Kosaken standen in Reih’n / Повставали козаченьки.

Kosaken standen in Reih’n,
Bereit zur Feuersschlacht,
Die Trommeln dröhnen, Hörner schallen –
Zum Kampf mit Feindesmacht!

Und als sie zogen mutig aus,
Dem Ruhm und Sieg entgegen,
Da rauschten über ihren Häuptern
Die Banner in den Wegen.

Sie zogen los für Ehr’ und Recht,
Für Freiheit, stolz und klar,
„Lieber sterben als das Banner
Fällt ins Feindes Hand!“

Sie schworen für das Vaterland
Ihr Leben ganz zu geben,
Und von der Mutter Ukraine
Die Ketten wegzuheben.

Die Kosaken zieh’n zum Feld,
Das Banner träumt im Licht –
Und der Wind, so wild dahinter,
Über Gräber wiegt…

Повставали козаченьки
Довгими рядами,
Загриміли сурми, труби
На бій з ворогами.

А як ішли козаченьки
До славного бою.
Зашуміли всі прапори
Їм над головою!

А як в бій йшли волі, слави
Славно добувати,
Присягали краще згинуть,
А стяг не віддати.

Присягали за Вкраїну
Життям наложити,
І кайдани ворожії
З матері здоймити!

Пішли в похід козаченьки,
Тільки стяг ще мріє.
А за ними буйний вітер
По могилах віє.

Bist du dran, Herr? Eva Tur

Bist du dran, Herr?
Wir haben Probleme hier im Paradies —
bei unserem Unterstand
zittert vom Einschlag die Erde,
Wände bröckeln,
und jemand zischt durch die Zähne:
Hörst du uns?
Siehst du uns?
Kümmern wir dich überhaupt noch?

Am Eingang
ließ der Kommandant
seinen Heiligenschein im Helm zurück,
und nun weiß er nicht mehr,
ob er noch ein Heiliger ist
oder einfach nur im Dienst.

Sogar die Engel sind hier —
über dem feindlichen Wald
kreisen sie,
blicken durch Wärmebildgeräte,
geben Koordinaten weiter,
lenken das Feuer derer,
die keine Angst vor dem Krieg haben.
Und wenn sie zurückkehren,
reiben sie müde ihre Augen,
streiten, diskutieren,
wer von ihnen
dich zuletzt gesehen hat.

Mit dir zu reden ist sinnlos.
Explosionen übertönen alles,
was du sagen könntest.
Und wenn alles verstummt, Herr,
lauschen wir in die Stille —
ob nicht etwas Feindliches
auf uns zufliegt,
um uns zu vernichten.

Paradiesische Vegetation
ist etwas nervös —
täglich wird die genährt
mit Blut;
die Vögel sind weitergezogen —
vielleicht ist es hier
zu laut
zum Nisten.

Der Himmel — zerfetzt,
das Paradies — unter Beschuss.
Früchte fallen,
noch bevor sie reifen —
doch wir essen sie trotzdem —
lachen,
wischen den Saft vom Kinn
und werfen die Kerne
in Richtung feindlicher Stellungen.

Wenn du also, Herr,
uns aus dem Himmel gestoßen hast,
um uns zu bestrafen —

es ist dir nicht gelungen.

Wir haben Wurzeln geschlagen in den Gräben,
wie abgerissene Triebe,
uns mit dem Wind bewaffnet,
das Feuer gezähmt,
den Feind beim Namen genannt
und gelernt, ihn zu töten.

Weißt du, Herr,
wir sind selbst ein wenig
zu Göttern geworden —
an einem dieser Tage
haben wir vielbeflügelte
mechanische Seraphim's erschaffen,
die Wasser, Nahrung, Medikamente
zu den Unseren bringen,
und Feuer und Verderben —
zu den Feinden.

Und nun,
wenn die Nacht sich im Wärmebild auflöst,
und der Tag beginnt
mit einem Batterieladevorgang —

beten wir nicht.
Wir halten einfach den Himmel
unseres Sektors.

Und wenn du, Herr,
noch irgendwo bist —
dann erinnere dich vielleicht —
wir sind immer noch hier.

Wir sind die,
die aus deinem Himmel gefallen sind
und nicht zerschellt sind —
wir haben uns in die Erde verbissen
mit Zähnen,
mit Eisen,
mit Händen,
und halten die Frontlinie
bei Tag und bei Nacht.

