. Sie haben sie uns weggenommen. Sie sagten, dass sie auch Bedürfnisse haben, jemand muss sie befriedigen…

– Wie lebst du damit? – Ich frage, weil sogar das Zuhören wehtut.

– Haben wir eine Wahl? Wir versuchen, nicht daran zu denken. Erinnere dich nicht, weine nicht. Wir existieren einfach und hassen die gesamte russische Nation.

Jeder ist dort grausam, sogar Kinder. In dem Lager, in dem wir uns befanden, wurden die Aufseher von ihren Kindern angerufen, dann stellten die Henker Anrufe auf die Freisprecheinrichtung um und die Kinder wünschten uns den Tod. Obwohl nein, nicht so. Sie wollten, dass wir nicht sterben, sondern brennen, leiden, in Stücke geschnitten werden und alle anderen hässlichen Dinge. Es waren die Kinder, die es wünschten, die Frauen… Und dann lachten alle.

Und unsere Kinder hatten Angst zu atmen, weil sie sahen, wie man getötet wird und glaubten, dass das alles jetzt passieren könnte. Und wir haben viele Kinder, sieht ihr doch. Kinder unseren Nachbarn sind hier, sie sind nicht mehr da, aber die Kinder sind geblieben.

Und dieser Junge wurde uns im Lager gegeben – sie zeigt auf das Kind, das mit unnatürlich verdrehten Beinen auf dem Bett sitzt – Seine Beine sind gebrochen. Dort wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, und es wurde noch schlimmer. Also bringen wir ihn zur Behandlung nach Polen. Möglicherweise kann er eines Tages wieder laufen.

Und unsere Kinder sind einfach sehr verängstigt. Obwohl die heil sind. Wir haben jetzt keine Ahnung, was mit uns passieren wird.

Und sie redeten lange, aber ich lud sie zu Tisch ein, weil ich nicht mehr zuhören könnte. Ich weiß, dass diese Geschichte, diese Menschen noch lange in meinem Herzen bleiben werden. Und ich werde für sie beten, und nachts werde ich weinen. Aber leider kann ich nichts dafür.

Gott, rette die Ukraine. Hilf uns und schenke uns Sieg!


Як вам вдалося виїхати? Місто ж в окупації, нікого не випускають? – запитую здивовано людей, що приїхали щоб переночувати і далі їхатимуть до Польщі. Бо там їх чекають. Лікар, реабілітолог, психологи…

– А чого нас там тримати? Чоловіка мого і сестри розстріляли зразу, бо дізналися що вони вивішували прапор на воротах. Батька забрали, досі не знаємо де він і чи живий. Кажуть вивезли до росії. Наймолодший синок помер. На розтяжці попався. Біля під’їзду. Залишилися ми.

З нами ще кума мала їхати. Молода, гарна дівчина. То фільтраційний табір не пройшла. Забрали її від нас. Сказали що в них теж є потреби, треба щоб хтось їх задовольняв….

– Як ви живете з цим? – питаю я, бо навіть слухати боляче.

– а в нас є вибір? Намагаємось не думати ні про що. Не згадувати, не плакати. Просто існуємо і ненавидимо всю російську націю.

Там же всі жорстокі, навіть діти. В таборі де ми були тим наглядачам дзвонили їх діти, то ті кати включали нам на голосний зв’язок, і діти нам бажали смерті. Хоча ні, не так. Вони нам бажали не померти, а горіти, страждати, щоб нас різали по шматочкам і всякі інші бридкі речі. Це діти бажали, жінки… А потім всі вони реготали.

А наші дітки видихнути боялися, бо бачили як вбивають і вірили що зараз все це може статися. А в нас їх багато, бачите. Тут наші і сусідів, їх вже нема, а діти лишилися.

І хлопчика ось цього в таборі його нам дали – показує на дитину, що сидить на ліжку з неприродно вивернутими ніжками – В нього ніжки перебиті. Його там до лікарні відправили, і стало ще гірше. То веземо його лікувати до Польщі. Кажуть може колись ще й ходити зможе.

А наші просто дуже налякані. Хоч цілі. Що буде далі з ними, з нами поки уяви не маємо.

І ще б вони довго б розповідали, та я запрошую їх до столу, бо більше слухати не можу. Я ж знаю, що надовго ця історія, ці люди засядуть в моєму серці. І я молитимусь за них, і вночі плакатиму. Але нажаль нічого вдіяти з цим не зможу.

Боже, храни Україну. Допоможи нам і даруй Перемогу!

Ein Dorf, den es nicht mehr gibt. Nadia Sukhorukova. 21.02.24.

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Eine Frau, die nach ihrem Zuhause gefragt wurde, sagte: „Schmerz“ und weinte.

Etwas anderes konnte sie nicht sagen.

Nur aus ihrer Kehle kam ein Geräusch, als ob eine Grille zirpte. Sie versuchte, das Schluchzen zu unterdrücken.

Ihr Dorf liegt im Bezirk Izium, in der Nähe der Region Donezk.

Es wurde von den Nazis ausgelöscht. Auch ihr Haus wurde ausgelöscht.

Sie zerstörten alles drum herum, warfen Granaten darauf.

Sie hatte immer Angst, hierher zu kommen. In der Nähe gab es Kämpfe. Und jetzt ist es auch gefährlich.

Aber sie wollte das Haus unbedingt sehen. Die Wände anfassen. Um zu sehen, was noch übrig war.

Um etwas Wichtiges von dort mitzunehmen: ein Album mit Kinderfotos, eine Lieblingstasse oder eine alte Decke.

Sie fuhr hin und dachte: Was wäre, wenn nicht alles zerbombt wäre?

Als sie „bei sich“ ankam, war nichts mehr da. Nur Verwüstung und Kälte.

Es gab keinen Platz zum Leben. Nicht einmal Platz zum Weinen.

Wo man auch hintritt, überall liegen Minen.

Es gibt Stolperdrähte auf fast jeder Stufe und in jedem Hof.

Die Nazis haben sich darum gekümmert. Sie wollten, dass jeder, der nach Hause kommt, in die Luft gesprengt wird.

