Ich wollte in meinen Träumen leben. Nadia Sukhorukova. 11.02.24

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Jeder, der dies liest, sollte wissen, dass dies die Light-Version ist. Alles war viel gruseliger und hoffnungsloser.

Viele Menschen sagen Dinge, die man sich nicht vorstellen kann. Und die man unmöglich durchleben kann.

Tausende von Einwohnern von Mariupol haben nicht überlebt, sie hatten furchtbare Angst. Sie verließen diese Welt in einem Zustand höllischer Furcht.

***

Wir lebten von Beschuss zu Beschuss. Manchmal lebten wir eine halbe Stunde, manchmal eine Viertelstunde.

Manchmal lebten wir überhaupt nicht – an Tagen, an denen der Beschuss ununterbrochen war und die Flugzeuge alle zehn Minuten erschienen.

Dann wachte ein verängstigter Lemur in mir auf, irgendwo in der Nähe des Solarplexus.

Er kratzte und wimmerte, schaute mich mit traurigen Augen an und bat darum, herauszukommen. Er war verängstigt. Wir waren gemeinsam in Panik.

Die Nazis verwandelten das gemütliche Mariupol in eine Stadt des Todes.

Wir alle befanden uns in einem endlosen Thriller. Er endete, wenn ich einschief.

Während der Bombardierung hatte ich Träume. Von einem friedlichen Leben. Es schien, dass dies keine Träume waren, sondern Realität.

Die ganze Zeit über wollte ich schlafen, um in ihnen zu leben.

Um dort für immer zu bleiben, um nicht in die schreckliche Realität aufzutauchen.

Und ich begann beides zu verwechseln – den Schlaf und die Realität. Als die Bomben fielen, dachte ich, dass ich schlafe und dass ich sterben muss um aufzuwachen.

Um zu sterben, muss man aus dem Keller gehen und eine Granate treffen. Wenn wir nicht gegangen wären, hätte ich dieses ‚Experiment‘ auf jeden Fall gemacht.

In dieser Stadt hat man nicht einmal die Kraft zu fluchen.

Man bettete nur darum, dass es nicht weh tut. Man hoffte nur, dass es einem nicht einen Arm oder ein Bein abreißt, denn es war nicht leicht, ins Krankenhaus zu kommen, und man wollte nicht vor den Augen seiner Lieben verbluten.

Es schien, dass es überall gefährlich ist. Dass es keine einzige Ecke gibt, in der man sich verstecken kann.

Raketenangriffe und das Pfeifen von Minen, das Klirren von Metall und das Zischen eines riesigen Drachens.

Die Geräusche und Vibrationen, selbst wenn du schläfst, reißen dir die Seele aus dem Leib.

Eine Stadt, in der die Lebenden wie Zombies aussahen. Ich sehe definitiv wie einer aus.

Das Schlimmste ist, keine Angst mehr zu haben.

Wenn man sich um nichts mehr kümmert. Du sitzt auf einem zerbrochen Stuhl, schaust auf den brennenden Docht und denkst, dass du atmest.

In Wirklichkeit wartet man nur darauf, dass der Beschuss losgeht.

Du bist besorgt, dass sie seit einer halben Stunde nicht mehr geschossen haben, was bedeutet, dass sie einen neuen Angriff vorbereiten.

Ich weiß nicht mehr genau, an welchem Tag ich anfing, das Ausbleiben der Bombardierung wahrzunehmen, nicht in der Hoffnung, dass der Krieg vorbei war, sondern in der Gewissheit, dass er kommen würde und wir alle sterben würden.

Die Besatzer zerstörten einen Häuserblock nach dem anderen, zielten und trafen die Häuser eines nach dem anderen. Mehrere Male. Sie töteten selbstbewusst und bereitwillig. So dass nicht einmal ein Hauch von der Stadt übrig blieb.

Ich wusste, dass wir an der Reihe sein würden. Und egal, wo wir waren, es würde nichts von uns übrig bleiben.


Всі, хто це читає, знайте, що це лайт – версія. Що було набагато страшніше та безнадійніше.

Багато людей розповідають речи, які уявити неможливо. І пережити неможливо.

Тисячі маріупольців не пережили. Їм було пекельно страшно. Вони так і пішли з цього світу охоплені пекельним жахом.


Ми жили від обстрілу до обстрілу. Іноді жили пів години, іноді п’ятнадцять хвилин.

Іноді взагалі не жили – у дні, коли обстрілювали безперервно, а літаки з’являлися що десять хвилин.

Тоді всередині мене, десь біля сонячного сплетіння, прокидався зляканий лемур.

Він шкрябався і скиглив, дивився сумними очима й просився вийти. Йому було страшно. Ми панікували разом.

Затишний Маріуполь рашисти перетворили на місто смерті.

Ми всі всередині нескінченного трилера. Він закінчується, коли я засинаю.

Під час бомбардувань я бачила сни. Про мирне життя. Здавалося, що це не сни, а реальність.

Весь час хотілося спати, щоб жити в них.

Залишитися там назавжди, не виринати у жахливу дійсність.

І я почала їх плутати – сон і дійсність. Коли бомбили, я думала, що сплю і щоб прокинутися, мені треба померти.

Щоб померти, треба вийти з підвалу надвір і зустрітися зі снарядом. Якби ми не поїхали, я обов’язково провела б цей „експеримент“.

У цьому місті сили немає вже навіть на прокляття.

Тільки просиш, аби не поранило. Не відірвало руку чи ногу, бо до лікарні потрапити непросто, а стікати кров’ю на очах близьких не хочеться.

Таке враження, що небезпечно скрізь. Що нема жодного куточка, де можна сховатися.

Удари ракет і свист мін, металевий брязкіт і шипіння величезного дракона.

Звуки та вібрація, навіть якщо заснув, виколупують душу.

Місто, де живі схожі на зомбі. Я точно схожа.

Найстрашніше – перестати боятися.

Коли вже до всього байдуже. Сидиш на зламаному стільці, дивишся на палаючий ґніт і думаєш, що дихаєш.

Насправді просто чекаєш, коли розпочнеться обстріл.

Хвилюєшся, що ось уже пів години не стріляли, а отже, готують новий удар.

Я забула, якого саме дня стала сприймати відсутність бомбардувань не з надією, що війна закінчилася, а з упевненістю, що зараз прилетить і ми всі загинемо.

Окупанти знищували квартал за кварталом, цілилися і били в будинки по черзі. По кілька разів. Убивали впевнено, з охотою. Щоб не зосталося навіть примари міста.

Я знала: черга до нас обов’язково дійде. І хоч би де ми сиділи, від нас не залишиться нічого.

Oma und das Böse. Vitaliy Portnikov. 17.12.23

https://zbruc.eu/node/117244

Heute ist die 87-jährige Dora Leshem in ganz Israel bekannt. Als echte „jüdische Großmutter“ besuchte sie während der Chanukka-Feiertage die Häuser vieler israelischer Politiker und forderte sie auf, die Freilassung der Geiseln zu beschleunigen, die von Hamas-Terroristen während des letzten Anschlags entführt wurden. Unter diesen Geiseln befindet sich auch die Enkelin von Dora Romi, um deren Gesundheit sich ihre Großmutter so sehr sorgt und die wirklich nicht versteht, was „ein weiterer Monat“ bedeutet. Ein Monat nur mit Reis und Wasser?

Israelische Politiker sprachen höflich mit ihren Landsleuten. Viele von ihnen haben Kinder in der Armee, sie kennen vielleicht Geiseln, sie waren in Kibbuzim, die von Banditen zerstört wurden… Präsident Yitzhak Herzog lud Dora Leshem ein, gemeinsam Chanukka-Kerzen anzuzünden, und hofft, dass ihre Enkelin dieses Licht sehen wird. Der ehemalige Knessetsprecher Yuli Edelstein befragte sie eine Stunde lang zu ihrem Kummer. Verteidigungsminister Yoav Galant versicherte ihr, die Armee tue alles, was möglich sei… Schließlich können sich Politiker in einer Demokratie nicht anders verhalten. Die Missachtung des Leidens einer selbstlosen alten Frau kann ihre Glaubwürdigkeit zunichte machen.

Auf der Suche nach einem Weg zur Befreiung ihrer geliebten Enkelin wandte sich Großmutter Dora jedoch an mehr als nur ihre Politiker. Die gebürtige Iranerin richtete einen Appell auf Persisch an Ayatollah Khamenei und Präsident Ibrahim Raisi. „Sie sind auch Großväter“, sagt sie, „sie sollten mich verstehen.

Dora Leshems Emotionen sind leicht zu verstehen, aber wir haben es hier mit einem typischen Fehler zu tun, der von guten Menschen mit entwickelter Empathie begangen wird. Sie glauben aufrichtig, dass das Böse die gleiche Palette an emotionalen Reaktionen hat wie das Gute. Sie erkennen nicht, dass den Diktatoren nicht nur andere Menschen, sondern auch ihre eigene Enkelkinder gleichgültig sind. Dass sie die wahrscheinliche Zahl der Opfer ihrer eigenen Angriffe und deren Folgen kühl kalkulieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, so wie es die Hamas-Führer taten, als sie ihren Angriff auf Israel planten. Viele im Westen sagen nun, dass die Anführer der Terrororganisation einfach das Ausmaß ihres eigenen Angriffs oder das Ausmaß des bevorstehenden Angriffs Israels nicht erkannt haben. Und das widerspricht natürlich der Realität. Die Hamas hat bewusst versucht, den jüdischen Staat vor die Wahl zu stellen, entweder nicht zu reagieren und damit das Sicherheitsgefühl der eigenen Bevölkerung zu zerstören oder mit der vollen Wucht seiner Möglichkeiten zu reagieren, wobei die Zahl der zivilen Opfer in Gaza sicherlich Probleme für die Versöhnung zwischen dem jüdischen Staat und der arabischen Welt mit sich bringen würde. Und genau das ist es, was die Inspiratoren der Hamas, Ayatollah Khamenei und Präsident Raisi, anstreben. Sie wollen, dass die liebe Enkelin von Frau Dora stirbt. Sie wollen, dass so viele Enkelinnen und Enkel der Großmütter von Gaza sterben wie möglich. Das ist ihr Plan.

Es ist bezeichnend, dass der gleiche Fehler wie Oma Dora von einer ganz anderen Person gemacht wurde – dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Valeriy Zaluzhny. In seinem Artikel für den Economist beschrieb der General seinen Irrtum: Er habe erwartet, dass Putin versuchen würde, den Krieg zu beenden, gerade weil er mit der hohen Zahl der russischen Opfer nicht zufrieden sei. Wie man sieht, ist der General so freundlich wie eine israelische Großmutter, und er hat geglaubt, dass der russische Machthaber um das Leben seiner Landsleute besorgt ist. Schließlich ist Putin ein Großvater wie Ayatollah Khamenei.

Doch wie der Ajatollah sieht auch Putin dem Tod anderer mit offensichtlichem Vergnügen zu. Krieg – vor allem ein langer Krieg – soll das Gebiet, das Putin an Russland angliedern will, von illoyalen Menschen „säubern“. Das trifft auf die Ukrainer zu. Was die Russen betrifft, so wird mit jedem Monat des Krieges deutlicher, dass der Kreml die „Spezialoperation“ dazu nutzt, die nicht-russische Jugend der nationalen Republiken „physisch zu russifizieren“, d. h. zu vernichten. Aus demografischer Sicht können die Völker Russlands nicht mit ethnischen Russen konkurrieren, aber je mehr von ihnen sterben, desto stabiler – und mononationaler – wird der russische Staat in Zukunft sein. Warum also sollte Wladimir Putin einen Krieg beenden wollen, der sich als die Erfüllung seiner wildesten – und abscheulichsten – Wünsche erwiesen hat?

Das Böse ist nicht fähig, Mitleid zu empfinden.Die Russen sind nicht ohne Grund stolz auf das Sprichwort, dass Moskau nicht an Tränen glaubt – und das ist das Wesen der russischen Welt, nicht nur des Putin-Regimes. Einer der berühmtesten Romane in der Geschichte der persischen Literatur heißt „Das schreckliche Teheran“, was, wie Sie wissen, auch kein Zufall ist. Erwarten Sie also nicht, dass das Böse Tränen weint – zumal es sicher ist, dass Sie seinen Tränen auch nicht glauben werden. Schließlich ist es das Gute, das an das gerührte Böse glaubt. Und das Böse glaubt nicht an das Gute.

Die einzige Möglichkeit, das Böse zu besiegen oder ihm Zugeständnisse abzuringen, besteht darin, es in eine nachteilige Situation zu bringen. Das Böse ist absolut rational und duldet keine Unannehmlichkeiten. Es ist bereit, das Leben anderer Menschen zu opfern – aber nicht sein eigenes Wohlbefinden. Und die Menschheit hat in den letzten Jahrtausenden kein anderes Rezept gefunden, um das Böse zu besiegen. Es soll einfach nicht existieren, und das war’s.

Deshalb hatte Großmutter Dora völlig Recht, den israelischen Verteidigungsminister Yoav Galant zu Chanukka zu besuchen. Es war richtig, das zu tun.

Ein Kind, dass auf seine Mutter wartete. Nadia Sukhorukova. 28.01.24.

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Er stand neben dem Bus und weinte. Seine Wangen waren schwarz gefärbt von seinen schmutzigen Fingerchen. Er wischte sich die Tränen mit der Hand ab und bedeckte damit sein kleines Gesicht. Er sah furchtbar traurig aus.

Wir wurden an einem weiteren rassistischen Kontrollpunkt angehalten. Fünf Busse standen sehr dicht beieinander, und die Leute traten sich beim Aussteigen gegenseitig auf die Zehen.

Berdiansk – Saporischschja. Die Entfernung zwischen diesen Städten betrug früher fast vier Stunden.

Am 22. April gab es zwischen Berdiansk und Saporischschja Abgrund und Tod. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es war eine Reise durch die Angst.

Wir waren auf der Flucht vor Berdiansk. Die Besatzer waren da.

Wir träumten davon, nach Saporischschja zu kommen. Die Ukraine war dort.

Um zu entkommen, mussten wir durch Beschuss, rassistische Kontrollpunkte, Minenfelder und gesprengte Autos am Straßenrand fahren.

Wir mussten die Fragen von fremden Wesen beantworten, die mit Maschinengewehren auf uns zielten.

Wir standen dicht an dicht in einer geschlossenen Kabine, die Fenster waren verdunkelt und es gab kaum Luft.

Es war kein Salon, es war eine Kammer des Todes, erfüllt von Dunkelheit und Schrecken.

Ein kleiner Junge weinte in der Nähe der ersten Stufe des riesigen Busses.

Er war wahrscheinlich nicht älter als sechs. Ich weiß nicht, wie man das Alter bestimmen kann. Aber ich kann es fühlen.

