Schlaf, mein Kind, mein Herz, mein Eigen,
Luli, luli, schlaf nun ein.
Hell der Mond blickt mild hernieder
In dies arme Paradieslein.
Singen will ich dir nun leise,
Märchen flüstern in der Nacht.
Schließ die müden, kleinen Augen —
Kindlein werden nun zur Ruh gebracht.
Trüb schlägt Sejm an seine Ufer,
Schwer und dunkel rollt die Flut.
Unser Baturyn umringen
Feinde voller Hass und Wut.
Doch die Mauern stehen feste,
Kosaken halten treu die Wacht.
Unsre Hoffnung ruht in Gott
Und der Jungfrau heil’ger Macht.
Refrain
Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.
Luli, luli, kleiner Söhne …
Früh schon kam der jähe Verrat,
Wie aus Höllen brach die Glut.
Tolle Hunde stürmten heulend,
Tranken unschuldiges Blut.
Plünderten und mordeten wütend,
Asche fiel wie schwarzer Schnee.
Gaben Tote Tier und Vögeln,
Preis dem Fraß in stummem Weh.
Aus den Flammen, aus den Trümmern
Trug uns Gottes Cherub fort,
Stellte uns in seine Obhut,
Führte uns an sichern Ort.
Glaube, Reinheit, unsre Ehre
Blieben unversehrt und rein;
Wie ein Funke unter Asche
Soll die Hoffnung ewig sein.
Refrain
Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.
Luli, luli, kleiner Söhne …
Schlaf nun sanft, mein kleines Herzblut,
Unser Paradies verbrannt;
Spott geworden unter Völkern,
Bettler im einst eignen Land.
Schlaf, mein kleines Herz, und wachse,
Werde stark und werde Mann.
Gottes Wahrheit und die Heimat
Gib dem Feind niemals als Pfand.
Und solang ihr Mahl noch feiern
Unmensch, Frevler, Heuchlerschar,
Steh, mein Ritter, treu auf Wache
Mit dem blanken Schwert fürwahr.
Und solang ihr Mahl noch feiern
Unmensch, Frevler, Heuchlerschar,
Steh, mein Ritter, treu auf Wache
Mit dem blanken Schwert fürwahr.
Refrain
Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.
Luli, luli, kleiner Söhne …
Doch die Mauern stehen feste,
Kosaken halten treu die Wacht.
Unsre Hoffnung ruht in Gott
Und der Jungfrau heil’ger Macht.
Refrain (leise)
Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr …
Спи, дитя моє кохане, люлі, люлі, бай,
Заглядає місяць ясний в наш убогий рай.
Стану я пісень співати і казок казать,
Ти стули-но оченята, треба діткам спать.
Сейм свою мутную хвилю б’є об береги,
Обступили наш Батурин кляті вороги.
Та тверда у нас залога, й козаки якстій,
І надія наша в Бога й в Діві пресвятій.
Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,
Козачеству на славу, воріженькам в розправу,
Люлі, люлі, синку…
Але рано нагла зрада: із пекельних врат
Пси скажені увірвались в Божий вертоград.
Плюндрували, мордували, кров живих пили,
Звіру, птиці на поталу мертвих оддали.
Із цього погару злого, із руїн незрим
Виніс нас, моя дитинко, Божий херувим.
І в безпеці нас поставив, спас і сохранив,
І клейноти віри й цноти в нас оборонив.
Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,
Козачеству на славу, воріженькам в розправу,
Люлі, люлі, синку…
Бог з тобою, спи, дитинко, тихо засинай.
І розкрали, і розтлили наш убогий рай.
Притчею в язицех стали ми в краях чужих,
І старцями голосили на річках своїх.
Спи, моя мала кровинко, швидше виростай,
Правди Божої й отчизни ворогу не дай.
І поки бенкет свій правлять нелюди й людці,
Стань, мій лицарю, на варті ти з мечем в руці.
І поки бенкет свій правлять нелюди й людці,
Стань, мій лицарю, на варті із мечем в руці.
Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,
Козачеству на славу, воріженькам в розправу,
Люлі, люлі, синку…
Бо тверда у нас залога, й козаки якстій,
І надія наша в Бога й в Діві пресвятій.
Люлі, люлі, синку…