Zwei Farben / Два кольори

Als ich ganz jung erobern wollt’ die Welt,
selbständig gehen unbekannte Wege,
gab mir die Mutter ein gesticktes Hemd,
das sie gestickt, in rot und schwarz,
gestickt für mich mit rot und schwarzen Fäden.

Ref.: 
Zwei Farben, meine Farben: rot und schwarz.
Die beiden auf dem Stoff sowie bei mir im Herz.
Zwei Farben, meine Farben: rot und schwarz:
Das Rote ist die Liebe, das Schwarze – Seelenschmerz.

Es führte mich mein Schicksal durch die Welt,
doch kehrte ich stets heim dank Mutters Segen.
Verwickelt sind wie ihre Stickerei
mir Glück und Freud, mir Schmerz und Weh,
mir Lieb und Leid auf meinen Lebenswegen.

Ref.: 

Die Jahre färben grau schon mein Haar,
doch nehme ich nichts mit auf weiten Wegen,
nur dieses Hemd, verziertes Leinentuch,
auf dem gestickt ist voll und ganz
auf dem gestickt ist voll und ganz mein Leben.

Ref.: 


Як я малим збирався навесні
Піти у світ незнаними шляхами,-
Сорочку мати вишила мені,
Червоними і чорними,
Червоними і чорними нитками.

Приспів:
Два кольори мої два кольори
Оба на полотні, в душі моїй оба.
Два кольори мої два кольори:
Червоне то любов, а чорне то журба.

Мене водило в безвісті життя,
Та я вертався на свої пороги.
Переплелись як мамине шиття
Щасливi i сумнi мої, 
щасливi i сумнi мої дороги 

Приспів:

Мені війнула в очі сивина
Та я нічого не несу додому,
Лиш згорточок старого полотна
І вишите моє життя,
І вишите моє життя на ньому.

Приспів:

Schlug mich meine Mutter  mit der Birkenrute/ Била мене мати березовим прутом

Schlug mich meine Mutter  
Mit der Birkenrute,
Dass ich nicht sollt stehen
Bei dem jungen Rekruten.

Doch ich stand nur da,
Bis die Hühner kräh’n,
Goss Wasser auf die Türen,
Dass sie nicht laut geh’n.

Goss Wasser auf die Türen,
Schlich auf leisen Zehen,
Dass die Mutter nichts hört,
Nicht beginnt zu schmähen.

Doch die Mutter schlief nicht,
Hörte alles klar,
Schimpfte mich am Ende nicht –
War doch selbst einst da.

Била мене мати
Березовим прутом,
Що б я не стояла
З молодим рекрутом.

А я собі стояла,
Аж кури запіли,
На двері воду ляла,
Щоби не скрипіли.

На двері воду ляла,
На пальцях ходила,
Щоб мати не почула,
Щоби не сварила.

А мати не спала,
Та й все добре чула,
Та мене не сварила –
Сама такая була.

Sloboschanska Feldzugslied/ Слобожанська похідна

Mitten in der wilden Steppe

Suchte Kosak nach Glück und Wege.  

Treues Ross und blanke Klinge –  

Seine ganze Welt.  

Tataren flohen voller Schrecken,  

Wenn Kosakentrompeten weckten,  

Wenn die Helden sattelten  

Das Ross, das sie hält.  

Refrain:

He! Reine Steppe, wie ein Meer –  

Kosakens Paradies!  

Sloboschanska Ukraine, 

Steppenland, das sprießt! (2)  

An der Seite klirrt die Klinge,  

Dass der Feind sich niederzwinge.  

Auf den Ruf des stolzen Hetmans  

Steht Sloboda auf!  

Jeder, der noch Kraft im Herzen,  

Wird der Heimat Ketten brechen,  

Kosak, erhebe stolz dein Haupt,

Kein Leid bricht uns je!  

Refrain:

He! Reine Steppe, wie ein Meer –  

Kosakens Paradies!  

