Ich schwor, davon zu schweigen, Um Gesichtsverlust zu vermeiden. Drum werde ich Namen ändern, Jahre des Krieges, Anfang und Ende, Stärke der Getränke und so etwas Wie Adressen von Sammelstellen für Altglas, Was auch immer – Haarfarben, Tapeten, Lass sie doch aus dem Schatten treten. Lass sie – zumindest in dieser Geschichte – aus dem Schatten treten.
Zu Beginn gab es Düsternis Und in der Düsternis ein Leichenhaus, Und tief im Keller eine Bar. Ihre Herrin, man nennt sie Ba, Ist das von Barbara, Baba, Barkeeperin oder Barista? Ihr Zopf, er ist lang und grau, Die Schläfen kurz geschoren, rau. Sie trägt Silberringe an den Fingern, Und hat einen Kamm, dem Rücken entspringend. Ihre Augen grün wie das Pesto, Das Kleid kariert, wie im Western. Wenn sie spricht, lispelt sie leicht, Ihre Stimme der Geißel gleich.
– Ach übrigens, ich verkauf Honig in dieser Bar. Und das ist keine Metapher, Drogen sind nicht gemeint. Ich stehe nur da und verkauf Honig. Brauchen Sie es? Sehr lecker.
So, was erzählte ich? Der Barraum teilt sich in zwei Säle, Zu einem Teil kommt man von draußen, zum anderen aus der Leichenhalle. In einem Teil die Lebenden, im anderen, hier zwinkert Frau Ba, Und fragt: Wie bestimmt ihr diese Grenze, wie im wahrsten Fall? Es wechselt keiner von Saal zu Saal. Nur ich und Ba, wir wandern frei. Honig und Trunk braucht jeder, ob fern oder bei.
Also mischt Frau Ba einen von ihren Trunken, Und er erscheint im Rüstungs Prunk, In der Wirklichkeit in Uniform, im Pixel, was gibt’s zu motzen? Unser Zerberus, wenn er ihn sieht, schließt alle drei Schnauzen. Eine Whiskyflasche fällt, zerbricht in Splittern, In Ba’s Augen beginnt’s zu gewittern. Er tritt nicht ein, er taucht empor, wie aus einer Rauchwolke, Er heißt Viktor oder Volodymyr, oder welche Namen gibt’s auch noch im Volke.
– Viktor und Volodymyr waren die Namen meiner Großväter. Sie sind jetzt beide tot, aber ich habe sie sehr geliebt. Also lasst uns ihre Namen verwenden.
Stellt euch vor: ein Lichtstrahl über dem blühenden Aprikosenbaum, Ihr schreitet barfuß über Blüten, wie in dem Traum. Über euch flattern die Fledermäuse. Stellt euch vor: die Sonne im Schatten des Mondes. Stellt euch vor, das Wasser bricht das Licht mit lautem Knall. Erst scheint es leer zu sein im zweiten Saal. Die Augen gewöhnen sich an die Dämmerlichter, Und ihr beginnt, alle Anwesenden zu sichten. Sie bewegen sich wie in Zeitlupe – wozu die Eile? Sie hüllen sich in luxuriöse Seiden. (Die Mode im Jenseits ist besser als in eurer Welt). Jeder hält einen Kelch, ja den berühmten bitteren Kelch, Denn man kostet zu Ende, bis man den Boden sieht. In der Ecke sitzt sie, nennen wir sie Nadija, und trinkt.
Sie strahlt, als ob sie kein Schatten trifft, Und schaut so aus, als trüge sie roten Lippenstift. Ihre Worte schneiden wie Klinge die Naht, „Er kam, nicht wahr?“ fragt sie, sanft. In schwarzem Kleid, mit Kette aus Korallen, Sie errät immer, verdammt, auch in diesem Fall. Sie lacht wie nur Tote es können, Ihr Lachen lässt meine Zunge brennen.