Er schien einsam und unglücklich zu sein. Die Leute gingen ihm aus dem Weg, als ob er sich in einem Kaufhaus verlaufen hätte.

Ich ging auf ihn zu und fragte: „Wo ist deine Mutter?“

Er sah Kostik, dem Sohn meiner Kollegin Olena, sehr ähnlich. Er war auch dunkeläugig und mit dunkler Haut.

Eine Frau in einer blauen Jacke sagte leise: „Sie haben seine Mutter mitgenommen. Sie dachten, sie sei verdächtig. Und er war verängstigt. Sie waren nur zu zweit unterwegs.“

Wir wurden alle aus den Bussen geholt. Sie kontrollierten unsere Pässe. Wir standen in einem Halbkreis.

Und Gestalten mit Maschinengewehren kamen auf jeden zu und schauten in die Gesichter. Manchmal sehr genau und lange. Wenn sie ihren Blick festhielten, spürte ich ein unangenehmes Frösteln in meiner Brust.

Uns gabs mehr als die Kreaturen, aber wir waren schwach, müde und erschöpft. Wir lebten von Hass und dem Wunsch, das Ziel zu erreichen. Und sie hatten Waffen. Und sie verhöhnten uns.

Sie gaben uns fünfzehn Minuten Zeit, um eine hölzerne Toilette zu benutzen. Die einzige auf einer fünfstündigen Schildkrötenfahrt.

Ein Mädchen hat die Leute gebeten: „Bitte geht weg, ich kann es nicht machen, wenn ich Stimmen höre. Bitte, ich flehe euch an.“

Keiner ging weg. Keiner kümmerte sich um ihre Probleme.

„Beeilt euch!“ – riefen die Kreaturen mit den Maschinengewehren. Die Warteschlange drehte sich wie eine Spirale. Viele Menschen hatten keine Chance, in das schräge Holzhaus zu gelangen.

Jemand fragte: „Leute, gibt es irgendwo noch eine Toilette?“

Die Antwort war ein Lachen: „Wir bringen euch zur Kommandantur, dort könnt ihr hingehen.“

Ich sah, wie die Leute aus der Schlange sich neben der Toilette erleichterten. Keiner schämte sich, keiner sah weg.

Ein Russe rief laut in die Menge der gedemütigten und verwirrten Menschen: „Ruhm der Ukraine“.

Ich drehte meinen Kopf scharf und sah einen etwa fünfzehnjährigen Jungen neben mir zusammenzucken.

Die Bastarde mit den Maschinengewehren fingen an zu lachen, und der, der gerufen hat, sagte fröhlich: „Ich dachte, ich schaue mal, ob jemand vor Überraschung antwortet.“

Der kleine Junge stand in der Nähe des Busses. Die Leute wurden hineingetrieben.

Ich fragte den Fahrer: „Fahren Sie nicht los, wir müssen auf seine Mutter warten“.

„Du bist so schlau! Wir können nicht warten. Wir fahren jetzt.“

Ich nahm die Hand des Jungen. Er zitterte.

„Lass uns Mama suchen gehen. Bitten wir sie, sie gehen zu lassen.“

Der Fahrer sagte: „Tun Sie das nicht. Du würdest alle in eine Falle locken. Wenn sie sie einmal haben, lassen sie sie nicht mehr gehen. Das weiß ich. Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert.“

Ohnmacht ist sehr schlimm. Es ist schlimm, wenn die Angst stärker ist als das Gewissen und über den Mut siegt.

Ich hatte eine Packung Kekse in meiner Jackentasche. Ich hatte sie in einem Laden in Berdiansk gekauft.

Ich nahm die Kekse heraus und fragte den Jungen: „Willst du welche? Steig in den Bus. Mama kommt später.“

Er sagte: „Ich bin nicht hungrig. Ich warte auf Mama.“

Es war verrückt. Ich bot dem Jungen an, seine Mutter gegen eine Packung Kekse einzutauschen.

Ich war von Angst überwältigt. Wissen Sie, was stärker ist als Angst? Scham. Es wurde durch die Erfahrung getestet.

Wir standen zusammen in der Nähe des Busses und die Leute gingen an uns vorbei.

Wir waren wie Steine am Ufer, die von den Wellen des Meeres umspült werden. Sie spülen über sie hinweg, aber sie können sich nicht bewegen.

Seine Mutter erschien, als die letzten Leute am Einsteigen waren.

Sie lief auf den Bus zu, als ob sie in der Luft schweben würde, und das Kind sah sie von weitem. Er sagte einfach, als ob er im Kindergarten wäre und nach Hause gebracht werden sollte:

„Meine Mutter kommt mich abholen. Wenn du willst, kannst du mir einen Keks geben.“

„Natürlich will ich. Gern geschehen.“

Ich fragte ihn nach seinem Namen. Er antwortete: „Kostik“.

„Kostik ist Mamas Schwänzchen.“ So nennt meine Kollegin Olena ihren Sohn.

Im April 2022 brauchten wir mehr als fünfzehn Stunden, um von Berdiansk nach Saporischschja zu gelangen. Und wir hatten noch Glück.


Він стояв у автобуса і плакав. Щоки були із чорними смужками від брудних пальців. Він витирав сльози долонькою і закрив нею маленьке обличчя. Здавалося, що в нього страшне горе.

Нас зупинили на черговому рашистському блокпосту. П’ять автобусів стояли дуже близько, і люди, коли виходили, наступали один одному на п’яти.

Бердянськ – Запоріжжя. Раніше між цими містами відстань майже у чотири години.

У квітні 22-го між Бердянськом та Запоріжжям – безодня та смерть. У буквальному значенні цих слів.

То був шлях через страх.

З Бердянська тікали. Там – окупанти.

У Запоріжжя мріяли потрапити. Там – Україна.

Щоб врятуватися треба було проїхати обстріли, рашистські блокпости, мінні поля, підірвані машини на узбіччі.

Відповісти на запитання чужих істот із наставленими на нас автоматами.

Стояти впритул один до одного в закритому наглухо салоні, із заштореними вікнами і майже без повітря.

Це був не салон, це – душогубка, наповнена мороком і жахом.

Маленький хлопчик плакав біля першій сходинці величезного автобуса.

Йому швидше за все не більше шести. Я не вмію визначати вік. Але я вмію відчувати.

Він здавався самотнім та нещасним. Люди його оминали, ніби він загубився в універмазі.

Я підійшла і запитала: „Де твоя мама?“

Він був дуже схожий на Костика, сина моєї колежанки Олени. Такий же темноокий і смаглявий.

Якась жінка в синій куртці сказала тихо: „Маму забрали. Вона здалася їм підозріла. А він злякався. Вони їхали вдвох“

Нас усіх вивели із автобусів. Перевіряли паспорти. Ми стояли півколом.

А істоти з автоматами підходили до кожного і вдивлялися в обличчя. Іноді дуже уважно і довго. Якщо вони затримували погляд, у грудях з’являвся неприємний холодок.

Нас було більше, ніж істот, але ми були слабкі, втомлені та змучені. Нас підтримували ненависть та бажання доїхати. А вони мали зброю. І знущалися з нас.

Дали п’ятнадцять хвилин на відвідування дерев’яного туалету. Єдиного, за п’ять годин черепашої їзди.

Якась дівчина просила людей: „Ідіть, будь ласка, подалі, я не зможу сходити, якщо чую голоси. Будь ласка, я прошу вас“

Ніхто не відійшов. До її проблем нікому не було справи.

„Ускоряйтесь!“ – це істоти з автоматами подали голос. Черга закручувалась як спіраль. У багатьох жодних шансів потрапити в дерев’яний кособокий будиночок.

Хтось попросив „Хлопці, може ще один туалет десь є?“

У відповідь іржання: „Сейчас заберём в комендатуру, там и сходишь“

Я бачила, як люди з черги справляти потребу поряд із туалетом. Ніхто не соромився, ніхто не відвертався.

Якась рашистська морда голосно крикнула у натовп принижених та розгублених людей : „Слава Украине“.

Я різко повернула голову і побачила як поруч зі мною здригнувся хлопець років п’ятнадцяти.

Виродки з автоматами почали реготати, а морда радісно сказала: „Решил проверить, вдруг кто-то ответит от неожиданности?“

Маленький хлопчик стояв біля автобуса. Людей заганяли усередину.

Я запитала у водія: „Ви що поїдете? Треба дочекатися його маму“

„Ви така розумна! Ми не можемо чекати. Ми їдемо караваном“

Я взяла хлопчика за руку. Він тремтів.

„Ходімо пошукаємо маму. Попросимо, щоб її відпустили“

Водій сказав: „Не треба цього робити. Ви всіх підставите. Якщо вони її забрали, вже не відпустять. Я знаю. Я не вперше переводжу людей“

Безсилля – це дуже погано. Погано, коли страх сильніший за совість і перемагає сміливість.

У кишені куртки я мала пачку печива. Я її купила в якомусь магазину у Бердянську.

Я дістала печиво і запитала у хлопчика: „Хочеш? Сідай у автобус. Мама приїде потім“

Він сказав: „Я не хочу їсти. Я чекаю на маму“

Збожеволіти. Я запропонувала хлопчику поміняти маму на пачку печива.

Мене переміг страх. Знаєте, що сильніше за страх? Це сором. Перевірено досвідченим шляхом.

Ми стояли удвох біля автобусу та люди оминали нас.

Ми були схожі на каміння на березі, навколо яких плескаються морські хвилі. Вони омивають їх, але не можуть зрушити з місця.

Його мати з’явилася, коли до салону заходили останні люди.

Вона бігла до автобуса, наче летіла в повітрі, і він побачив її здалеку. Сказав просто, ніби був у дитячому садку та його забирали додому:

„За мною мама прийшла. Якщо хочеш, можеш дати мені печиво“

„Звичайно хочу. На здоров’я“

Я запитала як його звуть. Він відповів: „Костик“

„Костик мамин хвостик“. Так моя колежанка Олена називає свого синочка.

У квітні, 2022 року, з Бердянська до Запоріжжя ми їхали більше п’ятнадцяти годин. І це нам ще пощастило.

Ruine. Tatjana Kremen

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Ich habe einen Bericht auf TikTok über den Immobilienmarkt in Mariupol gesehen. Der Begriff „Ruine“ („Macht es Sinn, in Ruinen zu investieren?“) hat mich bereichert.

Die Geschichte selbst besticht durch die kristalline Klarheit der Moderatorin. Zusammen mit einer Immobilienmaklerin gehen sie durch eine verfallene, einst sehr schöne Wohnung, in der sich verschiedene niedliche Haushaltsgegenstände und Kindersachen befinden. Der Dialog ist geradezu surreal – die Maklerin betritt die Küche, in der die Decke eingestürzt und die Fenster zerbrochen sind, und sagt: „Hier ist eine wunderschöne, sehr große Küche. Und hier, sehen Sie – er führt sie in ein anderes zerstörtes Zimmer – und hier ist ein Kinderzimmer, ein wunderbares Kinderzimmer. Die Journalistin lacht, ist empört und meint, die Eigentümer hätten wenigstens ein bisschen aufräumen und den Müll rausbringen müssen. Daraufhin erklärt die Maklerin, die ein wenig menschlicher ist, dass es manchen Leuten moralisch schwer fällt, dies zu tun.

Solche Dinge sollten auf Englisch untertitelt und im Ausland gezeigt werden.


Подивилась репортаж в тіктоці про ринок нерухомості в Маріуполі. Збагатилась терміном «разрушка» («есть ли смысл вкладываться в разрушку?»).

Сам сюжет репортажу вражає кришталевою незамутненістю ведучої. Разом з ріелтором вони ходять по розваленій, колись дуже гарній квартирі, де вперемішку різний милий домашній мотлох і дитячі речі. Діалог відверто сюрреалістичний – ріелтор заходить на кухню, де впала стеля і вибиті вікна, і каже – а вот тут чудесная, очень большая кухня. А тут, видите – заводить в ще одну розвалену кімнату – а тут детская, чудесная детская. Журналістка сміється і обурюється – мовляв, чого ж власники не прибрали б хоч трохи, сміття не вивезли. На що ріелтор, яка трохи більше схожа на людину, пояснює – деяким людям важко це зробити морально.

Такі штуки треба субтитрувати англійською і показувати за кордоном.

Wie kannst du überhaupt in Cherson leben? Natalia Moskalenko 19.01.24

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-Wie kannst du überhaupt in Cherson leben?

– Na, wie denn? Es ist ok.

Also, am Morgen kommt wie immer der Sonnenaufgang streng im Osten, nie im Westen, sonst kriegt man Kopfschmerzen.

Wir wachten auf, streckten uns, machten traditionelle japanische Geisha-Gymnastik Makko Ho, die Männer übten sich in der lokalen Variante des südslawischen Capoeiro. Nichts Ungewöhnliches. Wir waschen unsere Gesichter mit Morgentau, gesegnet von jungen, barfüßen Jungfrauen, gesammelt im heiligen Busch von Kalina, geschmückt mit handbemalten Eiern und aufgestickten Handtücher. Wir beten zu unserem Gott Odin, dass seine treuen Walküren, geflügelte Jungfrauen – Kriegerinnen, uns, die in einem harten Kampf ihre Waffen nicht niederlegen, nicht vergessen, und uns nach dem Tod in seine heilige Walhalla tragen. Dort werden wir Gopak und Cancan tanzen, bis wir umfallen, und Honig, Kwas und Gorilka aus mit Edelsteinen besetzten Schalen trinken. Und Maultaschen werden sich in saurer Sahne tränken und in unsere Münder fallen, genau wie bei Patsyuk. (Gogol wusste von Walhalla, er wusste es genau).

Wir zünden eine gelb-blaue Kerze in der Lampe bei der Ikone unseres Vaters Bandera an. Wir ziehen eine von Mutter ausgestickte Wyschewanka mit schwarzen und blauen Ringelblumen und Kornblumen an. Und wir trinken zwei Becher mit frischem Blut von gekreuzigten russischen Jungen in Unterhosen.

Und dann gehen wir unseren ganz normalen, alltäglichen, langweiligen Tätigkeiten nach.

Wer das Glück hat, einen Job zu haben, geht dorthin. Jemand zu Fuß, jemand mit dem eigenen Auto, jemand mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (wenige) und jemand mit dem Fahrrad. Vor allem die Coolsten fahren mit einem Roller, Hauptsache in einem Helm und Schutzweste, ein solcher Schutz ist jetzt auf dem Höhepunkt der Mode in der vorderen Stadt, und nicht irgendwelche unsinnigen Knieschoner und Handschuhe. Mit Arbeitsplätzen in unserer Stadt ist die Situation überhaupt nicht gut. Wenige Angebote gibt es – Supermarkt, Post, Markt, Stadtwerke, Gaswerk, Krankenhäuser, Fahrer von Krankenwagen, Oberleitungsbusse, Shuttlebusse – alle aus der Kategorie – genau, hundertprozentig zu wissen, dass sicher, unweigerlich, eisern die Beschösse kommen werden. Gezielte, zielgerichtete Geschosse, Minen, Raketen, CAB oder etwas anderes Interessantes (wir sind hier mit Waffenfinessen verwöhnt). Aber was Sie nicht wissen, ist, wann genau – während Ihrer Schicht oder nicht. Man kann es nur in einem Fall vermeiden – an diesem Tag war man nicht bei der Arbeit – man war ernsthaft krank oder man hat einen anderen Einschlag bekommen.

