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Das Ausmaß des Chaos, in dem sich die Welt heute befindet, macht jeden Versuch, einen realistischen politischen Kalender aufzustellen, äußerst problematisch.
Dennoch kann man mit einer gewissen Sicherheit sagen, dass das Jahr 2026 weniger ein Jahr des Abschlusses als vielmehr ein Jahr des allmählichen Abklingens des Krieges sein wird. Russland wird es, trotz aller Hoffnungen Wladimir Putins, nicht gelingen, einen strategischen Wendepunkt zu erreichen. Die Vereinigten Staaten werden – ungeachtet der persönlichen Sympathien Donald Trumps für den russischen Präsidenten – gezwungen sein, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Die europäischen Länder werden trotz ihrer Kriegsmüdigkeit weiterhin nach neuen Ressourcen zur Unterstützung der Ukraine suchen. Und die Ukraine wird – trotz ihres aufrichtigen Wunsches, den Konflikt zu beenden – gezwungen sein, unter äußerst schwierigen Bedingungen weiter um ihr Überleben zu kämpfen.
Vor diesem Hintergrund werden sowohl deklarative diplomatische Initiativen als auch nichtöffentliche Kontakte andauern. Mit der zunehmenden Erschöpfung beider Seiten wird das Bedürfnis nach einer Pause und nach einer Verringerung der Intensität der Kampfhandlungen immer dringlicher, ohne dass solche Schritte offiziell festgeschrieben werden. Waffenruhen, selbst in lokalen Formen, werden dabei weniger aufgrund erzielter Vereinbarungen entstehen als aus praktischer Notwendigkeit.
Wenn sich die Ereignisse nach einem solchen Abkling-Szenario entwickeln, kann die Verringerung der Kriegsintensität auch im Jahr 2027 anhalten. In diesem Fall werden sich allmählich die Bedingungen entweder für die Unterzeichnung eines umfassenden Friedensabkommens noch vor dem Ende der Präsidentschaft Donald Trumps herausbilden – oder für dessen Abschluss unter Beteiligung eines bereits neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten im Jahr 2029.
🔗 Originalquelle
Art der Quelle: Social Media
Autor: Vitaly Portnikov
Veröffentlichung / Entstehung: 01.01.2026.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf
uebersetzungenzuukraine.data.blog.