– Und sie starb auf eine dumme Weise. In der zweiten Woche des großen Krieges fing sie sich in einem spontanen Freiwilligen-Hauptquartier einen Virus ein und starb an einer Lungenentzündung. Und ihre Mutter sagte zu ihr davor: „Geh nach Polen, da bist du sicherer.“
Ihr Lachen fällt den Hals herunter Und steigt zum Kopf, Mir wird davon süß, salzig, bitter, Wie der goldene Honig, der Flitter. Wie der Südwind voller Sand. In dem Saal der Lebenden trinkt Volodymyr oder Viktor den Trank, Er leert das Glas, bestellt noch eins munter. Ein Papagei setzt sich auf seine Schulter Und plötzlich sieht er einem Piraten gleich. Er zahlt für den Honig, vergisst ihn jedoch, Hinterlässt Trinkgeld – mehr als man sonst bezahlt, Blickt auf die Wand, die sein Herz in zwei Hälften teilt.
– Hast du bemerkt, wie stylisch sein Haarschnitt ist? Und dass mein Haar Tiffanyblau ist? Das ist ein lokaler Friseur, kein Wunder, dass man unsere Stadt Frontline Paris nennt. Und diese ausgeschnittenen Muster an den Schläfen von Frau Ba? In dieser Zeit spricht sie:
„Viktor oder Volodymyr, hör mal, Wir wandeln auf unsichtbaren Wegen, Doch manches bleibt fest, trotz allem Bewegen. Egal wie lang du hier trinkst und mit dem Geld rasselst, Egal wie sehr sie lacht und mit ihren Kleidern raschelt, Niemand wird bei mir von Raum zu Raum schleichen. Hast du gehört? Niemand wird herumschleichen.“
Frau Ba hält diese Grenze fest und entschieden. Es gibt zu viele Lebende, die Tote lieben. Zu viele leben am Abgrund, Der Abgrund verschlingt sie, und sie leben vom Glauben, Sie beten zu Kreuzen aus Klebeband, Gott, sind wir mittlerweile kaputt und zart, So kaputt und zart.
Doch zurück zum Glauben, es kann still oder tätig sein. Viktor oder Volodymyr glaubte wohl an den Fall, Dass ein Wahnsinniger mit Granate die Wand zerreißt, „Koste es, was es wolle, ich spucke auf den Preis.“
– Eines Abends kam dieser Psycho herein, es gibt jetzt eine Menge Psychos. Er saß ein paar Stunden lang ruhig da und warf dann etwas gegen die Wand zwischen den Sälen – und sie explodierte und fiel herunter (und ich will gar nicht fragen, ob das alles zufällig geschah). Und nach der Explosion sind alle weggelaufen, bis auf Nadija und Viktor. Oder Volodymyr.
Wirklichkeit fällt zusammen, als ob sie vom Felsen fällt, Und sie ihn schon mit ihren in Seide gehüllten Armen hält. Wie ein Traum, die Harpyie, oder ein Geist. „Ich führe dich raus“, flüstert er in ihr Haar,
Frau Ba seufzt: „Oh Gott, Das hatten wir schon doch. Der Schmerz sollte vergehen, Aber gut, geh voran, sie wird nach dir gehen. Du musst nach vorne gehen, wende dich auf keine Weise. Ich geb dir die nützlichen Hinweise: Wenn du auf eine Hydra triffst, Entreiß ihr die Eingeweide, Wenn du die Medusa triffst, Nähre sie mit deiner Verzweiflung. Wirst du eine Nymphe mit Rosen und Astern sehen, Geh einfach vorbei, als wäre gar nichts geschehen. Wesen mit Hundeköpfen oder Zentauren, Pferde aus Augiasställen, Teufeln in schwarz bestickten Gewändern, Schau nicht zurück, du darfst dich nicht wenden!“
Viktor oder Volodymyr ging, und die Stille entstand, Zwei Monate, zwei Wochen gingen ins Land. Die Wand war gewachsen, und alles kehrte zurück, Die Lebenden, die Toten, und ich mit frischem Honig – welch Glück. Es war August, die herbstliche Trauer hing in der Luft, Und da kam er wieder, Volodymyr oder Viktor.
– Und er sagt: „Ich habe Menschen aus der Hölle geholt, wie ihr es euch nie erträumt hättet. Warum habe ich sie nicht rausgeholt? Ich habe alles getan, was Frau Ba gesagt hat, ich habe nicht zurückgeschaut.“ Und ich werde doch nicht zu ihm sagen: „Viktor oder Volodymyr, sie ging einfach nicht mit dir.“
Nadija ging einfach nicht mit ihm.
