Die Antwort auf Wehklagen einer Russin. Yurij Gudimenko.

„⁃ Wir haben gelernt, dass wir, weil wir in Russland leben, Orks sind und es für uns keine Vergebung gibt.“ – Ja, das ist richtig.

„⁃ Wir haben aus Protest gegen den Krieg Jobs, Löhne und Überlebensgarantien geopfert “ – Du hast ein Gehalt geopfert, meine Fresse! Verdammt, was für ein Opfer, das wir nicht zu schätzen wissen.

„⁃ Tausende Russen gingen zu Kundgebungen gegen den Krieg. Hunderte sitzen jetzt im Gefängnis.“ – Ich gönne mir mal einen Snack.

„⁃ Tausende Russen haben ukrainischen Flüchtlingen geholfen und helfen weiterhin. Wir wissen genau, was wir getan haben und tun. Wir haben mehr getan, als ein Mensch tun kann.“ – Einhundert Prozent. Was die Russen in Bucha, Irpen, Mariupol, in unseren anderen Städten getan haben, ist sicherlich mehr als ein Mensch tun würde. Es waren keine Menschen, die es getan haben.

„⁃ Tausende Russen arbeiteten in Zentren für ukrainische Flüchtlinge in Russland und Europa.“ – richtig Russland muss man von Europa trennen.

„⁃ Für Millionen von Russen ist dies eine persönliche Tragödie. Ja, die Ukrainer sind für uns ein Brudervolk. Der Angriff erfolgte mit unseren Raketen gegen unsere nächsten Verwandten.“ – Der Tambow-Wolf ist dein Verwandter.

„⁃ Millionen von Russen fanden sich in einem sanktionierten Land ohne Überlebensrecht wieder. Und selbst in diesem Staat, der am Rande der Armut steht und bereits in Armut ist, helfen sie den Ukrainern weiter.“ „Am Rande der Armut“,-mein Gott. Schade, dass ich in einem Militärkrankenhaus bin, hier ist es nicht üblich, vor Betroffenheit zu weinen.

Was in dieser Zeit mit den Ukrainern geschah und was sie taten:

„⁃ Sie haben uneingeschränkte Unterstützung und Sympathie aus der ganzen Welt erhalten.“ – Ja.

„⁃ Sie hatten die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis in jedem Land ihrer Wahl zu bekommen, von Russland bis Amerika. Eine Aufenthaltserlaubnis, die sie ohnehin wollten, weil sie „in dieser Ukraine“ nicht leben wollten. – Ah du mein Kätzchen.

„⁃ Sie werden nicht gefragt über ihre achtjährige Missachtung der Situation im Donbass und den Tod von Kindern und Erwachsenen dort infolge des Beschusses durch die Streitkräfte der Ukraine.“ – Ja,ja „ACHT JAHRE LANG Donbass gebombt!!!“

„⁃ Sie haben das Recht auf unbegrenzte, endlose Demütigung der Russen, die ihnen geholfen haben und helfen.“ – Ja, genau.

„⁃ Sie versprechen, alle Russen bis zur siebten Generation zu töten, weil sie in Russland geboren wurden.“ – Wie ihr treffend sagt: „Wir haben gerade erst angefangen.“

„⁃ Sie sagen, dass die Russen kein Recht haben, über Mariupol, die Region Kiew, Tschernigow, Charkow und andere ukrainische Städte zu trauern. Schließlich sind die Russen in der Ukraine und die Ukrainer in der Ukraine sehr unterschiedliche Menschen.“ Die Menschen sind nur auf einer Seite der Grenze.

„⁃ Sie ignorieren völlig die Tatsache, dass Tausende von Russen ihnen helfen.“ – Wir helfen Tausenden von Russen, gute Russen zu werden! Wir, sind natürlich Ukrainische Armee.

„⁃ Sie erzählen überall, wie sie sich noch viele Jahrzehnte am Anblick russischer Leichen erfreuen werden“ – Tja, wenn die Leichen ständig neu sind, dann schon.

„⁃ Sie glauben, dass niemand all diese Missstände bemerkt.“ – Verdammt, ich kann nicht mehr, es tut mir weh, mit Splittern in der Lunge zu lachen, hör bitte auf

„Und ja, ich werde nicht alles nacherzählen, was die Ukrainer den Russen geschrieben haben“- verdammt übermütig. Um alles nachzuerzählen, was die Ukrainer den Russen geschrieben haben, müsst du ewig leben und das werden wir nicht erlauben.