Nicht für das Paradies,
nicht für den Ruhm,
nicht für Auszeichnungen,
sondern für eine weitere,
wenigstens eine weitere
Morgenröte.

на звʼязку, господи?
у нас тут проблеми в раю —
біля нашого бліндажа
від прильотів двигтить земля,
обсипаються стіни,
і крізь зуби шипить хтось,
чи ти чуєш нас?
чи ти бачиш нас?
чи тобі взагалі до нас?

у шоломі на вході
залишив свій німб
командир
і не знає тепер,
чи він все ще святий,
чи він просто в строю?

навіть ангели тут —
над лісом ворожим шугають,
в теплак дивляться,
передають координати
корегують вогонь тих,
хто війни не боїться.
а коли повертаються —
очі натомлені труть,
сваряться, спорять,
хто з них
бачив тебе останнім

говорити з тобою — марно.
вибухи глушать все,
що ти міг би сказати.
а коли все стихає, господи,
ми вслухаємося у тишу —
чи не летить щось вороже
нищити нас

райська рослинність
трохи нервує —
щодня її підживлюють
кровʼю;
птахи перелетіли далі —
мабуть, тут
занадто гучно
для гніздування

небеса — розпанахані,
рай — під обстрілами.
плоди падають раніше,
ніж встигають дозріти —
але ми все одно їх їмо —
сміємося,
сік з підборіддя витираємо
і кидаємо кісточки
в бік позицій ворожих

тож якщо ти, господи,
скинув нас із неба,
щоб покарати —

у тебе не вийшло

ми прижилися в окопах,
як обірвані паростки,
озброїлись вітром,
приручили вогонь,
назвали ворога на імʼя
і навчились його вбивати

а знаєш, господи,
ми і самі трохи
стали богами —
у якийсь із днів
багатокрилих
механічних серафимів
сотворили,
що несуть воду, їжу, ліки —
своїм,
а вогонь та погибель —
ворогам

і тепер, коли ніч
розчиняється в тепловізорі,
а день починається
із заряду батарей —

ми не молимося.
ми просто тримаємо небо
свого сектору

і якщо ти, господи,
ще десь є —
то, може, згадаєш —
ми й досі тут

ми ті, хто впали з неба твого
і не розбилися —
ми вгризлися в землю
зубами,
залізом,
руками,
і тримаємо лінію фронту
вдень та вночі

не задля раю,
не задля слави,
не задля нагород,
а задля ще одного,
хоча б ще одного
світанку

Dieses Lied bleibt immer zwischen uns/ Пісня буде поміж нас.

Ein Weg von deinem Tor zu meinem lief,
Wie eine Saite, hell und fein gespannt.
Warum dein leiser Schritt im Wind verlief –
Nur du weißt es, du allein.
Doch der Herbst hat deine Spur noch nicht verweht,
Denn im Frühling komm ich heim, wenn alles blüht.
Deine Hände leg ich dann in meine Hände –
Keine Blume der Trennung blüht am Ende.


Refrain:
Birg den Glanz nicht deiner blauen Augen,
Singe mir dies eine Lied zum Schluss.
Ich nehm’s mit, es soll mich weiter tragen,
Dieses Lied bleibt immer zwischen uns.
Deine Stimme, deine Stimme – wie ein Regen,
Und wie Ähren bin ich voll von deinem Segen.
Fällt ein gelber Blatt, wird neues Grün daraus entstehen,
Und in Liedern wirst du immer bei mir gehen...


Wenn Schnee in Strömen von den Bergen rinnt,
Tief und mächtig durch das Frühlingsland –
Wirst du mir als blaue Blume träumend nah,
In der Ferne, weit im fremden Land.
Doch der Herbst hat deine Spur noch nicht verweht,
Denn im Frühling komm ich heim, wenn alles blüht.
Deine Hände leg ich dann in meine Hände –
Keine Blume der Trennung blüht am Ende.


Refrain:
Birg den Glanz nicht deiner blauen Augen,
Singe mir dies eine Lied zum Schluss.
Ich nehm’s mit, es soll mich weiter tragen,
Dieses Lied bleibt immer zwischen uns.
Deine Stimme, deine Stimme – wie ein Regen,
Und wie Ähren bin ich voll von deinem Segen.
Fällt ein gelber Blatt, wird neues Grün daraus entstehen,
Und in Liedern wirst du immer bei mir gehen... | (3)


Пролягла дорога від твоїх воріт
До моїх воріт, як струна.
То чому згубився твій самотній слід –
Знаєш ти одна, ти одна...
Але осінь отой слід листям ще не вкрила,
Бо до тебе навесні я повернусь, мила...
Твої руки я візьму знову в свої руки,
Не розквітне поміж нас жовтий квіт розлуки!..

