Während einer seiner jüngsten Propagandasendungen rief Wladimir Solowjow dazu auf, Kyiv, Odesa, Tschernihiw und andere ukrainische Städte dem Erdboden gleichzumachen.
Ich würde diesem erneuten menschenverachtenden Aufruf eines der odiosesten und widerwärtigsten russischen Propagandisten keine Aufmerksamkeit schenken, wenn er nicht angeblich eine Antwort auf meine Thesen gewesen wäre, die zuvor von einem anderen russischen Propagandisten, Wladimir Kornilow, verbreitet worden waren. Kornilow arbeitete viele Jahre in der Ukraine unter dem Deckmantel des sogenannten Instituts der GUS-Staaten, das von dem nicht minder odiosen Konstantin Satulin gegründet wurde, und zog nach Beginn der russischen Aggression gegen unser Land in die russische Hauptstadt, um an Propagandashows teilzunehmen und andere schmutzige Aufträge derjenigen auszuführen, die von der Auslöschung der Ukraine träumen.
Kornilows These lief darauf hinaus, dass ich für einen langen Frieden und kurze Kriege eintrete, also die Ukraine auf ständige, permanente Angriffe gegen die Russische Föderation vorbereite. Und genau deshalb schlägt Solowjow vor, unser Land zu zerstören, um Russland vor einer solchen Aggression zu schützen.
Also möchte ich sowohl Kornilow als auch Solowjow sagen: „Wolodja, du lügst. Ich habe von einer völlig anderen möglichen Entwicklung der Ereignisse gesprochen. Ich habe meine Landsleute dazu aufgerufen, davon überzeugt zu sein, dass die aggressiven Absichten der Russischen Föderation gegenüber unserem Land sich nicht ändern werden, selbst dann nicht, wenn es uns durch die Zerstörung des Potenzials des russischen militärisch-industriellen Komplexes und der russischen Ölverarbeitungsindustrie gelingt, Putin zum Frieden mit der Ukraine zu zwingen. Ich habe betont, dass sich die russische öffentliche Meinung, die schon die bloße Existenz des ukrainischen Staates und des ukrainischen Volkes ignoriert und die ihr mit euren menschenverachtenden Aufrufen nur weiter anheizt, nicht schnell verändern wird. Und ich habe betont, dass Russland selbst im Falle einer Einstellung der Kampfhandlungen noch mehrfach versuchen könnte, die Ukraine zu zerstören, die Ukrainer zu vernichten.“
Und deshalb muss die wichtigste Richtung unserer Sicherheit in der Zukunft darin bestehen, ein solches Land aufzubauen, das Russland gar nicht angreifen möchte. Und falls bei dem russischen Aggressor dennoch ein solcher Wunsch entsteht, müssen wir so stark, so selbstbewusst sein, dass wir in der Lage sind, diesem Aggressor schnell und wirksam Widerstand zu leisten, ihn auf sein eigenes Territorium zurückzudrängen und ihn zu zwingen, seine Aggression, seine Morde, Vergewaltigungen, Plünderungen – all das, womit ihr euch beschäftigt habt, womit ihr euch beschäftigt und womit ihr euch auf unserem Boden weiter beschäftigen werdet, wenn man euch von hier vertreibt, Solowjows und Kornilows, Tschekisten und Propagandisten – zu beenden.
Genau das bedeutet das Konzept eines langen Friedens und kurzer Kriege. Denn wenn wir stark sind, wird der Frieden lang sein. Wenn wir stark sind, wird der Krieg kurz sein, und eure nächste Niederlage wird beschämend sein. Und schließlich werdet ihr diese aggressiven Handlungen einstellen, so wie ihr sie immer gegen jene Staaten eingestellt habt, vor denen ihr Angst zu bekommen begonnen habt und deren bloße Existenz zu einem Faktor eures eigenen nationalen Bewusstseins geworden ist.
Ja, ich sage, dass man für das Erreichen eines dauerhaften Friedens die 2020er bis 2050er Jahre unseres Jahrhunderts brauchen wird. Und wisst ihr, warum die 2020er bis 2050er Jahre?
Weil in dieser Zeit jene Menschen aus dem aktiven Leben ausscheiden können, die ihr bereits mit diesem schändlichen Krieg vergiftet habt, die ihr bereits mit eurer menschenverachtenden Propaganda vergiftet habt, die ihr bereits mit euren Aufrufen vergiftet habt, Kyiv und Odesa, Tschernihiw und Dnipro, Charkiw und Sumy zu vernichten, die ihr bereits mit der Überzeugung vergiftet habt, dass ein Atomschlag und der Tod von Frauen und Kindern für euch die beste Variante zivilisatorischer Entwicklung seien, denen ihr einredet, Russe zu sein bedeute, ein Menschenfresser zu sein.
Ich hoffe sehr, dass die kommenden Jahre, wenn sie Jahre des Friedens sein werden, das Entstehen neuer Generationen ermöglichen, die neue Kriege einfach fürchten werden, die euch, Solowjows, Kornilows, Tschekisten, KGB-Leute und Verbrecher, mit Verachtung und Hass betrachten werden.
Natürlich würde ich mir, wie jeder andere anständige Mensch auch, sehr wünschen, dass ihr diese Jahre von den 2020ern bis zu den 2050ern in Gefängniszellen verbringt, dass ihr als Kriegsverbrecher tatsächlich zur Verantwortung für all die Verbrechen gezogen werdet, die ihr gemeinsam mit euren politischen Führern und Generälen begangen habt, dass neue Generationen politischer Journalisten und Fernsehmoderatoren sich solche menschenverachtenden Aufrufe in euren widerwärtigen Sendungen nicht mehr erlauben und dass die Russen endlich begreifen, dass nicht sie Menschenfresser sind, sondern ihr.
Aber ich wiederhole noch einmal: Es ging nicht um eine Aggression seitens der Ukraine. Es ging um das, was wir jede Woche, jeden Monat, jeden Tag und jedes Jahr beobachten. Um die aggressiven Absichten des russischen Staates gegenüber seinen Nachbarn, um die Bereitschaft zu töten, zu vergewaltigen, zu lügen und Toilettenschüsseln zu stehlen, und um die Bereitschaft, blutige Rubel für all diese widerwärtigen Lügen zu erhalten, die weiterhin in euren Sendungen erklingen – Lügen, an die, wie ich aus persönlicher Bekanntschaft mit jedem von euch sehr genau weiß, keiner von euch auch nur ein Jota glaubt von dem, was er verkündet.
Und in diesem Zynismus liegt noch ein weiteres großes Verbrechen von euch.
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Art der Quelle: Artikel
Titel des Originals: Соловйов і Корнілов збрехали про «План
Портникова» | Віталій Портников. 06.06.2026.
Autor: Vitaly Portnikov
Veröffentlichung / Entstehung: 06.06.2026.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: YouTube
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf
uebersetzungenzuukraine.data.blog.