Sloboschanska Ukraine,

Steppenland, das sprießt! (2)  

Ruhm der Ukraine,  

Ruhm! Ruhm! Ruhm!  

Wo die Aidar-Wellen fließen,  

Sanft und frei in Ewigkeit,  

Weite Steppe, unser Erbe,  

Land, das uns vereint.  

Reich ist hier die Muttererde,  

Steppenland, das uns ernährt,  

Durch die Felder klingt ein Lied,  

Feldzugslied erklingt.  

Refrain: 

He! Reine Steppe, wie ein Meer –  

Kosakens Paradies!  

Sloboschanska Ukraine,

Steppenland, das sprießt! (2)  

* Sloboschanska Ukraine, Sloboschanschtschyna – Die Region umfasst innerhalb der Grenzen der modernen Ukraine: fast die gesamte Oblast Charkiw im Südosten, ein Teil der Oblast Sumy, den größten Teil der Oblast Luhansk und einen kleinen Teil der Oblast Donezk im Norden. Innerhalb der Grenzen des heutigen Russlands umfasst die Region im Süden Teile der Oblaste Belgorod, Woronesch und Kursk.


Серед степу в дикім полі,

Шукав козак свою долю,

Вірний кінь та гостра шабля –

Вся його рідня.

І татари геть тікали,

Як козацькі тримби грали,

Як сідлали козаченьки

Доброго коня.

Приспів:

Гей! Чисте поле, як те море, – |

Козакові рай!                  |

Слобожанська Україно –         |

Степовий наш край!             | (2)

А на боці шабля дзенька,

Нехай знають вороженьки,

Що на гасла отаманів

Встане Слобода!

Встануть всі, хто має силу

Боронити Україну,

Вище голову, козаче!

Хай горе – не біда!

Приспів.

Слава Україні!

Слава! Слава! Слава!

Де Айдару води сиві

Тихо плещуть і по-нині,

Дике поле, степ широкий,

Рідна сторона.

Щедро родить земляненька,

Слобожанських козаченьків,

І лунає в степу пісня,

Славна похідна!

Приспів. (2)

Wenn der Vater spielt/ Як батько заграє

Wenn der Vater spielt, der Feind schnell weint,  
Zum Vater zieht es den jungen Kosakentrupp vereint.
Rot links, weiß rechts, ich ziehe in die Schlacht,
In den Bürgerkrieg, wo der Vater uns bewacht.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Hinter der Schlucht ertönt ein scharfer Schrei,
Peitschenhiebe klingen, zielen wir herbei.
Der Vater beugt sich, das Pferd in den Galopp,
„Zerschmettert das Pack!“ ruft er ohne Stopp.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Die erste Kugel schrammte mir vorbei,
Doch die Riemen retteten, hielten mich dabei.
Die zweite Kugel traf mein treues Ross,
Noch im Tageslicht fiel es – ein bitterer Los.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Die dritte Kugel kam, sie traf mich mittenrein,
Warf mich aus dem Sattel, doch ich ließ mich nicht schrein.
Angst vor dem Tod gibt es für uns nicht mehr,
Vorwärts nur, zum Ziel – das Herz bleibt kühn und schwer.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Sorge dich nicht, Vater, wir haben gesiegt,
Die Schuldigen ruhen, ihr Leben versiegt.
Doch jene, die flohen, wir ließen sie gehn,
Unsere Kinder werden diese Werke vollends beenden.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Genug, Brüder, für heute, der Kampf ist erstmal aus,
Die Pferde sind erschöpft, der Schlaf kehrt nun ins Haus.
Nicht um den Feind soll das Herz je trauern,
Nur um die Freiheit und das Ross, das wir bedauern.

Refrain:
Freude, Brüder, Freude, schön ist unser Sein,
Mit unserem Ataman muss niemand traurig sein.