Und er schaut ins Glas, als ob er die Antwort da sieht Und fragt immer wieder: „Warum ging sie nicht mit?“ Und ich sage: „Tut mir leid, ich kann auch die Antwort nicht finden. Willst du Honig? Es gibt den aus Buchweizen, es gibt aus Linden.“
(An diesen Tagen des Sommervollmonds Ist das Herz so voll mit Liebe und Not, Die Welt zerbricht, wir erschaffen sie neu, sorgen für Heilung. Das war also meine Erzählung. Wer ist jetzt an der Reihe, um was zu erzählen?)
Я обіцяла не говорити про це Не до лиця таке говорити, не варто втрачати лице То я зміню імена Роки, коли була та війна Міцність напоїв, Адреси пунктів прийому склобою Та що завгодно – колір волосся, шпалери на стінах Хай вони вийдуть з тіні Хай – хоча би у цій історії – вийдуть із тіні)
Отже, спочатку був морок У мороці морг А в підземеллі бар Там заправляє пані, яку називають Ба То від Барбари? Баби? Бартендера чи баристи? Коса її довга і сива. Скроні коротко вистрижені На пальцях срібні перстѐні Гребінь уздовж хребта Очі, як соус песто, зелені Сукня картата Коли говорить, трохи картавить, Чи то картає
-- До речі, я в тому барі продаю мед. Це не метафора, жодних натяків на наркоту, я просто стою і продаю мед. Вам не треба? Дуже смачний
То що я казала? У барі два зали. В один – вхід із вулиці, в другий – із моргу В одному живі, в другому – тут пані Ба підморгує Мовляв, а ви як визначаєте цю межу? Із залу до залу ніхто не ходить. Я ходжу І пані Ба. Мед потрібен усім, і випивка теж Незалежно від перетнутих меж
Так-от. Ось пані Ба мішає один зі своїх трунків Ось він заходить – у найосяйнішому з обладунків Насправді у пікселі, в чому ж іще Наш Цербер, як бачить його, стуляє усі три пащеки Щось розбивається (цього разу це пляшка віскі) Очі у пані Ба починають виблискувати Він мовби і не заходить, а виринає із хмари диму Звуть його Віктор. Чи Володимир
-- Віктор і Володимир – так звали моїх дідів. Обидва уже померли, але я їх дуже любила. Тож хай це будуть їхні імена
А тепер уявіть ліхтар над квітучою абрикосою Наступаєте на пелюстки ногами босими А над головою нічниці бісяться Уявіть собі сонце в тіні від місяця Уявіть собі воду, що переломлює світло із хрускотом Спочатку здається, що в другому залі пусто А потім очі звикають до специфічних сутінків І ви починаєте бачити всіх присутніх Вони ніби сповільнені – куди тут поспішати На них – розкішні шовкові шати (Мода на тому світі краща, ніж ваша) Кожний із них має чашу. Ту саму чашу, Що пити до дна і шукати, що там на дні є Вона сидить у кутку. Назвемо її Надія
Вона ніби сяє, ніби тінь на неї не падає Вираз обличчя такий, мов на губах червона помада Вона слова вимовляє так, мов розпанахує лезом шов «Він же прийшов? – Питає вона. – Прийшов?» Вона в чорній сукні, на шиї коралова згарда Вона завжди вгадує. Завжди, зараза, вгадує І вона починає сміятись – так уміють тільки мерці І я сміх її відчуваю у себе на язиці
-- А вмерла вона по-дурному. На другому тижні великої війни підчепила вірус у стихійному волонтерському штабі й сконала від пневмонії. А матір їй казала: «Їдь у Польщу, ціліша будеш»
Сміх її провалюється у горло Сміх її вдаряє у голову Від нього солодко/гірко/солоно Наче медове прозоре золото Наче повний піску південний вітер
А в залі живих Володимир чи Віктор Допиває перший бокал і замовляє другий Йому на плече сідає папуга І він схожим стає на пірата Він платить за мед і забуває його забрати Лишає на чай – більше, ніж хотілося нам би Він дивиться в стіну – ця стіна йому серце ділить навпіл
-- Ви помітили, яка в нього стильна стрижка? А моє волосся кольору тіффані? Це місцева перукарня, недарма наше місто називають прифронтовим Парижем. А ці вистрижені узори на скронях у пані Ба? Вона тим часом говорить:
