Gott in Venedig. Marina Ponomarenko. 

- Man muss an Gott glauben!
Sagt mir der Taxifahrer.
- Und in die Kirche gehen!
Bei uns in Ternopil gab es einen Einschlag,
Sagt mir der Taxifahrer.
- Ein Einschlag in die Werkstatt,
Wo man Drohnen gebaut hat.
Doch gleich daneben – stand eine Kapelle.
Und was, glauben Sie?
Die Werkstatt zerbraust,
In allen Häusern ringsum
Die Fenster heraus,
Doch die Kapelle steht
Unversehrt!
Kein Schrämmchen!
So behütet Gott sein Haus!
So behütet Gott!
Gott behütet!

*

Ich denke, diese Geschichte
Fordert eine dramatische Parallele.
Vielleicht taugt ein altes Gedicht,
Ein Gedicht von Gott in den Städten des Südens,
Wenn man’s ein wenig umschreibt:

*

Ich komme ans Meer, füttere den Löwen mit meiner Trauer,
(Der Löwe liegt trunken vor der Mauer)
Hänge Schaukel hoch über dem Universum:
Gott setzt sich drauf und schwingt sich im Wind.
Freude wird ihn erfüllen bis über die Ränder,
Mein Zorn wird blasser und stiller.
Die Stadt, bevölkert von Venedig-Gespenstern,
Wird Gottes Reich, Kathedrale und Feier.
Schaukle, o Gott, so, dass der Wind dir in Ohren pfeift,
Wir, deine Schöpfer/Schöpfung, singen Hosanna,
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geists:
Behüte dich, Gott,
Behüte dich, Gott,
Behüte dich, Gott –
Denn was wird aus uns,
Solltest du nicht mehr da sein.

- Треба вірити в Бога! - 
Каже мені таксист.
- І в церкву ходити!
От у нас у Тернополі був прильот, -
Каже мені таксист.
- Прильот у цех,
Де дрони робили.
Але поряд з цехом була капличка.
І що ви думаєте?
Цех роз'їбало,
Навколо вікна в будинках
Повилітали,
А капличка стоїть цілесенька!
Ні єдиної тобі подряпинки!
Отак Бог береже свій дім!
Отак Бог береже!
Бог береже!
*
Ця історія, думаю я,
Вимагає якоїсь драматичної паралелі
Може, підійде старий вірш
Про Бога в південних містах,
Якщо трохи переписати
*
Приїжджаю до моря, леву печаль свою згодовую
(Лев лягає п'яний під брамою)
Вішаю гойдалку над світобудовою
Сяде Бог і гойдатиметься вітрами
Буде радість повнить Бога по вінця
Лють моя стане блідою і тихою
Місто, населене привидами-венеційцями,
Буде для Бога царством/собором/утіхою
Гойдайся, Боже, щоб вітер свистів у вухах
Ми, творіння/творці твої, співатимемо осани
Во імя Отця і Сина й Святого Духа
Бережи себе, Боже,
Бережи себе, Боже,
Бережи себе, Боже,
Що ж буде з нами, раптом тебе не стане

Haus. Marina Ponomarenko.

Haus ist dort,
Wo du dich birgst bei Regen,
Wo Katzenhaare auf dem Teppich liegen
Von allen Katzen, die du jemals hattest.
Das ist Haus.
Haus ist etwas,
Das heimisch wurde, ohn' Maß.
Auf dem alten Teppich ein Elch,
Starrt als ob es ein Heiliger wär.
Das ist Haus.
Haus ist etwas,
Was einfach wächst:
Wächst in den Fluss, in Berge, in Steppen,
Wächst in die Zeit — ins „Jetzt“ und „Damals“.
Das ist Haus.
Das ist Haus.
Das ist mein Haus.
Ich bekam es von Omas und Opas:
Mit dem Können, in Feldzüge zu gehen und in Schenken,
In Lebendiges zu schneiden, Fetzen zu nähen,
Mit Gewehren zu schießen, Handtücher zu sticken,
Sie zu hängen bei Ikonen und Bildern,
Und sie zu zerreißen — zu Binden für Wunden,
Feste zu feiern, Revolten zu wagen,
Wahrheit im Wein zu finden und sagen,
Kalt zu bleiben mitten im Feuer,
Den Feind zu töten im Krieg, ungeheuer —
Und dann noch,
Schaffen vor der Frost,
Das Haus neu aufzubauen, bloß.
Dies Haus ist meins.
In der tiefsten Nacht
In kältester Winterszeit
Sind seine Wände warm und hart.
Das ist mein Haus.