„Und das Argument, dass all dies das Ergebnis großer Schmerzen war, ist kein Argument mehr. Wir Russen haben die gleichen Schmerzen. Und es tut uns genauso weh. Ihr habt kein Recht, Schmerz mit Schmerz zu vergleichen. Für uns ist es genauso.“ – FICK DICH. Ich schreibe dir aus dem verdammten Krankenhaus und glaub mir, es tut dir nicht so weh.

„Und ihr, liebe Ukrainer, findet nur die Worte Ihres endlosen Hasses für uns. Ohne gleichzeitig unser Geld und unsere Hilfe abzulehnen. Und unsere Opfer.“ – Nein, du hast immer noch nicht kapiert. Verdammt, was für Opfer.

„Und jetzt habe ich genau eine Frage: Liebe Ukrainer! Glaubt ihr wirklich, dass Gott es nicht sieht?“ Ich hoffe, er dreht sich für eine Weile um. Bis eurer siebten Generation.

„Das ist alles, was ich sagen wollte.“ – Ja, ich auch.

Update:

Und übrigens, fick dich selbst.


«⁃ Мы узнали, что раз мы живем в России, то мы орки и нет нам прощения.» — Да, всё так.

«⁃ Мы отказывались от работы, зарплаты и гарантии выживания в знак протеста против войны» – От зарплаты вы отказывались, мама дорогая. Нихуя себе, какую жертву мы не оценили.

« ⁃ Тысячи россиян выходили на митинги против войны. Сотни теперь в СИЗО.» – Пойду поем.

«⁃ Тысячи россиян помогали и помогают украинским беженцам. Мы точно знаем, что мы делали и делаем. Мы делали больше, чем может делать человек.» – Сто процентов. То, что делали русские в Буче, Ирпене, Мариуполе, в других наших городах – это уж точно больше, чем делал бы человек. Это делали не люди вообще.

«⁃ Тысячи россиян работали в центрах для украинских беженцев в России и Европе.» – Правильно отделяете Россию от Европы.

« ⁃ Для миллионов россиян это личная трагедия. Да, украинцы для нас братский народ. Нападение произошло нашими ракетами по нашим ближайшим родственникам.» – Тамбовский волк вам родственник.

«⁃ Миллионы россиян оказались заперты в подсанкционной стране без права на выживание. И даже в этом состоянии, будучи на грани нищеты и уже в нищете, они продолжают помогать украинцам.» – На грани нищеты, боже мой. Жаль, что я в военном госпитале лежу, тут плакать от умиления не принято.

Что за это время происходило с украинцами и что они делали:

«⁃ Они получили неограниченную поддержку и сочувствие от всего мира.» – Да.

«⁃ Они получили возможность получить ВНЖ в любой стране на выбор, от России до Америки. ВНЖ, которую и так желали, потому что не хотели жить «в этой Украине».» – Моя ты кисязая.

«⁃ Они получили полное отсутствие вопросов по поводу их полного игнорирования ситуации с Донбассом на протяжении восьми лет и гибели там детей и взрослых в результате обстрелов ВСУ.» – ВОСЕМЬЛЕТДОНБИЛИБОМБАСС!!!

«⁃ Они получили право на безграничное, бесконечное унижение русских, которые им помогали и помогают.» – Так точно.

«⁃ Они обещают убивать всех россиян до седьмого колена за то, что они родились в России.» – Как там у вас говорят, «Мы только начали».

«⁃ Они рассказывают, что россияне не имеют право на горе по поводу Мариуполя, Киевской области, Чернигова, Харькова и других украинских городов. Ведь близкие россиян в Украине, и близкие украинцев в Украине — это какие-то очень разные люди.» – Потому что люди тут только по одну сторону границы.

« ⁃ Они Полностью игнорируют тот факт, что тысячи россиян помогают им.» – Мы помогаем тысячам россиян стать хорошими россиянами! Мы – это ЗСУ, конечно.

«⁃ Они рассказывают везде, как они будут многие десятилетия получать удовольствие от вида русских трупов» – Ну если трупы будут постоянно новые, иначе что за смысл.

«⁃ Они полагают, что никто не замечает всей это красоты.» – Сука, я не могу уже орать, мне больно смеяться с осколками в легких, прекрати

«И да, я не буду пересказывать всё, что написали украинцы россиянам» – нихуя себе заявка. Чтобы пересказать всё, что написали украинцы россиянам, нужно жить вечно, а кто ж вам даст.