Sie beschlossen, ohne Grund zu töten. Für die „Rückkehr“.

Für den Wunsch, auf eigenem Land zu leben.

Sie wollten unbekannten Menschen vernichten. Sie wollten ihnen keine Chance geben.

Weil sie Ukrainer sind.

Die Frau sagte, dass in ihrem von den Raschisten getöteten Dorf 850 Menschen lebten.

Und jetzt ist da nur noch Leere.

Und Traurigkeit.

Wo immer die Russen hinkommen, herrscht Leere und Tod.

Das ist ihre innere Essenz.


Одна жінка, коли її спитали про дім, сказала: „Біль“ і заплакала.

Більше не змогла нічого вимовити.

Тільки в горлі, як цвіркун застрекотів. Намагалася ридання стримати.

Її село в Ізюмському районі, поряд із Донецькою областю.

Його рашисти стерли із обличчя землі. І будинок її стерли.

Знищили все довкола, закидали снарядами.

Раніше їй страшно було приїжджати. Бої поряд були. І зараз також небезпечно.

Але дуже хотілося дім побачити. До стін доторкнутися. Подивитися на те, що лишилося.

Забрати звідти щось рідне: альбом із дитячими фотографіями, улюблену чашку або старенький плед.

Вона їхала і думала: раптом не все розбомбили?

Приїхала „до себе“, а там – нічого. Тільки розруха та холод.

Жити нема де. Навіть плакати нема де.

Куди не ступиш – скрізь міни.

Розтяжки практично на кожному кроці і у кожному дворі.

Це рашисти подбали. Хотіли, щоби розірвало кожного, хто повернеться додому.

Вирішили вбити просто так. За „повернення“.

За бажання жити на своїй землі.

Вони захотіли знищити незнайомих людей. Не дати їм шансу.

За те, що вони є українцями.

Жінка розказала, що у її, вбитому рашистамі, селі раніше жили 850 людей.

А тепер лише порожнеча.
І горе.

Скрізь, куди приходять росіяни, залишається порожнеча і смерть.

Це і є їхня внутрішня сутність.

Stimmen aus Russland, die ein Übermaß an Entmenschlichung zeigen. Ekaterina Barabasch.

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Bei den Berliner Filmfestspielen wurde der Film „Intercepted“ der ukrainischen Regisseurin Oksana Karpovich gezeigt. Eineinhalb Stunden abgehörte Telefongespräche zwischen russischen „Soldaten“ aus der Ukraine und ihren Familien. Die Zitate sind nicht alle wortgetreu, aber ich gebe die Essenz so genau wie ich kann wieder.

„Mama, ich habe die Folter so sehr genossen! Ich kann dir sagen, welche Folterungen ich kennengelernt und mitgemacht habe“ (und erzählt. Sorry – ich kann es nicht wiederholen). – Sohn, das ist normal. Ich würde auch high werden, wenn ich dort hinkäme, was sonst?“ Ohne Kommentar. Kein Kommentar wird dem gerecht, was wir hören. Das Publikum ist schockiert. Nach dem Ende des Films herrscht eine Minute lang Stille. Dann steht das Publikum auf und gibt stehende Ovationen. Selten schafft man es, in anderthalb Stunden ein solches Bild der Welt zu sehen. Von der russischen Welt.

„Nein, ich bin nicht verbittert – ich töte nur Nazis. Gestern sind wir spazieren gegangen, eine Frau mit zwei Kindern kam uns entgegen – also haben wir sie umgebracht. – Das ist richtig, sie sind unsere Feinde. – Ja, ich habe kein Mitleid mit ihnen. Es ist ihre Entscheidung. Sie hätten fliehen können wie die anderen. – So ist es richtig, ihr brauchet kein Mitleid zu haben. Tötet sie.“

„Hast du die NATO-Stützpunkte dort gesehen? – Nein. – Lüg mich nicht an – es gibt dort auf Schritt und Tritt NATO-Stützpunkte, sagen sie uns im Fernsehen. – Sieh nicht fern, Mama, das ist nicht wahr. – Was meinst du mit „nicht wahr“? Natürlich ist es wahr. Deshalb haben sie euch dorthin geschickt, um uns vor der NATO zu schützen. Ihr seid Helden. Sagt das euren Freunden. – Es gibt kaum noch Freunde. Sie wurden alle getötet. – Ich bin stolz auf dich und deine Freunde.“

„Weißt du, diese verdammten Khokhols ( spöttisch über Ukrainer) leben so gut – besser als wir, wirklich. – Das ist verständlich – der Westen unterhält sie, sie haben Angst, es zu verlieren, und sie kämpfen dafür – warum dollstem die sonst kämpfen?“

„Ich bringe dir und den Kindern so viele Klamotten mit – wir sind jetzt hier in einer Wohnung, sie haben alles liegen lassen. Es ist eine sportliche Familie – zehn Paar Turnschuhe, alles Markenware. Ich habe alles eingesammelt und in meinen Rucksack gestopft. Die Jungs bringen es mit dem Lastwagen weg, aber ich habe keinen Lastwagen. – Du bist ein guter Mann, du machst alles für Familie, du bringst alles ins Haus. Übrigens, Sofja geht dieses Jahr in die Schule – vielleicht könntest du irgendwo einen Computer auftreiben?“

In diesen Gesprächen sind die Stimmen aus Russland viel interessanter als die Stimmen der Besatzer. Bei diesen ist alles klar – sie sind gekommen um etwas wegzunehmen, zu töten, zu foltern. Aber es sind die Stimmen der Frauen – Mütter, Ehefrauen, Freundinnen -, die ein Maß an Entmenschlichung zeigen, das nur in einer anti-utopischen Fantasie möglich scheint. Diese liebenden Stimmen fordern mehr Tötungen, damit ihre Liebsten früher nach Hause kommen können. Diese Stimmen wünschen den Ukrainern den Tod. Diese Stimmen bitten darum, die Kinder nicht zu verschonen. „Mama, warum sind wir hierher gekommen?! Die Menschen haben gelebt, und jetzt ist das halbe Land mit Leichen übersät. Warum nur?! – Wage es nicht, das zu sagen. Das sind doch gar keine Menschen. Kämpf weiter.“

Das ist „Mutter Heimat“.