Приспів:
Не ховай очей блакитний промінь,
Заспівай мені в останній раз.
Пісню ту візьму собі на спомин,
Пісня буде поміж нас!
Бо твій голос, бо твій голос – щедра повінь,
Я мов колос, зелен-колос нею повен.
Жовтий лист спаде і виросте зелений,
А ти в пісні будеш завжди біля мене.

Як зійдуть сніги із гір потоками,
Ой, глибокими, навесні.
Квіткою наснишся синьоокою,
Вдалині мені, вдалині...
Але осінь отой слід листям не вкрила,
Бо до тебе навесні я повернусь, мила...
Твої руки я візьму знову в свої руки,
Не розквітне поміж нас жовтий квіт розлуки!..

Приспів.

Бо твій голос, бо твій голос – щедра повінь,
Я мов колос, зелен-колос нею повен!..
Спаде жовтий лист і виросте зелений, |
А ти в пісні будеш завжди біля мене!.. | (3)

Der Traum, der Traum / Цей сон, цей сон.

An dem See in der Sommernacht,
du und ich – nur wir, ganz sacht.
Küsse flogen zu Sternen empor,
Schwäne schlugen die Flügel davor.
Und der Widerhall flog übers Land,
nur dich, meine Liebste, gekannt.
Leise plätscherte nah das Revier,
und kein Kummer war Kummer bei dir.

Refrain:
Der Traum, der Traum,
er kommt zu mir in Nächten.
Im Traum, im Traum
seh ich ihr Lächeln.
Der Traum, der Traum,
verlässt mich nie im Leben.
O Traum, o Traum,
sie hat ihr Herz gegeben.


Wieder geh’n wir den Weg am See,
doch mein Herz tut diesmal so weh.
Hoch am Himmel verglimmt ein Licht,
und der Abschied steht vor dem Gesicht.
„Bleib doch da!“, will ich laut ihr schrei’n,
Schwanenkinder zieh’n himmelwärts heim.
Und das Schweigen nimmt uns davon,
doch bei Nacht kehrt er wieder – mein Traum.

Refrain (2×):
Der Traum, der Traum,
er kommt zu mir in Nächten.
Im Traum, im Traum
seh ich ihr Lächeln.
Der Traum, der Traum,
verlässt mich nie im Leben.
O Traum, o Traum,
sie hat ihr Herz gegeben.

Біля озера у літню ніч
Ми були з тобою віч-на-віч,
Цілувались під зорями ми,
Били лебеді поруч крильми,
І несла понад світом луна,
І у мене кохана одна.
Хлюпотіла тихенько вода,
Що для нас і біда - не біда.

Приспів:
Цей сон, цей сон
Мені щоночі сниться.
Крізь сон, крізь сон
Вона мені сміється.
Цей сон, цей сон
Мене не покидає.
Любов, о сон,
Вона мене кохає.

Біля озера знову ідем,
Та у серці моїм тихий щем
Зірка в небі нічна дoгора,
Розставання приходить пора.
А благання моє: "Зупинись!"
Лебедята підняли у вись.
І бере нас розлука в полон,
А вночі ти приходиш, мій сон.

Приспів. (2)

O, Wildgänse flogen nieder/ Ой, летіли дикі гуси.

O, Wildgänse flogen nieder, 
O, sie flogen durch den Regen, sonntags spät.
Eine Feder sank hernieder,
rollte leis ins Gras hinüber – wie ein Märchen, das verweht.

O, Wildgänse flogen weiter,
O, sie flogen durch den dunklen Waldeshain.
Sag der Freundin nicht das Ihre –
wer dir einst die feinen Sternenkorallen schenkt’ allein.

Wenn die Nacht ans Fenster klopft
und kein Laut mehr spricht,
frag mich dann nicht, ob ich hoffe –
frag nach Liebe nicht.

O, am Tag des späten Herbstes
flogen Gänse zu der alten Weide weit.
Wo zwei lieben, da ist Freude,
wo drei werden, wächst das Leid – und Traurigkeit.

O, sie flogen durch das Dunkel,
Wildgänse durch die Nebelnacht im Morgengrau.
Hüte du dein Liebesbündel,
Mädchen, vor dem neidisch’n Aug’.