«И аргумент, что все это было результатом огромной боли — больше не аргумент. У нас, россиян — та же боль. И болит у нас так же. У вас нет никакого права сравнивать размеры боли. Она у нас одинаковая.» – МАРИЯ, ОКСТИСЬ НАХУЙ. Я тебе из госпиталя блядь пишу, и поверь мне, нихуя у тебя болит не так же.

«А вы, дорогие украинцы, для нас нашли только слова своей бесконечной ненависти. Не отказываясь, при этом, от наших денег и нашей помощи. И наших жертв.» – Не окстилась. Жертвы у них, блядь.

«И вот у меня ровно один вопрос: Дорогие украинцы! Вы правда думаете, что Боженька ничего не видит?» – я надеюсь, что он отвернется ненадолго. До седьмого колена.

«У меня всё.» – Да в целом да.

Апдейт:

И иди кстати нахуй.

Es gibt zwei Arten von Filmen. Yurij Gudimenko. 05.08.22.

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Es gibt zwei Arten von Filmen.

In manchen Filmen gehen dem Helden nie die Kugeln aus. Er muss seine Waffe nie nachladen. Feinde schießen immer an ihm vorbei, und er trifft das Ziel. Und am Ende, vor dem Abspann, ist er ganz und unversehrt, außer etwas Dreck auf seinem männlichen Gesicht, und er fährt mit irgendeinen Blonden in einem roten Ferrari über den Horizont.

Dieser Film handelt nicht von uns.

In anderen Filmen geht es über uns. Den Filmen, bei denen die Hauptfigur verletzt werden kann. Er kann gefoltert werden. Es fließen Blut und Tränen. Er verliert seine Lieben. Und im Finale kommt er auf den Friedhof zu seinen Freunden, nicht zur Blondine und Ferrari.

Aber er gewinnt.

Wir sind dabei. Und darum geht es in unserem Krieg. Nicht über Superman aus den Comics, sondern über „Firefly“. So läuft es.

Wir werden gewinnen. Und dafür zahlen wir einen hohen Preis. Einen unmöglich hohen. Menschen. Städte. Schicksale.

Aber wir werden gewinnen. Durch den Schmerz. Durch Tränen. Durch diese ganze Hölle.

Wir werden gewinnen. Wir werden das Unsere zurückholen. Wir werden uns für alle rächen. Wir werden unsere Städte wieder aufbauen.

Und nach dem Sieg werden wir zu denen kommen, die mehr für uns bezahlt haben.

Und werden die Blumen darauf legen.


Є два види фільмів.

В одних фільмах у героя ніколи не закінчуються набої. Йому ніколи не треба перезаряджати зброю. Вороги його завжди стріляють повз, а він потрапляє у ціль. І в кінці, перед фінальними титрами, він цілий і неушкоджений, хіба що з брудом на мужньому обличчі, увозить якусь білявку за горизонт на червоному «Ферарі».

Цей фільм не про нас.

Про нас інші фільми. Ті, в яких головного героя можуть поранити. Його можуть катувати. В нього тече кров і сльози. Він втрачає своїх близьких. А у фіналі він приходить на кладовище до друзів, а не до білявки і «Ферарі».

Але він перемагає.

Ми про це. І наша війна про це. Не про Супермена з коміксів, а про «Firefly». Такі справи.

Ми переможемо. І заплатимо за це велику ціну. Майже непідйомну. Людьми. Містами. Долями.

Але ми переможемо. Крізь біль. Крізь сльози. Крізь все це пекло.

Ми переможемо. Ми повернемо своє. Ми помстимося за всіх. Ми відбудуємо свої міста.

І після перемоги ми прийдемо до тих своїх, хто заплатив більше за нас.

І покладемо їм квіти.

Wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache. Yurij Gudimenko. 04.08.22.

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Wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache – wie jetzt – bin ich glücklich. Weil ich aufwache.

Viele, zu viele Jungs und Mädchen, die das gleiche Pixel (Ukrainische Uniform) trugen wie ich, werden niemals aufwachen.

Wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache – wie jetzt – werde ich verrückt.

Weil ich mich jetzt nicht rächen kann. Für mich selbst und für alle, deren Pixel mit Blut beschmiert wurde.

Wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache – wie jetzt – denke ich an den Moment, in dem ich wieder in den Krieg ziehe.

Wenn ich nachts – wie jetzt – vor Schmerzen aufwache, weiß ich, dass einer der Feinde genau in diesem Moment seine Augen für immer schließt.

Wenn ich nachts vor Schmerzen aufwache, lächle ich.

So wie jetzt.


Коли я вночі прокидаюся від болю – от як зараз – я радію. Тому що я прокидаюся.