„Mutter Russland“.


На Берлинском фестивале показали фильм украинской режиссерки Оксаны Карпович „Intercepted“ (букв. – „перехваченное“. Полтора часа перехваченных телефонных разговоров российских „солдат“ из Украины с семьями. Цитаты не все точные до слова, но суть передаю самым точным образом.

«Мам, мне так понравилось пытать! Я ⁠тебе ⁠могу рассказать, про какие пытки я узнал и в каких ⁠участвовал» (и рассказывает. Простите — не могу повторить). ⁠— Сынок, это нормально. Я бы, если ⁠бы туда попала, тоже ловила бы кайф, а как иначе?» Это без комментариев. Никакой комментарий не окажется адекватным услышанному. В зале — шок. Тишина целую минуту после окончания фильма. Потом зал встает и устраивает овацию. Редко удается вот так, за полтора часа, увидеть картину мира. Русского мира.

«Нет, я не озлобился здесь — я просто убиваю нациков. Вчера идем, нам навстречу женщина с двумя детьми — ну мы их и положили. — Ну правильно, они нам враги. — Да, мне их не жалко. Это их выбор. Могли бы уехать, как остальные. — Правильно, не жалей их. Бей».

«Ты там базы НАТО видел? — Не-а. — Не ври мне — там на каждом шагу их базы, нам по телевизору рассказывают. — Не смотри телевизор, мам — там неправду говорят. — Ну как это неправду? Правду, конечно. Вас потому и послали туда, чтобы вы нас от НАТО защищали. Вы герои. Так и передай друзьям. — Не осталось друзей почти никого — всех поубивало. — Я горжусь тобой и твоими друзьями».

«Ты знаешь, эти хохлы злоебучие так хорошо живут — лучше нас, правда. — Ну так понятно — их Запад содержит, они боятся это потерять и за это воюют — а за что еще?»

«Я тебе и детям столько шмоток привезу — мы тут в квартире сейчас, они все бросили, убежали. Спортивная такая семья — одних кроссовок десять пар, и все фирменные. Я все собрал, в рюкзак запихнул. Ребята грузовиками вывозят, а у меня нет грузовика. — Хороший ты у меня, хозяйственный — все в дом. Кстати, Софье в этом году в школу — может, где-нибудь компьютер заберешь?»

В этих разговорах голоса из России намного интереснее, чем голоса оккупантов. С этими-то все ясно — они пришли забирать, убивать, пытать. Но именно женские голоса — матерей, жен, подруг — показывают такую степень дегуманизации, какая возможна, кажется, только в фантазии-антиутопии. Эти любящие голоса просят побольше убивать, чтобы любимые поскорее вернулись домой. Эти голоса желают смерти украинцам. Эти голоса просят не жалеть детей. «Мама, зачем мы сюда приехали?! Жили себе люди, а теперь мы полстраны трупами усеяли. Зачем?! — Не смей так говорить. Они не люди вообще. Воюй дальше».

Родина-мать.

Перемать.

Die Stadt betete zu Gott. Nadia Sukhorukova. 18.02.24.

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Der Himmel kam immer näher. Er senkte sich auf den Boden wie ein Aufzug in Erdgeschoss.

Er fiel direkt auf die Häuser und erstarrte. Er versuchte, Mariupol mit sich selbst zu bedecken.

Es schien uns, dass Gott unser verzweifeltes Gebet erhören musste.

Jemand sagte diese Worte mit Untergangsstimmung, halb geflüstert, halb gestöhnt.

Einige mit Hoffnung zu den grauen Kellerrohren hinaufblickend.

Meine siebenjährige Nichte Varya betete im einem schnellen Tempo und verwechselte dabei Buchstaben und Laute.

Früher lachten meine Mutter und ich über ihre Aussprache. Jetzt hörten wir schweigend zu und glaubten, dass die dem Gott ins Ohr flüsterte.

Er wird sie verstehen. Er wird das lustige Zischen hören und den Krieg beenden.

Ein blauäugiges, blondhaariges, dünnes Mädchen, das an Gott glaubt, wird diese Hölle auf jeden Fall überleben.

Gott wird sie nicht in einer schwarzen Stadt unter russischen Bomben zurücklassen.

Ganz Mariupol hat Ihn angebetet zu sehen, was die Unmenschen auf der Erde tun.

Jedes Mal, wenn russische Flugzeuge flogen, Bodenartillerie oder Schiffskanonen feuerten, Panzer ihre Mündungen auf Eingänge und Fenster richteten, antwortete die Stadt mit Gebet.

Sie stürmte nach oben:

aus den zitternden Wohnungen,

eisigen Kellern,

gesprengten Straßen, blutigen Operationssälen,

seltenen Autos, die sich zwischen Minen bewegten, Gebäuden, die wie riesige Kerzen brannten.

Meine Stadt war in jenen Tagen ein Ort des endlosen Gebets.

Selbst diejenigen, die zu sagen pflegten: „Ich glaube nicht. Es hat keinen Sinn.“

Wir haben den Allmächtigen jede Minute gestört. Tag und Nacht.

Die Naziflugzeuge verwandelten die Stadt erst in Ruinen, dann in Schutt und Asche, dann in Müll.

Wir riefen Gott um Hilfe an.

Wir sprachen über uns selbst, beklagten uns über die Mörder und warteten auf eine Antwort.

Die Granaten schlugen Böden in den Häusern heraus. Sie zerrissen die Menschen. Sie nagten Löcher in den Boden.

Die Druckwelle würgte, warf sich gegen die Wände, warf und zermalmte alles, was sich ihr in den Weg stellte.

Gott hat nicht reagiert.

Ich war wütend auf ihn.

Ich verstand nicht, warum er nicht sofort bestraft.

Warum funktioniert das Gesetz des Bumerangs nicht?

Und gestern habe ich in den Himmel von Wilhelmshaven geschaut.

Es war derselbe wie in Mariupol vor dem Krieg.

Ein ruhiger Sternenhimmel.