Дім - це там,
Де можна сховатись, коли сльота
Де валяється шерсть твого кота
І всіх попередніх твоїх котів
Це - дім
Дім - це щось,
Що для тебе саме обжилось
І на старому килимі лось
Дивиться так, наче з ікон святі
Це - дім
Дім - це те,
Що бере і просто росте
Проростає у річку, в гори, у степ
Проростає у час, у "тепер" і в "тоді"
Це - дім
Це дім
Це мій дім
Він дістався мені від бабів і дідів
Разом з умінням ходити в походи й шинки
Різати по живому і зшивати шматки
Стріляти з рушниць, вишивать рушники
Вішати рушники між ікон і картин
Рвати ці рушники на бинти
Влаштовувати вечірки й бунти
Знаходити істину у вині
Лишатись холодними у вогні
Вбивати ворога на війні -
І тоді
Встигати до холодів
Відбудувати дім
Цей дім мій
У найглибшій пітьмі
У найхолоднішій зимі
Стіни його теплі й тверді
Це мій дім.

O Feldchen, o Feld/ Ой полечко, поле.

O Feldchen, o Feld, vom Nebel umhangen,
auf deinem Gefild zwei Kosaken gefallen. (2)

Der eine war reich, aus vornehmer Sippe,
Der andre ein Wais’, ohne Heim, ohne Hütte. (2)

Dem Reichen ein Hemd, fein bestickt, zart und schön,
Dem Waisen kein Bändchen, kein Fädchen zu sehn. (2)

Um Reichen weinen seine ganze Verwandten,
um Waisen das Mädchen mit sehnsuchtsvollem Bande. (2)

Dem Reichen ein Hügel, hoch aufgerichtet,
dem Armen ein roter Schneeball gewidmet. (2)

O Feldchen, o Feld, vom Nebel umhangen,
auf deinem Gefild zwei Kosaken gefallen. (2)

Ой полечко, поле туманом повите,
А на тому полі два козаки вбито. | (2)

Один козак вбитий - багата родина,
Другий козак вбитий - бідна сиротина. | (2)

На багатім сині вишита сорочка,
А на сиротині нема ні шнурочка. | (2)

Над багатим сином плаче вся родина,
А над сиротою молода дівчина. | (2)

Над багатим сином висока могила,
А над сиротою червона калина. | (2)

Ой полечко, поле туманом повите,
А на тому полі два козаки вбито. | (2)

Schnee auf grünendem Blatte /  Сніг на зеленому листі.

Ich erwart’ dich schon lang, seit den Wegen im Mai,
Meide träumend die steinigen, dornigen Pfade.
Statt dir fällt in den Garten auf neu, auf neu
Früher Schnee auf das grünende Blatte. (2)

Hat dir wohl jemand plötzlich den Weg versperrt?
Oder hielten dich eigensinnige Winde?
Darum liegt in dem Garten so früh, so früh
Schnee wie Lachen auf grünendem Blatte. (2)

Wenn mein Glück irgendwo auf dem Wege erliegt,
Ruf mich nur – und zum Herzen hin will ich’s neigen, –
Dann zerschmilzt dieser Schnee – früher Schnee, früher Schnee,
Schnee wie Trauer auf grünendem Blatte. (2)

Tret’ ich täglich hinaus auf den alten Steg,
Hoff’ ich sehn dich und weiß, dass du einst noch kommst,
Denn für mich ist der Schnee – früher Schnee, früher Schnee, –
Späte Blüte auf grünendem Blatte. (2)

Вигладаю тебе ще з весняних доріг,
Обминаю у мріях стежини тернисті.
Замість тебе в саду раптом сніг, раптом сніг, |
Ранній сніг на зеленому листі. | (2)

Чи дорогу тобі може хтось перебіг,
Чи тебе забарили вітри норовисті,
Що так рано в саду раптом сніг, раптом сніг, |
Сніг, як сміх, на зеленому листі. | (2)

Коли десь, моє щастя, ти збилося з ніг,
То поклич - і до серця мого нахилися, -
І розтане той сніг - ранній сніг, ранній сніг, |
Сніг, як сум, на зеленому листі. | (2)

Я виходити буду щодня на поріг,
Сподіватися буду, що прийдеш колись ти,
Бо для мене той сніг - ранній сніг, ранній сніг,- |
Пізній цвіт на зеленому листі. | (2)

Kosake / Козаче

Du hast mir geschenkt eine Nacht so schön,
Küsstest sanft mich – und zur Sitsch musst’ du gehn.
Blitz erstrahlt am Himmel, wie ein Zeichen klar, |
Ich werd’ warten auf dich, mein Kosak, fürwahr! | (2)

Refrain
Kosak, mein Kosake, bald ist Streit,
Doch ich wein’ nicht, Liebster, halt dich breit!
Schütze Ukraine, teures Heimatland –
Du bist ewig tief in mir gebannt!