Багато, надто багато пацанів і дівчат, що носили той самий піксель, що і я, не прокинуться ніколи.

Коли я вночі прокидаюся від болю – от як зараз – я шаленію.

Тому що я не можу помститися прямо зараз. І за себе, і за всіх, чий піксель заляпаний кров‘ю.

Коли я вночі прокидаюся від болю – от як зараз – я плекаю думки про момент, коли я повернуся на війну.

Коли я вночі прокидаюся від болю – от як зараз – я знаю, що в цей самий момент хтось із ворогів закриває вибиті очі.

Коли я вночі прокидаюся від болю, я посміхаюся.

От як зараз.

Bitte, lasst uns das Licht mitten in uns finden. Yurij Gudimenko. 04.12.22

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Bitte, lasst uns das Licht mitten in uns finden.

Besonders jetzt, wo die Dunkelheit um uns herum versucht, die Tür zu unserer Seele zu öffnen.

Finden wir Licht mitten in uns für sich selbst und die Menschen um uns herum. Ihr weißt, wie sehr uns Licht und Wärme jetzt fehlen. Die Wärme der Worte, das Licht der Taten.

Ich appelliere an alle, unabhängig von politischen Ansichten. Lässt uns jetzt sein, wer wir sein sollen. Ukrainer. Bürger. Gnadenlos gegenüber den Feinden, die in unser Land kamen. Eine Unterstützung für unsere Mitbürger. Haben wir etwa niemanden, auf den wir unseren Hass richten können?

Wir brauchen dieses Licht. Wir brauchen diese Wärme. Weil um uns herum eine sehr kalte Nacht herrscht.

Und wir müssen uns jetzt gegenseitig aufwärmen, wenn wir die Morgendämmerung erleben wollen.

Finden wir das Licht mitten in uns.


Будь ласка, давайте знаходити світло в собі.

Особливо зараз, коли темрява навколо нас намагається знайти двері до наших душ.

Давайте знаходити у собі світло для себе і людей навколо. Ви ж знаєте, наскільки нам зараз не вистачає світла і тепла. Тепла слів, світла справ.

Я звертаюся до всіх, незалежно від політичних поглядів. Давайте бути такими, якими ми маємо бути зараз. Українцями. Громадянами. Безжальними до ворогів, які прийшли на нашу землю. Опорою для інших наших громадян. Невже нам немає, на кого спрямувати ненависть?

Нам потрібне це світло. Нам потрібне це тепло. Бо навколо холодна ніч.

І ми маємо зігріти один одного зараз, якщо ми хочемо побачити світанок.

Давайте знаходити світло в собі.

Wir werden genauso sein wie unsere Großeltern. Yurij Gudimenko. 27.11.22.

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Wir werden genauso sein wie unsere Großeltern, die den Holodomor überlebt haben.

Gleich, aber anders.

Wir werden auch Vorräte machen. Aber nicht Salz und Mehl, sondern Waffen und Patronen.

Wir werden Turniketen, Taschenlampen, Generatoren und einen Notfallkoffer haben. Wir werden uns immer merken, in welchem Schließfach sich die Dokumente befinden. Und jeden Winter, im Februar, ziehen wir uns etwas wärmer als nötig an.

Und genau wie bei unseren Großmüttern werden unsere Enkelkinder uns nicht verstehen. Aber unsere Kinder werden uns verstehen. Und jeder Mann des Krieges wird uns verstehen.

Und meine Großmutter würde es auch verstehen.


Ми будемо такі ж, як наші бабусі і дідусі, що пережили Голодомор.

Такі ж, але інші.

У нас теж будуть запаси. Але не солі і крупи, а зброї і патронів.

У нас будуть турнікети, ліхтарі, генератори і тривожна валізка. Ми будемо завжди пам‘ятати, у якій шафці документи. І кожної зими, у лютому, ми будемо вдягатися трошки тепліше, ніж треба.

І так само, як наших бабусь, нас не будуть розуміти наші онуки. А діти – будуть. І кожна людина війни зрозуміє кожного з нас.

І бабуся б зрозуміла.

Wir bringen Euch den Winter. Yurij Gudimenko. 21.08.22.

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Wir bringen Euch den Winter.

Das ist alles, was Sie von uns als Geschenk bekommen können.

Wir bringen Ihnen unseren Winter. Ewiger Februar. Tag vierundzwanzig.