Ich dachte: Vielleicht konnte man uns in Mariupol nicht hören, weil die Granaten so laut waren? Und wenn wir jetzt fragen, werden er uns vielleicht hören?

***

Ich frage mich, ob ich der Einzige bin, für den der 24. Februar ein Trigger ist?


Небо ставало близьким. Воно опускалось на землю, як ліфт на перший поверх.

Лягало прямо на будинки і завмирало. Намагалося закрити Маріуполь собою.

Нам здавалося, що Бог повинен чути нашу відчайдушну молитву.

Хтось вимовляв ці слова приречено: напівпошепки, напівстоном.

Хтось із надією. Піднявши очі до сірих підвальних труб.

Моя семирічна племінниця Варя молилася скоромовкою. Смішно змінюючи літери та звуки.

Раніше ми з мамою сміялися над її вимовою. Тепер слухали мовчки та вірили. Саме вона дошепчеться до Бога.

Він зрозуміє її. Почує смішні шиплячі і припинить війну.

Блакитноока, світловолоса, худенька дівчинка, яка впевнена в Боженькє, обов’язково переживе це пекло.

Бог не залишить її у чорному місті під рашистськими бомбами.

Весь Маріуполь просив Його подивитися, що творять на землі нелюди.

Щоразу, коли летіли російські літаки, била наземна артилерія чи корабельні гармати, танки направляли дула у під’їзди та вікна – місто відповідало молитвою.

Вона мчала вгору:
з тремтячих квартир,
крижаних підвалів,
рознесених вщент вулиць, кривавих операційних,
рідкісних машин, що рухаються між мінами, палаючих, як величезні свічки, будівель.

Моє місто в ці дні було місцем нескінченної молитви.

Молилися навіть ті, хто раніше говорив: „Не вірю. Немає сенсу“

Ми турбували всевишнього кожну хвилину. І вдень і вночі.

Рашистські літаки перетворювали місто спочатку на руїни, потім на уламки, потім на сміття.

Ми звали Бога на допомогу.

Ми розповідали про себе, скаржилися на вбивць, чекали на реакцію.

Снаряди вибивали поверхи у будинках. Розривали людей на частини. Вигризали дірки у землі.

Вибухова хвиля душила, кидала на стіни, відкидала та тріпала все, що було на її шляху.

Бог не реагував.

Я ображалася на нього.

Не розуміла: чому не покарає одразу?

Чому не працює закон бумерангу?

А вчора я дивилася у небо Вільгемсхафена.

Воно було таким самим, як у Маріуполі, до війни.
Тихе зоряне небо.

Я подумала: може, в Маріуполі нас було не чути через гуркіт снарядів? І якщо попросити зараз, можливо, нас почують?


Цікаво, мене одну тригерить перед 24 лютого?

Ich wollte in meinen Träumen leben. Nadia Sukhorukova. 11.02.24

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid0prYwkErg5ByZtcjmjdZYR4QtmSm9TtnbHuztwxaQjKFKG9ai5E7FzJT31XSvR2NFl&id=100087641497337&mibextid=WC7FNe

Jeder, der dies liest, sollte wissen, dass dies die Light-Version ist. Alles war viel gruseliger und hoffnungsloser.

Viele Menschen sagen Dinge, die man sich nicht vorstellen kann. Und die man unmöglich durchleben kann.

Tausende von Einwohnern von Mariupol haben nicht überlebt, sie hatten furchtbare Angst. Sie verließen diese Welt in einem Zustand höllischer Furcht.

***

Wir lebten von Beschuss zu Beschuss. Manchmal lebten wir eine halbe Stunde, manchmal eine Viertelstunde.

Manchmal lebten wir überhaupt nicht – an Tagen, an denen der Beschuss ununterbrochen war und die Flugzeuge alle zehn Minuten erschienen.

Dann wachte ein verängstigter Lemur in mir auf, irgendwo in der Nähe des Solarplexus.

Er kratzte und wimmerte, schaute mich mit traurigen Augen an und bat darum, herauszukommen. Er war verängstigt. Wir waren gemeinsam in Panik.

Die Nazis verwandelten das gemütliche Mariupol in eine Stadt des Todes.

Wir alle befanden uns in einem endlosen Thriller. Er endete, wenn ich einschief.

Während der Bombardierung hatte ich Träume. Von einem friedlichen Leben. Es schien, dass dies keine Träume waren, sondern Realität.

Die ganze Zeit über wollte ich schlafen, um in ihnen zu leben.

Um dort für immer zu bleiben, um nicht in die schreckliche Realität aufzutauchen.

Und ich begann beides zu verwechseln – den Schlaf und die Realität. Als die Bomben fielen, dachte ich, dass ich schlafe und dass ich sterben muss um aufzuwachen.

Um zu sterben, muss man aus dem Keller gehen und eine Granate treffen. Wenn wir nicht gegangen wären, hätte ich dieses ‚Experiment‘ auf jeden Fall gemacht.

In dieser Stadt hat man nicht einmal die Kraft zu fluchen.

Man bettete nur darum, dass es nicht weh tut. Man hoffte nur, dass es einem nicht einen Arm oder ein Bein abreißt, denn es war nicht leicht, ins Krankenhaus zu kommen, und man wollte nicht vor den Augen seiner Lieben verbluten.

Es schien, dass es überall gefährlich ist. Dass es keine einzige Ecke gibt, in der man sich verstecken kann.

Raketenangriffe und das Pfeifen von Minen, das Klirren von Metall und das Zischen eines riesigen Drachens.

Die Geräusche und Vibrationen, selbst wenn du schläfst, reißen dir die Seele aus dem Leib.

Eine Stadt, in der die Lebenden wie Zombies aussahen. Ich sehe definitiv wie einer aus.

Das Schlimmste ist, keine Angst mehr zu haben.

Wenn man sich um nichts mehr kümmert. Du sitzt auf einem zerbrochen Stuhl, schaust auf den brennenden Docht und denkst, dass du atmest.

In Wirklichkeit wartet man nur darauf, dass der Beschuss losgeht.