Ich versteh’ dich, Lieb – wer sonst, wenn nicht du,
Kann die Mutter Ukraine bewahren in Ruh’?
Feinde werden beben, das ist klar wie Licht, |
Ruhm der freien Sitsch, die den Schwachen schützt! | (2)

Refrain

Frischer Wind bringt Botschaft von Lieb’ und Glück,
Flüstert dir von Herzen mein Sehnen zurück.
Hör mein frommes Beten, das zu Gott nun fleht, |
Herr, beschütze ihn, wenn er im Kampfe steht! | (2)

Refrain

Schütze Ukraine, teures Heimatland –
Du bist ewig tief in mir gebannt!

Ти мені подарував незабутню ніч,
Ніжно так поцілував і пішов на Січ.
Спалахнула блискавка, ніби знак, |
Я тебе чекатиму, мій козак! | (2)

Приспів:
Козаку-козаче, буде бій,
Знай, що я не плачу, рідний мій!
Україну неньку захисти! -
У моїм серденьку завжди ти!

Розумію я тебе - хто ж, якщо не ти
Матір Україну зможе зберегти!
Вороги тремтітимуть, ясна річ, |
Захистить знедолених славна Січ! | (2)

Приспів.

Свіжий вітер вісточку тобі знов
Принесе, коханий мій, про любов!
Праведну молитву почуй мою, |
Боже, захисти його у бою! | (2)

Приспів.

Україну неньку захисти! -
У моїм серденьку завжди ти!

Erde, mein Land / Земле моя.

Wohin ich meinen Blick auch werf’ – endlose Felder weit,
Mein heilig Heimatland erstrahlt in Herrlichkeit.
Wie silbergrauer Falke, wie Kranich im Maiwind,
Hör’ ich das Lied der Erde, den Quellgesang geschwind,
Den heiligen Klang, der erklingt.

Wer mich in jungen Morgenstunden
Lehrte Güte, Herzverbunden –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir in den Jugendtagen
Gab den Weg, um weit zu wagen –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir gab das reine Wasser
Aus den Quellen meines Volkes –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir gab des Friedens Sonne,
Und für morgen Licht und Wonne –
Du, Erde, mein Land!

Ob über Meeresweiten,
Ob über Berg und Tal,
Lass dieses Lied uns leiten
Und klingen überall.
Es soll hinauf sich schwingen
Zu Schiffen in dem All,
Wie ewig wird’s erklingen,
Der Quell im Erdenhall,
Der heilige Quellenschall.

Wer mich in jungen Morgenstunden
Lehrte Güte, Herzverbunden –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir in den Jugendtagen
Gab den Weg, um weit zu wagen –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir gab das reine Wasser
Aus den Quellen meines Volkes –
Du, Erde, mein Land!
Wer mir gab des Friedens Sonne,
Und für morgen Licht und Wonne –
Du, Erde, mein Land!

Erde, Erde mein Land,
Erde, Erde mein Land,
Erde, Erde mein Land,
Erde, mein Land.

Куди не кинеш оком – безмежнії поля
Розкинулась широко свята моя земля
Як сизокрилий сокіл, як в травні журавлі
Я чую спів землі, криничний спів землі
Священний спів землі

Хто мене в літа ранкові
Вчив добру і вчив любові -
Ти земле моя

Хто мені в юнацькі роки
Дав дорогу в світ широкий -
Ти земле моя

Хто мені дав чисту воду
Із джерел мого народу -
Ти земле моя

Хто мені дав сонце миру
І в майбутнє світлу віру -
Ти земле моя

Над морем і над плаєм
Хай лине пісня ця
Нехай вона єднає
Усіх людей серця
Нехай її почують
Космічні кораблі
Як вічний спів землі
Криничний спів землі
Священний спів землі

Хто мене в літа ранкові
Вчив добру і вчив любові -
Ти земле моя

Хто мені в юнацькі роки
Дав дорогу в світ широкий -
Ти земле моя
Хто мені дав чисту воду
Із джерел мого народу -
Ти земле моя

Хто мені дав сонце миру
І в майбутнє світлу віру -
Ти земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле, земле моя
Земле моя

Schlaflied der Gegenwart/ Колискова сьогодення.


