Ein Dorf, den es nicht mehr gibt. Nadia Sukhorukova. 21.02.24.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid0AUreasEVB2xGpP4gWrpk4wS7xUAJvUgex7EWTU1jkBs7u3dSUm3eCForGYN4z1Jnl&id=100087641497337

Eine Frau, die nach ihrem Zuhause gefragt wurde, sagte: „Schmerz“ und weinte.

Etwas anderes konnte sie nicht sagen.

Nur aus ihrer Kehle kam ein Geräusch, als ob eine Grille zirpte. Sie versuchte, das Schluchzen zu unterdrücken.

Ihr Dorf liegt im Bezirk Izium, in der Nähe der Region Donezk.

Es wurde von den Nazis ausgelöscht. Auch ihr Haus wurde ausgelöscht.

Sie zerstörten alles drum herum, warfen Granaten darauf.

Sie hatte immer Angst, hierher zu kommen. In der Nähe gab es Kämpfe. Und jetzt ist es auch gefährlich.

Aber sie wollte das Haus unbedingt sehen. Die Wände anfassen. Um zu sehen, was noch übrig war.

Um etwas Wichtiges von dort mitzunehmen: ein Album mit Kinderfotos, eine Lieblingstasse oder eine alte Decke.

Sie fuhr hin und dachte: Was wäre, wenn nicht alles zerbombt wäre?

Als sie „bei sich“ ankam, war nichts mehr da. Nur Verwüstung und Kälte.

Es gab keinen Platz zum Leben. Nicht einmal Platz zum Weinen.

Wo man auch hintritt, überall liegen Minen.

Es gibt Stolperdrähte auf fast jeder Stufe und in jedem Hof.

Die Nazis haben sich darum gekümmert. Sie wollten, dass jeder, der nach Hause kommt, in die Luft gesprengt wird.

Sie beschlossen, ohne Grund zu töten. Für die „Rückkehr“.

Für den Wunsch, auf eigenem Land zu leben.

Sie wollten unbekannten Menschen vernichten. Sie wollten ihnen keine Chance geben.

Weil sie Ukrainer sind.

Die Frau sagte, dass in ihrem von den Raschisten getöteten Dorf 850 Menschen lebten.

Und jetzt ist da nur noch Leere.

Und Traurigkeit.

Wo immer die Russen hinkommen, herrscht Leere und Tod.

Das ist ihre innere Essenz.


Одна жінка, коли її спитали про дім, сказала: „Біль“ і заплакала.

Більше не змогла нічого вимовити.

Тільки в горлі, як цвіркун застрекотів. Намагалася ридання стримати.

Її село в Ізюмському районі, поряд із Донецькою областю.

Його рашисти стерли із обличчя землі. І будинок її стерли.

Знищили все довкола, закидали снарядами.

Раніше їй страшно було приїжджати. Бої поряд були. І зараз також небезпечно.

Але дуже хотілося дім побачити. До стін доторкнутися. Подивитися на те, що лишилося.

Забрати звідти щось рідне: альбом із дитячими фотографіями, улюблену чашку або старенький плед.

Вона їхала і думала: раптом не все розбомбили?

Приїхала „до себе“, а там – нічого. Тільки розруха та холод.

Жити нема де. Навіть плакати нема де.

Куди не ступиш – скрізь міни.

Розтяжки практично на кожному кроці і у кожному дворі.

Це рашисти подбали. Хотіли, щоби розірвало кожного, хто повернеться додому.

Вирішили вбити просто так. За „повернення“.

За бажання жити на своїй землі.

Вони захотіли знищити незнайомих людей. Не дати їм шансу.

За те, що вони є українцями.

Жінка розказала, що у її, вбитому рашистамі, селі раніше жили 850 людей.

А тепер лише порожнеча.
І горе.

Скрізь, куди приходять росіяни, залишається порожнеча і смерть.

Це і є їхня внутрішня сутність.

Kommentar verfassen