Du bist besorgt, dass sie seit einer halben Stunde nicht mehr geschossen haben, was bedeutet, dass sie einen neuen Angriff vorbereiten.

Ich weiß nicht mehr genau, an welchem Tag ich anfing, das Ausbleiben der Bombardierung wahrzunehmen, nicht in der Hoffnung, dass der Krieg vorbei war, sondern in der Gewissheit, dass er kommen würde und wir alle sterben würden.

Die Besatzer zerstörten einen Häuserblock nach dem anderen, zielten und trafen die Häuser eines nach dem anderen. Mehrere Male. Sie töteten selbstbewusst und bereitwillig. So dass nicht einmal ein Hauch von der Stadt übrig blieb.

Ich wusste, dass wir an der Reihe sein würden. Und egal, wo wir waren, es würde nichts von uns übrig bleiben.


Всі, хто це читає, знайте, що це лайт – версія. Що було набагато страшніше та безнадійніше.

Багато людей розповідають речи, які уявити неможливо. І пережити неможливо.

Тисячі маріупольців не пережили. Їм було пекельно страшно. Вони так і пішли з цього світу охоплені пекельним жахом.


Ми жили від обстрілу до обстрілу. Іноді жили пів години, іноді п’ятнадцять хвилин.

Іноді взагалі не жили – у дні, коли обстрілювали безперервно, а літаки з’являлися що десять хвилин.

Тоді всередині мене, десь біля сонячного сплетіння, прокидався зляканий лемур.

Він шкрябався і скиглив, дивився сумними очима й просився вийти. Йому було страшно. Ми панікували разом.

Затишний Маріуполь рашисти перетворили на місто смерті.

Ми всі всередині нескінченного трилера. Він закінчується, коли я засинаю.

Під час бомбардувань я бачила сни. Про мирне життя. Здавалося, що це не сни, а реальність.

Весь час хотілося спати, щоб жити в них.

Залишитися там назавжди, не виринати у жахливу дійсність.

І я почала їх плутати – сон і дійсність. Коли бомбили, я думала, що сплю і щоб прокинутися, мені треба померти.

Щоб померти, треба вийти з підвалу надвір і зустрітися зі снарядом. Якби ми не поїхали, я обов’язково провела б цей „експеримент“.

У цьому місті сили немає вже навіть на прокляття.

Тільки просиш, аби не поранило. Не відірвало руку чи ногу, бо до лікарні потрапити непросто, а стікати кров’ю на очах близьких не хочеться.

Таке враження, що небезпечно скрізь. Що нема жодного куточка, де можна сховатися.

Удари ракет і свист мін, металевий брязкіт і шипіння величезного дракона.

Звуки та вібрація, навіть якщо заснув, виколупують душу.

Місто, де живі схожі на зомбі. Я точно схожа.

Найстрашніше – перестати боятися.

Коли вже до всього байдуже. Сидиш на зламаному стільці, дивишся на палаючий ґніт і думаєш, що дихаєш.

Насправді просто чекаєш, коли розпочнеться обстріл.

Хвилюєшся, що ось уже пів години не стріляли, а отже, готують новий удар.

Я забула, якого саме дня стала сприймати відсутність бомбардувань не з надією, що війна закінчилася, а з упевненістю, що зараз прилетить і ми всі загинемо.

Окупанти знищували квартал за кварталом, цілилися і били в будинки по черзі. По кілька разів. Убивали впевнено, з охотою. Щоб не зосталося навіть примари міста.

Я знала: черга до нас обов’язково дійде. І хоч би де ми сиділи, від нас не залишиться нічого.

Oma und das Böse. Vitaliy Portnikov. 17.12.23

https://zbruc.eu/node/117244

Heute ist die 87-jährige Dora Leshem in ganz Israel bekannt. Als echte „jüdische Großmutter“ besuchte sie während der Chanukka-Feiertage die Häuser vieler israelischer Politiker und forderte sie auf, die Freilassung der Geiseln zu beschleunigen, die von Hamas-Terroristen während des letzten Anschlags entführt wurden. Unter diesen Geiseln befindet sich auch die Enkelin von Dora Romi, um deren Gesundheit sich ihre Großmutter so sehr sorgt und die wirklich nicht versteht, was „ein weiterer Monat“ bedeutet. Ein Monat nur mit Reis und Wasser?

Israelische Politiker sprachen höflich mit ihren Landsleuten. Viele von ihnen haben Kinder in der Armee, sie kennen vielleicht Geiseln, sie waren in Kibbuzim, die von Banditen zerstört wurden… Präsident Yitzhak Herzog lud Dora Leshem ein, gemeinsam Chanukka-Kerzen anzuzünden, und hofft, dass ihre Enkelin dieses Licht sehen wird. Der ehemalige Knessetsprecher Yuli Edelstein befragte sie eine Stunde lang zu ihrem Kummer. Verteidigungsminister Yoav Galant versicherte ihr, die Armee tue alles, was möglich sei… Schließlich können sich Politiker in einer Demokratie nicht anders verhalten. Die Missachtung des Leidens einer selbstlosen alten Frau kann ihre Glaubwürdigkeit zunichte machen.

Auf der Suche nach einem Weg zur Befreiung ihrer geliebten Enkelin wandte sich Großmutter Dora jedoch an mehr als nur ihre Politiker. Die gebürtige Iranerin richtete einen Appell auf Persisch an Ayatollah Khamenei und Präsident Ibrahim Raisi. „Sie sind auch Großväter“, sagt sie, „sie sollten mich verstehen.