Ihr werdet verstehen, warum „Februar“ in unserer Sprache wie „der Wütender“ heißt. Ihr werdet das sehr gut verstehen. Wenn ihr jedoch die Bedeutung des Wortes „Februar“ kennen würden, dann wäre es sicherlich nicht einfacher für euch. Der Februar ist der Monat von Februs, des etruskischen Gottes des Todes und der Säuberung. Genau in dieser Reihenfolge. Erst der Tod. Säuberung später.

Denkt daran. Das ist einfach.

Wir bringen euch unseren Winter. Wir bringen euch unseren Februar.

Es ist jetzt Sommer, aber die Ängstlichsten von euch spüren bereits die eisige Kälte. Ihr hört das Heulen eines Schneesturms im Sirenengeheul über Sewastopol und das Knacken von Baumknochen in den Explosionen von Flugabwehrraketen.

Ihr habt recht. Das ist das Echo unseres Winters.

Wir bringen es zu euch nach Hause. Wir werden eure Herzen einfrieren, damit sie stehen bleiben. Wir bringen es mit Sirenengeheul, Raketenexplosionen, Schmerzensschreien.

Wir bringen euch das, wovon wir selbst reichlich haben. Tränen. Schmerzen. Blut und Erde unter den Nägeln. Wir bringen euch den Tod und lassen ihn bei euch – nicht als Gast, sondern als Gastgeber.

Wir geben euch den Winter zurück, den ihr uns geschenkt habt. Wir werden sehr großzügig sein. Wir werden jeden Tropfen unseres Schmerzes zurückzahlen. Wir bringen euch den Winter in einem Schneesturm aus Kugeln und Splittern. Wir werden die Säuberung bringen.

Denn nur das wird unsere damals erfrorenen Seelen in der Februardämmerung zum Schmelzen bringen. Es ist wie Magie. Jede Sirene in euren Städten , jeder Angstschrei, jeder Tote von euch erfreut uns und bringt uns den Sommer näher. Nur ein solches Feuer wird unseren ewigen Februar zum Schmelzen bringen. Es ist wie bei den Olympischen Spielen. Wir werden euch unseren Winter zusammen mit dem Feuer geben.

Die Klügsten unter euch sind bereits auf der Flucht. Jeder von euch kann auch laufen.

Im naiven Glauben , dass jemand jemals dem Winter entkommen könnte.


Мы принесём вам зиму.

Это всё, что вы можете получить от нас в дар.

Мы принесём вам нашу зиму. Вечный февраль. Двадцать четвёртый день.

Вы поймёте, почему на нашем языке «февраль» звучит как «лютый». Вы очень хорошо поймёте это. Хотя если бы вы знали значение слова «февраль», то легче бы вам уж точно не стало. Февраль – месяц Фебруса, этрусского бога смерти и очищения. Именно в этом порядке. Сначала смерть. Очищение потом.

Запоминайте. Это просто.

Мы принесём вам нашу зиму. Мы принесём вам наш февраль.

Сейчас лето, но самые нервные из вас уже ощущают леденящий холод. Они слышат завывание метели в вое сирен над Севастополем и треск костей деревьев во взрывах ракет ПВО.

Они правы. Это эхо нашей зимы.

Мы принесём её в ваши дома. Мы заморозим ваши сердца, чтобы они остановились. Мы принесём её под звуки сирен, под взрывы ракет, под крики боли.

Мы принесём вам то, чем богаты сами. Слезы. Боль. Кровь и землю под ногтями. Мы принесём вам смерть и оставим её у вас – не в гостях, но хозяйкой.

Мы вернём вам зиму, которую вы подарили нам. Мы будем очень щедры. Мы воздадим сторицей за каждую каплю нашей боли. Мы принесём вам зиму в метели пуль и осколков. Мы принесём очищение.

Потому что только это растопит наши души, замёрзшие насмерть тогда, в февральском рассвете. Это как волшебство. Каждая сирена в вашем городе, каждый крик страха, каждый ваш мёртвый радуют нас и приближают нам лето. Только такой огонь растопит наш вечный февраль. Это как Олимпиада. Мы передадим вам нашу зиму вместе с огнём.

Самые умные из вас уже бегут. Вы тоже можете бежать.

Веря, что кто-то убегал от зимы.

Der Krieg wird ewig dauern. Yurij Gudimenko 24.05.22.

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Ich gebe euch die beste Vorhersage auf die Frage „Wann der Krieg vorbei ist“.

Der Krieg wird ewig dauern.

Der Krieg wird ewig dauern.

Krieg. Es wird weitergehen. Bis in alle Ewigkeit.