«Слухай сюди, Вікторе чи Володимире, Ми ходим шляхами несповідимими Але є дещо певне і нерушиме Скільки б ти тут не пив і не смітив грошима Скільки б вона не сміялась і не шелестіла шатами Із зали до зали у мене ніхто не шастатиме Чув мене? Ніхто не шастатиме»
І пані Ба трима цей рубіж затято і твердо Занадто багато живих, що закохані в мертвих Занадто багато тих, хто живе над прірвою Прірва їх поїдає, а вони живляться вірою І моляться до хрестів із білого скотчу Боже, як же ми стали такими ніжними й конченими Такими ніжними й конченими
Але повернімось до віри, яка буває дієва й тиха Здається, Віктор чи Володимир вірив саме у цього психа, Що кине гранату і зруйнує цю стіну «Яка б не була ціна, – думав він. – Пофіг на ціну»
-- Одного вечора прийшов цей псих, психів зараз багато. Тихо сидів кілька годин, а тоді щось кинув в стіну між залами – і вона вибухнула і впала (і я соромлюся питати, чи це все було випадково). І всі після вибуху розбіглися, крім Надії і Віктора. Чи Володимира
І реальність руйнується, наче пада зі скелі брилами Ось вона його обіймає шовковими рукавами, мов крилами Наче сновида, мов гарпія, ніби привид І він шепоче їй у волосся: «Я тебе звідси виведу! Я тебе виведу!» І пані Ба зітхає: «Боже, Та це ж було вже Це просто має переболіти Але окей, іди першим, вона піде слідом Її задача іти, твоя задача – не озиратися Ось тобі корисні поради: Зустрінеш гідру – Нутрощі їй видери Зустрінеш Медузу – не дивись їй у вічі, Згодуй їй свій відчай Побачиш німфу з трояндами й айстрами Іди й не озирайся! Не озирайся! Зустрінеш песиголовців і кентаврів, Коней з Авгієвими таврами, Чортів у чорних розшитих рясах Не озирайся! Не озирайся!»
І Віктор чи Володимир пішов, і далі була тиша І потім пройшло два місяці і два тижні Стіна заросла, до нас повернулись живі і мертві Я накачала на пасіці свіжого меду Був серпень. Сум осінній сотався в повітрі І він знову з’явився – Володимир чи Віктор
-- І він сказав: «Я виводив людей з такого пекла, що тобі не снилось. Чому я її не вивів? Я зробив усе, що сказала пані Ба, я не озирався». І я ж не скажу йому: «Вікторе чи Володимире, та вона просто не пішла за тобою».
Надія просто не пішла за ним
І він дивиться в свій бокал, ніби ворожить на пиві І тільки повторює: «Чому я її не вивів?» І я кажу: «Вибач. Я ж не опікуюсь цими речами Хочеш меду? Є липовий. Є гречаний»
(У ці дні медової літньої повні Серце повне болю й любові Світ руйнується, а ми знову його створюємо То ось вам моя історія Чия там черга далі розповідати історії?)
Es ist so dunkel, Mama, heut, Ich kam von diesem Krieg nicht heim. Doch wenn der Frühling wieder blüht, Besuch ich dich im stillen Traum. Ich stand bis zum letzten Moment, Hab meine Pflicht mit Stolz erfüllt. Erzähl, wo man den Namen nennt, Dass meine Spur nicht leis’ verweht.
Refrain: So schwer, so dunkel ist der Krieg, Er lässt nur Narben tief im Herz. Kein Trost, der alte Wunden wiegt, Kein Heil für Mutters stummen Schmerz. Der Vater schweigt, die Zeit bleibt stehn, Die Liebsten weinen still und sacht. Wie Vögel will ich zu dir fliegen, Wie eine Mutter fliegt im Traum. So schwer, so dunkel ist der Krieg… (2x)
Dunkel, mein Sohn... Ohne dich fehlt Licht, fehlt jeder Klang... Schwer ist’s, mein Sohn... Wie lebt man weiter – das Herz so bang?.. Wie lebt all die Mütterwelt, Wenn das Kind ins Dunkel fällt – Und nur Erinnerungen bleiben – Bleiben… bleiben…
Refrain.
Темно, мамо, Не повернувся з цієї війни... Але знай, мамо, Я навесні завітаю у сни!.. Знай, мамо, я до кінця Простояв у бою, Розповідай всім історію мою!
