Frau des Sieges. Lidia Myshchenko.

Ich träumte von der Frau des Sieges,

So schön und jung, sie kam hierher,

Früh morgens, bei des Tages Anbruch,

Doch ihre Schritte waren schwer.

In langen gold’nen Zöpfen

Webte sich grauer Strähnen Traurigkeit,

In blauen Augen stand Erschöpfung,

Von Schmerz, von Zorn und Kriegesleid.

Am ihrer Stirn die Falten Kummers,

Im Herz die Wunde, blutend schwer.

Ein Ozean des tiefen Unglücks

Wallte in ihrer Seele hin und her.

Doch plötzlich lächelte sie, strahlte

Vertrieb den Schatten von der Stirn,

Sie trat in meine Hütte, setzte

Sich und sagte leise:

„Ich bin hier!“


Мені наснилась Перемога.

І хоч красива й молода

Прийшла уранці до порогу,

але важка її хода.

В її волоссі золотому

Вплелися пасма сивини.

В очах блакитних – стільки втоми.

І біль, і гнів, і жах війни.

Чоло – глибокі зморшки горя,

А серце – рана, що кровить.

Пульсує в ній безмежне море

Скорботи, суму, що болить.

Та усміхнулась, заясніла,

Мов тінь зігнала із чола.

Зайшла в мою хатину, сіла.

Сказала тихо:

,,Я прийшла!“

Ob vorm Kriegszustand, ob nach dem Kriegszustand. Mikhailo Yudovsky

Ob vorm Kriegszustand, ob nach dem Kriegszustand,

In der Stunde des Todes und nach dem Tod

Werden wir nie haben ein anderes Land.

Schick ihm Kinder, nicht schlechter als wir, oh Gott!

Weder Zuckerschlecken, noch Salz der Erde,

Man wird uns vergessen, und viel zu leicht.

Und wir könnten sicher viel besser werden,

Aber liebten mit aller Kraft.

Liebten so und allen Umständen zuwider,

Dass auf bittere Liebe zurück

Durch die herbe Luft wie durch Glas hernieder

Himmelslicht brach ein Stück für Stück.

Wir lebten – als wär’s unser letztes Mal,

Jeden Atemzug zahlten wir mit Blut.

Und die Ukraine liebte uns all,

Wie eine Mutter ihre ungezogene Brut.


И до, и после любой войны,

в предсмертный час и посмертный час

у нас не будет другой страны.

Пошли ей, Боже, не хуже нас.

Да, мы не сахар, не соль земли –

нас будет очень легко забыть.

Мы были хуже, чем быть могли.

Зато умели вовсю любить –

любить настолько, всему назло,

что нашей горькой любви в ответ

сквозь терпкий воздух, как сквозь стекло,

переломлялся небесный свет.

Мы жили – словно в последний раз

был кровью каждый наш вдох зачат.

И Украина любила нас –

как любит мать непутёвых чад.

Drei Könige. Demian Fanshel.

Der Krieg lief 33 Jahre schon.

Dezember schimmerte verstohlen.

Drei Könige aus dem Süden Ukrainas

Sich machten auf den Weg zu Juden Palestinas.

Die Feuersäule führte an,

Die Drohne strahlend flog voran.

Die Gaben hielten sie bereit,

Die Gaben düsterer Kriegszeit.

Und brüllten wie gewöhnlich: „Ärger!“

Die Schafe im Gehege.

Im Stalle, von dem Feind versteckt,

Lag Baby mit dem Licht bedeckt.

Milchstraße gingen sie entlang

Dorthin, wo Mutter für ihr Baby sang.

Ein alter klapperiger Bus

Evakuierte das Kibbuz.

Ohne Papiere, ohne Gut,

Mit dem, was man am Leibe trug.

Monarchen gingen durch Beschuss

Vorbei am mächtigen Dnipro-Fluss,

Nach Süden durch die Stadt Cherson

Im grausigen Raketenstrom.

Der Weg war halbe Erde lang,

Sie wussten aber Gott sei Dank

Wohin gehörte Ihr Gepäck.