Wer keinen Job hat, aber Hände (mindestens eine), Kopf und außerdem Rumpf besitzt – hilft nach seinen Möglichkeiten.

Omas backen Torten aus humanitärem Mehl, machen Knödel und Klöße für unsere Soldaten. Zerbrechliche junge Damen mit dünnen Händen hacken Kohl für reichhaltigen ukrainischen Borschtsch, mit frischer perfekter Maniküre weben sie Tarnnetze, stricken warme Socken für die Verteidiger. Einige liefern Hilfsgüter in der Stadt aus, andere Medikamente. Einige reparieren Dächer und zerbrochene Fenster. Wer füttert Hunde und Katzen in einer Stadt, die rund um die Uhr beschossen wird?

Wir haben hier einfach keine Zeit, um stundenlang zu telefonieren, zu jammern und zu klagen. Jeder hat etwas zu tun und geht einer Beschäftigung nach, die seinem Herzen, seiner Gesundheit, seinen Möglichkeiten und seinem Geldbeutel entspricht.

Wir müssen uns bewegen, um zu überleben.

Die Banken wollen ihre Kredite zurückgezahlt haben, und für sie bedeuten die Worte „Beschäftigung“, „keine Kommunikation“, „keine Terminals“, „ukrainische Banken und SIM-Karten funktionieren nicht“ nichts. Als Antwort darauf hörten wir: „Gehen Sie einfach zur beliebigen Postfiliale in der Ukraine und zahlen Sie ihr Kredit“, „wir können Sie nicht erreichen, rufen Sie die angegebene Nummer +380 an…, sonst verhängen wir Sanktionen gegen Sie, Geldstrafen, wir werden Ihre Schulden verkaufen, wir werden bei Gericht klagen…“.

Niemand hat die Zahlungen der Versorgungsunternehmen eingestellt, sie kümmern sich nicht um unsere „Orks haben in meinem Haus gewohnt“, „ich habe keinen Gaszähler, ich habe kein Haus mehr“, „wir sind seit mehr als einem halben Jahr ohne Strom“.

Wir leben hier, jeder mit seinen eigenen Problemen.

Hier leben einfache Leute – Menschen, gewöhnliche, bescheidene Helden. Jeden Tag vollbringen sie ihre kleine bescheidene Leistung – sie leben in der Ukraine, wählen ihre Stadt, egal was passiert, wählen die Freiheit, spenden für die ukrainische Armee. In dieser Stadt, in der früher irgendein Jugendlicher Schimpfwörter an der Wand geritzt hat. Jetzt steht in dieser Stadt auf jeder grauen Betonwand, auf der Heckscheibe eines Kleinbusses, schmutzig vom Straßenstaub, einem trockenen Baumstumpf, einem neuen unattraktiven Unterstand ein stolzes, wichtiges, mir am Herzen liegendes Wort aus drei einfachen Buchstaben – „ZSU“.( ukrainische Armee ).

Die Stadtbewohner beginnen ihren Tag mit Dankbarkeit für das Aufwachen, und es ist zu Recht egal, an welchen Gott sie ihre Morgengebete richten, selbst an Shiva, Perun, die Heilige Jungfrau Maria, Allah, Kali, Jesus Christus – wenn es ihnen hilft, sich über Wasser zu halten. Man kann enttäuscht und desillusioniert sein, ohne Gott im Kopf und im Herzen zu haben, jeden Tag den Tod mit eigenen Augen zu sehen, den Schmerz von Hunderten, Tausenden oder nur einem einzigen Menschen zu spüren. Und es ist möglich, neu zu glauben, zu lernen, verzweifelt für die Rettung zu beten, zumindest für die Seele, denn der Körper ist für ein anderes Schicksal bestimmt.

Hier kann man morgens zur Arbeit gehen und mittags oder abends nicht nach Hause kommen, niemals. Man kann zum Einkaufen gehen und für immer behindert bleiben. Man kann in einem Augenblick ohne alles dastehen, in dem man noch Zeit hatte, aus einem brennenden Gebäude zu springen, das durch einen plötzlichen Einschlag einer Grad-Granate in Flammen aufgeht. Sie können friedlich mit Ihrem Lieblingshund im Park spazieren gehen, und er wird ohne Sie mit einer zerrissenen, braunen, blutverschmierten Leine in Ihre Wohnung zurückkehren. Hier verabschiedet man sich von seinen Liebsten jedes Mal wie für immer, denn der Morgen ist ein unbezahlbares Geschenk, das nicht jeder verdient.

Hier macht man keine Pläne. Hier saget man: „Wenn wir morgen aufwachen…“

Sie erkennen dich an deinem Gesicht und an deinen Augen.

Sie reden nicht viel, nur:

„Wie geht es dir? Bist du am Leben?“

Und am Morgen dann das übliche „Wo ist es letzte Nacht gelandet, wisst ihr das?“

Hier kann man sich auf nichts verlassen, nicht einmal auf seine eigene Kraft.

Man kann sich nicht immer auf seine Intuition, sein Bauchgefühl und sein Gehör verlassen. Das Geräusch, das dir vor einer Stunde noch wie ein vertrautes „Abschuss“ vorkam, entpuppte sich in diesem Moment als ohrenbetäubende „Einschlag“, und zwar ganz – ganz nah, so dass du mit Schutt, Glassplittern und scharfen Schieferbruchstücken bedeckt warst. Und ich glaube, Sie hatten eine Gehirnerschütterung, oder ist das Ihr üblicher Zustand?

Das Haus, das ich mit meinen eigenen Händen gebaut habe, hat einen Grad nicht überlebt. Es gab vier fast ganze Wände, ein riesiges Loch anstelle eines Daches, verschrumpelte Türen, wie von unsichtbarer Hand eines Riesen zerknüllt, einen Haufen unverständlicher Dinge und ein wie durch ein Wunder nicht verbranntes Foto aus dem Familienalbum, auf dem alle noch glücklich und lächelnd sind. Die Druckwelle der gefallenen KAB hatte Fenster, Rahmen, Türen und Balkone in den Häusern von gut der Hälfte der Straße gesprengt, und die verbliebenen Bewohner verabschiedeten sich gedanklich für schon mehrere male pro Woche von ihrem Leben.

Wir haben gelernt, hier wieder zu leben.

Und wenn es zu Hause ohne Heizung kalt ist, isolieren wir uns mit kuscheligen, flauschig schnurrenden Katzen. Übrigens, wenn es kein Licht gibt, haben die Katzen leuchtende Augen – ein ernstzunehmender Lifehack, wo diese ausländischen Purbanks, Ecoflows, Batterielaternen im Vergleich dazu veraltet erscheinen.

Man sagt über uns, dass wir auf dem Dach stehend mit bloßen Händen Phosphorbrandgranaten abschießen können. Dass wir mit den gusseisernen Bratpfannen unserer Großmutter, in denen wir die perfekten knusprigen Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Pilzen zubereiten, Granaten abschlagen wie beim Tennis mit einer Rakete. Wir zünden uns eine Zigarette von einer gefallenen Mine an. Dass wir in der Küche aus improvisierten Mitteln, einem Rollgabelschlüssel, einer Schraube, ein paar Wäscheklammern, einer Handvoll Schrauben – Bolzen und einem Hexenwerk Drohnen zusammenbauen.

In einem Märchen gibt es eine Lüge, aber es gibt einen Hinweis darin, einen Hinweis für unfreundliche, überhaupt nicht kluge russische junge Männer – verpisst euch aus unseren Land.

Eure Nata aus dem heiligen Land, mit einer vorsintflutlichen Drohne im Rücken, die weder an Gott noch an den Teufel glaubt, sondern an ZSU, mit einer abgenutzten Ikone von Zaluzhny und Johnny Depp, alle im selben Kherson 💙💛.

Gegessen und in einem Hut ✌️😎


-Да как вы вообще живёте в Херсоне?

– Ну, как? Нормально.

Значит-ца, утро у нас наступает по обыкновению своему с каждым восходом солнца строго на востоке, ни в коем разе не на западе, а то голова болеть будет.

Проснулись, потянулись, выполнили традиционную японскую гимнастику гейш Макко- Хо, мужчины попрактиковались в местной разновидности южнославянского капоэйро. Ничего необычного. Умылись освящённой юными босоногими девственницами росой, собранной со священного куста калины, украшенной писанками и рушниками. Помолились богу нашему Одину, чтоб валькирии его верные , крылатые девы – воительницы, не забыли про нас, не опустивших оружия из рук в тяжёлой битве, отнесли после смерти в чертоги его, святую Вальхаллу. Где будем танцевать гопак и канкан до упаду, испивая из чаш инкрустированных драгоценными камнями мёд, квас и горилку. А вареники тонуть будут в сметане да сами в рот попадать, точно как у Пацюка. ( Знал Гоголь про Вальхаллу, точно знал).

Зажигаем жёлто- голубую свечку в лампадке у иконы батьки нашего Бандеры. Надеваем вышитую ненькой вышиванку с чернобрывцями и васильками. И обязательно, главное натощак, это очень важно, иначе гемоглобин не поднимется до нужной отметки, выпиваем две кружки свежей крови распятых русских мальчиков в трусиках.

А потом идём совершать наши совершенно обыденные, ежедневные, скучные подвиги.

Кому очень повезло с работой – направляется туда. Кто пешком, кто на собственном авто, кто на общественном ( немногочисленном) транспорте, а кто на велосипеде .Особо мажористые вышивают кренделя и другие фэки, флипы, грайнды и столлы на самокате, главное, чтоб в шлеме и бронежилете, такая защита нынче на пике моды в прифронтовом (фронтовом) городе, а не какие-то ерундовые наколенники и перчатки .С рабочими местами в городе нашем не так уж, чтоб совсем ситуация швах. Немногочисленные предложения таки существуют – супермаркет, отделение почты, рынок, коммунальные службы, ТЭЦ, РЭС, больницы, водители скорых, троллейбусов, маршруток – всё из разряда – точно, стопроцентно знаешь, что обязательно, всеннепременно, железобетонно прилетит. Целенаправленно , прицельно прилетит снаряд , мина, ракета, КАБ или что ещё интересное ( балуют тут нас оружейными изысками). А вот чего ты не знаешь – это когда именно – в твою смену или нет. Избежать получится только в одном случае – в этот день тебя не было на работе – ты серьезно заболел или тебе прилетело уже в другом месте.

Кому не досталась работа, но при этом есть руки ( хотя бы одна), голова и прилегающее к ней туловище – волонтерит по своим возможностям.

Бабуси из гуманитарной муки пекут пирожки, лепят пельмени – вареники нашим воинам. Хрупкие барышни тонкими ручками шинкуют капусту для наваристого украинского борща , со свежим идеальным маникюром они плетут маскировочные сетки, вяжут теплые носки защитникам. Кто-то развозит по городу помощь, кто-то лекарства. Кто заделывает крыши и разбитые окна. Кто кормит собак и котов в обстреливаемом круглосуточно городе.

Нам здесь просто некогда часами разговаривать по телефону, ныть и жаловаться. Каждому находится дело и занятие по душе, здоровью, возможности, кошельку.

Надо шевелиться, чтоб выжить да и

банки хотят выплат по кредитам и для них ничего не значили слова: „оккупация“, „нет связи“, „нет терминалов“, „не работают украинские банки и симки“ . На это в ответ мы слышали: „просто зайдите в отделение укр почты и заплатите по кредиту“, „мы не можем с вами связаться, позвоните по указанному номеру +380…, иначе мы возложим на вас санкции, штраф, продадим ваш долг, будем изыскивать через суд …“

Коммунальные платежи никто не отменил, им все равно на наше „в моём доме жили орки“, „у меня нет газового счетчика, у меня и дома больше нет „, „мы больше полугода без электричества“.

Мы здесь живём, каждый со своими проблемами.

Живут тут простые люди – человеки, обыкновеные непритязательные герои. Они каждый день совершают свой маленький скромный подвиг- живут в Украине, выбирают свой город не смотря ни на что, выбирают свободу, донатят на ЗСУ. В этом городе, где раньше на стенах любой подросток – вандал царапал корявое одно незамысловатое слово из трёх букв, начинающиеся на „Икс“ и заканчивающиеся не „Игреком“, а „И кратким“. Теперь в этом городе на любой серой бетонной стене , на заднем стекле микроавтобуса , грязном от дорожной пыли , сухом пне, новеньком невзрачном убежище красуется гордое, важное , дорогое сердцу слово из трёх простых букв – „ЗСУ“.

Горожане начинают свой день с благодарности, что проснулись и, право дело, всё равно к какому богу обращены их утренние молитвы, хоть Шиве, Перуну, Святой деве Марии, Аллаху , Кали, Иисусу Христу- если им это помогает держаться на плаву. Можно и без бога в голове и сердце, в боге можно разочароваться и разувериться видя каждый день смерть собственными глазами, чувствовать боль сотен, тысячей или всего лишь одного, того самого, единственного человека. А можно и заново поверить , научиться неистово молиться о спасении, хотя бы души, раз телу уготована иная участь.

Здесь можно утром уйти на работу и не вернуться домой ни к обеду, ни к вечеру, никогда. Можно выйти в магазин и остаться инвалидом навсегда. Можно в один миг остаться без ничего, остаться в чем успел выскочить из горящего, вспыхнувшего от внезапного прилёта снаряда Града здания. Можно мирно выгуливать любимую собачку в сквере, а в твою квартиру она уже вернётся без тебя с оборванным , в бурых пятнах крови поводком. Здесь прощаются с любимыми каждый раз как будто навсегда, потому что Завтра это бесценный подарок, достойный не всех.

Здесь не строят планы. Здесь так и говорят : „если завтра проснёмся..“

Здесь узнают в лицо и по глазам.

Мало разговаривают, только:

„Вы как? Живы?“

И утром делятся привычными „где ночью прилетело, знаешь?“

Здесь ты не можешь быть уверенным ни в чём, даже в собственных силах.

Не всегда доверяешь своей интуиции, чутью и слуху. Тот звук , что ещё час назад казался привычным для тебя звуком „выхода“, в эту самую минуту оказался оглушительным „приходом“ и совсем – совсем рядом, так что засыпало с головой щебнем, осколками стекла и острыми кусками отколовшегося шифера. И ещё кажется тебя контузило, или это твое привычное состояние?