Як батько заграє ворог враз ридає,
То ж є піти до кого молодому козаку.
Червоні ліворуч, білії праворуч
Піду я до батька у громадянськую війну.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

Із-за балки лунко, лунко у береги
Вдарили одразу короткі батоги.
Батько нахилився, коня у кар’єр —
„Посікти сволоту“ — цівку плечем стер.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

А першая куля, а першая куля,
Порснула по мені, та спасли ремні,
А другая куля, а другая куля
Ранила коня та й ще за світла дня.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

А третяя куля, а третяя куля
Вцілить у мене й з мого коня мене зніме,
Та терпець урвався і вже не залякать
Лиш би дотягнуться, а на смерть начхать.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

Не журися, батьку, нічого пинять,
Ті хто виноваті вже навіки сплять,
Тих що не владнали і не дорубали
Буде нашим дітям того зілля дорубать.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

Годі на сьогодні, братці, храбровать.
Коні потомились, хлопці хочуть спать.
Ніколи не шкода ворога-ірода
Шкода тільки волі і буланого коня.

Любо, братці, любо, любо, братці, жить.
З нашим отаманом не приходиться тужить.

Shchedryk/ Carol of the Bells/ Щедрик.

Segen, Segen, frohes Lied,  

Eine Schwalbe heranfliegt,  

Setzt sich nieder, zwitschert fein,  

Ruft den Hausherrn schnell herbei:  

„Komm heraus, komm heraus, guter Herr,  

Schau zur Herde, schau nur her:  

Dort die Schafe Lämmer bringen,

Neue Schäfchen freudig springen.

Dein Besitz ist reich und fein,

Großes Glück wird deines sein.

Hast kein Gold, so nimm das Stroh,  

Deine Frau ist schön und froh.“  

Segen, Segen, frohes Lied,  

Eine Schwalbe heranfliegt.


Щедрик, щедрик, щедрівочка,

Прилетіла ластівочка,

Стала собі щебетати,

Господаря викликати:

Вийди, вийди, господарю,

Подивися на кошару, –

Там овечки покотилися,

А ягнички народились.

В тебе товар весь хороший,

Будеш мати мірку грошей,

Хоч не гроші, то полова,

В тебе жінка чорноброва.

Щедрик, щедрик, щедрівочка,

Прилетіла ластівочка.

Epos über Dovbusch/ Дума про Довбуша.

Oh, im grünen Hain da geht

Dovbush jung, er ist voll Mut.

Auf das Bein stützt er sich nieder,  

Mit der Axt hält er sich wieder.  

„Oh, ihr Jungs, pfeift leis und sacht,

Bedeckt den Weg mit Laub bei Nacht.

Oh, ihr Jungs, lauft flink und schnell,  

Schnee verdeckt die Spuren hell.

Um die Kuty nicht zu meiden,

Müssen wir zu Dzvinka schreiten.

Durch die Kuty, zu Dzvinka hin,  

Zu Stefanovas Frau – mein Sinn.“  

„Guten Abend, Stefanova!  

Ist das Mahl für uns schon da?“  

„Oh, das Mahl ist nicht bereit,  

Denn Stefan ist fort und kehrt erst mit Zeit.  

Er ging zur Arbeit, weit von hier,  

Am Samstag kehrt er heim zu mir.“  

„Willst du uns die Tür aufmachen?  

Oder sollen wir sie selber krachen?“  

„Meine Tür ist stark und dicht,  

Mit stählernen Schlössern, sie bricht nicht.“  

„Doch die Schlösser nützen nichts,

Wenn ich meine Schultern richt’.“  

Dovbush drückt sich fest heran,  

Die Tür zerbricht, er öffnet dann.  

Doch aus dem Dunkel kommt ein Schuss,  

Stefan trifft ihn – das ist Schluss.  

Eine Kugel trifft die rechte Seite,  

Aus der linken Blut entgleite.  