Wie „Vater Unser“ klar der Zweck.

Der Bote fragt dann nach dem Halt

Bei Mariam, wo Vater bleibt.

Der packt die Gaben an die Seite

Und raucht eine.

Mariam antwortet betrübt

Den müden Drei mit Staub gehüllt,

Das trübe Fensterlicht im Blick,

„Er ist im Krieg „.


Шёл 33-й год войны.

Мерцал декабрь из-за спины.

Волхвы с востока Украины

Брели к евреям Палестины.

Их вёл, столбом огня зажжён,

Сиявший дрон.

Они несли свои дары

Военной, сумрачной поры.

Ревели, как всегда – беда! –

В хлевах стада.

В хлеву, неведомом врагу,

Младенец светлый пел агу –

Куда их вёл Чумацкий шлях –

Лежал в яслях.

Один на всех случайный бус

Эвакуировал кибуц –

Без документов, кто в чём был.

Он не забыл.

Волхвы брели под артобстрел

Снарядов «град», пернатых стрел –

На юг, сквозь вязкий, жуткий сон,

Через Херсон.

Был путь длиною в пол-Земли,

Но знали пункт куда несли –

Куда доставлен был багаж –

Как Отче наш!

Где спросит наперво гонец

У Мириам: «А где Отец?»

В цигарку – отложив дары –

Набив махры.

Им отвечает Мириам,

Усталой троице мирян,

На тусклый глядя свет в окне:

«Он на войне».

Schön/ Красиво

In den Augen ertrinken, sich in die frühen Morgenträume hüllen,

Alles so, wie es ist zu lassen, die Zeit stoppen,

Sich nicht hinter den Worten verstecken, den Wind des frühen Frühlings trinken

Alles so, wie es ist zu lassen, über uns zu denken.

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Du bist wie ein Wunder für mich

Lass es uns schön machen

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Denk nicht daran, dass grau bin.

Lass es uns schön machen

Nicht an dem Trauer festzuhalten, das Herz nicht zu verbrennen,

Alle wie es ist zu sagen, einfach ungeschminkt.

Die Traurigkeit loszulassen, sie wie Rauch verfliegen zu lassen

Alles so, wie es ist zu lassen, über uns zu denken.

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Du bist wie ein Wunder für mich

Lass es uns schön machen

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Denk nicht daran, dass grau bin.

Lass es uns schön machen

In den Augen ertrinken, sich in die frühen Morgenträume hüllen,

Alles so, wie es ist zu lassen, die Zeit stoppen.

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Du bist wie ein Wunder für mich

Lass es uns schön machen

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Denk nicht daran, dass grau bin.

Lass es uns schön machen

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Du bist wie ein Wunder für mich

Lass es uns schön machen

Lass es uns schön machen

Lass uns glücklich sein

Denk nicht daran, dass grau bin.

Lass es uns schön machen


Потонути у очах, загорнутися в ранкові сни

Залишити все як є, зупинити час

Не ховатись за слова, пити вітер ранньої весни

Залишити все як є, думати про нас

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Ти для мене, як диво

Давай зробим красиво

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Не дивись, що я сивий

Давай зробим красиво

Не триматися за жаль, не палити своє серце ним

Говорити все як є, просто без прикрас

Відпустити ту печаль, най летит, як дим Залишити все як є, думати про нас

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Ти для мене, як диво

Давай зробим красиво

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Не дивись, що я сивий

Давай зробим красиво

Потонути у очах, загорнутися в ранкові сни

Залишити все як є, зупинити час

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Ти для мене, як диво

Давай зробим красиво

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Не дивись, що я сивий

Давай зробим красиво

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Ти для мене, як диво

Давай зробим красиво

Давай зробим красиво

Давай будем щасливі

Не дивись, що я сивий

Давай зробим красиво

Freiheit/Воля

Mutti, weine nicht.

Für die Freiheit hast du mich geboren,

Und um Preis des eigenen Blutes

Wachsen Sonnenblumen auf dem Acker.