Дом, который строил своими руками, не выдержал одного прилёта Града. Осталось четыре почти целые стены, огромная дыра вместо крыши, покосившиеся, словно смятые невидимой рукой великана двери, груда непонятных вещей и чудом не сгоревшая фотография из семейного альбома, на которой ещё все счастливы и улыбаются. От взрывной волны упавшего КАБа вынесло окна, рамы, двери и балконы в домах доброй половины улицы, а оставшиеся жители прощались с жизнью уже и сами забыли в который по счету раз за эту неполную неделю.

Мы научились здесь жить заново.

И если дома холодно без отопления – утепляемся уютными пушистыми мурчащими котами. Кстати, если нет света, у котов горящие глаза)- серьезный лайфхак, куда тем заграниШным Паурбанкам, экофлоу, аккумуляторным фонарикам в сравнении с полосатым хвостатым Маркизом))

Про нас говорят, что мы умеем сбивать голыми руками, стоя на крыше, зажигательные фосфорные снаряды . Что чугунными бабушкиными сковородками, на которых получается та самая идеальная хрустящая жареная картошка с лучком, да грибочками, мы отбиваем снаряды как в большом теннисе ракетой. Мы прикуриваем папироску, шо шкворчит как у грудях любимой сердечко, от упавшей мины. Что на кухне из подручных средств, закаточного ключа, шпингалета, нескольких прищепок, горсти винтиков – болтиков – гаечек и ведьминого заговора мы собираем дроны.

В сказке ложь, да в ней намёк , недобрым, совсем не умным, уzким молодцам намёк – не хер лезть на нашу землю, только в.

Ваша Ната со священной земли, с допотопным дроном за пазухой , верой ни в бога , ни в черта, а в ЗСУ , с потрёпанной иконкой Залужного и Джонни Деппа, всё в том же Херсоне 💙💛

Поела и в шапке ✌️😎

Ein Herz, dass in dem Henker lebt. Mykola Rudenko.

Erschöpft mich und betrügt mich immer wieder

Vorstellungsmangel, der mir widerstrebt:

Ich kann verstehen all die irdischen Dinge

Nur nicht ein Herz, dass in dem Henker lebt.

Wie finde ich heraus, welchen Quellen

Die Kainsmacht in seiner Hand entspringt,

Mit seinen Unterschriften und Befehlen

Die ganze Völker ins Verderben bringt?

Für manche, Kugeln in gebrannte Schläfen,

Für andere ein Stacheldrahtgeflecht

Für ein Stück Brot, für jämmerlichen Ähren,

Gefunden in den Stoppeln in dem Herbst.

Der stumme Schütze richtet Vater hin,

Marschiert in der Formation in die Kaserne…

Die lange Zeit noch bebt die Erde drin,

Wo halb lebendig sie begraben werden.

Die Mutter schafft den Jungen nicht zu schützen,

Und seine Brust vor Kugeln zu verdecken …

Wir werden irgendwann uns fragen mit Entrüstung:

Wie könnten wir es tun, wir Menschen, diesen Schrecken!

Wir wollten doch das Böse überwinden

Um des gerechten Zukunftsreiches willen.

Warum der schwarzen Blutessonne, wie die Blinden

Wir, Ehrlichen, Gerechten so verfielen?

Für manche birgt Geheimnisse Sokrates,

Für andre sind Delphine liebenswert.

Geheimnisvoller ist um Hundertfaches

Ein Herz, das in einem Henker lebt.


Виснажує і зраджує мене

На цій землі уява небагата:

Я розумію все людське, земне —

Крім серця, що живе у грудях ката.

Як розгадати, де ота рука

Бере для себе Каїнову силу,

Щоб підписом чи o дзвінка

Народи цілі кидати в могилу?

Одним свинець в опалені виски,

А другим плетиво колючих ліній —

За кусень хліба чи за колоски,

Що знайдені були в стерні осінній.

Німий солдатик батька розстріля —

І до казарми рушить стройовими…

Ще довго ворушилася земля,

Де засипали їх напівживими.

Матуся хлопчика не вбереже,

Від куль не захистить синівські груди…

А згодом запитаємо: невже

Усе це ми робили,

Люди, люди?

Ми ж вирушали, щоб долати зло

Заради царства Правди і Любові.

Яке ж то чорне сонце повело

Нас, щирих, праведних, по власній

крові?

Для когось є загадкою Сократ,

Хтось бачить у дельфіні душу брата.

Та, мабуть, загадковіше стократ

Те серце, що живе у грудях ката.

Stimmen. Victoria Nikolaeva, Jerusalem, Israel.

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Stimmen. Es gab viele von ihnen bis zum zweiten großen, offen gesagt, zweiten ersten Krieg.

Sie waren unterschiedlich.

Das Rätseln „Ich glaube es oder nicht“ lief ununterbrochen. Spekulationen über „erlaubt man es denen oder nicht“, Spiele über „wagen sie es oder nicht“.

Lärm im Kopf, Schmerz im Herzen, Bitterkeit in der Seele. Ooohs, Seufzer, Keuchen.

Die haben es gewagt, man hat es erlaubt, wir müssten es glauben. Die Stimmen wurden lauter, der Lärm wurde schlimmer, die „Ohs“ und „Seufzer“ nahmen zu. Die Art des Lärms begann sich zu verändern. Zunehmend, das ganze Jahr 2022 hindurch.

Noch intensiver im Jahr 2023, und nach dem 7. Oktober begann er sich zu verstärken. Wie wird es weitergehen?

Meine Stimme ist die erste.

Ich mit mir selbst. Ich zu mir selbst. Mit Ironie und Unglauben. Eine berühmte, schöne, junge, bekannte Dame ist mit ihren Kindern abgereist. Von Kyiv nach Europa.

Und ich höre mir ihr Interview zu Hause in Odessa im Fernsehen an. Nach Bucha, während der wahren orthodoxen Hölle in Tschernigow, die Lavrentiy Chernigovsky selbst kaum vorhersehen konnte. Während des methodischen und maßlosen Mordes in Mariupol.

Ich habe kategorisch nicht vor zu gehen. Ich bin eins mit meinen Freunden, mit meiner ganzen Umgebung. Wir sind die Ukraine. Wir sind zu Hause. Ich erlaube mir zu zweifeln, ich erlaube mir den Schmerz anderer Menschen zu kommentieren. Ich glaube dieser schönen Frau nicht, dass die Entscheidung beängstigend ist, dass der Weg schwierig war. Ich urteile! Ich bin eine kluge Frau und ein Held – ich bin zu Hause.

Die Zeit vergeht und meine Familie macht mir klar, dass ich nach einer Reihe von Ereignissen die Stadt sofort verlassen muss, ich muss meine fünfzehnjährige Tochter mitnehmen, wenn ich nicht will, dass man mit ihr all das tut, was die Bastarde in Bucha, Gostomel, Irpen, Borodyanka, Mariupol gemacht haben. Ich werde es diesmal nicht wiedersehen, ich werde es tun. Und vor meinen Augen steht eine junge Frau, die mir vor zwei Monaten sagte, es sei schmerzhaft und beängstigend.

Verzeihen Sie mir! Nur meine persönliche Erfahrung, nur mein persönliches Packen, meine Entscheidung und mein Abschied von meiner Mutter, von meinem Zuhause, von meinen Freunden, von meinem Hund, von der Stadt meines Lebens, haben mir gezeigt, was es heißt – zu packen und zu gehen.

Und dann die Züge, die Menschen, die Bahnhöfe, die verdunkelten Fenster, die Schüsse auf der Straße.

– Wohin geht ihr? – Nirgendwohin! – Und wer bist du?

– Ich bin ein Niemand! – Bleibst du lange? – Bestimmt nicht!

Ich hatte kein Ticket nach Israel. Ich hatte bisher nur den Wunsch meines Mannes erfüllt. Und ich wartete auf den Zeitpunkt, an dem ich hinter den Zeitplan zurückfallen und an den Hindernissen auf dem Weg scheitern würde, theatralisch jammern und nach Hause zurückkehren würde. Ich habe es geschafft! Ich bin in Israel.

– Wie läuft es da drüben? Hilft dir Amerika gut? – Hat sie euch alle aufgekauft? Ich bin aus Odessa, ich habe Angst, auch nur daran zu denken, zu euch zu kommen, sie werden mich töten, weil ich Russisch spreche!

– Aber sie haben mich nicht umgebracht, ich sprach und spreche Russisch.

– Komm schon, wir wissen alles über euch! Wir hier in Israel, wir zählen nie auf Amerika! Wir erwarten von niemandem etwas.

Ich gebe keinen Kommentar ab. Ich bin hier ein Niemand. In den ersten paar Wochen war ich ein Schatten. Ich habe geschwiegen, und wenn ich jemandem sagen musste, dass ich aus der Ukraine komme, habe ich geweint. In Polen habe ich eine Woche lang geweint, als ich dort lebte. Und als ich zufällig unsere Leute traf, haben wir zusammen geweint und uns umarmt.

Und das bleibt für immer in mir.

Ein Anruf aus Charkow. Von meinen Lieblingsmenschen.

– Nun, sie scheißen wieder auf unser Zentrum!…Es ist beängstigend, sie ruinieren die Stadt.Unsere Stadt! Der Mann am anderen Ende des Telefons kann es nicht mehr aushalten. Ich schätze, ich kann mich nicht komplett reinversetzen. Ich bin wie betäubt.

– Ich sehe dich an, wenn sie Odessa auch bombardieren. Ich werde dich ansehen… dich, dich…

– Glaubst du, sie bombardieren nur Tschernigow und werden weiter bombardieren? Sagt eine Frau vor meinem Haus in Odessa. Sie hält kein Telefon in der Hand, sondern ein Tablet. Sie windet sich um das Haus, hält das Tablet vor sich und starrt auf den erloschenen Bildschirm.

Sie raucht unaufhörlich. Und wartet auf Nachrichten von ihrer Mutter. Ihre Mutter ist in Tschernigow. In der Manege. Bei uns ist still und sie ist nicht glücklich darüber. Das ist ungerecht.

– Wikusja, du weißt doch, dass unsere Leute aus Uschhorod nach Spanien geflohen sind.

– Nun, sie leben, „Flüchtlinge“, Gott bewahre! Wurde Uschhorod bombardiert oder was? Und Lviv? Was zum Teufel denken die in der Westukraine?!

Eine Dame in Jordanien, eine Touristin aus Israel, sagte zu mir persönlich: „Die Ukraine hat es gut! Die ganze Welt sorgt dich um die. Aber wir machen immer alles selbst. Wir fragen niemanden, wir erwarten von niemandem etwas. Wir machen alles selbst!“

Sind Sie jemals so bombardiert worden wie wir?“, fragte ich dumm.

Was fällt Ihnen an? – fragte die Dame entsetzt. Israel ist ein winziges Land, es wird nichts von uns übrig bleiben!

Ich verstehe nicht, wie man abwägt, wer, wie, wie viel und womit zuschlägt!

– Als ob wir nicht wussten, dass Bucha inszeniert wurde und die Angelsachsen alles angezettelt haben?!

Ich bin still, ich bin still, ich bin still. Ich habe kein Recht zu sprechen. Und ich werde mich nicht entschuldigen.

Ein geschäftliches Gespräch zwischen einem Freund von mir aus einem jüdischen Hilfszentrum und einer Dame aus Nikolaev.

Es sollte etwa fünfzehn Minuten dauern.

Es ging etwas über eine Stunde. Die Dame musste auf eine Reihe ganz konkreter Fragen genau antworten, aber die Dame fühlt sich durch die Aufmerksamkeit aus Jerusalem selbst geschmeichelt und schafft es, neben ihrer ganzen Biographie mitzuteilen, dass Nikolaev Undenkbares duldet, und alles in Odessa ist am feiern.

Feiern, feiern, feiern.

Es tut mir sehr weh, das zu hören. Ich bin still. Aber ich weiß, wie alle meine Leute jetzt in Odessa feiern und sogar wie ich gefeiert habe, als wir für Trinkwasser für Nikolaev gespendet haben.

Und diese Art von Müll, den ganzen Tag lang, den ganzen Tag lang. Zwei Jahre lang.

Und wir – und du, und wir – und du, die stärkste Armee, das geeinteste Volk, der schrecklichste Krieg, die größte Ungerechtigkeit.

Die Ukraine konkurriert innenpolitisch. Israel hinkt nicht hinterher. Ein Freund aus Aschdod hypnotisierte mich einen Monat lang darüber wie stark Aschdod getroffen wurde, und wie wenig Aschkelon. Die ganze Welt weiß heute über Aschkelon Bescheid. Sie nicht so sehr. Ich habe weder ein Miklab noch ein Mamad, sie schon. Ich wohne im ersten Stock eines zweistöckigen Hauses. Die Gaza ist gleich um die Ecke. Israels unberührte Städte sprechen von ihren Ängsten und Sorgen. Einige sind erschreckender als andere. Einige sind objektiv, andere nicht.

Wie fehlgeleitet und bedauerlich das alles ist! Und wie wenig mussten wir warten, um zu sehen und zu verstehen, dass Lemberg bombardiert wird, dass Iwano-Frankiwsk bombardiert wird, dass die Jungs aus der Westukraine katastrophale Verluste erleiden und ihre Kinder begraben, dass Bucha keine Inszenierung ist, weil der Süden Israels mit seinen verbrannten Kibbuzim und den zerstörten Festen keine Inszenierung ist, dass wir uns so sehr wünschen, dass die Welt uns erhört und uns wenigstens ein bisschen hilft, dass wir alle nach Amerika schauen und warten. Und dass, ja, wir müssen allen zugestehen, dass in der Ukraine und, stellen Sie sich vor, in Israel vieles von ihr abhängt! Und es ist nicht unsere Schuld. Nicht unsere, nicht unsere, nicht unsere.

Dass Israel die mächtigste Armee und der mächtigste Geheimdienst hat, aber auch er hat versagt. Dass Israel ein Militärstaat ist und jeder hier ein Militär ist, auch Mädchen, Mädchen, Frauen. Dass Israel immer im Krieg ist, wir aber nie. Dass psychologische Hilfe, wie auch materielle Hilfe in Israel eine Jahrhundertleistung ist und der Staat alle militärischen Verluste von Menschen sofort deckt, wenn auch mit Schwierigkeiten und Verzögerungen. Dass es eine Praxis der internen Evakuierung gibt und es normal ist, dass Bürger die beschossene Zone verlassen. Und diese Abreise und Unterbringung wird vom Staat überwacht. Israel hat Erfahrung.