O, sie flogen in den Abend,
durch den Forst und über grüne Auen weit.
Lass die Freundin zu dir treten –
doch dein Herz, das öffne nicht in Ehrlichkeit.

Ой, летіли дикі гуси,
Ой летіли у неділю дощову.
Впало пір'я на подвір'я,
Закотилось, як повір'я, у траву.

Ой, летіли дикі гуси,
Ой, летіли дикі гуси через ліс.
Не кажи своїй подрузі,
Хто тобі корали зоряні приніс.

Як постука нічка темна
У віконце знов,
Не питай мене даремно
Про мою любов.

Ой, летіли в день осінній
Дикі гуси до самотньої верби,
Там, де двоє, там - весілля,
А, де троє - перші ягоди журби.

Ой, летіли до світання
Дикі гуси через марево ночей,
Бережи своє кохання
Ти, дівчино, від корисливих очей.

Ой, летіли понад вечір
Дикі гуси через ліс і зелен гай,
Ти відкрий подрузі двері,
Але серце їй своє не відкривай.

Es ritten Kosaken/ Їхали козаки.

Es ritten Kosaken, sie ritten durchs Feld,
Ein Lied klang empor über Wiesen und Welt.
Vom Schicksal der Tapfern, von Freiheit so klar –
Kosaken sie ritten, wie’s immer schon war.

Sie sangen von Liebe, von Krieg und Gefahr,
Von Treue, die einst unverbrüchlich war.
Für Heimat, für Freunde, für Vater und Sohn,
Und für das Lied eines Mädchens zum Lohn.

Im grünen, stillen Tale klingt leise ihr Lied,
Das Mädchenherz bebt, wie ein Vogel fliegt.
Sie gab ihre Liebe dem jungen Kosak –
Kosaken, sie ritten – der Heimat naht.

Їхали козаки, їхали по полю
І лунала пісня про їхнюю долю.
Про їхнюю долю, про справжнюю волю.
Їхали козаки, їхали по полю...

Їхали козаки та й пісню співали.
Про те, як любили і як воювали
За рідную землю, за батьків і друзів,
І за спів дівочий, що дзвенить у лузі...

Ой, у лузі-лузі тая пісня ллється,
А дівоче серце, як пташина, б’ється...
Віддала кохання хлопцю молодому
Їхали козаки, їхали додому...

Smaragdnes Himmelszelt/ Смарагдове небо 

Beim Morgenrot am Meere
Im Traumlicht der Sonne
All up to you
All up to you

Die meisten gehen fehl
Denn Treue zählt nicht viel.
All up to you
All up to you

Smaragdnes Himmelszelt,
Das morgen auf uns wartet.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.

Smaragdnes Himmelszelt,
Wünsch dir, was dir gefällt.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.

Smaragdnes Himmelszelt,
Smaragdnes Himmelszelt,
Smaragdnes Himmelszelt.

Ein Lied hat mich gefunden,
Mein Herz ist fast verbrannt.
In mir sind alte Wunden,
Und Krieg, der nie verschwand.

Vergiss, wo wir einst standen,
Vergiss all unsre Wunden.
Die Bühne ruft mich wieder,
Ich sing dir diese Lieder:

Smaragdnes Himmelszelt,
Das morgen auf uns wartet.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.

Smaragdnes Himmelszelt,
Wünsch dir, was dir gefällt.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.

Smaragdnes Himmelszelt,
Das morgen auf uns fällt.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.

Smaragdnes Himmelszelt,
Wünsch dir, was dir gefällt.
Ich komm zu dir,
Ich kehr zurück.


Світанком біля моря
Мрійним промінням сонця
All up to you
All up to you

На це хибує більшість
Вірність бракує цінність
All up to you
All up to you

Смарагдове небо
Чекає нас завтра
А я йду до тебе
Я йду назад

Смарагдове небо
Загадуй бажання
Я йду до тебе
Я йду назад

Смарагдове небо
Смарагдове небо
Смарагдове небо

Мені прислали пісню
Немає більше місця
В моєму злому серці
Давно уже війна

Давай забудемо, де ми
Пробудемо всі проблеми
Мені пора на сцену
Сказати ці слова

Смарагдове небо
Чекає нас завтра
А я йду до тебе
Я йду назад

Смарагдове небо
Загадуй бажання
Я йду до тебе
Я йду назад

Смарагдове небо
Чекає нас завтра
А я йду до тебе
Я йду назад

Смарагдове небо
Загадуй бажання
Я йду до тебе
Я йду назад

Habt ihr gehört, o Brüder mein / Чи чули сті рідні браття.