Mama, ich zieh‘ in die Ferne,

Weil nichts mehr zu verlieren gibt

Zu schwiegen haben nie gelernt wir,

Weil fremde Kinder gibt es nicht.

Statt der Sirenenklang in der Stadt,

Sing mir ein Lied, das Freude hat.

Eines Tages wachen wir auf,

Im Frühling, mit gutem Glaub‘.

Mutti, meine liebe Mutti,

Ich bin einfach nur ein kleiner Mensch.

Meine Familie zählt Millionen,

An einem Frühlingstag werden wir siegen.


Мамо, не плач.

Ти мене народила для волі

І ціною власної крові

В полі соняшники проростуть

Мамо, я в путь

Бо немає уже що втрачати

Ми ніколи не вміли мовчати

Бо немає чужих дітей

Замість звуків міських сирен

Заспівай мені гарних пісень

Ми прокинемось всі в один день

Від весняних і добрих вістей.

Мамо, моя

Я всього лиш маленька людина

Та у мене мільйонна родина

Переможе в весняний день

Wildes Feld/Дике поле

Rezitativ:

Ukraine! Heilige Mutter der Helden!

Komm herab in mein Herz

Mit dem Rauschen der Karpatenbäche,

Mit den Kämpfen des ruhmreichen Eroberers Vater Chmel!

Heilig! Mächtig! Vereint!

Ruhm der Ukraine!

Die Trompeten heulen, Felder umher brennt,

Die Horde aus Morast rückt wieder schon näher,

Kommt näher und näher,

Doch der Feind erkennt nicht,

Dass in unserem Land

Nur der Tod auf ihn Trifft!

Es schlagen keine Pauken, sondern Herz in der Brust,

Kraft ist nicht in den Kirchenglocken, hier liegt die Kraft im Volk!

Mit Keule werden Schädel eingeschlagen,

Horde versteckt sich,

denn der Vater kommt auf Euch zu!

Das Heer hält den Himmel mit Bannern,

Arische Ritter folgen euch schon!

Welche Horde von Ratten auch immer naht,

Mit uns sind die Mächte der Welt und die Götter unserer Ahnen!

Refrain

Dämonen sterben, die Sonne steigt,

Diese Erde Krieger zeugt!

Möge der Tod die Tapferen meiden!

Freies, wildes Feld!

Der Feind drängt ohne Rast,

Ahnen steigen aus der Erde empor!

Und zieht dich hinab in jene Welt,

Unser wildes Feld!

Warum in den Kessel der Wahrsagerin schauen?

Durch Kosakenschwerten werden sie alle fallen!

Wieder zieht eine schwarze Wolke heran,

Doch Dornen werde ich zermalmen,

Denn ich bin ein freier Kosak von Geburt an.

Alle Fremden erwartet hier Verderben,

Aus dem Schwarzen Meer

Holt Neptun seinen Dreizack hervor,

Eine ewige, lehrreiche Legende,

Und noch zeigt das Regiment Asow seine Kraft!

Refrain

Als er vom Pferde fiel/ Як упав же він з коня

Als er vom Pferde fiel,

Auf den weißen Schnee,

Ruhm! Ruhm! — hallte es weit,

Legte sich zu seinen Füßen beiseit’.

Noch die Hand ans Herz gedrückt,

An sein eignes Herz,

Wünschte er, noch einmal entzückt,

Zu sehen solch einen Winter.

Hey, da schlugen sie die Feinde,

Auf allen Fronten, unablässig,

Schreiend setzte ein Rabe an die Brust

Ein schwarzer Rabe-Vögel.

Schlug der Revolutionär dann zu,

Die Welt schwankte stark,

Als er auf dem Schlachtfeld verstarb,

Schickte er allen Gruß im Nu.

P.S. In dieser neuen Version wurde das Wort Revolutionär durch Soldaten der ukrainischen Armee geändert


Як упав же він з коня

Та й на білий сніг:

Слава! Слава! — покотилось

Та й лягло до ніг.