Luli, Luli – will nun schlafen,
Werd die Nacht ganz leise trafen.
Träume sollen bei mir sein,
Hoffnung, Frieden, Mondenschein.
Hab das Bett schön glatt gezogen,
Kissen sacht zurechtgebogen.
Kaum die Augen zugemacht –
Heult die Sirene durch die Nacht!
Schnell ins Dunkel, angezogen,
Angst ist durch den Raum geflogen.
Puls wird schneller, Finger starr –
Wie geht’s Kindern? Ist Gefahr?
Wie geht’s Enkeln, meinen Lieben?
Wird das Böse je vertrieben?
Herz schlägt wild, mir fehlt die Kraft –
Wann hat das ein End geschafft?
Kellerwinkel, eng und klein,
Kauere ich mich ängstlich ein.
Zitternd, flehend, leise Tränen –
Wie kann all das hier geschehen?
Über uns das Donnern kracht,
Feuer tobt in schwarzer Nacht.
Fort der Traum, so schnell verweht,
nur die Hoffnung still besteht.
Ihr ich flüst’re sanft und sacht:
„Bleib bei mir in dieser Nacht.“
Nacht vergeht, der Morgen dämmert,
Menschen leben, Herz noch hämmert.
Schritt für Schritt zum Licht empor,
Dank dem Herrn – wir leben noch!
Und ein Traum kehrt leis zurück:
„Alles kommt – auch neues Glück.
Hab Geduld, bist nicht allein –
es wird wieder Frieden sein.“
Friedlich wird die Nacht bald fallen,
Still wird es in alle Hallen.
In die Ukraine kommt schon bald
Endlich Zeit der Seligkeit.
Nacht wird kommen – sanft und still,
Jeder schläft so, wie er will.
So wird’s sein – ich glaub daran,
Denn mit Hoffnung fing’s einst an.

Люлі, люлі.Хочу спати .
Буду нічку зустрічати.
Хай зі мною буде мрія.
Щастя, спокій і надія.
Чисту постіль постелила.
І подушечку підбила.
Тільки, тільки задрімала.
Тут тривога завищала.
Я швиденько одягаюсь.
Десь сховатись намагаюсь.
Тиск піднявся. Терпнуть руки.
Як там діти?Як там внуки?
Серце скаче.Сил не має .
Та колиш той звір сконає?
У підвалі.У куточку.
Я зкрутилася клубочком.
Я тремтіла, і молилась.
А життя як зупинилось.
А у небі гуркотіло.
Десь зривалось, щось горіло.
Враз кудись поділась мрія.
Залишилась лиш надія.
Я надії тій шептала.
Щоб мене не покидала...
Нічка шумна. Та стихає.
Люд в підвалі оживає.
Йдем на вихід. До порогу.
Ми живі. І Слава Богу.
Знову мрія гріє груди:
"Заспокойся.Все ще буде".
Буде мирно, буде тихо.
З України піде лихо.
Нічка буде наступати.
Всі спокійно будуть спати.
Так і буде.Дуже вірю.
Обіймаючи НАДІЮ.

Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut / Я козачка твоя, я дружина твоя.

Ein Sternstrahl verglüht, und der Mond fällt hinab,
Wie ein Apfel so rot an der Seite.
Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut|
Mein blauäug’ger Held – dir zur Seite.|(2)

Auf dem Felde die Feuer, die Wacht hält die Nacht,
Und der Frieden verweht in der Weite.
Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut|
Mein blauäug’ger Held – dir zur Seite.|(2)

Reich die Hand mir zum Ritt, lass das Pfeilspiel vergeh’n,
Flieg mit mir durch die Steppe im Weiten.
Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut|
Mein blauäug’ger Held – dir zur Seite.|(2)

Warte du auf mich dort, und verlier nie den Mut,
Auf dem Weg durch die stürmischen Zeiten.
Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut|
Mein blauäug’ger Held – dir zur Seite.|(2)

Ein Sternstrahl verglüht, und der Mond fällt hinab,
Wie ein Apfel so rot an der Seite.
Ich bin deine Frau, deine Kosakenbraut|
Mein blauäug’ger Held – dir zur Seite.|(2)


Струменіє зоря і за обрій упав
Місяць яблуком червонобокий.
Я козачка твоя, я дружина твоя, |
Пане полковнику мій синьоокий. | (2)

В полі ватри горять, вартовії не сплять
Ген розвіявся спокій на попіл.
Я козачка твоя, я дружина твоя, |
Пане полковнику мій синьоокий. | (2)

Руку дам на коня, хай стріла обмина,
Полетімо удвох в степ широкий.
Я козачка твоя, я дружина твоя, |
Пане полковнику мій синьоокий. | (2)

Ти на мене чекай і надій не втрачай
На шляхах світової толоки.
Я козачка твоя, я дружина твоя, |
Пане полковнику мій синьоокий. | (2)

Пломеніє зоря і за обрій упав
Місяць яблуком червонобокий.
Я козачка твоя, я дружина твоя, |
Пане полковнику мій синьоокий. | (2)

Es steht ein Berg so hoch allein / Стоїть гора високaя.