Habt ihr gehört, o Brüder mein,
habt ihr gehört, o Brüder mein,
wie tapfer kämpfte das Karpatenland?
wie tapfer kämpfte das Karpatenland?

Für Karpaten-Ukraine,
für Karpaten-Ukraine.
für die grüne Bergeshöhen,
für die grüne Bergeshöhen,

Vierzigtausend standen bereit,
vierzigtausend standen bereit,
vergoßen Blut im harten Streit,
vergoßen Blut im harten Streit.

Fließt der Strom so kühn und helle,
fließt der Strom so kühn und helle,
trägt Leichnam fort in kalter Welle,
trägt Leichnam fort in kalter Welle.

Einen Vater zu den Kindern,
einen Vater zu den Kindern,
Frau, dein Mann, er kehrt nicht wieder,
Frau, dein Mann, er kehrt nicht wieder.

Über Chust krächzt schon der Rabe,
über Chust krächzt schon der Rabe,
in der Fremde weint die Mama,
in der Fremde weint die Mama.

Wein nicht, Mutter, klag nicht mehr,
wein nicht, Mutter, klag nicht mehr,
dein Sohn ist verwundet, doch nicht schwer.
dein Sohn ist verwundet, doch nicht schwer.

Sein Köpfchen ist in vier zerteilt,
sein Köpfchen ist in vier zerteilt,
sein Herz in sechs Stücke verweilt,
sein Herz in sechs Stücke verweilt.

Such, o Mutter, einen Schreiner,
such, o Mutter, einen Schreiner,
auch einen feinen Maler,
auch einen feinen Maler.

Sie bauen mir ein Häuschen klein,
sie bauen mir ein Häuschen klein,
und malen es schwarz – so muss es sein,
und malen es schwarz – so muss es sein.

Ohne Fenster, ohne Tür,
ohne Fenster, ohne Tür,
denn mein Leben endet hier.
denn mein Leben endet hier.

Habt ihr gehört, o Brüder mein,
habt ihr gehört, o Brüder mein,
wie tapfer kämpfte das Karpatenland?
wie tapfer kämpfte das Karpatenland?

Чи чули сті рідні браття
Чи чули сті рідні браття
Як боролось Закарпаття
Як боролось Закарпаття

За зелену Верховину,
за зелену Верховину,
за Карпатську Україну,
за Карпатську Україну.

Сорок тисяч воювало
Сорок тисяч воювало
Кров невинну проливало
Кров невинну проливало

Тече річка, тече сміло,
Тече річка, тече сміло,
Несе вона біле тіло,
несе вона біле тіло.

Несе вона дітям тата,
несе вона дітям тата,
жінці – мужа, сестрі – брата,
жінці – мужа, сестрі – брата.

Понад Хустом ворон кряче,
Понад Хустом ворон кряче,
На чужині мати плаче.
На чужині мати плаче.

Не плач, мати, та й не тужи,
Не плач, мати, та й не тужи,
Син ранений та й не дуже.
Син ранений та й не дуже.

Голівонька у четверо,
Голівонька у четверо,
А серденько у шестеро.
А серденько у шестеро.

Найми, мати, столярика,
Найми, мати, столярка
Ще й файного малярика.
Ще й файного малярика.

Най ми хатку побудує,
Най ми хатку побудує,
Та й на чорне помалює
Та й на чорне помалює

Без дверей та й без виконець
Без дверей та й без виконець
Бо вже моєму життю конець
Бо вже моєму життю конець

Чи чули сті рідні браття
Чи чули сті рідні браття
Як боролось Закарпаття
Як боролось Закарпаття

Ein Kosak ritt über die Donau/ Їхав козак за Дунай.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das ukrainische Lied Ein Kosak ritt über die Donau (Їхав козак за Дунай) in Deutschland bekannt. Der Dichter des Lieds, Semen Klymowskyj, war ein ukrainischer Philosoph, Dichter und Kosak des Charkower Kosakenregiments Sein Lied ist im slawischen Sprachraum seit dem 18. Jahrhundert sehr beliebt.