Ще як руку притулив

К серцю к своєму,

Рад би ще він раз побачить

Отаку зиму.

Гей, рубали ворогів

Та по всіх фронтах!

З криком сів на груди ворон,

Чорний ворон-птах.

Вдарив революціонер —

Захитався світ!

Як вмирав у чистім полі —

Слав усім привіт.

Die Haine rauschen/ Гаї шумлять

Die Haine rauschen –

Ich lausche.

Wolken eilen –

Ich wundere,

Bewundere und staune.

Staune viel, doch wundere,

Warum die Seele

So froh mir ist.

Horch, Glockenklang –

Von fern erklingt.

Gedanken spinnt –

Über Feldern schwingt.

Über Felder,

Flut und Glanz,

Taucht mich ein,

Wie eine Schwalb’ im Tanz.

Ich geh und geh –

Ergriffen tief.

Wart’ auf wen –

Singend.

Singend-liebend

Beim sanften Flüstern

Der schmiegenden Heu.

Der Hain träumt –

Am Fluss entlang.

Weit Himmelssäum –

Wie Gold so blank.

Wie Gold, zersplittert fein,

Fließt zitternd der Fluss,

Ein musikalisch’ Sein.


Гаї шумлять —

Я слухаю.

Хмарки біжать —

Милуюся.

Милуюся-дивуюся,

Чого душі моїй

так весело.

Гей, дзвін гуде —

Iздалеку.

Думки пряде —

Над нивами.

Над нивами-приливами,

Купаючи мене,

мов ластівку.

Я йду, іду —

Зворушений.

Когось все жду —

Співаючи.

Співаючи-кохаючи

Під тихий шепіт трав

голублячий.

Щось мріє гай —

Над річкою.

Ген неба край —

Як золото.

Мов золото — поколото,

Горить-тремтить ріка,

як музика.

Die Ballade von Baturyn/ Дума о Батурині

Schlaf, mein Kind, mein Herz, mein Eigen,
Luli, luli, schlaf nun ein.
Hell der Mond blickt mild hernieder
In dies arme Paradieslein.

Singen will ich dir nun leise,
Märchen flüstern in der Nacht.
Schließ die müden, kleinen Augen —
Kindlein werden nun zur Ruh gebracht.

Trüb schlägt Sejm an seine Ufer,
Schwer und dunkel rollt die Flut.
Unser Baturyn umringen
Feinde voller Hass und Wut.

Doch die Mauern stehen feste,
Kosaken halten treu die Wacht.
Unsre Hoffnung ruht in Gott
Und der Jungfrau heil’ger Macht.

Refrain

Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.

Luli, luli, kleiner Söhne …

Früh schon kam der jähe Verrat,
Wie aus Höllen brach die Glut.
Tolle Hunde stürmten heulend,
Tranken unschuldiges Blut.

Plünderten und mordeten wütend,
Asche fiel wie schwarzer Schnee.
Gaben Tote Tier und Vögeln,
Preis dem Fraß in stummem Weh.

Aus den Flammen, aus den Trümmern
Trug uns Gottes Cherub fort,
Stellte uns in seine Obhut,
Führte uns an sichern Ort.

Glaube, Reinheit, unsre Ehre
Blieben unversehrt und rein;
Wie ein Funke unter Asche
Soll die Hoffnung ewig sein.

Refrain

Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.

Luli, luli, kleiner Söhne …

Schlaf nun sanft, mein kleines Herzblut,
Unser Paradies verbrannt;
Spott geworden unter Völkern,
Bettler im einst eignen Land.

Schlaf, mein kleines Herz, und wachse,
Werde stark und werde Mann.
Gottes Wahrheit und die Heimat
Gib dem Feind niemals als Pfand.

Und solang ihr Mahl noch feiern
Unmensch, Frevler, Heuchlerschar,
Steh, mein Ritter, treu auf Wache
Mit dem blanken Schwert fürwahr.

Und solang ihr Mahl noch feiern
Unmensch, Frevler, Heuchlerschar,
Steh, mein Ritter, treu auf Wache
Mit dem blanken Schwert fürwahr.

