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Ich wollte etwas über den 1. September erzählen. Darüber, dass ich schon lange nicht mehr lerne, und lange keinen mehr professionell unterrichte, dass ich niemanden in der Familie ermutige oder zwinge zu studieren.
Fast erste 1. September in meinem ganzen Leben ohne Studenten.
Der dritte 1. September mit Krieg, mit Terror, mit Massakern.
Ich schrieb an einen engen Freund in Charkiw. Er antwortete. Ein erwachsener Mann mit einer respektablen Position in der Gesellschaft:
„Die täglichen „Salutschüsse“ haben wieder begonnen. Heute ist es besonders „heiter“. Am Freitag, den 30. August, 97 Verletzte, 22 – Kinder, 7 Tote. Unter ihnen ist eine Bekannte von mir, eine 18-jährige, sehr begabte Künstlerin.
Heute sind es bereits 42 Menschen, darunter 5 Kinder, und es werden noch mehr werden.
Charkiw wird sich in Mariupol verwandeln. Und wir werden getötet werden. Allmählich. Langsam. Wir alle.
Und die Welt wird sich einen Dreck darum scheren.“
Dies ist kein Nachrichtenbericht! Das ist ein echter Mensch, der mir schreibt! Ein Freund von mir. Er und seine ganze Familie sind in dieser Hölle.
Die Assoziation mit Mariupol ist ein Akt der Verzweiflung, ein Zeugnis des unerträglichen Schmerzes.
Die Welt schweigt.
Der Himmel ist still. Die Unterwelt spricht und sendet. Moskau spricht und sendet.
Seht mich an!
Herr, schau auf mich, hier ist mein Haus, hier ist mein Sohn!
Herr, hier ist der Baum, den ich einst pflanzte.
Herr, ich tat alles, damit man mir im Alter ein Glas Wasser bringt,
Sorgte für Freude im Haus, statt Trümmern und Leid.
Doch Du, Herr, bewahrtest nicht vor dem Satan.
Nun, was bleibt? Mein Sohn? Die Söhne sterben!
Und was ist mit dem Haus, den Städten? – Das Land dem Untergang geweiht!
Doch irgendjemand gewinnt selbst an diesem Leid.
Und was ist mit dem Baum? – Die Gärten verdorren!
Jeder trägt Schuld, und doch gibt man den Juden die Schuld.
Doch wer sonst soll Schuld tragen,
Wenn der Kampf tobt zwischen Feinden,
Doch immer Gerechten, immer Heiligen,
Geschwistern im Glauben, vereint und doch fremd?
Herr, schau auf mich, hier ist mein Haus, hier mein Sohn!
Herr, hier ist der Baum, den ich einst pflanzte.
Herr, Du weißt, ich bat niemals um Gunst.
Ich liebte, ich lebte, ich schätzte so viel…
Nun bin ich leer, bis ins Mark erschöpft.
Ich löse mich auf in Wolken, Herr, im Himmel.
Was nützt es, Herr, noch zu sorgen um das tägliche Brot?
Was nützt es, Herr, noch zu wünschen, zu begehren,
Wenn unter der Himmelsflut eine Mutter klagt.
Einst war sie meine Frau.
Kein Haus, kein Sohn, kein Ich… – Ist sie allein?
Ja, allein, Herr, und das weißt Du genau.
„Iss nicht das Verbotene, warum liebst du, warum schweifst du umher?
Du sollst nicht töten, nicht stehlen, nicht begehren,
Sei gut, und das Paradies wird dir gehören.“
Und sie wartete, meine Liebste, nun Witwe. Keine Schwiegermutter, keine Schwiegertochter.
Ihre Kinder, hoch oben, wurden zu einem himmlischen Hain.
Sie pflanzten einen Baum, bauten ein Haus, gebar einen Sohn, und auch eine Tochter.
Alles ist vergangen, alles verging, alles versank in die tiefe Nacht.
„Rette mich, Herr!“ – Das sind leere Worte, vergeblich. – Keiner von uns wird jemals gerettet.
Diejenigen, die über die Lage auf der Krim, in Belgorod und in der Region Kursk besorgt sind, sollten sich ansehen, was in der gesamten Ukraine und insbesonders Charkiw im dritten Jahr in Folge passiert.
Die Kommentaren:
Entsetzen, Wut, Ohnmacht vor der plumpen schwarzen Macht. Sie übergießen die Ukraine mit dem Blut.