Dora Leshems Emotionen sind leicht zu verstehen, aber wir haben es hier mit einem typischen Fehler zu tun, der von guten Menschen mit entwickelter Empathie begangen wird. Sie glauben aufrichtig, dass das Böse die gleiche Palette an emotionalen Reaktionen hat wie das Gute. Sie erkennen nicht, dass den Diktatoren nicht nur andere Menschen, sondern auch ihre eigene Enkelkinder gleichgültig sind. Dass sie die wahrscheinliche Zahl der Opfer ihrer eigenen Angriffe und deren Folgen kühl kalkulieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, so wie es die Hamas-Führer taten, als sie ihren Angriff auf Israel planten. Viele im Westen sagen nun, dass die Anführer der Terrororganisation einfach das Ausmaß ihres eigenen Angriffs oder das Ausmaß des bevorstehenden Angriffs Israels nicht erkannt haben. Und das widerspricht natürlich der Realität. Die Hamas hat bewusst versucht, den jüdischen Staat vor die Wahl zu stellen, entweder nicht zu reagieren und damit das Sicherheitsgefühl der eigenen Bevölkerung zu zerstören oder mit der vollen Wucht seiner Möglichkeiten zu reagieren, wobei die Zahl der zivilen Opfer in Gaza sicherlich Probleme für die Versöhnung zwischen dem jüdischen Staat und der arabischen Welt mit sich bringen würde. Und genau das ist es, was die Inspiratoren der Hamas, Ayatollah Khamenei und Präsident Raisi, anstreben. Sie wollen, dass die liebe Enkelin von Frau Dora stirbt. Sie wollen, dass so viele Enkelinnen und Enkel der Großmütter von Gaza sterben wie möglich. Das ist ihr Plan.

Es ist bezeichnend, dass der gleiche Fehler wie Oma Dora von einer ganz anderen Person gemacht wurde – dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Valeriy Zaluzhny. In seinem Artikel für den Economist beschrieb der General seinen Irrtum: Er habe erwartet, dass Putin versuchen würde, den Krieg zu beenden, gerade weil er mit der hohen Zahl der russischen Opfer nicht zufrieden sei. Wie man sieht, ist der General so freundlich wie eine israelische Großmutter, und er hat geglaubt, dass der russische Machthaber um das Leben seiner Landsleute besorgt ist. Schließlich ist Putin ein Großvater wie Ayatollah Khamenei.

Doch wie der Ajatollah sieht auch Putin dem Tod anderer mit offensichtlichem Vergnügen zu. Krieg – vor allem ein langer Krieg – soll das Gebiet, das Putin an Russland angliedern will, von illoyalen Menschen „säubern“. Das trifft auf die Ukrainer zu. Was die Russen betrifft, so wird mit jedem Monat des Krieges deutlicher, dass der Kreml die „Spezialoperation“ dazu nutzt, die nicht-russische Jugend der nationalen Republiken „physisch zu russifizieren“, d. h. zu vernichten. Aus demografischer Sicht können die Völker Russlands nicht mit ethnischen Russen konkurrieren, aber je mehr von ihnen sterben, desto stabiler – und mononationaler – wird der russische Staat in Zukunft sein. Warum also sollte Wladimir Putin einen Krieg beenden wollen, der sich als die Erfüllung seiner wildesten – und abscheulichsten – Wünsche erwiesen hat?

Das Böse ist nicht fähig, Mitleid zu empfinden.Die Russen sind nicht ohne Grund stolz auf das Sprichwort, dass Moskau nicht an Tränen glaubt – und das ist das Wesen der russischen Welt, nicht nur des Putin-Regimes. Einer der berühmtesten Romane in der Geschichte der persischen Literatur heißt „Das schreckliche Teheran“, was, wie Sie wissen, auch kein Zufall ist. Erwarten Sie also nicht, dass das Böse Tränen weint – zumal es sicher ist, dass Sie seinen Tränen auch nicht glauben werden. Schließlich ist es das Gute, das an das gerührte Böse glaubt. Und das Böse glaubt nicht an das Gute.

Die einzige Möglichkeit, das Böse zu besiegen oder ihm Zugeständnisse abzuringen, besteht darin, es in eine nachteilige Situation zu bringen. Das Böse ist absolut rational und duldet keine Unannehmlichkeiten. Es ist bereit, das Leben anderer Menschen zu opfern – aber nicht sein eigenes Wohlbefinden. Und die Menschheit hat in den letzten Jahrtausenden kein anderes Rezept gefunden, um das Böse zu besiegen. Es soll einfach nicht existieren, und das war’s.

Deshalb hatte Großmutter Dora völlig Recht, den israelischen Verteidigungsminister Yoav Galant zu Chanukka zu besuchen. Es war richtig, das zu tun.

Ein Kind, dass auf seine Mutter wartete. Nadia Sukhorukova. 28.01.24.

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Er stand neben dem Bus und weinte. Seine Wangen waren schwarz gefärbt von seinen schmutzigen Fingerchen. Er wischte sich die Tränen mit der Hand ab und bedeckte damit sein kleines Gesicht. Er sah furchtbar traurig aus.

Wir wurden an einem weiteren rassistischen Kontrollpunkt angehalten. Fünf Busse standen sehr dicht beieinander, und die Leute traten sich beim Aussteigen gegenseitig auf die Zehen.

Berdiansk – Saporischschja. Die Entfernung zwischen diesen Städten betrug früher fast vier Stunden.

Am 22. April gab es zwischen Berdiansk und Saporischschja Abgrund und Tod. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es war eine Reise durch die Angst.

Wir waren auf der Flucht vor Berdiansk. Die Besatzer waren da.

Wir träumten davon, nach Saporischschja zu kommen. Die Ukraine war dort.

Um zu entkommen, mussten wir durch Beschuss, rassistische Kontrollpunkte, Minenfelder und gesprengte Autos am Straßenrand fahren.

Wir mussten die Fragen von fremden Wesen beantworten, die mit Maschinengewehren auf uns zielten.

Wir standen dicht an dicht in einer geschlossenen Kabine, die Fenster waren verdunkelt und es gab kaum Luft.

Es war kein Salon, es war eine Kammer des Todes, erfüllt von Dunkelheit und Schrecken.

Ein kleiner Junge weinte in der Nähe der ersten Stufe des riesigen Busses.

Er war wahrscheinlich nicht älter als sechs. Ich weiß nicht, wie man das Alter bestimmen kann. Aber ich kann es fühlen.

Er schien einsam und unglücklich zu sein. Die Leute gingen ihm aus dem Weg, als ob er sich in einem Kaufhaus verlaufen hätte.