Nicht nur für mich und nicht nur für diejenigen, die kämpfen oder sich freiwillig melden, oder in der Besatzung waren oder gezwungen wurden, aus ihrer Heimat zu fliehen. Der Krieg wird nicht nur mit Traumschreien, zitternden Händen, Selbstmorden, verstümmelten Körpern, zerstörten Schicksalen, verbrannten Träumen weitergehen.

Der Krieg wird weitergehen, auch wenn das letzte ukrainische Kind, das einen russischen Panzer nicht nur in einem Museum gesehen haben, alt wird und stirbt. Der Krieg wird nach dem Tod des letzten Monsters weitergehen, das sich an den verdammten Buchstaben „Z“ geklammert hat.

Dieser Krieg dauert seit Hunderten von Jahren an. Das würden Petliura oder Bandera oder Shukhevych denken. Sie würden diesen Krieg als Fortsetzung ihres eigenen betrachten. Und sie hätten recht. Denn dieser Krieg wird ewig dauern.

Die aktive Phase endet. Wir werden gewinnen, das weiß ich. Aber Frieden wird nicht kommen. Es wird nur eine neue Phase des Krieges geben. Wirtschaftlich, psychologisch, politisch, diplomatisch, alles auf einmal – egal. Nur neu. Anders.

Denn Russland wird nicht verschwinden. Putin wird verschwinden, die Russische Föderation wird verschwinden, was jetzt existiert , wird auseinanderfallen, aber bei Russland geht es nicht um Grenzen und nicht um den Staat, es geht um die Denkweise. Anstelle der Russen, die in unserem Land liegen bleiben werden, werden einige neue geboren. Und einige von ihnen werden sicherlich glauben, dass Putin Recht hatte, dass die Ukraine nicht existieren sollte, dass in Bucha, Gostomel, Borodyanka und Mariupol alles richtig gemacht wurde.

Und deshalb wird der Krieg ewig weitergehen. Weil diese Idee für Russen angenehm ist. Weil es eine Denkweise ist. Weil sie genau so sein wollen. Weil sie einfach so sind. Und wir – nicht.

Aber das Format dieses ewigen Krieges hängt von uns ab. Wird das eine neue heiße Phase, in der wir, unsere Kinder und dann unsere Enkel wieder an die Front zurückkehren? Oder es wird ein diplomatisches Spiel sein, bei dem eine wohlhabende, reiche, ruhige, schwer bewaffnete Ukraine dafür sorgen wird, dass die Trümmer der Russischen Föderation Konflikte untereinander bewältigen und keine Zeit haben, sich auf eine neue Invasion auf uns vorzubereiten.

Und das wird hier und jetzt gelöst. In Charkiw, Donezk, Cherson, Luhansk, Saporischschja und anderen Landteilen. Dort wird entschieden, wie der ewige Krieg in den kommenden Jahrzehnten aussehen wird. Und werden unsere Kinder in unseren Schützengräben sitzen müssen oder können sie in einem europäischen Staat in aller Ruhe ihrem eigenen Leben nachgehen?

Aber kurz gesagt, meine Vorhersage über das Ende des Krieges ist sehr einfach.

Der Krieg wird kein Ende nehmen. Es tut uns leid.

Wenn Ihnen die Prognose nicht gefällt – Sie wissen, wo Sie andere hören können, ungefähr zwei oder drei mal pro Woche. Wir können die Ergebnisse in etwa einem Jahr vergleichen.

In der grimmigen Dunkelheit der fernen Zukunft gibt es nur Krieg.


Тримайте найкращій прогноз на тему «Коли закінчиться війна».

Війна триватиме вічно.

Війна триватиме вічно.

Війна. Триватиме. Вічно.

Не тільки для мене, і не тільки для тих, хто воює, або волонтерить, або був у окупації чи вимушений був стати біженцем з рідного дому. Війна триватиме не тільки криками уві сні, тремтінням рук, самогубствами, скаліченими тілами, зруйнованими долями, згорілими снами.

Війна триватиме і після того, як останній з українських дітей, що бачив російський танк не тільки у музеї, стане старим і помре. Війна триватиме і після того, як помре остання потвора, яка чіпляла на себе блядську літеру «Z».

Війна ця триває вже сотні років. Саме так вважав би Петлюра, або Бандера, або Шухевич. Вони б вважали цю війну продовженням своєї. І були б праві. Бо ця війна триватиме вічно.

Закінчиться активна фаза. Ми в ній переможемо, я це знаю. Але мир не настане. Настане просто нова фаза війни. Економічна, психологічна, політична, дипломатична, все одразу – пофіг. Просто нова. Інша.

