Traumatische Erlebnisse. Svitlana Samarska. 04.07.2025.

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Wir sind innerlich so traumatisiert und verletzt, dass wir selbst das Ausmaß unserer Wunden nicht erkennen können, die, wie ich befürchte, niemals heilen werden…

Zwei Frauen erzählen von der Nacht, die sie durchlebt haben.

„Ich wohne im obersten Stockwerk. Von meinem Balkon aus sah es so aus, als stünde die ganze Stadt in Flammen. Alles. Und diese verdammten „Bienen“ schwirrten buchstäblich in Schwärmen herum. Keine Sekunde Ruhe. In den Keller rennen? Dort steht die Gasheizung. Keine schöne Aussicht. Und ich kann nicht rennen…“

„Es hat nebenan eingeschlagen. Was soll ich sagen… Die Wohnung scheint intakt zu sein. Die Decke ist heruntergekommen, die Tapeten sind abgefallen, die gepanzerten Türen sind deformiert, die abgehängte Decke scheint von innen ausgesaugt worden zu sein und klebt jetzt oben, alle Kleiderschränke sind leergekippt, der Toilettendeckel ist weggerissen… Ich stand unter Schock und wollte mich waschen. Aber das Wasser lief auf den Boden. Dann stellten wir fest, dass alle Wasserleitungen an den Verbindungsstellen gerissen waren. Der Hund hatte seine Stimme verloren. Gänzlich! Er bellte nicht, sondern gab nur seltsame Laute von sich. Die Katzen konnten wir nur mit Mühe einfangen. Ich war sehr besorgt, bis ich das Blut an dem Bein meines Sohnes sah – er hatte sich an einem Trümmerstück verletzt. Da beruhigte ich mich sofort. Ich dachte daran, was alles hätte passieren können.“

Dabei merkt die Frau nicht, dass sie die ganze Zeit weint. Ohne Emotionen, ohne Schluchzen. Sie redet, und die Tränen laufen ihr den Hals hinunter…

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