Приспів: Важка і темна війна Залишає відкриті рани... Не лікує ніхто їх здавна, Бо не лікуються спогади мами... Не лікуються спогади батьків, Не лікуються спогади рідних... Приєднатись у вирій пташок Й полетіти до тебе, рідний!.. Важка й темна війна!.. | (2)
Темно, сину... Без тебе темно і світла нема... Важко, сину... Як мені жити без тебе, дитя?.. Як жити всім матерям, Коли діти пішли, Залишивши спогади... Спогади... Спогади...
Komm mir nicht mehr hinterher, du mit kurzen Beinen, Denn zu mir kommt schon ein Großer, schlanker Bub, der feine. Über’n Zaun rankt süßer Wein, Und im Garten Birnen. Komm doch raus, mein kleiner Spatz, Lass uns leis verschwinden.
Komm zu mir nur nicht, mein Freund, stapf nicht durch die Pfützen, Ich will dich ja doch nicht mal, wärst du aus Goldmünzen! Bist du wirklich so hübsch, Liebling, Oder nur mein Träumen? Wegen dir, mein liebes Mädel, Kann ich nachts kein Auge zu.
Komm zu mir doch bitte nicht, stör dir nicht den Schlummer, Ich will dich nicht heiraten – hab da keinen Kummer! Über’n Zaun rankt süßer Wein, Und im Garten Pflaumen, Komm doch raus, du Augenstern, Mit den schwarzen Brauen.
Komm zu mir nicht mehr, mein Herz, mach dir keine Pläne, Ich darf dich ja eh nicht – Mama sagt: "Vergiss den!" Lass das Traben, lass das Tun, Ich bin längst vergeben. Hab ’nen Freund, der liebt mich sehr – Und mit dem will ich leben. Leben...
Ти до мене не ходи, куций коротенький, Бо до мене ходить хлопець високий тоненький. Понад сад виноград, А у саду грушка. Вийди, вийди, ти до мене, Моя щебетушка.
Ти до мене не ходи, не міси болота, Я за тебе не піду, хоч би був зі злота. Чи ти, мила, така гарна, Чи мені здається. Через тебе, моя мила, Сон мій не береться.
Ти до мене, ти до мене не ходи, не псуй собі ночі, Я за тебе не піду, бо ми ся не хоче. Понад сад виноград, А у саду сливка, Вийди, вийди, ти до мене, Моя чорнобривка.
Ти до мене не ходи, не псуй собі ночі, Я за тебе не піду, бо мати не хоче. Перестань, перестань До мене ходити. Є у мене гарний хлопець, Буде мя любити. Любити...
Ich schaue zum Himmel und denke dabei: Warum bin ich kein Falke, warum flieg’ ich nicht frei, Warum, o mein Gott, gabst du mir kein Paar Flügel? Ich würd’ die Erde verlassen, stieg auf in die Lüfte.
Weit fort über Wolken, dem Weltlärm entflohen, Mein Glück dort zu suchen, dem Leid zu entkommen, Bei Sternen um Liebe, beim Sonnenlicht flehen, Und all meinen Kummer im Licht dort verwehen.
Denn seit meiner Kindheit bin ich ohne Glück, Ein Knecht meiner Tage, vom Schicksal zurück. Ein Fremder dem Leben, ein Fremder den Leut’ – Wer liebt denn ein Kind, das nicht ihm gehört?
Mit Kummer vermählt, ohne Gruß, ohne Halt, Vergeht meine Jugend so bitter, so kalt. Im Leid hab ich’s gelernt: Nur eines ist mein – Der ferne, weite Himmel allein.
Und wenn es auf Erden noch schwerer mir wird, Dann heb ich die Augen, das Herz wird verführt. Dann träum ich und glaube: Ich bin nicht allein, Gedanken wie Vögel – sie fliegen darein.
Hätt’ ich doch Flügel, die Flügel des Adlers, Verließ ich die Erde zum Festzug des Himmels, Ein mächtiger Adler, so kühn und so frei, Im Himmel verschwunden – dem Weltleid vorbei!
Дивлюсь я на небо та й думку гадаю: Чому я не сокіл, чому не літаю, Чому мені, Боже, ти крилець не дав? Я б землю покинув і в небо злітав.
