Polens gefährliche Wende. Oleksandr Zinchenko. 28.07.2026.

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Vor etwa 14 Jahren kehrte ich aus dem @Instytut Polski Muzeum Sikorskiego in London zurück. Dort wird eine unglaubliche Menge äußerst interessanter Materialien aufbewahrt, darunter auch viele zur Geschichte der Ukraine. Zum Beispiel das faszinierende Archiv des „Ukrainischen Büros“ in London. An diesem Tag hatte ich einen Teil der Materialien über den Holodomor kopiert und das Original des maschinengeschriebenen Manuskripts von Olgerd Ippolyt Bočkowskyj über den Holodomor in der Ukraine in den Händen gehalten. Dort arbeiteten damals unglaublich freundliche Menschen, mit denen man sich ausgesprochen interessant unterhalten konnte.

Neben den faszinierenden historischen Materialien war jeder Besuch auch eine Gelegenheit für diese außergewöhnlich interessante Gespräche – ein wahrer Genuss! Ja, selbstverständlich unterhielten wir uns auf Polnisch.

An jenem Abend kehrte ich entlang des Hyde Parks in Richtung Piccadilly zum Haus meiner Freunde zurück, bei denen ich wohnte. Mir kamen zahlreiche Menschen entgegen. Alle sprachen Polnisch.

Zunächst dachte ich, dass mich die vielen Gespräche auf Polnisch im Laufe des Tages etwas verwirrt hätten und ich nun seltsame Halluzinationen hätte – als würde mich die polnische Sprache nun überall verfolgen. Tatsächlich waren es polnische Bauarbeiter. Sie kamen von irgendeiner Baustelle zurück und diskutierten recht lebhaft über etwas, das für sie gerade wichtig war. Mit lauter Stimme! Mitten in London.

Ich bemerkte nicht, dass irgendjemand von den Einheimischen den polnischen Arbeitern gegenüber Aggression zeigte. Niemand belästigte sie mit Rufen wie: „Das hier ist Großbritannien! Verzieh dich nach Polen!“

Und das nicht nur deshalb, weil man sich in London in der Vielfalt der Menschenmenge auflösen und dennoch man selbst bleiben kann.

In einem Haus unweit der Station, in dem meine Freunde damals wohnten, war durch eines der Fenster gut eine Fahne der polnischen Solidarność an der Wand zu sehen. Das Fenster blieb unversehrt.

Niemand wäre auf die Idee gekommen, von Polen in Großbritannien zu verlangen, dass sie Englisch ohne polnischen Akzent sprechen. Niemand wäre auf die Idee gekommen zu verlangen, dass Polen untereinander auf Englisch sprechen!

Im Allgemeinen spricht der durchschnittliche polnische Arbeiter ziemlich laut, in der Überzeugung, dass sich niemand in seiner Umgebung befindet, der versteht, was er gerade erzählt.

Ein anderes Mal, als ich meine Londoner Freunde besuchte, war es ausgerechnet ein polnisches Bautrupp, der das Fundament des Hauses verstärkte, in dem sie damals wohnten. Die polnische Schimpfsprache verfügt im Vergleich zur ukrainischen insgesamt über ein eher begrenztes Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten. Doch diesen polnischen Jungs reichte dieses ziemlich begrenzte Arsenal vollkommen aus, um alle, sagen wir einmal, aktuellen betrieblichen Erfordernisse zu kommunizieren.

Sie nutzten dieses Arsenal mit voller Lautstärke und ohne sich darum zu kümmern, ob jemand etwas verstehen könnte. Eine Zeit lang überlegte ich, ob ich ihnen eine Freude machen und sie auf Polnisch begrüßen oder sie lieber nicht in Verlegenheit bringen sollte. Letztlich begrüßten wir uns auf Englisch. Und sie ahnten nicht einmal, dass ich absolut alles verstand, was sie während der Arbeit von sich gaben.

Ich könnte noch einige mehr oder weniger     amüsante Episoden erzählen, die dadurch entstanden, dass Polen im Ausland die Angewohnheit haben, ziemlich laut ihre eigene Sprache zu sprechen, in der Überzeugung, dass sie dort ohnehin kaum jemand versteht. Dadurch fallen Polen sehr auf. Ganz gleich, wo das geschieht – in der Schweiz auf dem Gipfel des Rochers-de-Naye, am Strand von Sandvika bei Oslo oder auf dem Flughafen Luton. Jedes Mal war es laut, bizarr-komisch und im Fall von Luton endete es sogar mit einem Polizeieinsatz. Der Typ hatte sich derart betrunken und so danebenbenommen, dass man ihn ohne Polizei nicht mehr beruhigen konnte.