Ich habe enge Freunde, ehemalige Studenten und Kollegen in Charkiw, Kiew und Odessa. Das ist ein unendliches Grauen! Wenn die Welt nur gleichgültig schweigen würde! Indem sie das faschistische Russland als Mitglied des UN-Sicherheitsrates zulässt, erkennt die Welt seine Legitimität an und bringt ihre politische Unterstützung zum Ausdruck! Über die Haltung gegenüber Israel ganz zu schweigen. Aber Sie, Viktoria, haben verzweifelt und sehr stark geschrieben!
Хотелось про 1 сентября. Про то, что не учусь уже давно, никого не учу профессионально, никого не побуждаю, не принуждаю учиться в семейном формате.
Первое почти за всю жизнь 1 сентября без учеников.
Третье 1 сентября с войной, с террором, с бойней.
Пишу близкому другу в Харьков. Отвечает. Взрослый мужчина, занимающий солидное положение в обществе:
„Опять понеслись ежедневные „салюты“. Сегодня особенно „весело“. В пятницу, 30 августа, 97 раненых , 22 – дети, 7 мертвы. Среди них моя знакомая 18летняя очень талантливая художница
Сегодня уже 42 человека, 5 из них – дети и цифра будет расти
Харьков превратят в Мариуполь. А нас убьют. Постепенно. Потихоньку. Всех.
И миру глубоко наплевать“.
Это не сводка новостей! Это пишет мне реальный человек! Мой друг.В этом аду он и вся его семья.
Ассоциация с Мариуполем – акт отчаяния, свидетельство нестерпимой боли.
Мир безмолвствует.
Безмолвствует Небо. Говорит и показывает преисподняя. Говорит и показывает Москва.
Посмотри на меня!
– Господи, посмотри на меня, вот мой дом, вот мой сын!
– Господи, а вот и дерево, я его посадил.
– Господи, я сделал всё, чтобы на старости лет стакан воды,
– Чтобы в доме радость, вместо разрухи, вместо беды.
– А ты, Господи, не уберёг от сатаны.
И теперь, что там сын один, гибнут сыны!…
– И что, дом, города? – Страна на погибель!
Но кому-то всегда и от этого прибыль.
– И что там, дерево?- Погибают сады!
Виноват каждый сам, ну, а ещё жиды…
– Ну, а кому ещё быть виноватыми,
Когда бойня идёт с заклятыми,
Но всегда правыми, всегда святыми,
Сестрами, братьями во Христе родными?!
– Господи, посмотри на меня, вот мой дом, вот мой сын!
– Господи, а вот и дерево, которое я посадил.
– Господи, ты же знаешь, я никогда ничего не просил.
– Я любил, я жил, я всем дорожил…
– А теперь истощен я до самых жил.
Я растворился в облаке, я, Господи, в небе.
– И чего уж, Господи, радеть о насущном хлебе?
– И чего уж, Господи, сегодня хотеть и желать,
Когда под хлябью небесною рыдает мать.
– Между прочим, в прошлом моя жена.
Дома нет, сына нет, нет меня… – Что, одна?
– Да, одна, Господи, и ты хорошо это знаешь.
“ Не ешь скоромного, почему влюбляешься, почему гуляешь?
– Не убий, не укради, не возжелай,
– Будь хорошей, и ждёт тебя рай“.
И она дождалась, моя милая, вот, вдова. Не свекровь, и не тёща.
Детки её высоко, стали небесною рощей.
Посадили дерево, построили дом, родили сына, заодно, и дочь.
Всё ушло, всё прошло, всё кануло в бездну, в лютую ночь.
– Спаси, Господи! – это прелесть, пустые слова.- Никому из нас уже никогда не помочь.
Кто обеспокоен положением вещей в Крыму, в Белгороде и в Курской области, пусть посмотрит, как живёт вся Украина и, конкретно, Харьков, третий год подряд.
Коментарі:
Ужас, гнев, бессилие перед тупой чёрной силой. Заливают кровью Украину
У меня близкие друзья,бывшие ученики, коллеги и в многостадальном Харькове, и в Киеве, и в Одессе. Это такой непроходящий ужас! Если бы мир только равнодушно молчал! Давая фашисткой России возможность быть членом Совбеза ООН, мир признаёт её лигитимацию, выражает политическую поддержку! Об отношении к Израилю промолчу. А написали Вы ,Вика, отчаянно и очень сильно!