Die Ukraine bekam im Austausch für die Krim nukleare Abrüstung und Verrat. Der Garant unserer Sicherheit ist kein Garant, sondern ein Aggressor. Dass Odessa tausende Male beschossen wurde und seine Verluste erlitten hat. Dass es ein Jahrhundertverbrechen ist, weit weg von zu Hause zu leben. Dass ich und Millionen meiner Mitbürger keine Schnecken sind. Wir tragen unsere Heimat nicht auf dem Rücken. Dass alles Verdiente, Erreichte, Geschaffene zu Hause blieb, aber nichts abgeschlossen ist und niemand weiß, was als nächstes kommt.

Diejenigen, die gegangen sind, und diejenigen, die geblieben sind, sind nur Worte. Diejenigen, die die Ukraine verlassen haben, sind nicht immer schlecht. Diejenigen, die die Russland verlassen haben, haben bei weitem nicht immer eine Heldentat begangen. Diejenigen, die im Russland geblieben sind, können Helden sein, ich kenne sie persönlich. Diejenigen, die in der Ukraine geblieben sind, können Verräter sein, und ich würde sie lieber nicht kennen.

Ich habe nicht zufällig mit meiner Beichte und Reue über einer Frau begonnen, die nicht einmal von meiner Existenz weiß.

Aber ich habe es gewagt, so zu denken! Ich diese Erfahrung damals nicht gemacht. Ich habe es nicht gewusst. Und in der Regel sind diejenigen am lautesten, die es nicht wissen.

Und ich weiß, leider, leider, ich habe es erlebt. März 2014 – Wegnahme der Krim, Gewerkschaften in Odessa am 2. Mai, ich habe Flüchtlinge aus dem Donbass persönlich gesehen und kenne sie, ich habe den 24. Februar und den 23. April erlebt und erinnere mich minutenweise daran, wie wir auf den ausgetretenen Pfaden meines Landes abfuhren, die Grenze im freundlichen und herablassenden Ausland überquerten, wo man sehr glücklich über uns, aber schon damals ein wenig müde ware.

Ich habe jede Minute des 7. Oktobers erlebt und ich erlebe jeden einzelnen Tag die Tragödie dieses Landes, meines Lieblingslandes Israel. Und meine Wahl war, hier zu bleiben, aber dies ist nicht meine Heimat. Nein, nein und nochmals nein! Heute ist der 90. Tag des Krieges in Israel, heute, ein bisschen ein Unter-Jubiläum. Aber heute Morgen gab es einen Luftalarm und zum Glück wurden Raketen abgeschossen.

Ob das für die meisten zutrifft, ich bin in zwei Kriegen, denn mein Körper ist hier, meine Heimat in der Ukraine, aber mein Herz und meine Seele, beides, hier und dort.

P.S. Ich warne mit Zurückhaltung und Feingefühl, ich führe heute keine Korrespondenz mit Theoretikern, nur mit Praktikern. Spekulative Diskussionen über die Themen Krieg, Evakuierung, Überleben, Teilnahme am Sieg sind für mich nicht relevant.

04.01.23.


Голоса.

Их было много до самой второй полномасштабной, совершенно уже откровенной, второй первой войны.

Они были разными.

Гадания в „верю – не верю“ шли во всю.

Домыслы “ позволят – не позволят“, игры в „посмеют – не посмеют“.

Шум в голове, боль в сердце, горечь на душе.

Охи, вздохи, придыхания.

Посмел, позволили, пришлось поверить.

Голоса усилились, шум усугубился, охи и вздохи возросли.

Характер шумовой завесы стал меняться.

По нарастающей весь 2022 год.

Ещё более интенсивно, 2023 год и уж совсем стал набирать обороты после 7 октября.

Что же будет дальше?

Мой голос первый.

Сама с собой. Сама себе. С иронией и недоверием.

Уехала с детьми известная, роскошная, молодая, публичная дама.

Из Киева в Европу.

И я слушаю её интервью дома, в Одессе по ТВ.

После Бучи, во время истинно- православного ада в Чернигове, который на вряд ли предсказывал сам Лаврентий Черниговский.

Во время методичного и размеренного убийства Мариуполя.

Я не планирую категорически уезжать.

Я одно со своими друзьями, со всем своим окружением.

Мы – Украина. Мы дома.

Я позволяю себе усомниться, я позволяю себе комментировать чужую боль.

Я не верю этой прекрасной женщине, что выбор страшный, что путь был трудным.

Я осуждаю! Я умница и герой – я дома.

Проходит время и мне даёт понять моя семья, что после ряда событий, я немедленно должна покинуть город, я должна вывезти пятнадцатилетнюю дочь, если не хочу, чтобы с ней проделывали всё то, что ублюдкам удалось в Буче, Гостомеле, Ирпени, Бородянке, Мариуполе…

Я в этот раз уже не отнекиваюсь, я собираюсь.

И перед глазами молодая женщина, которая мне два месяца назад сказала, что это больно и страшно.

Простите меня! Только мой личный опыт, только лично мои сборы, мое решение и мое прощание с мамой, с домом, с друзьями, экстренно с собакой, с городом всей моей жизни, показал мне, что это такое – взять и уехать.

А потом поезда, люди, станции, затемнённые окна, обстрелы в дороге.

– Ты едешь куда? – Да в никуда! – Ты кто?

– Да никто! – Ты надолго? – Точно, нет!

Билетов в Израиль у меня не было.

Я пока только выполнила требование мужа.

И ждала, где по дороге я отстану от графика и не справлюсь с препятствиями, театрально посокрушаюсь и вернусь домой.

Справилась! Я в Израиле.

– Ну как вы там?- Америка хорошо вам помогает? – Всех с потрохами купила?

Вот я – одессит, боюсь и подумать приехать к вам, меня же сейчас там за русский язык прибьют!

– Но меня же не прибили, я говорила и говорю по-русски.

– Да бросьте вы, всё мы про вас знаем!

Мы тут у себя в Израиле, ни на какую Америку никогда не рассчитываем!

Мы ничего и ни от кого не ждём.

Я не комментирую. Я здесь никто. Первые недели я вообще была тенью. Я молчала и если приходилось говорить кому-то, что я из Украины, я плакала.

Я плакала неделю в Польше, пока там жила. И когда нечаянно знакомилась с нашими, мы плакали вместе и обнимались.

И это во мне навсегда.

Звонок из Харькова. От моих самых любимых.

– Ну что, опять херячат по нашему центру!…

Страшно, уродуют город.

Наш город! Человеку по ту сторону телефона невмоготу. Видимо, я не очень прониклась. Я в каком-то ступоре.

– Я посмотрю на тебя, когда также начнут бомбить Одессу.

Я посмотрю на тебя… на тебя, на тебя.

– Вы что думаете, они только Чернигов бомбят и будут бомбить? Говорит мне женщина возле моего дома ещё в Одессе.

А в руках не телефон, а планшет. Она наматывает круги вокруг дома и держит перед собой планшет, уставившись в погасший экран.

Она непрестанно курит.

И ждёт вестей от матери. Мать в Чернигове. В кольце. У нас тихо и её это не радует. Несправедливость.

– Викуся, ты знаешь, а наши то из Ужгорода рванули в Испанию.

– Ну что, живут, „беженцы“, прости Господи!

А что, Ужгород бомбили что ли?

А Львов? А вообще, что они себе там думают, на этой Западной Украине?!

Дамочка в Иордании, туристка из Израиля лично мне:“ Хорошо Украина устроилась! Весь мир с ней носится. А мы всегда всё сами. Никого не просим, ничего ни от кого не ждём. Всё сами!“

А вас бомбили хоть раз, так как нас, – по дури спросила я.

Вы что? – в ужасе спросила дама.

Израиль – крохотная страна, от нас ничего не останется!

Не понимаю, там что кто-то соизмеряет кому, как, сколько и чем наподдать?!

– Да и что, мы что не понимаем, что Буча постановка, и все это англосаксы затеяли?!

Я молчу. молчу, молчу.

Я не имею права говорить. И я не буду оправдываться.

Деловой разговор моей приятельницы от еврейского центра помощи с дамой из Николаева.

Должен был пройти за минут пятнадцать.

Проходит при мне за час с небольшим.

Дама должна была ответить строго на ряд вполне конкретных вопросов, но дама польщена вниманием из самого Иерусалима и кроме всей своей биографии успевает сообщить, что Николаев терпит не мыслимое, а вся Одесса гуляет.

Гуляет, гуляет, гуляет.

Мне очень больно это слышать. Я молчу.

Но знаю, как все мои гуляют сейчас в Одессе и даже, как гуляла я, когда мы всем городом собирали питьевую воду для Николаева.

И вот такая дребедень целый день, целый день. Два года.

А мы – а вы, а у нас – а у вас, самая сильная армия, самый сплочённый народ, самая страшная война, самая большая несправедливость.

Украина соревнуется внутри страны.

Израиль не отстаёт.

Приятельница из Ашдода месяц гипнотизировала меня, как попало Ашдоду, но постольку- поскольку Ашкелону. Про Ашкелон знает сегодня весь мир. А она – не очень. У меня нет ни миклаба, ни мамада, у неё есть.

У меня второй этаж двухэтажного дома. Газа за углом.

Девственно нетронутые города Израиля говорят о своих страхах и опасениях.

Одним страшнее, чем другим. Одни объективны, другие нет.

Как же все это ошибочно и горестно!

И как мало нам нужно было ждать, чтобы увидеть и понять, что Львов бомбят, Ивано-Франковск бомбят, мальчиков катастрофически теряет Западная Украина, хоронит своих детей, что Буча не постановка, потому что не постановка юг Израиля с сожженными кибуцами и растерзанным фестивалем, что так хочется, чтобы нас услышал мир и хоть немного помог, что мы все поглядываем на Америку и ждём. И что да, нужно признаться всем, от неё много чего зависит и в Украине и, представьте себе, в Израиле!

И это не наша вина.

Не наша, не наша, не наша.

Что Израиль – это самая мощная армия и разведка, но даже она подвела.

Что Израиль – военное государство и здесь военнообязанные все, и девочки, девушки, женщины.

Что Израиль – воюет всегда, мы – никогда.

Что психологическая помощь, как и материальная в Израиле – это достижение века и государство покрывает тотчас все военные потери людей, пусть со сложностями и проволочками.

Что существует практика внутренней эвакуации и это нормально, когда граждане выезжают из зоны обстрелов. И этот выезд и проживание курируется государством. Израиль имеет опыт.

Украина имеет в обмен на Крым ядерное разоружение и, по сути, предательство. Гарант при этом соглашении в Беловежской пуще десятый год как не гарант, а агрессор.

Что Одессу обстреляли уже тысячи раз и она понесла свои потери.

Что жить вдали от дома – это преступление века.

Что я и миллионы моих сограждан не улитки.

Мы не носим свой дом на себе.

Что всё, что было заработано, нажито, сделано, осталось дома но ничего не закончилось и никто не знает, что будет дальше.

Уехавшие и оставшиеся – это только слова.

Уехавшие из Украины – это далеко не всегда плохо.

Уехавшие из рф – это далеко не всегда подвиг.

Оставшиеся в рф могут быть героями, я знаю их лично.

Оставшиеся в Украине могут быть предателями, и лучше бы я их не знала.

Я не случайно начала со своего признания и покаяния женщине, которая даже не знает о моем существовании.

Но я смела так подумать! А ведь я не прошла этот опыт тогда. Я его не знала.

И, как правило, самые речистые те, кто не знают.

А я знаю, увы-увы, я прожила

март 2014 – отнятие Крыма, 2 мая профсоюзы в Одессе, видела лично и знаю беженцев Донбасса, прожила 24 февраля и 23 апреля и помню их поминутно, отъезд по избитым дорогам своей страны, въезд и переход границы в приветливо- снисходительные чужие страны, которые были очень рады, но уже тогда немного устали.

Я прожила поминутно 7 октября и проживаю каждый божий день трагедию этой, мною очень любимой страны Израиль. И мой выбор был остаться здесь, но здесь нет моего дома.

Нет, нет и нет!

Сегодня 90 дней войны в Израиле, сегодня, чуть-чуть недоюбилей.

Но утром нас отметили воздушной тревогой и, к счастью, сбитием ракет.

Так ли это для большинства, но я на двух войнах, потому что тело моё здесь, дом в Украине, а душа и сердце, и здесь, и там.

P.S. Предупреждаю сдержанно и деликатно, с теоретиками сегодня в переписку не вступаю, только с практиками.

Умозрительные рассуждения на темы войны, эвакуации, выживания, посильного участия в победе для меня не актуальны.

04.01.23.

Ein Pyjama. Marina Ponomarenko

Ich muss mir einen Pyjama kaufen.

Denke ich.

Einen bequemen Pyjama,

Darin werde ich mich warm und gemütlich fühlen.

Und träumen

Von Explosionen und Einschlägen.

Stylische und trendige Pyjama,

aber ohne Spitze

Und geschlossen genug,

Damit die Leute nicht denken,

Dass ich eine Schlampe bin

Und das verdient habe!

Wenn es nicht nur bei Träumen bleibt

Werde ich in diesem Pyjama

In den Nachrichten sein

Ich kaufe letzte Zeit ein

Vor allem schwarz und grau,

Aber mein Pyjama kann rot sein

Oder rosa, ganz knallig

(So dass es den Augen schmerzt,

Im übertragenen Sinne, natürlich)

Nur für den Fall der Fälle,

Dieser Pyjama

Wird sich von Trümmern und

Uniformen der Rettungskräfte abheben

Näht jemand schon solche Pyjamas?

Spezielle Pyjamas für diejenigen

die leben

An Orten, wo

Die Einschläge geben könnten,

Das heißt, in der ganzen Ukraine.

Sieht aus wie ein gutes Startup

Mit Aussichten

Zu expandieren

Sogar

Bis zur

Verdammten Moskau


Треба купити піжаму, –

Думаю я.

Зручну піжаму,

В якій буде тепло і затишно

Бачити сни

Про вибухи і прильоти

Стильну і трендову піжаму,

Тільки без мережива

І достатньо закриту,

Щоб люди не думали,

Що от хвойда якась,

Так їй і треба!

Якщо снами діло не обмежиться,

І я в тій піжамі

Таки потраплю в новини

Я останнім часом

Купую переважно все чорне і сіре,

Але піжама хай буде червона

Чи рожева вирви-око

(Вирви-око –

У переносному сенсі, звісно)

Раптом що,

То піжама

Виділятиметься на фоні завалів

І форми рятувальників

Хтось уже шиє такі піжами?

Спеціальні піжами для тих,

Хто живе

В місцях потенційних прильотів,

Тобто по всій Україні

Виглядає як гарний стартап

З перспективою

Масштабування

Аж

До

Сука москви

Jahresrückblick -ich habe überlebt. Natalia Moskalenko. 31.12.23.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid025PQtAxzujKkVhJ3Y9gavr4KekgTGkaLjC657nZ1oeya6izLhgR5JAz5ivZEuFdW9l&id=100011021955330&mibextid=WC7FNe

Итоги года – выжила. Как и для многих здесь этого уже достаточно)

Кукуха? Не- не, она и раньше не крепко держалась, крепление шаткое, летает туда – сюда, то отлетает прогуляться куда-то в другие миры, то возвращается ненадолго, новостями поделиться, сплетнями, пёрышки почистить и снова.. А что? Мы друг другу доверяем))

Как у тебя? Ты то как? Как этот год проехался по тебе?