Gut gezielt, mit sicherer Hand,  

Dovbush fällt, das Leben schwand.  

„Oh, ihr Jungs, ihr tapferen Knaben,  

Hebt mich auf Äxte mit euren Armen. 

Tragt mich hoch zu den schwarzen Bergen,  

Wo meine Eltern einst lebten und sterben.  

Dort will ich zur Ruhe gehen,  

Zwischen Felsen still verwehen.“  

„Gebt Stefan ein Maß von Gold,  

Denn ich liebte seine Frau so hold.  

Teilt das Silber und Gold gerecht,  

Doch denkt nicht mehr an mich – lasst’s recht.“


Ой по-під гай зелененький

Ходить Довбуш молоденький

На ніженьку налягає,

Топірцем ся підпирає.

Ой, ви, хлопці, свистом-свистом,

Засипає стежки листом.

Ой, ви, хлопці, бігом-бігом,

Замітає стежки снігом.

Аби Кути не минути,

Тай до Дзвінки повернути.

Через Кути, та й до Дзвінки,

До Штефанової жінки.

Добрий вечір, Штефанова!

Чи вечеря вже готова?

Ой вечеря не готова,

Бо Штефана нема вдома.

Штефан пішов на роботу,

Повернеться у суботу.

Чи будеш нам відкривати?

Чи самим ся добувати?

В мене двері тисовії,

На них замки сталевії.

Не поможуть замки твої,

Як підставлю плечі свої.

Довбуш почав налягати,

Стали двері ся ламати.

Довбуш двері відкриває,

Штефан звідти вже стріляє.

Як устрілив в праве плече,

А з лівого кровця тече.

Бо знав добре поціляти,

Довбуш буде помирати.

Ой, ви, хлопці, ви, молодці,

Беріть мене на топорці.

Беріть мене на топори,

Та несіть мя в чорні гори.

Там родились тато й мати,

Там я буду спочивати.

Штефанові дайте мірку,

Бо я любив його жінку.

Сріблом-златом поділіться,

Та й на мене не дивіться.

Krieger des Lichts/ Воїни світла

Rubinrotes Leuchten der Sonne, der Sterne Glanz,

Kämpft mit den Schatten hoch oben im Bergkranz.  

Erhebt euch gen Himmel, Bruder und Schwester,  

Das Feuer erlischt, der Abend naht fester.  

Freue dich am Hammer in der starken Hand,  

Ein Wasserfall der Jugend durch leuchtendes Land.

Schlag auf die Trommel — bamm, bamm!  

Barrikaden, Brüder — hier und dann!  

Refrain:

Krieger des Lichts, Krieger des Rechts,  

Dunkelheit lauert, alt und verächt’.  

Krieger des Rechts, Krieger des Lichts,  

Jah Rastafari — der Morgen bricht.  

Ein Kämpfer weint, Abzeichen auf Tarnstoff,  

Wie viele Herzen trafen Kugeln so oft?  

Im Osten der Drache bereitet Vergeltung,  

Das alte Gesetz — schlag zu ohne Hemmung!  

Freue dich am Hammer in der starken Hand,  

Ein Wasserfall der Jugend durch leuchtendes Land.

Schlag auf die Trommel — bamm, bamm!  

Barrikaden, Brüder — hier und dann!  

Refrain:

Krieger des Lichts, Krieger des Rechts,  

Dunkelheit lauert, alt und verächt’.  

Krieger des Rechts, Krieger des Lichts,  

Jah Rastafari — der Morgen bricht.  

Dschadai, Dschadai,  

Dschadai, Dschadai,  

Dschadai, Dschadai,  

Dschadai, Dschadai!  

Refrain:

Krieger des Lichts, Krieger des Rechts,  

Dunkelheit lauert, alt und verächt’.  

Krieger des Rechts, Krieger des Lichts,  

Jah Rastafari — der Morgen bricht.  