Doch niemals sagte irgendjemand zu den Polen: „Verschwindet nach Polen!“

Die Polen wurden mit ihrem gesamten historischen Gepäck in die Europäische Union aufgenommen: mit der Solidarność ebenso wie mit ihrer Mitverantwortung am Holocaust, mit Roman Dmowski und Czesław Miłosz, mit Bolesław Kominek und Zygmunt Łupaszko, mit ihren Engeln und ihren Dämonen, mit dem polnischen Größenwahn und dem Opferkomplex, mit allem Glänzenden und allem Abstoßenden, was Polen aus seiner Geschichte geerbt hatte. Auch mit ihrer Unfähigkeit zu vergeben.

Ja, die Polen können nicht vergeben. Trotz der täglich millionenfach wiederholten Worte „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ ist der eigentliche Sinn dieses Grundsatzes aus den täglichen Ritualen verflogen.

Einmal schrieb ich darüber eine Kolumne, weil mir diese Unfähigkeit, anderen zu vergeben, paradox erschien – gerade weil es die polnischen Bischöfe waren, die sich 1965 mit dem historischen Satz an die Deutschen wandten: „Wir vergeben und bitten um Vergebung! Die Vergangenheit soll Vergangenheit bleiben; lasst uns gemeinsam eine neue Zukunft für ein neues Europa schaffen.“

Doch sowohl Bolesław Kominek als auch Karol Wojtyła und Jerzy Giedroyć sind heute nur noch Einträge in der Wikipedia. Polen hat ihre Erfahrungen und ihre Bemühungen auf den Müllhaufen geworfen.

Und genau das ist es, was mir tatsächlich Angst macht.

Polen war noch vor 15 Jahren der Musterschüler der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation.

Es schien, als hätten die Reformen von Leszek Balcerowicz und Jerzy Buzek zu unumkehrbaren und tatsächlich beeindruckenden Ergebnissen geführt: Polen hatte einen Pfad nachhaltigen Wachstums eingeschlagen. Für die Ukrainer wirkten die polnischen Reformrezepte attraktiv – als Case Study, als Vorbild und als Modell, dem man folgen konnte.

Doch dann erwachten die Dämonen.

Ein erheblicher Teil der Polen verbindet ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber den Ukrainern mit einem ausgeprägten eigenen Opferbewusstsein. Das ist eine ziemlich schizophrene Kombination, aber sie ist nun einmal vorhanden.

Die Polen haben ihren eigenen Opferkomplex sakralisiert und ihn zu einem Schlüsselelement ihrer nationalen Identität gemacht. Die Ukrainer hingegen sagen: Ich möchte niemals wieder ein Opfer sein!

Vor zehn Jahren beeindruckte mich der Leitsatz des Danziger Historikers (und bis vor Kurzem Leiter des Büros für Nationale Sicherheit beim Präsidenten Polens) Sławomir Cenckiewicz:

„…Wir müssen – genau wie Israel – unseren eigenen nationalen Standpunkt klar vertreten. Andernfalls werden wir den Kampf um den Platz der Polen als Opfer zweier Totalitarismen verlieren.“

Dieses Bestreben eines beträchtlichen Teils der polnischen Gesellschaft, sich als das größte Opfer der Geschichte darzustellen, wirkt aus ukrainischer oder jüdischer Perspektive etwas Krankhaftes.

Die Ukrainer versuchen, die Traumata der Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Polen hingegen haben sie jahrzehntelang sakralisiert.

Ein Opfer trägt niemals Verantwortung für die eigenen Fehler. Das Opfer ist unfehlbar. Das ist der Imperativ des Opferbewusstseins.

Der Nationalsozialismus entstand aus dem Gefühl der nationalen Demütigung der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. Die Deutschen empfanden sich als Opfer der Umstände, der Ungerechtigkeit und eines bösen Schicksals.

Man musste jemanden finden, der daran schuld war. Sie fanden die Juden.

Ein erheblicher Teil der polnischen Gesellschaft von heute ähnelt den Deutschen zu Beginn der 1930er Jahre. Nur dass für die polnischen Ultrarechten heute die Ukrainer an die Stelle der Juden getreten sind.

Wenn ich heute in der polnischen Presse lese, dass sich nicht in Polen, sondern in der Ukraine ein Kult des Neonazismus entwickle, bin ich ratlos. Denn das ist das, was Psychologen „Projektion“ nennen – ein Abwehrmechanismus der Psyche, bei dem Menschen unbewusst ihre eigenen Gefühle, Gedanken, Ängste oder Wünsche anderen zuschreiben.

