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Alle wissen, dass man weder die Gesetze des Staates noch die Gesetze des menschlichen Zusammenlebens missachten darf, und ganz besonders darf man die Gesetze des Universums nicht missachten, denn was man sät, das wird man auch ernten. Die Raschisten haben gesät und beginnen nun, ihre „Ernte“ einzufahren. Auch bei den Polen haben sie Hass und Dreistigkeit ‚mitgesät‘.. Nun stellt die himmlische Verwaltung dieser „Monokultur“ die Rechnung aus: Über den polnischen Feldern herrscht eine Rekorddürre. Mehr als 65 % der landwirtschaftlichen Betriebe sind vom Wassermangel betroffen.
Und wer hat dem polnischen Landwirt während der Ernte unter der sengenden Sonne immer geholfen? Richtig, die fleißigen ukrainischen Arbeitsmigranten.Doch seit sich die polnische Gastfreundschaft in Form von Blutergüssen in ukrainischen Gesichtern zeigt, ziehen die Ukrainer massenhaft weiter nach Westen – weg von Polen (Deutschland, Niederlande, Dänemark), und die polnischen Landwirte schlagen Alarm: Es fehlt in kritischem Ausmaß an Saisonarbeitskräften. Erdbeeren und Äpfel verfaulen mancherorts einfach an den Pflanzen beziehungsweise Bäumen, denn andere Migranten haben es nicht eilig, sie für das Geld zu pflücken, das die Polen anbieten, während die Ukrainer bereits Deutsch lernen und nicht daran denken, zurückzukehren.
Unterdessen jammern die örtlichen polnischen Gewerkschaften weiterhin darüber, dass „die verfluchte Eurobürokratie mit ihren Umweltvorschriften des Green Deal und ihren Quoten das polnische Dorf erdrosselt“, dass Europa ein Feind und Brüssel eine Diktatur sei. Dabei vergessen sie zu erwähnen, dass gerade Polen weiterhin der größte Nettoempfänger finanzieller Hilfen aus dem EU-Haushalt ist. Im neuen langfristigen Haushalt (2028–2034) sind für polnische Landwirte 33,6 Milliarden an direkter Unterstützung vorgesehen. Eine schöne Idylle: Tagsüber blockieren sie – häufig nach Kreml-Drehbüchern – Straßen aus Protest gegen die EU-Politik, und abends überprüfen sie ihre Bankkarten, auf denen die großzügigen Brüsseler Subventionen eingehen. Echte europäische Integration mit Kreml-Beigeschmack.
Und nun fast zu den biblischen Gleichnissen … Habt ihr die hitzköpfigen polnischen Jungs noch nicht vergessen, die auf ihren Traktoren stolz die Grenze blockierten und demonstrativ ukrainischen Weizen direkt auf den Asphalt schütteten? Damals wurde das als „heiliger Krieg“ zur Rettung der polnischen Verbraucher vor „giftigem und billigem“ ukrainischem Getreide und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen dargestellt. Sie verabschiedeten sogar ein Gesetz (einseitig und unbefristet), das den Ankauf „ukrainischer“ Waren verbot.
Die Zeit verging. Die Dürre verbrannte die polnischen Felder. Heute fleht der polnische Verband (PSPO), der 95 % der verarbeitenden Industrie des Landes vertritt, Donald Tusk buchstäblich an: „Heben Sie das Importverbot für Waren aus der Ukraine auf!“ Den polnischen Fabriken fehlen katastrophal mindestens 500.000 Tonnen Raps, den die Ukraine problemlos an Frankreich und Deutschland verkauft. Dort wird er anschließend verarbeitet, und die fertigen Produkte werden nach Polen verkauft.
So sieht sie also aus, die „Monokultur“ auf Polnisch: Eher scheißen wir uns ein, als dem gesunden Menschenverstand nachzugeben. So etwas ist weder im Nationalcharakter noch in den Kreml-Drehbüchern vorgesehen. Und politische Umfragewerte sind „unser EIN UND ALLES“ – sowohl in Polen als auch anderswo auf der Welt, einschließlich unseres Landes … Denn gerade sie schützen die Welt vor dem gesunden Menschenverstand und die Machthaber vor Gefängnisgittern.
Fazit: Wenn du das Brot eines anderen auf die Straße schüttest, sei darauf vorbereitet, dass deine eigene Erde vor Dürre aufreißt – wie aus Verachtung für dich selbst und deine einzige Rettung das Geld jenes Brüssels sein wird, das du verfluchst.
Nun denn, halten wir die Reihen geschlossen und beobachten wir das Handeln der himmlischen Verwaltung.
🔗 Originalquelle
Art der Quelle: Social Media
Titel des Originals: За що боролися, на те й напоролися. Natalya Gaevskaya. 17.08.2026.
Autor: Natalya Gaevskaya
Veröffentlichung: 17.08.2026.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
Link zum Originaltext:
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf
uebersetzungenzuukraine.data.blog.