Krieger des Lichts, Krieger des Rechts,  

Dunkelheit lauert, alt und verächt’.  

Krieger des Rechts, Krieger des Lichts,  

Jah Rastafari — der Morgen bricht.


Рубінове проміння сонця зорі
Борется із тінню високо в горі
Зводься вище неба, брат і сестра
Догорить багаття, вечірня пора

Радуйся молоту в сильній руці
Водоспад молодість в світлій ріці
Бий барабан — бам, бам
Барикади, брати — тут, там

Приспів:
Воїни світла, воїни добра
Тьма ворожа, підла, дорога стара
Воїни добра, воїни світла
Джарастфарай — вже зоря розквітла

Плаче боєць, шеврон на камуфляжі
Скільки сердець спинили кулі вражі
На східі дракон готується помститись
Давній закон — рубай аби зігритись

Радуйся молоту в сильній руці
Водоспад молодість в світлій ріці
Бий барабан — бам, бам
Барикади, брати — тут, там

Приспів:
Воїни світла, воїни добра
Тьма ворожа, підла, дорога стара
Воїни добра, воїни світла
Джарастфарай — вже зоря розквітла

Джадай, джадай
Джадай, джадай
Джадай, джадай
Джадай, джадай

Приспів:
Воїни світла, воїни добра
Тьма ворожа, підла, дорога стара
Воїни добра, воїни світла
Джарастфарай — вже зоря розквітла

Воїни світла, воїни добра
Тьма ворожа, підла, дорога стара
Воїни добра, воїни світла
Джарастфарай — вже зоря розквітла

Eine Zeile aus der Autobiografie/ Рядок з автобіографії.

Meine Ahnen waren nicht arm

An Liedern und geweihten Klingen. 

Dank sei Gott, sie blieben verschont  

Von Diensten hinter dem Sumpfring.  

Von Vater zu Sohn, wie reines Erbe,  

Gaben sie Ehre, so klar wie Licht.  

Meine Ahnen waren stark und schön,

Zum Staunen und Zorn der Feinde gericht’.

Refrain

Nicht mit Ruhm (was soll’s schon, wer braucht’s?) —  

Doch mit Schwur auf den Klingen allein.  

Meine Ahnen besaßen das Land —  

Dieses Land war ihr eigen, ihr Sein.

Wie ein Faden, fest und klar gewebt,

Zog sich ihr Wort durch die Ewigkeit.

Unverwundbar, von Kraft durchlebt,

Atme ich ihre Wahrheit heut’.

Oh, wie robust war diese Sippe,  

Sah Solowki, Magadan, Kolymá…  

Meine Ahnen bildeten ein Volk

Refrain

Nicht mit Ruhm (was soll’s schon, wer braucht’s?) —  

Doch mit Schwur auf den Klingen allein.  

Meine Ahnen besaßen das Land —  

Dieses Land war ihr eigen, ihr Sein.


Мої предки були не вбогі

На пісні та свячені ножі.

з моїх предків, хвалити бога,

За болотом ніхто не служив!

Дарували від батька до сина

Честь у спадок — як білу кість!

Мої предки були красиві —

Ворогам на подив і злість.

Приспів

Хай не славою (бог там з нею!) —

Як присягою на шаблях.

Мої предки владали землею —

їм належала ця земля. 

І цупким, наче нить основи

Крізь віки однієї сім’ї,

Невразливим — пронесли слово

І внизали в легені мої…

Ох і моцна була порода —

Соловки, Магадан, Колима…

Мої предки були народом.

 Приспів.

Хай не славою (бог там з нею!) —

Як присягою на шаблях.

Мої предки владали землею —

їм належала ця земля. 

Hey, füllt die Becher bis zum Rand/ Гей, наливайте повнії чари.

Hey, füllt die Becher bis zum Rand,  

Damit sie überlaufen.  