Тому що Росія не зникне. Зникне Путін, зникне Російська Федерація, розпадеться те, що є зараз, але Росія – це не про кордони і не про державу, це про образ мислення. Замість тих росіян, які залишаться в нашій землі, народиться якась кількість нових. І хтось із них обов‘язково буде вважати, що Путін був правий, що України не має існувати, що у Бучі, у Гостомелі, у Бородянці, у Маріуполі все було зроблено вірно.

І саме тому війна буде продовжуватись завжди. Тому що ця думка приємна для росіян. Тому що це образ мислення. Тому що вони хочуть бути саме такими. Тому що вони саме такі. А ми – ні.

Але саме від нас залежить формат цієї вічної війни. Чи буде це нова гаряча фаза, в якій на фронт повернемось і ми, і наші діти, а потім і онуки. Або це буде дипломатична гра, у якій квітуча, багата, спокійна, озброєна до зубів Україна слідкуватиме за тим, щоб уламки Російської Федерації займалися конфліктами між собою і не мали часу на підготовку нового вторгнення до нас.

І це вирішується тут і зараз. На Харківщині, Донеччині, Херсонщині, Луганщині, на Запоріжжі і інших землях. Саме там вирішується, як вічна війна буде виглядати наступні десятиріччя. І чи доведеться нашим дітям сидіти в наших окопах або ж вони зможуть спокійно займатися власним життям у надсучасній впливовій європейській державі.

Але, якщо коротко, то мій прогноз щодо кінця війни дуже простий.

Кінця війни не буде. Вибачте.

Якщо прогноз вам не подобається – ви знаєте, де послухати інші, про два-три тижні. Можемо десь за рік порівняти результати.

In the grim darkness of the far future there is only war.

Zysarenko OlgaBakhmuts Engel.

Bin ich als Sonntagskind geboren, Mutter?

Gab jeder in dem Dorf mir Teil des Glückes ab?

Die Jungs, die schleppten mich auf ihren Schultern,

Ein Treffen mit dem Gott schon fest ausgemacht.

Mein Schutzengel wurde hinterher getragen.

Sein Körper ganz zerschmettert in dem Kampf.

Er ächzte wie ein Hundertjähriger vor Schmerzen.

Wie ein angeschoßener Vogel stieß er Schreie aus.

Seine Flügel weiße Farbe ganz verloren,

In schmutzigen Fetzen hingen hinterher.

Stanken fürchterlich, ganz verschimmelt,

Feuchte, Rauch ihn umhüllten schwer.

War’s vielleicht der Grund, warum ich lebe?

Wer hätte mich ins Himmelreich gebracht?!

Nach zwei ganzen Monaten ohne Rasieren

Hätte mich man dort auch gar nicht erkannt.

Ganz verbunden liegen im Spital wir,

Glück auf unserer Seite sich befand.

Tröpfchenweise gießt man Lebenswasser

Mir in Adern, ihm in Flügeln rein.

Alte Menschen beten auf Knien.

Priester zünden ihre Kerzen an.

Gebete gelten da den Engeln und dem Sohne.

Die Glücksmünze halt ich fest im Hand…


Бахмутські Янголи.

Я родився, мамо, у сорочці,

На яку „скидалися“ селом.

Мене три версти тягнули хлопці,

Я чекав вже зустрічі з Христом!

Й мого Ангела тягли на плечах,

І його контузило в боях.

Він стогнав так,наче дід старечий,

Чи рушницею підбитий птах.

Його крила, вже давно не білі,

Брудним шматтям сунулись за ним,

І смерділи гидко,бо поцвіли.

Бо довкола сирість, їдкий дим.

Я й тому живим, мабуть,лишився,

Хто ж мене на Небо понесе?!

І ще місяці зо два не брився,

Там би не впізнали у лице.

Лежимо з ним у бинтах в шпиталі,

Мені в вену,а йому в крило,

Ллють води живої по бокалі,

Кажуть,нам добряче повезло.

Моляться старенькі на колінах,

Палять в храмі свічі панотці,

Щоб щастило янголам та сину.

На „сорочку“ сотня в кулаці….

Weites Land unter dem blauen Himmel. Alja Khajtlina.

Weites Land unter dem blauen Himmel.

Reich an Wäldern, Feldern und Gewässern.

Heimgesucht von einem bösen Menschen.

Mit den Händen, von dem Blut verdreckten.

Unter jeder Birke setzt er Häufchen,

Seine Nase steckt in jeder Bleibe.

Tod und Tränen bringt er Menschen häufig,

Liebe oder Glück bringt er leider keine.