Ich ging auf ihn zu und fragte: „Wo ist deine Mutter?“

Er sah Kostik, dem Sohn meiner Kollegin Olena, sehr ähnlich. Er war auch dunkeläugig und mit dunkler Haut.

Eine Frau in einer blauen Jacke sagte leise: „Sie haben seine Mutter mitgenommen. Sie dachten, sie sei verdächtig. Und er war verängstigt. Sie waren nur zu zweit unterwegs.“

Wir wurden alle aus den Bussen geholt. Sie kontrollierten unsere Pässe. Wir standen in einem Halbkreis.

Und Gestalten mit Maschinengewehren kamen auf jeden zu und schauten in die Gesichter. Manchmal sehr genau und lange. Wenn sie ihren Blick festhielten, spürte ich ein unangenehmes Frösteln in meiner Brust.

Uns gabs mehr als die Kreaturen, aber wir waren schwach, müde und erschöpft. Wir lebten von Hass und dem Wunsch, das Ziel zu erreichen. Und sie hatten Waffen. Und sie verhöhnten uns.

Sie gaben uns fünfzehn Minuten Zeit, um eine hölzerne Toilette zu benutzen. Die einzige auf einer fünfstündigen Schildkrötenfahrt.

Ein Mädchen hat die Leute gebeten: „Bitte geht weg, ich kann es nicht machen, wenn ich Stimmen höre. Bitte, ich flehe euch an.“

Keiner ging weg. Keiner kümmerte sich um ihre Probleme.

„Beeilt euch!“ – riefen die Kreaturen mit den Maschinengewehren. Die Warteschlange drehte sich wie eine Spirale. Viele Menschen hatten keine Chance, in das schräge Holzhaus zu gelangen.

Jemand fragte: „Leute, gibt es irgendwo noch eine Toilette?“

Die Antwort war ein Lachen: „Wir bringen euch zur Kommandantur, dort könnt ihr hingehen.“

Ich sah, wie die Leute aus der Schlange sich neben der Toilette erleichterten. Keiner schämte sich, keiner sah weg.

Ein Russe rief laut in die Menge der gedemütigten und verwirrten Menschen: „Ruhm der Ukraine“.

Ich drehte meinen Kopf scharf und sah einen etwa fünfzehnjährigen Jungen neben mir zusammenzucken.

Die Bastarde mit den Maschinengewehren fingen an zu lachen, und der, der gerufen hat, sagte fröhlich: „Ich dachte, ich schaue mal, ob jemand vor Überraschung antwortet.“

Der kleine Junge stand in der Nähe des Busses. Die Leute wurden hineingetrieben.

Ich fragte den Fahrer: „Fahren Sie nicht los, wir müssen auf seine Mutter warten“.

„Du bist so schlau! Wir können nicht warten. Wir fahren jetzt.“

Ich nahm die Hand des Jungen. Er zitterte.

„Lass uns Mama suchen gehen. Bitten wir sie, sie gehen zu lassen.“

Der Fahrer sagte: „Tun Sie das nicht. Du würdest alle in eine Falle locken. Wenn sie sie einmal haben, lassen sie sie nicht mehr gehen. Das weiß ich. Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert.“

Ohnmacht ist sehr schlimm. Es ist schlimm, wenn die Angst stärker ist als das Gewissen und über den Mut siegt.

Ich hatte eine Packung Kekse in meiner Jackentasche. Ich hatte sie in einem Laden in Berdiansk gekauft.

Ich nahm die Kekse heraus und fragte den Jungen: „Willst du welche? Steig in den Bus. Mama kommt später.“

Er sagte: „Ich bin nicht hungrig. Ich warte auf Mama.“

Es war verrückt. Ich bot dem Jungen an, seine Mutter gegen eine Packung Kekse einzutauschen.

Ich war von Angst überwältigt. Wissen Sie, was stärker ist als Angst? Scham. Es wurde durch die Erfahrung getestet.

Wir standen zusammen in der Nähe des Busses und die Leute gingen an uns vorbei.

Wir waren wie Steine am Ufer, die von den Wellen des Meeres umspült werden. Sie spülen über sie hinweg, aber sie können sich nicht bewegen.

Seine Mutter erschien, als die letzten Leute am Einsteigen waren.

Sie lief auf den Bus zu, als ob sie in der Luft schweben würde, und das Kind sah sie von weitem. Er sagte einfach, als ob er im Kindergarten wäre und nach Hause gebracht werden sollte:

„Meine Mutter kommt mich abholen. Wenn du willst, kannst du mir einen Keks geben.“

„Natürlich will ich. Gern geschehen.“

Ich fragte ihn nach seinem Namen. Er antwortete: „Kostik“.

„Kostik ist Mamas Schwänzchen.“ So nennt meine Kollegin Olena ihren Sohn.

Im April 2022 brauchten wir mehr als fünfzehn Stunden, um von Berdiansk nach Saporischschja zu gelangen. Und wir hatten noch Glück.


Він стояв у автобуса і плакав. Щоки були із чорними смужками від брудних пальців. Він витирав сльози долонькою і закрив нею маленьке обличчя. Здавалося, що в нього страшне горе.

Нас зупинили на черговому рашистському блокпосту. П’ять автобусів стояли дуже близько, і люди, коли виходили, наступали один одному на п’яти.

Бердянськ – Запоріжжя. Раніше між цими містами відстань майже у чотири години.

У квітні 22-го між Бердянськом та Запоріжжям – безодня та смерть. У буквальному значенні цих слів.

То був шлях через страх.

З Бердянська тікали. Там – окупанти.

У Запоріжжя мріяли потрапити. Там – Україна.

Щоб врятуватися треба було проїхати обстріли, рашистські блокпости, мінні поля, підірвані машини на узбіччі.

Відповісти на запитання чужих істот із наставленими на нас автоматами.

Стояти впритул один до одного в закритому наглухо салоні, із заштореними вікнами і майже без повітря.

Це був не салон, це – душогубка, наповнена мороком і жахом.

Маленький хлопчик плакав біля першій сходинці величезного автобуса.

Йому швидше за все не більше шести. Я не вмію визначати вік. Але я вмію відчувати.

Він здавався самотнім та нещасним. Люди його оминали, ніби він загубився в універмазі.