– Мне кажется – я на дне. Ничего не хочу. Разговаривать даже не хочу. Отгородился от всего мира, от друзей. Хочу быть сам, в темной комнате сидеть и чтоб никто не трогал. Не хочу ничего достигать, стремиться. Никаких целей, планов. Хочу и могу просто сидеть в темной комнате, смотреть на темный экран Выключенного монитора, и представлять какие-то другие новости , а не те, которые есть. От которых есть, хочется сбежать. Бежать, бежать, пока не упадешь задыхаясь. А потом ещё бежать километра три. Пусть пот заливает глаза и майку. Лучше физическая усталость чем чувствовать эту дикую пугающую Пустоту внутри. Мне нужно сбежать от Войны..В какой-то другой мир, наверное выдуманный мной, когда-то читавшим много книг про Добро, справедливость, честь, совесть. Где зло, пусть даже большое и пугающее, оказывается побежденным, а добро остаётся добром. Добро не врёт, ему просто не зачем это делать. Врёт, притворяется и предает Зло, а не переодевшееся , переобувшееся Добро. Может просто я читал не те книжки?

– Знаешь, я жутко поправилась. Сначала это было не заметно, всего 5-7 кг, думала, что это ерунда, сброшу быстро. Просто перестану есть после шести. Опомнилась когда перевалило за плюс 15, и я Не Перестала есть после шести. Сама не замечаю, что что-то жую, что рука, как отдельная от меня, не контролируемая часть, тянется к ещё одному куску пирога, бутерброду, „ромашке “ в шелестящей фольге, тянется и кладёт в рот. И рот, тоже не мой, чужой рот ,всё время жует. Только от этого Мое тело теряет свои границы, привычные очертания. А всем вокруг я говорю про наследственность, широкую кость .

Я не помню,что и когда ела. Это был эклер или слабосолёная селедочка? Мне всё равно чем заполнять эту пугающую Пустоту внутри себя. Черная дыра внутри, которая всегда голодная, готова поглощать всё и всех вокруг. Кто сильнее Дыра и Чернота внутри меня или Война снаружи?

– Я всё потерял. Все, понимаешь? Дом, квартиры, бизнес! У меня ничего не осталось. Что рашики отобрали , как зашли в город, да и мародеры наши (что скрывать – то, если было?) дограбили оставшееся.

Дом , что с женой строили себе на старость – затопило. Квартиры, две, разбомбили, уроды эти, руzкие. Дальше как жить? А зачем? Кредиторы звонят, просто не беру трубку. Сбегаю? Да, сбегаю. Что я сейчас создам новое? Да и возраст уже не тот, „чай не шешнадцать“. Где на это брать силы? Это как долгими часами строить скульптуры из песка на берегу бушующего океана. Ты в них вкладываешь весь свой ресурс, опыт, талант, руки свои, спину, каждая твоя мышца напряжена, ты один сплошной импульс и творчество в чистом виде…и…одна Волна смывает все твои деяния, все усилия. Одна ракета, один снаряд, один залп и ты больше Никто. Сука- Война. Я лишился всего, понимаешь? Всего.

-Жена? А что , жена? В Польше строит свою новую жизнь. Без войны, без меня. Она молодая ещё, красивая, любит красиво одеваться, цветы, подарки. То телефон новый вышел, то губы эти накачать (на кой чёрт?) . А всё это стоит денег. Что я ей могу дать? Поначалу высылал, содержал. А потом… потом я устал, я смертельно устал быть один на один со всем этим. Я Мужик и я не справляюсь. Да могу я эти пельмени сварить, и борщ могу сам. Я женщину теплую рядом хочу, понимаешь? От которой духами пахнет, что я ей и подарил. С кожей этой мягкой, улыбкой только для меня. Чтоб она меня по голове гладила, когда херово так, что и жить то не хочется, и водки не можется. Понимаешь, Женщину свою хочу, которая со мной и в огонь, и в воду… слабые мы, мужики, без цели , если не для кого. Мне одному это все вообще ничего не нужно. Мне Семья нужна. Вот ,чтоб Она была с этими её баночками, занавесками , „вынеси мусор, почини кран и ты меня любишь?“ А иначе зачем мне бороться? Что мне защищать?

– Он погиб. Его убили. Просто его не стало. Осколок . Как в сказке о Снежной королеве, в Кая попали ледяные осколки, прямо в сердце. Он больше не дышит и я вместе с ним. Сердце моё разбито? Нет. Нет у меня больше сердца, с ним и похоронила. Почернела вся. Люди говорят, сама то я в зеркала больше и не смотрюсь. Зачем? Жить мне зачем? Хорошо, что могилка его есть, не всем так повезло. Ездить на неё только не могу, стреляют. По кладбищу палят, ироды, ничего святого нет. Нет покоя ни живым, ни мертвым здесь . Молюсь, чтобы и камень в моей груди разбился и птицей душа вылетела на встречу к нему..

Сыночек мой…Не могу дышать без него. А зачем дышать? А как люди дышат – то? Мне бы к сыну, понимаешь? Пусть проклята будет эта война и все войны в этом мире, если матери теряют своих детей . Ненавижу их… себя ненавижу, что в живых осталась. А живу ещё…

– Как я? Не знаю. А какой сегодня день? Да, знаю я, забыть хочу. Поэтому и пью. Да, пью и что? Мне забыть нужно, понимаешь ты это? Забыть, перестать чувствовать. Я не могу чувствовать всю боль. эту огромную Боль – свою, чужую. Её слишком много. Переполнена я этой болью, залита по венчик. А так, можно забыть, закрыть глаза. Музыку громче и не слышно как сильно бьётся сердце..от страха. Да, я боюсь. И что?

Налей ещё, мне надо забыться. Дай мне притворится, что это можно забыть … дай мне напиться. И последующее похмелье слабее той боли, невыносимой боли, что разлилась вокруг. Давай бенгальские огни зажжём, а? Притворимся вместе, что нам весело, а не больно. Плесни в бокал обезболивающее…

– Я? Да что я? Нормально я. Хожу, живу, вон в магазин сходила. Под обстрелом? Ну да, здесь всегда обстрелы. Это нормально. Я за дочь переживаю. Понимаешь? Как она там? Вот там страшно, как подумаю, так сердце колотится, что волокардин пить надо. А за себя, за себя я не переживаю. Сколько бог отмерил, столько и будет. Лишь бы дети жили счастливо и внуки. Не должны они войну видеть. А вот как оно вышло. Думала, выедут они в Киев и в безопасности,там ПВО и возможности. Работу нашли, внучка в садик пошла и на танцы . А там, Шахеды, ракеты. Та я что? Та привыкли мы здесь к взрывам. На слух определяем мина летит или залпы Града. Я вот , подработку нашла, подъезды мою в соседнем доме, в аккурат к новогодним праздникам вышлю на подарочек дочке с внучкой, на конфеты и безделушки. Мне самой много не надо. На гуманитарной каше да консервах ещё протяну немножко. Главное, чтоб они в безопасности. За них только молюсь. И чтоб кончилась война. Дожить бы…

– Как? Да в запаре. Целый день на ногах. То одним что-то отвезти, другим привезти, а третьим перенести. Да между взрывами лавировать надо, как супер ниндзя между каплями дождя. Бывают дни, что поливают нас так, что капли дождя в майский дождь с грозой покажутся тебе медленными и редкими. Гремит и свистит , так, что земля под ногами дрожит. И думаешь, это ты от страха чечётку отбиваешь, или точно асфальт ( ага, тот самый, новый, ага) под ногами дыбится сам?

И ночью ж спать не дают. Днём оно как-то легче обстрел пережить, при свете дня и делом занят и веришь, что тебе сегодня повезёт. А ночью…ночи здесь длинные и темные. Да что я тебе говорю, какие темные? То от прилёта баллистики пожар вспыхнет так,что с любого района видно, вечный огонь, не иначе. То зажигательными поливают. Издали это даже красиво, как звездопад фантастический. Только от каждой звезды смертью веет, сжирающим всё на своём пути огнем. Желание одно загадываешь- выжить и чтоб ублюдки те, которые запускают снаряды сдохли все до одного и лучше в муках нечеловеческих. Веришь, в жизни никого не ненавидел? Не довелось. А тут в сердце так крепко сидит, клещами не вытащишь. Порою кажется, что это моё топливо – ненависть, топливо двигаться дальше не смотря ни на что. Утра ждёшь, чтоб воочию увидеть, что с городом опять случилось..куда сегодня. Да, фотки в сеть выкладывают. А ты в жизни видел это? Стоял посреди разбомбленного дома, в котором всё детство прошло? Где ещё остались отметки твоего роста на косяке двери. Гулял улицей, что потемнела и выгорела, заросла травой, вся выщербленная, заброшенная, а в одном доме, в одном чудом уцелевшем окне светит огонек церковной свечки? В доме кто-то остался жить посреди Смерти, вопреки.

-Да, носимся ,бегаем, помогаем. Волонтеры? Тьфу, тьфу, это сейчас звучит как ругательство, никому не говори. Почему? Кому-то говоришь „волонтёр“ , а он слышит „бесплатное такси“, „ресторан“,“доставка продуктов“, „лечение“ – главное, что Бесплатно, Быстро и вы Обязаны. Обязаны и должны, и где „книга жалоб и предложений?“ Люди, выросшие в совке, всё ещё считают что им кто-то очень сильно задолжал , но всё время путают адресата выставляемых претензий.

А кто-то слышит вместо „волонтер“ – „мошенник и вор, хуже депутата“. Поэтому мы молчим. Просто помогаем кому можем в меру своих сил и возможностей. За свой счёт? Ну конечно, а за чей ещё? Государство, организации, фонды? Нет, спасибо, это слишком дорого для нас. Мы лучше сами. Привыкли уже.

Мы все выжили, почти все. Кто-то не смог, у кого-то не получилось. Кто-то сломался. А кто-то ещё держится на плаву из последних сил и осталось очень мало кислорода. Кто-то взял себя в руки и повесил гирлянду, а не повесился сам, как гласит завирусившийся мем.

Желаю вам поверить в собственные силы, в свои, не чужие. Вы многого добились, оглянитесь – выжили в Войне. Пусть и коряво, криво, не всегда успешно. Вовсе не обязательно украшать это новогодними стразами и блесточками , чтоб было „гламурно“ и „как у людей“. Вы уже есть здесь и сейчас. У вас есть возможность вспомнить потерянное, ушедшее и попрощаться. Зажечь свечи в память и на прощание. Простить и проститься. И ещё раз, в тысячный раз, научиться жить заново. Оттолкнуться от самого глубокого дна и Жить. Желаю вам смириться с потерями. Смириться и перестать жалеть о несбывшемся, об утерянном . Научиться жалеть себя, гладить себя по голове и плечам, разрешить себе быть иногда слабыми, ныть, утирать сопли кулаком, расплескаться в бесформенную лужу, плакать, реветь, кричать. Чтобы снова стать сильным, нужно время для слабости. Потом обязательно, обязательно скажете себе: „А ну , соберись, тряпка! Чё ты ноешь? Сопли утри! Давай, бегом ! На старт, внимание, марш и не останавливаться до отметки „финиш“! „. Обязательно скажете. А сейчас… можно разрешить себе быть чуточку слабым и уязвимым, признаться,что до чёртиков страшно и умирать не хочется и „я так вовсе не играю,“ „не так я представлял своё будущее „, „я не заслуживаю всё это „, „Господи, за что и почему?“.

Можно себя пожалеть и погладить по голове. Можно побыть маленьким испуганным ребенком, которому приснился очень страшный кошмар. Утро настало ,а кошмар не улетучился, не расстаял с первыми лучами солнца. Есть от чего расплакаться и перестать верить в лучшее. Есть. Не обманывайте себя, вы действительно не заслуживаете весь этот пиzдец. Вы не виноваты. Просто в мире так бывает. Плохие вещи случаются с хорошими людьми. Вселенская справедливость – чья-то выдумка. Правило бумеранга придумали те, кому досталось бездействие и разочарование в своих силах и возможностях. Научитесь заботиться, не забывать о себе, хвалить себя за пусть даже маленькие шаги, совсем незаметные другим победы, беречь себя ,не разбрасываться своими ресурсами, силами, временем для чужих проходящих мимо.

Похвалите себя , что выжили . Впереди новый уровень Джуманджи))

Обязательно хорошо и вкусно кушайте, пейте тёплое какао, как мама в детстве варила, и надевайте шапку.

С наступающим! Мирным наступающим …

Ваша Ната из Херсона 💙💛

Поела и в шапке. Выжила…

Jahresrückblick -ich habe überlebt. Wie für viele hier ist das schon genug)

Mein Kopf ? Nein, nein, er saß schon vorher nicht ganz fest, die Gedanken sind wackelig, fliegen hierhin und dorthin, gehen irgendwo in anderen Welten spazieren, kommen dann für eine Weile zurück, um Neuigkeiten auszutauschen, zu tratschen, Federn zu putzen und dann wieder…. (Warum? Wir vertrauen uns gegenseitig.)

Und wie geht es dir? Wie geht es euch? Wie ist dieses Jahr für euch verlaufen?

– Ich fühle mich, als wäre ich am Tiefpunkt. Ich will nichts mehr. Ich will nicht einmal reden. Ich habe mich von der Welt abgekapselt, von meinen Freunden. Ich will allein sein, in einem dunklen Raum sitzen und nicht berührt werden. Ich will nichts erreichen. Keine Ziele, keine Pläne. Ich will und kann nur in einem dunklen Raum sitzen, auf den dunklen Bildschirm des ausgeschalteten Monitors schauen und mir andere Nachrichten vorstellen, nicht die, die gerade da sind. Vor denen, die sind, möchte ich weglaufen. Laufen, laufen, bis man keuchend umkippt. Und dann noch drei Kilometer weiter laufen. Lass den Schweiß an deinen Augen und deinem T-Shirt herunterlaufen. Lieber körperliche Ermüdung als diese wilde, erschreckende Leere in mir zu spüren. Ich muss vor dem Krieg fliehen… In eine andere Welt, die wahrscheinlich von mir erfunden wurde, ich habe einst viele Bücher über das Gute, die Gerechtigkeit, die Ehre, das Gewissen gelesen habe. Wo das Böse, auch wenn es groß und beängstigend ist, besiegt wird und das Gute gut bleibt. Das Gute lügt nicht, es muss es gar nicht. Das Böse lügt, heuchelt und verrät, das Böse, aber nicht das verkleidete, getarnte Gute. Vielleicht habe ich die falschen Bücher gelesen.

