Das Schilf war mir einst meine Wiege,
Im Moor bin geboren, wuchs groß,
Ich liebe mein Häuschen in Polesien,
Und den Wald – still, traurig und leis.
O weites, endloses Moorland,
Wo Wasser die Erde bedeckt,
Nur hier und da steht ein einsamer Hof,
Ein Dorf, das sich scheu dort versteckt.
Nicht fern, dort unten am Flusse,
Wo langsam der Wald sich verliert,
Sieht man mein kleines, schlichtes Zuhause,
Wo ich geboren und aufgewachsen bin.
Und darum lieb ich Polesien,
Sein Dörfer, die Wälder, die Leut’,
Denn wir sind hier zusammengewachsen,
Kinder derselben Mutter – vereint.
Denn wir sind hier zusammengewachsen,
Kinder derselben Mutter – vereint.
Wir können auch leben in Freiheit,
Ohne Herren, ohn’ Fremdengewalt,
Kein Deutscher und auch kein Moskale
Soll bei uns kein Herr mehr sein.
Wir sprengen die schweren Ketten,
Dass Feindesblut tränkt unser Land,
Denn Freiheit gehört uns allen,
Und dafür ziehn wir in den Kampf.
Denn wir haben nur eine Mutter,
Und sie heißt Ukraine allein,
Und wir müssen uns alle vereinen,
Denn genug war die Knechtschaft und Pein.
Lang genug hat die Knechtschaft uns gebrochen,
Und der Zorn aus Moskau uns traf,
Doch wir brauchen die Freiheit für alle,
Und nun ziehen wir mutig zum Kampf.
Lang genug wir den Tyrannen ertrugen,
Hier in Polesien entstand die UPA,
Und ein Poleschuk rief zum Aufstand:
„Jetzt ist Zeit!“ – so rief Ukraine da.
Mit dem Wort und mit dem Gewehre
Werden wir unser Land befrein,
Dass über Kyiv, Lwiw und Cholm
Wird der gelb-blaue Dreizack schein’n.
Das Schilf war mir einst meine Wiege,
Und hinter der Bank lag mein Gewehr,
Ich verließ meine Hütte in Polesien
Und ging zu den Kämpfern im Wald.
Ich verließ meine Hütte in Polesien
Und ging zu den Kämpfern im Wald.
Das Schilf war mir einst meine Wiege,
Im Moor bin geboren, wuchs groß,
Ich liebe mein Häuschen in Polesien,
Und den Wald – still, traurig und leis.
Ich liebe mein Häuschen in Polesien,
Und den Wald – still, traurig und leis.
Ich liebe den Wald, still und leis.
Ich liebe den Wald, still und leis.
Очерет мені був за колиску. (Повстанська версія)
Очерет мені був за колиску,
Я в болотах родився і зріс.
Я люблю свою хату поліську,
Я люблю свій зажурений ліс.
Ой, безкрайнє поліське болото,
Під Полісся вода залива,
Тільки де-не-де хутір самотній,
Тільки де-не-де клаптик села.
Недалеко, ген, попід річку,
Там, де вже кінчається ліс.
Видно хату мою невеличку,-
Там то я народився і зріс!
І до того люблю я Полісся,
Тії села, природу, людей,
Бо ми всі тут разом ізжилися,
Ми є діте одних матерей!
Бо ми всі тут разом ізжилися,
Ми є діте одних матерей!
Ми потрафимо жити без пана
І без німця, і москаля.
Розірвемо тяжкі ми кайдани,
Вражой кров’ю зроситься земля.
Бо єдина у нас є лиш мати,
Україна є тільки одна!
І ми мусим разом з’єднатись,
Бо вже досить неволі й ярма…
Надокучила клята неволя,
Гнів московський проклятий –
Нам усім потрібная воля,
І за волю ми йдемо всі в бій.
Всім нам досі терпіти тирана,
На Поліссі зродилось УПА!
Поліщук закликав до повстання,
Україна сказала: „ПОРА!“
Будем крісом кресати і словом,
Хто заб’є в нашу землю свій зуб,
Щоб над Києвом, Холмом і Львовом.
Заяснів жовто-синій тризуб!
Очерет мені був за колиску,
А за лавкою спав мені кріс.
Я лишив свою хату поліську,
І пішов до повстанців у ліс.
Я лишив свою хату поліську,
І пішов до повстанців у ліс.
Очерет мені був за колиску,
Я в болотах родився і зріс.
Я люблю свою хату поліську,
Я люблю свій зажурений ліс.
Я люблю свою хату поліську,
Я люблю свій зажурений ліс.
Я люблю свій зажурений ліс,
Я люблю свій зажурений ліс..