Далеко за хмари, подальше од світу, Шукать собі долі, на горе привіту, І ласки у зірок, у сонця просить, У світлі їх яснім все горе втопить.
Бо долі ще змалку здаюсь я нелюбий, Я наймит у неї, хлопцюга приблудний; Чужий я у долі, чужий у людей: Хіба ж хто кохає нерідних дітей?
Кохаюся з лихом, привіту не знаю І гірко, і марно свій вік коротаю, І в горі спізнав я, що тільки одна – Далекеє небо – моя сторона.
І на світі гірко, як стане ще гірше, – Я очі на небо, мені веселіше! Я в думках забуду, що я сирота, І думка далеко, високо літа.
Коли б мені крилля, орлячі ті крилля, Я б землю покинув і на новосілля Орлом бистрокрилим у небо польнув І в хмарах навіки от світу втонув!
Wach auf, mein kleines Töchterchen, mein helles Licht, mein Sonnenschein. Hörst du, wie der Donner spricht? Doch das ist nicht der Regenwind – es ist die Wut, die durch die Nacht wie eine Räuberin erwacht.
Mein goldnes Kind, gib mir die Hand, ich sing für dich ganz sacht und sanft. Dann bleibt die dunkle, böse Macht, die dich im Traum erschrecken will, ganz weit von dir – es bleibt nur still, ich halt dich fest heut Nacht.
Denn Kinder sind wie Blumen fein, so zart, so bunt, so klar und rein. Und ihre Augen spiegeln weit die ganze schöne Kinderzeit. Ein Lied bewacht den leisen Traum – beschützt dich wie ein starker Zaun. Blüh weiter unser Heimatland Mutter Ukraine schön und stark.
Ein neuer Morgen steigt herauf, die Störche ziehn, die Tauben auch. Die Kirsche schaukelt still im Wind, und Frieden liegt auf Haus und Land, die Sonne streicht mit warmer Hand durch jedes Fenster sanft.
Die Helden kommen heim zurück, Sie sind erschöpft, doch voller Glück. Auch unser Papa ist jetzt da. Die dunkle Angst ist nun vorbei, die Ukraine kämpfte sich frei. Für alle Helden – Ruhm und Dank! Schlaf, mein kleines Töchterchen...
Прокидайся, донечко, Ясне моє сонечко, Чуєш? Грім буркоче. З неба не гроза, громовиця, Люта і страшна розбійниця Впала серед ночі...
Моя золота донечка, Дай мені свої долонечки, Тихо заспіваю - І сновида зла, Страшна примара У пітьмі тебе не налякає І не відшукає...
А маленькі діточки - Кольорові квіточки І пливе в цікавих оченятах Добрий білий світ. Колискова берегиня Намалює сни - сни спокійні!.. Ти цвіти, цвіти країна, Ненька - Україна!
Добрий ранок сонячний, Буслики та горлиці Заклекочуть знову!.. Вишня вітами гойдає, Мирний ранок нас вітає Край рідного дому!..
Воїни вертаються У боях прославлені, І наш тато з нами! І злоби ту злу страшну примару Моя Україна подолала! Всім Героям - Слава! Засинай, моя донечко...
Kätzchen grau Kätzchen weiß, Zottelweich und samtig leis, Geh nicht durch das Zimmerlein, Weck das Kind nicht, schlaf nun ein. Wenn das Kind im Schlafe ruht, Schnurrt das Kätzchen – leis und gut.
Refrain: Auf das Kätzchen – Schnurrerei, Auf das Kind – kommt Träumerei. (A-a, a-a, a-a-a) | (2×)
Schlafe, Kätzchen, geh nicht fort, Nicht zur Holzbank, nicht zum Ort. Stoßt du dir das Köpfchen sehr, Tut es weh, und hilft nichts mehr.