Damit uns das Schicksal nicht verlässt, |  

Damit wir besser leben.                | (2)  

Schlagen wir Kummer und Sorgen zu Boden,  

Damit es allen fröhlicher wird!  

Trinken wir auf Glück, trinken wir auf Schicksal, |  

Trinken wir auf alles, was uns lieb ist.        | (2)  

Hey, Jungs, tapfere Kerle,  

Warum seid ihr traurig, so unlustig?  

Hat die Wirtin zu wenig Schnaps,        |  

Ist das Bier oder der Met ausgegangen? | (2)  

Trinken wir, Freunde, trinken wir, Brüder,  

Trinken, solange es noch geht!  

Solange das Unglück uns nicht erwischt, |  

Solange das Leid noch lacht.            | (2)  

Hey, füllt die Becher bis zum Rand,

Damit sie überlaufen.  

Damit uns das Schicksal nicht verlässt, |  

Damit wir besser leben.                | (2)


Гей, наливайте повнії чари,

Щоб через вінця лилося.

Щоб наша доля нас не цуралась,   |

Щоб краще в світі жилося.        | (2)

Вдармо об землю лихом-журбою

Щоб стало всім веселіше!

Вип’єм за щастя, вип’єм за долю, |

Вип’єм за все що миліше.         | (2)

Гей нумо, хлопці, славні молодці,

Чом ви сумні, невеселі?

Чи у шинкарки мало горілки,      |

Пива чи меду не стало?           | (2)

Пиймо, панове, пиймо, братове,

Пиймо, поки іще п’ється!

Поки недоля нас не спіткала,     |

Поки ще лихо сміється.           | (2)

Гей, наливайте повнії чари,

Щоб через вінця лилося.

Щоб наша доля нас не цуралась,   |

Щоб краще в святі жилося.        | (2)

Oh, dort auf dem Berg/ Ой там на горі

Oh, dort auf dem Berg, oh, dort auf dem steilen,  

Oh, dort saß ein Pärchen von Tauben vereint. (zweimal)  

Sie saßen beisammen, sich zärtlich genährt,  

Umarmten sich innig mit grauen Gefiedern. (zweimal)  

Oh, plötzlich kam ein Jäger daher,  

Trennte und zerschlug das Taubenpaar. (zweimal)  

Oh, er schoss den Täuber ab, die Täubin schlag,  

Nahm sie mit sich heim, brachte sie nach Hause. (zweimal)  

(Er schüttete Weizen bis zu den Knien,  

Füllte Wasser bis zum Rand des Krugs hinein.  

Doch die Täubin isst nicht, die Täubin trinkt nicht,  

Steigt den steilen Berg hinauf, um zu klagen.  

Meine Täubin, oh Täubin, warum bist du so?  

Warum bist du so voller Kummer und Schmerz?  

Ich habe sieben Paare Tauben im Haus,  

Schau dich doch um, vielleicht ist dein Täuber dabei?  

Ich bin schon gegangen, habe schon geschaut,  

Doch keinen gefunden wie den, den ich verlor.  

Keiner gurrt wie er, als er zu mir kam,  

Er singt nicht wie der, der mein erster war.  


Ой там на горі, ой там на крутій,
Ой там сиділо пара голубів. (двічі)

Вони сиділи, парувалися,
Сизими крильми обнімалися. (двічі)

Ой десь узявся охотник-стрілець,
Розбив, розлучив пару голубів. (двічі)

Ой що голуба вбив, голубку прибив,
Й узяв під полу, приніс додому. (двічі)

(Насипав пшенця по колінця,
Налив водиці аж по крилиці.

Голубка не їсть, голубка не п’є,
На круту гору все плакати йде.

Голубко моя, ……
Чого ж ти така буркотливая?

А єсть у мене сім пар голубів,
Піди подивись, може там і твій?

Я вже ходила, я вже видила,
Немає такого, як я утеряла.

А не так він гуде, як до мене йде,
А не так він закув, як той перший був.