Refrain

Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr,
Den Kosaken einst zum Ruhme,
Feinden zur Vergeltung schwer.

Luli, luli, kleiner Söhne …

Doch die Mauern stehen feste,
Kosaken halten treu die Wacht.
Unsre Hoffnung ruht in Gott
Und der Jungfrau heil’ger Macht.

Refrain (leise)

Luli, luli, kleiner Söhne,
Wachse uns zur Freud und Ehr …

Спи, дитя моє кохане, люлі, люлі, бай,

Заглядає місяць ясний в наш убогий рай.

Стану я пісень співати і казок казать,

Ти стули-но оченята, треба діткам спать.

Сейм свою мутную хвилю б’є об береги,

Обступили наш Батурин кляті вороги.

Та тверда у нас залога, й козаки якстій,

І надія наша в Бога й в Діві пресвятій.

Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,

Козачеству на славу, воріженькам в розправу,

Люлі, люлі, синку…

Але рано нагла зрада: із пекельних врат

Пси скажені увірвались в Божий вертоград.

Плюндрували, мордували, кров живих пили,

Звіру, птиці на поталу мертвих оддали.

Із цього погару злого, із руїн незрим

Виніс нас, моя дитинко, Божий херувим.

І в безпеці нас поставив, спас і сохранив,

І клейноти віри й цноти в нас оборонив.

Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,

Козачеству на славу, воріженькам в розправу,

Люлі, люлі, синку…

Бог з тобою, спи, дитинко, тихо засинай.

І розкрали, і розтлили наш убогий рай.

Притчею в язицех стали ми в краях чужих,

І старцями голосили на річках своїх.

Спи, моя мала кровинко, швидше виростай,

Правди Божої й отчизни ворогу не дай.

І поки бенкет свій правлять нелюди й людці,

Стань, мій лицарю, на варті ти з мечем в руці.

І поки бенкет свій правлять нелюди й людці,

Стань, мій лицарю, на варті із мечем в руці.

Люлі, люлі, синку, виростай в забаву,

Козачеству на славу, воріженькам в розправу,

Люлі, люлі, синку…

Бо тверда у нас залога, й козаки якстій,

І надія наша в Бога й в Діві пресвятій.

Люлі, люлі, синку…

Oh, es ist bewölkt, neblig/ Ой, хмариться, туманиться

Oh, es ist bewölkt, neblig,

Es fällt leichter Regen.

Junge Soldaten

Trinken Met-Wodka

Sie trinken Wodka, auch Likör,

Sie essen Beeren

Auch schauen sie

Auf fremde Frauen.

Die Frau eines Fremden ist wie eine Beere

Wie eine Mohnblume

Und du, Säbelchen,

Hast mir die Welt verdeckt.

Ich fasse dich, Säbelchen,

An der scharfen Kante,

Ich lasse dich los, Säbelchen,

In den tiefen Donau.

Schwimm, schwimm, Säbelchen,

Lerne zu schwimmen

Und ich, junger Soldat,

Suche mir eine Frau.

Und wenn ich mir, Säbelchen,

Eine Frau finde,

Dann nehme ich dich, Säbelchen,

Und befestige dich

An meiner Seite.


Ой, хмариться, туманиться,

Дрібні дощі йдуть.

Там молоді жовнярики

Мед-горілку п’ють.

П’ють горілку, ще й наливку,

Їдять ягідки,

Та ще й собі споглядають

На чужі жінки.

Чужа жінка, як ягідка,

Як той маків цвіт,

А ти ж мені, шабелино,

Зав’язала світ.

Візьму я ж тебе, шабелино,

Та й за гострий край,

Пущу ж я тебе, шабелино,

В глибокий Дунай.

Плавай, плавай, шабелино,

Вчися плавати,

А я піду, молод жовняр,

Жінку шукати.

А як я собі, шабелино,

Жінки не знайду,

Тоді я ж тебе, шабелино,

До боку припну.