In deutschen Übertragung heißt das Lied: Schöne Minka, ich muß scheiden. Dabei wurde die Melodie etwas verändert. Mehrere deutsche Komponisten inklusive Ludvig van Beethoven verwendeten das Lied in ihren Werken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_Minka?wprov=sfti1#Unterschiede_der_Versionen

Hier ist aber die Originalversion. 

Ein Kosak ritt über die Donau,
sprach: „Leb wohl, mein Mägdelein!
Rappe, trab nun durch die Weite –
fort zieh ich zum Streit.“
„Halt doch an, mein tapfrer Held,
deine Maid weint bittre Tränen.
Wen lässt du zurück in Not?
Denk doch einmal nach!“

Refrain:
Besser wär’s, besser wär’s nie zu geh’n,
Besser wär’s, besser wär’s nie zu seh’n,
Besser wär’s, ja besser wär’s dich nie zu kennen,
Als dich jetzt, als dich jetzt zu vergessen.

Sie trat raus, die Hände zitternd,
weinend, voller Gram und bitternd:
„Wie kannst du mich so verlassen?
Denk doch einmal nach!“
„Ring nicht deine weißen Hände, reib dir nicht die Augenränder –
Warte auf mich, wenn ich heimkomm’ mit dem Ruhm und Ehr’!“

Refrain

„Ich will nichts, nur dich allein – ohne dich will ich nicht sein.
Leb wohl, mein Geliebter – sonst ist mir alles einerlei.“
Pfeifend rief der Held sein Pferd:
„Bleib gesund, mein teures Herz!
Stirb ich nicht, dann komm ich wieder –
in drei Jahren heim!“

Refrain

Ein Kosak ritt über die Donau,
sprach: „Leb wohl, mein Mägdelein!
Rappe, trab nun durch die Weite –
fort zieh ich zum Streit.“

Refrain (2x)

Їхав козак за Дунай, сказав: "Дівчино, прощай!
Ти, конику вороненький, неси та гуляй!"
Постій, постій, мій козаче, твоя дівчина плаче,
На кого ж ти покидаєш - тільки подумай.

Приспів:
Лучше було б, лучше було б не ходить,
Лучше було б, лучше було б не любить,
Лучше було б, лучше було б та й не знать,
Чим тепер, чим тепер забувать.

Вийшла, руки заломавши і тяженько заплакавши:
"Як ти мене покидаєш – тільки подумай!"
"Білих ручок не ламай, ясних очок не стирай;
Мене з війни із славою к собі дожидай".

Приспів.

"Не хочу я нічого, тільки тебе одного;
Ти будь здоров, мій миленький, а все пропадай".
Свиснув козак на коня: "Оставайся здорова!
Як не згину, то вернуся через три года!"

Приспів.

Їхав козак за Дунай, сказав: "Дівчино, прощай!
Ти, конику вороненький, скачи та гуляй!"

Приспів. (2)

Am Bahnsteig, am lärmenden Bahnsteig / На пероні, на люднім пероні.

Am Bahnsteig, am lärmenden Bahnsteig,
Wo sich Trennung und Wiedersehn zeigen,
Hat jemand die Rosen – die roten –
Verstreut, die hier keiner beachtet…

Refrain:
Und die Rosen, und die Rosen,
rufen leise mit blutrotem Blatt:
“Wir sind Liebe, nicht nur Blumen,
Liebe tritt man nicht einfach platt!”


In meinem Herzen – ist’s Schmerz oder Trauer?
Du kamst wieder nicht, so wie gestern.
Jemand schenkt einen Kuss einem anderen,
Jemand tritt die Rosen - die roten…

Refrain

Am Bahnsteig, am stilleren Bahnsteig,
Ist das Rattern schon fern und verklungen.
Hat jemand die Rosen – die roten –
Verstreut für den Abschied – oder Empfangen…?

Refrain


На пероні, на люднім пероні,
Де розлуки і зустрічі плачуть,
Хтось розсипав троянди червоні,
І, здається, ніхто їх не бачить...

Приспів:
А троянди, а троянди
До людей пелюстками кричать:
"Ми не квіти, ми - кохання
А кохання не можна топтать"

В моїм серці чи біль чи то смуток:
Не зустрів ти мене і сьогодні.
Хтось дарує комусь поцілунок,
А хтось топче троянди червоні...

Приспів.

На пероні, на тихім пероні,
Вже не чути далекого стуку.
Хтось розсипав троянди червоні,
Чи то зустріч свою, чи розлуку...

Приспів.