Refrain: Auf das Kätzchen – Schnurrerei, Auf das Kind – kommt Träumerei. (A-a, a-a, a-a-a) | (2×)
Luli-luli, luli-lo, Luli-luli, luli-lo
Refrain: Auf das Kätzchen – Schnurrerei, Auf das Kind – kommt Träumerei. (A-a, a-a, a-a-a)
Котику Сіренький Котику Біленький Котку Волохатий не ходи по Хаті Не ходи по Хаті не буди Дитяти Дитя буде спати Котик воркотати
Ой на Кота на Воркота На Дитинку Дрімота (А-а а-а а-а а) | (2)
Ой ну люлі Котку не йди на Колодку Не йди на Колодку бо заб'єш Головку Та буде боліти нічим завертіти
Ой на Кота на Воркота На Дитинку Дрімота (А-а а-а а-а а) | (2)
Ой-люлі-люлі Люлі-люлі-люлі
Ой на Кота на Воркота На Дитинку Дрімота (А-а а-а а-а а)
Hey, eine Ente schwimmt auf der Theiß, Eine Ente schwimmt auf der Theiß. Ach, Mutter mein, schilt mich doch nicht, Ach, Mutter mein, schilt mich doch nicht.
Hey, du wirst mich in schwerer Stunde schelten, Wirst mich schelten in schwerer Stunde. Ich weiß ja selbst nicht, wo ich sterben werde, Ich weiß ja selbst nicht, wo ich sterben werde.
Hey, ich werd’ sterben in einem fremden Land, Sterben dort in einem fremden Land. Wer wird mir dort ein Grab wohl graben? Wer wird mir dort ein Grab wohl graben?
Hey, es werden fremde Leute mich begraben, Fremde Menschen werden mich begraben. Wirst du dann nicht weinen, Mutter? Wirst du dann nicht weinen, Mutter?
Hey, wie könnt’ ich, mein Sohn, nicht weinen? Wie könnt’ ich, mein Sohn, nicht weinen? Du hast doch auf meinem Herzen gelegen, Du hast doch auf meinem Herzen gelegen.
Hey, eine Ente schwimmt auf der Theiß, Eine Ente schwimmt auf der Theiß…
Гей, пливе кача по Тисині, Пливе кача по Тисині. Мамко ж моя, не лай мені, Мамко ж моя, не лай мені.
Гей, залаєш ми в злу годину, Залаєш ми в злу годину. Сам не знаю, де погину, Сам не знаю, де погину.
Гей, погину я в чужім краю, Погину я в чужім краю. Хто ж ми буде брати яму? Хто ж ми буде брати яму?
Гей, виберут ми чужі люди, Виберут ми чужі люди. Ци не жаль ти, мамко, буде? Ци не жаль ти, мамко, буде?
Гей, якби ж мені, синку, не жаль? Якби ж мені, синку, не жаль? Ти ж на моїм серцю лежав, Ти ж на моїм серцю лежав.
Гей, пливе кача по Тисині, Пливе кача в по Тисині…
Die Störche kehren heim zum Heimatort, Sie bringen eine Feder mit sich fort. Sie fürchten nichts – in ihrem stillen Flug, Denn Glaube gibt den Herzen neuen Mut. Sie glauben an die Zukunft der Ukraine, An heiliges, geliebtes Heimatland. Für sie gibt’s keinen andren Platz auf dieser Erde, Und selbst zerstört – bleibt’s doch ihr Heimatstand.
Refrain: Sie glauben an die Zukunft der Ukraine, An heiliges, geliebtes Heimatland. Für sie gibt’s keinen andren Platz auf dieser Erde, Und selbst zerstört – bleibt’s doch ihr Heimatstand.
Denn hier haben sie fliegen einst gelernt, Dies Stückchen Land ist’s, das ihr Herz erwärmt. Für sie gibt’s keinen andern Ort auf Erden, Wo neues Leben kann geboren werden.
Refrain
In fernen Ländern leben viele heute, Doch nicht ein jeder konnte Krieg ertragen. Die Störche kehren heim auf leisen Flügeln Und warten dort – auf die, die einst dort waren.
Refrain
Додому повертаються Лелеки, Несуть в гніздо загублене перо, Вони не відчувають небезпеки, Бо вірять в перемогу і добро! Бо вірять у майбутнє України! Свята, серцями обрана, земля! Для них немає іншої країни, А хата, хоч, зруйнована – своя!..
Приспів: Бо вірять у майбутнє України! Свята, серцями обрана, земля! Для них немає іншої країни, А хата, хоч, зруйнована – своя!..
Бо тут вони навчилися літати, Це най рідніший на землі куток! Для них не буде іншої вже хати, Де можна народити діточок!..
Приспів.
Людей багато у краях далеких, Війну не кожен витримати зміг... Додому повертаються Лелеки, Чекають на господарів своїх!..