– Weißt du, ich habe furchtbar viel zugenommen. Zuerst fiel es nicht auf, nur 5-7 kg, ich dachte, das ist nichts, das verliere ich schnell. Ich höre einfach nach sechs auf zu essen. Ich bin zur Vernunft gekommen, als ich über 15 war, habe aber nicht aufgehört nach sechs zu essen. Ich merke nicht, dass ich etwas kaue, dass meine Hand, als separater, unkontrollierbarer Teil von mir, nach einem weiteren Stück Kuchen, einem Sandwich, einer Praline in raschelnder Folie greift, sie ausstreckt und in meinen Mund steckt. Und der Mund, auch nicht meiner, sondern der Mund eines anderen, kaut die ganze Zeit. Dadurch verliert mein Körper seine Grenzen, seine gewohnten Umrisse. Ich erzähle allen um mich herum von meinem Erbgut, meinen breiten Knochen. Ich weiß nicht mehr, was ich gegessen habe. War es ein Eclair oder ein leicht gesalzener Hering? Es ist mir egal, womit ich diese beängstigende Leere in mir fülle. Ein schwarzes Loch in mir, das immer hungrig ist, bereit alles und jeden um sich herum zu verschlingen. Wer ist stärker? Das Loch und die Schwärze in mir oder der Krieg da draußen?

– Ich habe alles verloren. Alles, verstehst du? Mein Haus, meine Wohnungen, mein Geschäft! Ich habe nichts mehr. Das, was die Russen mitgenommen haben, als sie in die Stadt einmarschierten, und unsere Plünderer (was gibt es da zu verbergen?) haben geplündert, was übrig war.

Das Haus, das meine Frau und ich für unseren Lebensabend gebaut haben, wurde überflutet. Zwei Wohnungen wurden bombardiert, diese Mistkerle. Wie können wir weiterleben? Wozu denn? Die Gläubiger rufen an, ich gehe einfach nicht ans Telefon. Soll ich weglaufen? Ja, ich laufe weg. Was soll ich jetzt tun? Und ich bin nicht mehr jung, ich bin nicht mehr sechzehn. Woher soll ich die Energie für so etwas nehmen? Es ist, als würde man stundenlang Sandskulpturen am Ufer eines tobenden Ozeans bauen. Du setzt all deine Ressourcen, deine Erfahrung, dein Talent, deine Arme, deinen Rücken ein, jeder Muskel ist angespannt, du bist ein einziger kontinuierlicher Impuls und Kreativität in ihrer reinsten Form … und … eine Welle spült all deine Taten, all deine Bemühungen fort. Eine Rakete, eine Granate, eine Salve und du bist niemand mehr. Verdammter Krieg. Ich habe alles verloren, weißt du? Alles.

-Frau? Was ist mit Frau? In Polen, baut sich ein neues Leben auf. Ohne den Krieg, ohne mich. Sie ist noch jung, schön, mag schöne Kleider, Blumen, Geschenke. Sie hat ein neues Telefon, sie hat sich die Lippen aufplustern lassen (wozu eigentlich?). Und all das kostet Geld. Was kann ich ihr schenken? Zuerst habe ich ihr Geld geschickt. Und dann. dann bin ich es leid geworden, ich bin todmüde, mit all dem allein zu sein. Ich bin ein Mann und komme damit nicht zurecht. Ich kann die Knödel machen, ich kann Borschtsch selbst kochen. Ich möchte eine warme Frau um mich haben, weißt du? Die nach Parfüm riecht, das ich ihr geschenkt habe. Mit weicher Haut und einem Lächeln nur für mich. Damit sie mir den Kopf streicheln kann, wenn ich so kaputt bin, dass ich nicht mehr leben will und kein Wodka mehr hilft. Weißt du, ich will eine Frau, die mit mir durch Feuer und Wasser geht… Wir sind schwach, die Männer, ohne Ziel, wenn wir niemanden haben. Ich will nicht alles allein machen. Ich brauche eine Familie. Ich will, dass sie mit all ihren Dosen, Vorhängen, „bring den Müll raus, repariere den Wasserhahn und du liebst mich?“ Warum sollte ich sonst kämpfen? Was beschütze ich?

– Er ist tot. Er wurde ermordet. Er ist einfach weg. Ein Splitter. Wie im Märchen von der Schneekönigin wurde Kai von Eissplittern getroffen, mitten ins Herz. Er atmet nicht mehr, und ich mit ihm auch nicht mehr. Ist mein Herz gebrochen? Nein. Ich habe kein Herz mehr, also habe ich es begraben. Ich bin schwarz. Die Leute sagen, ich schaue nicht mehr in Spiegel. Aber wozu? Warum sollte ich leben? Es ist gut, sein Grab zu haben, nicht jeder hat so viel Glück. Ich kann da nicht hingehen, weil es Beschuss gibt. Sie schießen auf den Friedhof. Ihr Bastarde, nichts ist euch heilig! Hier gibt es keinen Frieden, weder für die Lebenden noch für die Toten. Ich bete, dass der Stein in meiner Brust bricht und meine Seele ihm entgegen fliegt. Mein Sohn. Ohne ihn kann ich nicht atmen. Warum atmen? Wie können Menschen atmen? Ich würde gerne meinen Sohn sehen, weißt du? Verflucht sei dieser Krieg und alle Kriege auf dieser Welt, wenn Mütter ihre Kinder verlieren. Ich hasse sie. Ich hasse mich dafür, dass ich noch lebe. Ich bin noch am Leben.

– Wie geht es mir? Ich weiß es nicht. Welcher Tag ist heute? Ja, ich weiß, ich will vergessen. Deshalb trinke ich ja auch. Ja, na und? Ich muss vergessen, verstehst du? Um zu vergessen, um nicht mehr zu fühlen. Ich kann den ganzen Schmerz nicht mehr fühlen. Diesen riesigen Schmerz – meinen eigenen, den von anderen. Es ist zu viel. Ich bin so voller Schmerz, ich bin bis zum Rand damit gefüllt. Auf diese Weise kann ich vergessen, meine Augen schließen. Stell die Musik lauter, dann hörst du dein Herz nicht mehr so stark schlagen… aus Angst. Ja, ich habe Angst. Ja, und? Gib mir noch einen Drink, ich muss vergessen. Lass mich so tun, als ob ich es vergessen könnte. Lass mich betrunken werden. Und der Kater, der folgt, ist schwächer als der Schmerz, der unerträgliche Schmerz, der überschwappt. Zünden wir ein paar Wunderkerzen an, hm? Lass uns so tun, als hätten wir Spaß und keine Schmerzen. Tu mir einen Schmerzmittel in dein Glas.

– Ich? Was ist los mit mir? Mir geht’s gut. Ich laufe, ich lebe, ich war einkaufen. Unter Beschuss? Ja, hier gibt es immer Beschuss. Das ist ganz normal. Ich mache mir Sorgen um meine Tochter. Verstehst du das? Wie geht es ihr da drüben? Es ist beängstigend da draußen, allein der Gedanke daran lässt mein Herz klopfen, ich muss Volocardine nehmen. Aber ich mache mir keine Sorgen um mich, ich mache mir keine Sorgen um mich. Solange Gott mich lässt, werde ich so viel haben, wie ich will. Solange meine Kinder und Enkelkinder glücklich leben. Sie dürfen den Krieg nicht sehen. Und so ist es gekommen. Ich dachte, sie würden nach Kyiv gehen und dort sicher sein, es gibt Luftabwehr und Möglichkeiten. Sie fanden eine Arbeit, die Enkelin ging in den Kindergarten und zum Tanzen. Und dann, Shaheds, Raketen. Wie geht es mir? Wir sind hier an Explosionen gewöhnt. Wir können eine Mine oder eine Grad-Salve hören. Ich habe einen Nebenjob gefunden, ich putze die Eingänge eines Nachbarhauses. Das Geld schicke ich meiner Tochter und meiner Enkelin für Geschenke, Süßigkeiten und Schnickschnack. Ich selbst brauche nicht viel. Mit Brei und Konserven aus humanitäre Hilfe werde ich etwas länger auskommen. Die Hauptsache ist, dass sie in Sicherheit sind. Ich bete nur für sie. Und dass der Krieg zu Ende ist. Ich wünschte, ich könnte das noch erleben.

– Aber wie? Ich bin so beschäftigt. Den ganzen Tag über bin ich auf den Beinen. Einer Mal, um etwas abzuliefern, ein anderer, um etwas zu bringen, und ein weiterer, um etwas zu bewegen. Man muss zwischen den Explosionen manövrieren wie ein Super-Ninja zwischen den Regentropfen. Es gibt Tage, an denen es so sehr regnet, dass die Regentropfen im Mairegen mit Gewitter langsam und selten erscheinen. Es rasselt und pfeift, dass der Boden unter deinen Füßen bebt. Und du überlegst, ob du aus Angst steppst, oder ob der Asphalt (aha, der neue, aha) unter deinen Füßen selbst wackelt? Und sie lassen dich nachts nicht schlafen. Tagsüber ist es irgendwie leichter, den Beschuss zu überstehen, am hellen Tag ist man beschäftigt und glaubt, dass man heute Glück hat. Aber nachts, die Nächte hier sind lang und dunkel. Was sage ich dir, dunkel? Die Geschosse kommen herein und entfachen ein Feuer, das man von jedem Viertel aus sehen kann, wie eine ewige Flamme. Oder ein Brandherd. Aus der Ferne ist es sogar schön, wie ein fantastischer Sternenfall. Aber jeder Stern riecht nach Tod, nach Feuer, das alles auf seinem Weg verschlingt. Du wünschst dir nur eines – dass du überlebst und dass die Bastarde, die die Granaten abfeuern, alle auf einmal sterben, am besten unter unmenschlichen Qualen. Glaube mir, ich habe noch nie jemanden gehasst. Ich hatte nie die Gelegenheit dazu. Aber dieses Gefühl ist so stark in meinem Herzen, dass ich es nicht mehr herausbekomme. Manchmal scheint es, als sei das mein Treibstoff – der Hass, der Treibstoff, um weiterzumachen, egal was passiert. Ich warte auf den Morgen, um zu sehen, was heute wieder in der Stadt passiert ist. Ja, sie stellen Bilder online. Haben Sie es in echt gesehen? Mitten in einem zerbombten Haus zu stehen, in dem Sie Ihre Kindheit verbracht haben? Wo Ihre Körpergröße noch auf dem Türpfosten steht. Sie gehen eine Straße entlang, die verdunkelt und ausgebrannt ist, von Gras überwuchert, völlig zerkratzt, verlassen, und in einem Haus, in einem wie durch ein Wunder erhaltenen Fenster, leuchtet das Licht einer Kirchenkerze? In diesem Haus ist jemand inmitten des Todes am Leben geblieben, trotz des Todes.

-Ja, wir rennen, rennen, rennen, helfen. Freiwillige Helfer? Igitt, igitt, das klingt jetzt wie ein Schimpfwort, sag’s nicht weiter. Warum denn nicht? Du sagst „Freiwillige“ zu jemandem. und sie hören „kostenloses Taxi“, „Restaurant“, „Essenslieferung“, „medizinische Behandlung“ – Hauptsache, es ist kostenlos, es geht schnell und man ist verpflichtet. Verpflichtend und verpflichtet, und wo ist das „Buch der Beschwerden und Vorschläge“? Menschen, die in der Sowjetunion aufgewachsen sind, glauben immer noch, dass ihnen jemand eine große Schuld schuldet, aber sie verwechseln immer den Adressaten ihrer Forderungen. Und jemand hört statt „Freiwilliger“ – „ein Gauner und Dieb, schlimmer als ein Abgeordneter“. Deshalb schweigen wir. Wir helfen einfach, wem wir können, so gut wir können. Auf Ihre eigenen Kosten? Natürlich, auf wessen Kosten sonst? Der Staat, Organisationen, Stiftungen? Nein danke, das ist zu teuer für uns. Wir sind besser dran, wenn wir allein sind. Daran sind wir gewöhnt.

Wir haben alle überlebt, fast alle von uns. Einige haben es nicht geschafft. Einige von uns sind zerbrochen. Und einige schwimmen immer noch mit sehr wenig Sauerstoff im Wasser. Jemand hat die Kontrolle über sich selbst übernommen und die Girlande aufgehängt und sich nicht selbst erhängt, wie das Meme sagt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an Ihre eigene Stärke glauben, an Ihre eigene, nicht an die eines anderen. Sie haben viel erreicht, schauen Sie zurück – Sie haben den Krieg überlebt. Wenn auch auf eine holprige, krumme Art und Weise, nicht immer erfolgreich. Es ist nicht nötig, das neue Jahr mit Strass und Pailletten zu schmücken, um es „glamourös“ und „menschenfreundlich“ zu machen. Sie sind bereits hier und jetzt. Sie haben die Möglichkeit, sich an die Verlorenen und Verstorbenen zu erinnern und Abschied zu nehmen. Kerzen zum Gedenken und Abschiednehmen anzuzünden. Zu verzeihen und Abschied zu nehmen. Und noch einmal, zum tausendsten Mal, zu lernen, wieder zu leben. Aus dem tiefsten Grund zu stoßen und zu leben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Verluste akzeptieren. Das Unerfüllte, das Verlorene zu akzeptieren und nicht mehr zu bedauern. Dass du lernst, dich selbst zu bemitleiden, dir auf den Kopf und die Schultern zu klopfen, dir zu erlauben, manchmal schwach zu sein, zu jammern, dir den Rotz mit der Faust abzuwischen, in eine formlose Pfütze zu stottern, zu weinen, zu brüllen, zu schreien. Um wieder stark zu werden, braucht man Zeit für Schwäche. Dann wirst du dir bestimmt sagen: „Komm, reiß dich zusammen, du Weichei! Was jammerst du denn so? Wisch dir den Rotz ab! Komm schon, lauf! Am Start, Achtung, marschieren und nicht aufhören bis zur Marke „Ziel“! „. Das wirst du. Und jetzt kannst du dir erlauben, ein wenig schwach und verletzlich zu sein, zuzugeben, dass du eine Scheißangst hast und nicht sterben willst und „so spiele ich nicht“, „so habe ich mir meine Zukunft nicht vorgestellt“, „das habe ich alles nicht verdient“, „Gott, warum und wieso?“.

Man kann sich selbst bemitleiden und sich auf die Schulter klopfen. Du kann’s ein kleines verängstigtes Kind sein, das einen schlimmen Albtraum hatte. Der Morgen ist gekommen, aber der Albtraum ist nicht verschwunden, ist nicht mit den ersten Sonnenstrahlen geschmolzen. Es gibt etwas zu weinen und nicht mehr an das Beste zu glauben. Das gibt es. Mache dir nichts vor, du hast diesen ganzen Mist nicht verdient. Es ist nicht deine Schuld. So funktioniert die Welt nun mal. Böse Dinge passieren guten Menschen. Die universelle Gerechtigkeit ist die Idee von jemand anderem. Die Bumerang-Regel wurde von denjenigen erfunden, die unter Untätigkeit und Enttäuschung über ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten gelitten haben. Lerne auf sich aufzupassen, vergesse nicht dich selbst, lobe dich selbst für jeden noch so kleinen Schritt, mache die Siege anderer unsichtbar, kümmere dich um sich selbst, verschenke nicht deine Ressourcen, deine Kräfte, deine Zeit für andere, die vorbeigehen.