Я підійшла і запитала: „Де твоя мама?“

Він був дуже схожий на Костика, сина моєї колежанки Олени. Такий же темноокий і смаглявий.

Якась жінка в синій куртці сказала тихо: „Маму забрали. Вона здалася їм підозріла. А він злякався. Вони їхали вдвох“

Нас усіх вивели із автобусів. Перевіряли паспорти. Ми стояли півколом.

А істоти з автоматами підходили до кожного і вдивлялися в обличчя. Іноді дуже уважно і довго. Якщо вони затримували погляд, у грудях з’являвся неприємний холодок.

Нас було більше, ніж істот, але ми були слабкі, втомлені та змучені. Нас підтримували ненависть та бажання доїхати. А вони мали зброю. І знущалися з нас.

Дали п’ятнадцять хвилин на відвідування дерев’яного туалету. Єдиного, за п’ять годин черепашої їзди.

Якась дівчина просила людей: „Ідіть, будь ласка, подалі, я не зможу сходити, якщо чую голоси. Будь ласка, я прошу вас“

Ніхто не відійшов. До її проблем нікому не було справи.

„Ускоряйтесь!“ – це істоти з автоматами подали голос. Черга закручувалась як спіраль. У багатьох жодних шансів потрапити в дерев’яний кособокий будиночок.

Хтось попросив „Хлопці, може ще один туалет десь є?“

У відповідь іржання: „Сейчас заберём в комендатуру, там и сходишь“

Я бачила, як люди з черги справляти потребу поряд із туалетом. Ніхто не соромився, ніхто не відвертався.

Якась рашистська морда голосно крикнула у натовп принижених та розгублених людей : „Слава Украине“.

Я різко повернула голову і побачила як поруч зі мною здригнувся хлопець років п’ятнадцяти.

Виродки з автоматами почали реготати, а морда радісно сказала: „Решил проверить, вдруг кто-то ответит от неожиданности?“

Маленький хлопчик стояв біля автобуса. Людей заганяли усередину.

Я запитала у водія: „Ви що поїдете? Треба дочекатися його маму“

„Ви така розумна! Ми не можемо чекати. Ми їдемо караваном“

Я взяла хлопчика за руку. Він тремтів.

„Ходімо пошукаємо маму. Попросимо, щоб її відпустили“

Водій сказав: „Не треба цього робити. Ви всіх підставите. Якщо вони її забрали, вже не відпустять. Я знаю. Я не вперше переводжу людей“

Безсилля – це дуже погано. Погано, коли страх сильніший за совість і перемагає сміливість.

У кишені куртки я мала пачку печива. Я її купила в якомусь магазину у Бердянську.

Я дістала печиво і запитала у хлопчика: „Хочеш? Сідай у автобус. Мама приїде потім“

Він сказав: „Я не хочу їсти. Я чекаю на маму“

Збожеволіти. Я запропонувала хлопчику поміняти маму на пачку печива.

Мене переміг страх. Знаєте, що сильніше за страх? Це сором. Перевірено досвідченим шляхом.

Ми стояли удвох біля автобусу та люди оминали нас.

Ми були схожі на каміння на березі, навколо яких плескаються морські хвилі. Вони омивають їх, але не можуть зрушити з місця.

Його мати з’явилася, коли до салону заходили останні люди.

Вона бігла до автобуса, наче летіла в повітрі, і він побачив її здалеку. Сказав просто, ніби був у дитячому садку та його забирали додому:

„За мною мама прийшла. Якщо хочеш, можеш дати мені печиво“

„Звичайно хочу. На здоров’я“

Я запитала як його звуть. Він відповів: „Костик“

„Костик мамин хвостик“. Так моя колежанка Олена називає свого синочка.

У квітні, 2022 року, з Бердянська до Запоріжжя ми їхали більше п’ятнадцяти годин. І це нам ще пощастило.

Ruine. Tatjana Kremen

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Ich habe einen Bericht auf TikTok über den Immobilienmarkt in Mariupol gesehen. Der Begriff „Ruine“ („Macht es Sinn, in Ruinen zu investieren?“) hat mich bereichert.

Die Geschichte selbst besticht durch die kristalline Klarheit der Moderatorin. Zusammen mit einer Immobilienmaklerin gehen sie durch eine verfallene, einst sehr schöne Wohnung, in der sich verschiedene niedliche Haushaltsgegenstände und Kindersachen befinden. Der Dialog ist geradezu surreal – die Maklerin betritt die Küche, in der die Decke eingestürzt und die Fenster zerbrochen sind, und sagt: „Hier ist eine wunderschöne, sehr große Küche. Und hier, sehen Sie – er führt sie in ein anderes zerstörtes Zimmer – und hier ist ein Kinderzimmer, ein wunderbares Kinderzimmer. Die Journalistin lacht, ist empört und meint, die Eigentümer hätten wenigstens ein bisschen aufräumen und den Müll rausbringen müssen. Daraufhin erklärt die Maklerin, die ein wenig menschlicher ist, dass es manchen Leuten moralisch schwer fällt, dies zu tun.

Solche Dinge sollten auf Englisch untertitelt und im Ausland gezeigt werden.


Подивилась репортаж в тіктоці про ринок нерухомості в Маріуполі. Збагатилась терміном «разрушка» («есть ли смысл вкладываться в разрушку?»).

Сам сюжет репортажу вражає кришталевою незамутненістю ведучої. Разом з ріелтором вони ходять по розваленій, колись дуже гарній квартирі, де вперемішку різний милий домашній мотлох і дитячі речі. Діалог відверто сюрреалістичний – ріелтор заходить на кухню, де впала стеля і вибиті вікна, і каже – а вот тут чудесная, очень большая кухня. А тут, видите – заводить в ще одну розвалену кімнату – а тут детская, чудесная детская. Журналістка сміється і обурюється – мовляв, чого ж власники не прибрали б хоч трохи, сміття не вивезли. На що ріелтор, яка трохи більше схожа на людину, пояснює – деяким людям важко це зробити морально.

Такі штуки треба субтитрувати англійською і показувати за кордоном.