Schleich dich weg, du wurdest nicht gerufen!

Bringst Unheil nur, Sorgen und Probleme.

Um das Land von Minen zu befreien

In Anspruch wird achtzig Jahre nehmen.

Moses wandert ewig in der Wüste.

Er versucht Erklärungen zu finden.

Vierzig Jahre – friert das Herz vor Kummer.

Jetzt versuch: Mit zwei multiplizieren!

Achtzig – keiner kann hier Pilze sammeln.

Achtzig – kein Spaziergang an der Küste.

Und beim Keller aufräumen gestern

Haben wir ein Projektil gefunden.

Alles, was uns teuer war, zerbrach er.

Alles stahl er, wo die Hand hin reichte.

⁃ Geh im Walde nur entlang der Wege.

⁃ Oma, gut

⁃ Ich werde mit dir gehen.

Fehlt ein Bein dem Hund, er war des Schreckens Zeuge,

Wolle wächst auf seiner Brust wohl nicht mehr.

Geh zurück, vermeintlicher Befreier,

Und befreie dich gefälligst selber!

Gelbe Sonne wird den Himmel blau färben.

⁃ Bleib am Weg! Vorsicht vor den Gefahren!

Unser Märchen uns zurück zu bringen

Dauert die langen achtzig Jahre.

„Weites Land unter dem blauen Himmel. Alja Khajtlina.“ weiterlesen

Zum Andenken an Gleb Babych. Alja Khajtlina.

Wenn ein Dichter ums Leben kommt, erstarrt das Wasser zur Eis.

Mitten in Walhalla bereitet man ein Festmahl.

Man gießt ihm Met in den Krug. Man öffnet ihm breit die Tür.

Die Feier – der Dichter kommt. Ganzen Eber brät man dafür.

Die Helden versammeln sich um den Neuankömmling zu ehren.

Nur einmal pro Jahrhundert kann ein Land solchen Menschen gebären.

Seine Worte leben ewig, im Fluss der Sprache vermehrt.

Aus den seltensten Erzen schmiedet man ihm ein Schwert.

Die in Walhalla bereiten ein Fest. Im Debalzewe Sterne funkeln.

Seine Tochter sitzt in der Küche ganz in Trauer versunken.

Freunde umarmen sich, Freude mit Tränen mischend.

Man deckt ihm prächtig den Tisch. Nein, dreißig. Nein, hundert Tische.

Hinter jedem von denen liest man jetzt seine Gedichte.

Die Sprache fließt wie ein Fluss – Wörter glänzen blutig im Lichte.

Durch Jahrhunderte soll sie fließen, über Schreckliches singen.

Wenn ein Dichter ums Leben kommt, in Walhalla die Schwerter klingen.


Когда погибает поэт, вода становится – лёд.

В Вальхалле готовят пир, в кувшин наливают мёд.

Ему открывают дверь, ему накрывают стол,

Зажарен могучий вепрь. Ведь праздник – поэт пришёл.

Все воины собрались, чтоб чествовать новичка,

Такой один на страну, такой один на века.

Слова его не умрут, рекой возродится речь.

Из самых редчайших руд куют ему новый меч.

В Вальхалле готовят пир. В Дебальцево снова ночь,

В кувшин наливают мёд. На кухне рыдает дочь.

Все воины собрались. Друзья не находят слов.

Ему накрывают стол. Нет, тридцать. Нет, сто столов.

За каждым из них сейчас читают его стихи.

Рекой возродится речь – так кровью, река, теки,

Теки через сотни лет, пой страшное, не молчи.

Когда погибает поэт, в Вальхалле куют мечи.


Коли гине Поет, застигають в кригу води землі,

У Валхаллі готують бенкет, накривають святкові столи.

Йому відчиняють двері, в ріг наливають столітній мед,

Смажать вепра на крутиві – як же, прийшов Поет!

Зібралися вої, побратима нового вітають всі –

Він єдиний такий на всю країну, на всі часи!

Слова його понесуть всі ріки в морський прибій,

З найцінніших руд кують ковалі йому меч новий.

У Валхаллі готують бенкет. В Дебальцеві знову ніч.

У глек наливають мед. Ридає дочка обабіч.

Всі вої зібралися разом. Друзям бракує слів.

Йому накривають стіл – ні, тридцять, ні, сто столів!

За кожним із них читають зараз його вірші.

Течи віршами, ріка! Ні – кров‘ю, ріка, течи!

Течи через сотні років, співай про страшне, не мовчи!

Коли гине Поет, у Валхаллі кують мечі.