Lobe dich für dein Überleben. Vor einer neuen Ebene von Jumanji)))))

Achte darauf, gut und lecker zu essen, trinke warmen Kakao, wie ihn Mama in ihrer Kindheit zu brauen pflegte, und trage einen Hut.

Frohes neues Jahr! Friedliches neues Jahr …

Deine Nata aus Cherson 💙💛

Gegessen und einen Hut getragen. Überlebt …


Итоги года – выжила. Как и для многих здесь этого уже достаточно)

Кукуха? Не- не, она и раньше не крепко держалась, крепление шаткое, летает туда – сюда, то отлетает прогуляться куда-то в другие миры, то возвращается ненадолго, новостями поделиться, сплетнями, пёрышки почистить и снова.. А что? Мы друг другу доверяем))

Как у тебя? Ты то как? Как этот год проехался по тебе?

– Мне кажется – я на дне. Ничего не хочу. Разговаривать даже не хочу. Отгородился от всего мира, от друзей. Хочу быть сам, в темной комнате сидеть и чтоб никто не трогал. Не хочу ничего достигать, стремиться. Никаких целей, планов. Хочу и могу просто сидеть в темной комнате, смотреть на темный экран Выключенного монитора, и представлять какие-то другие новости , а не те, которые есть. От которых есть, хочется сбежать. Бежать, бежать, пока не упадешь задыхаясь. А потом ещё бежать километра три. Пусть пот заливает глаза и майку. Лучше физическая усталость чем чувствовать эту дикую пугающую Пустоту внутри. Мне нужно сбежать от Войны..В какой-то другой мир, наверное выдуманный мной, когда-то читавшим много книг про Добро, справедливость, честь, совесть. Где зло, пусть даже большое и пугающее, оказывается побежденным, а добро остаётся добром. Добро не врёт, ему просто не зачем это делать. Врёт, притворяется и предает Зло, а не переодевшееся , переобувшееся Добро. Может просто я читал не те книжки?

– Знаешь, я жутко поправилась. Сначала это было не заметно, всего 5-7 кг, думала, что это ерунда, сброшу быстро. Просто перестану есть после шести. Опомнилась когда перевалило за плюс 15, и я Не Перестала есть после шести. Сама не замечаю, что что-то жую, что рука, как отдельная от меня, не контролируемая часть, тянется к ещё одному куску пирога, бутерброду, „ромашке “ в шелестящей фольге, тянется и кладёт в рот. И рот, тоже не мой, чужой рот ,всё время жует. Только от этого Мое тело теряет свои границы, привычные очертания. А всем вокруг я говорю про наследственность, широкую кость .

Я не помню,что и когда ела. Это был эклер или слабосолёная селедочка? Мне всё равно чем заполнять эту пугающую Пустоту внутри себя. Черная дыра внутри, которая всегда голодная, готова поглощать всё и всех вокруг. Кто сильнее Дыра и Чернота внутри меня или Война снаружи?

– Я всё потерял. Все, понимаешь? Дом, квартиры, бизнес! У меня ничего не осталось. Что рашики отобрали , как зашли в город, да и мародеры наши (что скрывать – то, если было?) дограбили оставшееся.

Дом , что с женой строили себе на старость – затопило. Квартиры, две, разбомбили, уроды эти, руzкие. Дальше как жить? А зачем? Кредиторы звонят, просто не беру трубку. Сбегаю? Да, сбегаю. Что я сейчас создам новое? Да и возраст уже не тот, „чай не шешнадцать“. Где на это брать силы? Это как долгими часами строить скульптуры из песка на берегу бушующего океана. Ты в них вкладываешь весь свой ресурс, опыт, талант, руки свои, спину, каждая твоя мышца напряжена, ты один сплошной импульс и творчество в чистом виде…и…одна Волна смывает все твои деяния, все усилия. Одна ракета, один снаряд, один залп и ты больше Никто. Сука- Война. Я лишился всего, понимаешь? Всего.

-Жена? А что , жена? В Польше строит свою новую жизнь. Без войны, без меня. Она молодая ещё, красивая, любит красиво одеваться, цветы, подарки. То телефон новый вышел, то губы эти накачать (на кой чёрт?) . А всё это стоит денег. Что я ей могу дать? Поначалу высылал, содержал. А потом… потом я устал, я смертельно устал быть один на один со всем этим. Я Мужик и я не справляюсь. Да могу я эти пельмени сварить, и борщ могу сам. Я женщину теплую рядом хочу, понимаешь? От которой духами пахнет, что я ей и подарил. С кожей этой мягкой, улыбкой только для меня. Чтоб она меня по голове гладила, когда херово так, что и жить то не хочется, и водки не можется. Понимаешь, Женщину свою хочу, которая со мной и в огонь, и в воду… слабые мы, мужики, без цели , если не для кого. Мне одному это все вообще ничего не нужно. Мне Семья нужна. Вот ,чтоб Она была с этими её баночками, занавесками , „вынеси мусор, почини кран и ты меня любишь?“ А иначе зачем мне бороться? Что мне защищать?

– Он погиб. Его убили. Просто его не стало. Осколок . Как в сказке о Снежной королеве, в Кая попали ледяные осколки, прямо в сердце. Он больше не дышит и я вместе с ним. Сердце моё разбито? Нет. Нет у меня больше сердца, с ним и похоронила. Почернела вся. Люди говорят, сама то я в зеркала больше и не смотрюсь. Зачем? Жить мне зачем? Хорошо, что могилка его есть, не всем так повезло. Ездить на неё только не могу, стреляют. По кладбищу палят, ироды, ничего святого нет. Нет покоя ни живым, ни мертвым здесь . Молюсь, чтобы и камень в моей груди разбился и птицей душа вылетела на встречу к нему..

Сыночек мой…Не могу дышать без него. А зачем дышать? А как люди дышат – то? Мне бы к сыну, понимаешь? Пусть проклята будет эта война и все войны в этом мире, если матери теряют своих детей . Ненавижу их… себя ненавижу, что в живых осталась. А живу ещё…

– Как я? Не знаю. А какой сегодня день? Да, знаю я, забыть хочу. Поэтому и пью. Да, пью и что? Мне забыть нужно, понимаешь ты это? Забыть, перестать чувствовать. Я не могу чувствовать всю боль. эту огромную Боль – свою, чужую. Её слишком много. Переполнена я этой болью, залита по венчик. А так, можно забыть, закрыть глаза. Музыку громче и не слышно как сильно бьётся сердце..от страха. Да, я боюсь. И что?

Налей ещё, мне надо забыться. Дай мне притворится, что это можно забыть … дай мне напиться. И последующее похмелье слабее той боли, невыносимой боли, что разлилась вокруг. Давай бенгальские огни зажжём, а? Притворимся вместе, что нам весело, а не больно. Плесни в бокал обезболивающее…

– Я? Да что я? Нормально я. Хожу, живу, вон в магазин сходила. Под обстрелом? Ну да, здесь всегда обстрелы. Это нормально. Я за дочь переживаю. Понимаешь? Как она там? Вот там страшно, как подумаю, так сердце колотится, что волокардин пить надо. А за себя, за себя я не переживаю. Сколько бог отмерил, столько и будет. Лишь бы дети жили счастливо и внуки. Не должны они войну видеть. А вот как оно вышло. Думала, выедут они в Киев и в безопасности,там ПВО и возможности. Работу нашли, внучка в садик пошла и на танцы . А там, Шахеды, ракеты. Та я что? Та привыкли мы здесь к взрывам. На слух определяем мина летит или залпы Града. Я вот , подработку нашла, подъезды мою в соседнем доме, в аккурат к новогодним праздникам вышлю на подарочек дочке с внучкой, на конфеты и безделушки. Мне самой много не надо. На гуманитарной каше да консервах ещё протяну немножко. Главное, чтоб они в безопасности. За них только молюсь. И чтоб кончилась война. Дожить бы…

– Как? Да в запаре. Целый день на ногах. То одним что-то отвезти, другим привезти, а третьим перенести. Да между взрывами лавировать надо, как супер ниндзя между каплями дождя. Бывают дни, что поливают нас так, что капли дождя в майский дождь с грозой покажутся тебе медленными и редкими. Гремит и свистит , так, что земля под ногами дрожит. И думаешь, это ты от страха чечётку отбиваешь, или точно асфальт ( ага, тот самый, новый, ага) под ногами дыбится сам?

И ночью ж спать не дают. Днём оно как-то легче обстрел пережить, при свете дня и делом занят и веришь, что тебе сегодня повезёт. А ночью…ночи здесь длинные и темные. Да что я тебе говорю, какие темные? То от прилёта баллистики пожар вспыхнет так,что с любого района видно, вечный огонь, не иначе. То зажигательными поливают. Издали это даже красиво, как звездопад фантастический. Только от каждой звезды смертью веет, сжирающим всё на своём пути огнем. Желание одно загадываешь- выжить и чтоб ублюдки те, которые запускают снаряды сдохли все до одного и лучше в муках нечеловеческих. Веришь, в жизни никого не ненавидел? Не довелось. А тут в сердце так крепко сидит, клещами не вытащишь. Порою кажется, что это моё топливо – ненависть, топливо двигаться дальше не смотря ни на что. Утра ждёшь, чтоб воочию увидеть, что с городом опять случилось..куда сегодня. Да, фотки в сеть выкладывают. А ты в жизни видел это? Стоял посреди разбомбленного дома, в котором всё детство прошло? Где ещё остались отметки твоего роста на косяке двери. Гулял улицей, что потемнела и выгорела, заросла травой, вся выщербленная, заброшенная, а в одном доме, в одном чудом уцелевшем окне светит огонек церковной свечки? В доме кто-то остался жить посреди Смерти, вопреки.

-Да, носимся ,бегаем, помогаем. Волонтеры? Тьфу, тьфу, это сейчас звучит как ругательство, никому не говори. Почему? Кому-то говоришь „волонтёр“ , а он слышит „бесплатное такси“, „ресторан“,“доставка продуктов“, „лечение“ – главное, что Бесплатно, Быстро и вы Обязаны. Обязаны и должны, и где „книга жалоб и предложений?“ Люди, выросшие в совке, всё ещё считают что им кто-то очень сильно задолжал , но всё время путают адресата выставляемых претензий.

А кто-то слышит вместо „волонтер“ – „мошенник и вор, хуже депутата“. Поэтому мы молчим. Просто помогаем кому можем в меру своих сил и возможностей. За свой счёт? Ну конечно, а за чей ещё? Государство, организации, фонды? Нет, спасибо, это слишком дорого для нас. Мы лучше сами. Привыкли уже.

Мы все выжили, почти все. Кто-то не смог, у кого-то не получилось. Кто-то сломался. А кто-то ещё держится на плаву из последних сил и осталось очень мало кислорода. Кто-то взял себя в руки и повесил гирлянду, а не повесился сам, как гласит завирусившийся мем.

Желаю вам поверить в собственные силы, в свои, не чужие. Вы многого добились, оглянитесь – выжили в Войне. Пусть и коряво, криво, не всегда успешно. Вовсе не обязательно украшать это новогодними стразами и блесточками , чтоб было „гламурно“ и „как у людей“. Вы уже есть здесь и сейчас. У вас есть возможность вспомнить потерянное, ушедшее и попрощаться. Зажечь свечи в память и на прощание. Простить и проститься. И ещё раз, в тысячный раз, научиться жить заново. Оттолкнуться от самого глубокого дна и Жить. Желаю вам смириться с потерями. Смириться и перестать жалеть о несбывшемся, об утерянном . Научиться жалеть себя, гладить себя по голове и плечам, разрешить себе быть иногда слабыми, ныть, утирать сопли кулаком, расплескаться в бесформенную лужу, плакать, реветь, кричать. Чтобы снова стать сильным, нужно время для слабости. Потом обязательно, обязательно скажете себе: „А ну , соберись, тряпка! Чё ты ноешь? Сопли утри! Давай, бегом ! На старт, внимание, марш и не останавливаться до отметки „финиш“! „. Обязательно скажете. А сейчас… можно разрешить себе быть чуточку слабым и уязвимым, признаться,что до чёртиков страшно и умирать не хочется и „я так вовсе не играю,“ „не так я представлял своё будущее „, „я не заслуживаю всё это „, „Господи, за что и почему?“.

Можно себя пожалеть и погладить по голове. Можно побыть маленьким испуганным ребенком, которому приснился очень страшный кошмар. Утро настало ,а кошмар не улетучился, не расстаял с первыми лучами солнца. Есть от чего расплакаться и перестать верить в лучшее. Есть. Не обманывайте себя, вы действительно не заслуживаете весь этот пиzдец. Вы не виноваты. Просто в мире так бывает. Плохие вещи случаются с хорошими людьми. Вселенская справедливость – чья-то выдумка. Правило бумеранга придумали те, кому досталось бездействие и разочарование в своих силах и возможностях. Научитесь заботиться, не забывать о себе, хвалить себя за пусть даже маленькие шаги, совсем незаметные другим победы, беречь себя ,не разбрасываться своими ресурсами, силами, временем для чужих проходящих мимо.

Похвалите себя , что выжили . Впереди новый уровень Джуманджи))

Обязательно хорошо и вкусно кушайте, пейте тёплое какао, как мама в детстве варила, и надевайте шапку.

С наступающим! Мирным наступающим …

Ваша Ната из Херсона 💙💛

Поела и в шапке. Выжила

Wiegenlied von Mariupil. Yevhenia Komarova. Autorenübersetzung

Schlaft, ihr Kindchen, wie in Betten,

hier ist still, hier hört man nichts –

keine Bomben und Raketen

weit und breit, nach rechts und links.

Hier, in Sicherheit geborgen,

herrscht für immer Stille Nacht.

Hier wird euch keiner morden –

da ihr seid schon umgebracht…


Тихо, тихо, спіть, малята –

Тут ви, як у мами з татом,

не дістануть вас снаряди

і ракети не знайдуть.

Тут нема чого боятись –

тиха ніч тут, боже свято.

Вас убили вже, малята,

вдруге нікого не вб‘ють.


Тихо, тихо, спите, дети –

здесь спокойно и надёжно,

не достанут вас бомбёжки

и ракеты не найдут.

Ничего уже не бойтесь –

здесь не слышно звуков боя.

Вас уже убили, дети,

и второй раз не убьют.