Es steht ein Berg so hoch allein,
Und unten rauscht der Hain, der Hain,
Ein grüner Wald, so dicht und tief,
Fast wie im Himmelsschein.

Am Waldesrand, da schlängelt sich
Ein Fluss, so hell und klar,
Er glitzert wie Kristallglashell,
Zieht durch das Wiesental.

Am stillen Ufer, sanft versteckt,
Da liegen Boote klein,
Drei Weiden neigen sich dazu –
Als wollten sie nur wein’n.

Denn bald schon geht der Sommer fort,
Der kalte Wind weht rau,
Die Blätter fallen, treiben fort,
Und schwimmen mit der Au.

O Fluss, du tiefer, leiser Traum,
Wie deine Wellen zieh’n,
So ging’n auch meine frohen Tage,
Die mir im Herzen blüh’n.

Zu dir, mein Fluss, da kehrt der Frühling,
Mit neuem Grün zurück.
Doch meine Jugend – ach, sie bleibt
Für immer verlorenes Glück.

Es steht ein Berg, so stolz, so alt,
Der grüne Hain erklingt,
Die Vögel singen hell und frei,
Der Fluss im Sonnenlicht…

Стоїть гора високaя,
А під горою гай, гай, гай
Зелений гай, густесенький,
Неначе справ ді рай.

Під гаєм в'ється річенька,
Як скло, вода блищить, блищить,
Долиною зеленою,
Куди вона біжить.

Край берега, у затишку,
Прив'язані човни, човни,
Там три верби схилилися,
Мов журяться вони.

Що пройде красне літечко,
Повіють холода, холода,
Осиплеться їх листячко,
І понесе вода.

Ой, річенько, глубоконько!
Як хвилечки твої, твої,
Пробігли дні щасливії,
І радощі мої.

До тебе, люба річенько,
Ще вернеться весна, весна.
А молодість не вернеться,
Не вернеться вона!

Стоїть гора високая,
Зелений гай шумить, шумить,
Пташки співають голосно,
І річенька блищить...

Hinter Wäldern, hinter Höhen/ За лісами, горами!


O Sonne, so strahlend und klar,
O Nacht, so dunkel und wahr.
Ein Stern fällt vom himmlischen Raum,
Malt Lichter im dunklen Traum.
Ein Mädchen, so schön und allein,
Hört Mamas Lied im Abendschein.

Refrain:
Hinter Wäldern, hinter Höhen,
Hinter Steppen, hinter Meeren –
Lässt der Stern den Krieger nie allein.
Frei die Seele fliegt voran,
Bricht zu neuen Welten an –
Und die Heimat glänzt im Farbenschein.

Der Mond hat sich hinter Wolken versteckt,
Sucht Sonne, die den Himmel deckt.
Ein Junge jagte Träumen nach,
Jetzt singt er, wie es Vater sprach.

Refrain:
Hinter Wäldern, hinter Höhen,
Hinter Steppen, hinter Meeren –
Lässt der Stern den Krieger nie allein.
Frei die Seele fliegt voran,
Bricht zu neuen Welten an –
Und die Heimat glänzt im Farbenschein.

Ой, сонечко яснесеньке.
Ой, нiченька темнесенька.
Покотилася зіронька ясная,
На небі зорі малює.
Зажурилася дiвчина красная,
Мамина пiсня лунає.

Приспiв:
За лісами, горами! За степами, морями!
Не покине зірка та воїна.
Вiльная душа летить, вiдкривай новi свiти.
I заграє барвами Рiдна Земля.

Загубився мiсяц за хмарами,
На небi сонца шукає.
Ой, ганявся хлопець за марами,
Най, батькову пiсню спiває.

Приспiв:
За лісами, горами! За степами, морями!
Не покине зірка та воїна.
Вiльная душа летить, вiдкривай новi свiти.
I заграє барвами Рiдна Земля.