Heute stimmt in Polen jeder Fünfte für Neonazis. Sie sind im Sejm, im Europäischen Parlament und in den kommunalen Selbstverwaltungen vertreten. Zeigt mir auch nur einen einzigen Neonazi im ukrainischen Parlament! Es gibt keinen. In der Ukraine sind ultrarechte Ideen unpopulär. In Polen hingegen liegen neonazistische Ideen im Trend. Und das sehen wir täglich in den Berichten der polnischen Medien: Die verbale Gewalt ist längst in physische Gewalt übergegangen.

Wenn ich in der polnischen Presse von einer „Welle des Hasses auf Polen“ in der Ukraine lese, weiß ich nicht einmal, wie ich das nennen soll. Denn das ist nicht einmal Projektion – das ist Chuzpe.

In der Ukraine wächst keine Welle des Hasses auf Polen, sondern eine Welle der Enttäuschung über die Polen. Nicht einmal bloße Enttäuschung – vielmehr tiefe Bestürzung. Ich persönlich fühle mich seit einigen Jahren verwirrt: Wie konnte es geschehen, dass eine Gesellschaft, die für die Ukrainer in vielerlei Hinsicht ein Vorbild war, sich zu dem entwickelt hat, was sie heute ist?

Der ehemalige Präsident Wiktor Juschtschenko wiederholte gern den Satz „Polak jeden!“ („Der Pole ist eins!“), um auf die Einheit der polnischen Gesellschaft hinzuweisen – ihre weltanschauliche und wertebezogene Geschlossenheit. Noch vor zehn bis fünfzehn Jahren erschien die polnische Gesellschaft aus ukrainischer Sicht genau so.

Heute ist alles anders.

Die ukrainische Gesellschaft hat in den Jahren ihrer Unabhängigkeit einen Weg zurückgelegt – von der posttotalitären Atomisierung über weltanschauliche Polarisierung und politische Turbulenzen der Jahre 2004 bis 2014 hin zu einer schwierigen Konsolidierung und einem posttraumatischen Wachstum. Der wichtigste Trend, der die Entwicklung der Ukrainer bestimmt, ist die Konsolidierung. Das zeigen soziologische Untersuchungen ebenso wie die Art und Weise, wie die ukrainische Gesellschaft miteinander umgeht.

Polen befindet sich heute im Gegentrend – einer Desintegration durch Polarisierung.

Unter den Bedingungen eines großen Krieges ist das eine gefährliche Entwicklung. So etwas gab es schon einmal: Auch in den 1930er Jahren war die polnische Gesellschaft in ähnlicher Weise desintegriert und polarisiert. Das kostete Polen seine Unabhängigkeit.

Der Opferkomplex, den ein erheblicher Teil der polnischen Gesellschaft pflegt, macht den polnischen Staat verwundbar.

Polen muss seinen eigenen Opferkomplex tiefgreifend aufarbeiten. Denn angesichts der aktuellen Herausforderungen wird Polen zunehmend verwundbar.

Praktisch täglich berichten die polnischen Medien über Gewalt gegen Ukrainer in Polen. Ukrainer werden geschlagen, weil sie Polnisch mit einem Akzent sprechen. Ukrainische Kinder werden in Polen in öffentlichen Verkehrsmitteln und an anderen öffentlichen Orten von kräftigen Männern beschimpft und angegriffen. Es kommt sogar vor, dass Polen andere Polen bewusstlos schlagen, weil sie glauben, diese hätten mit ukrainischem Akzent gesprochen.

Natürlich kann man auch weiterhin die Augen vor diesem Problem verschließen. Doch aus ukrainischer Sicht entwickelt sich Polen in die falsche Richtung.

Die polnische Gesellschaft muss ernsthaft an sich selbst arbeiten – eine Arbeit, die niemand an ihrer Stelle leisten kann.

Fremdenfeindlichkeit, Ukrainophobie und Antisemitismus sind ganz sicher nicht die Werte, auf denen das vereinte Europa aufgebaut wurde.

Das heutige Polen diskreditiert – in der Richtung, die es derzeit einschlägt – die Europäische Union.

Schon seit Langem ist es schmerzlich, das mitanzusehen. Seit einiger Zeit ist es sogar widerwärtig.

Polen hat die falsche Richtung eingeschlagen.

Kommentare

1.

In London hört man Polnisch fast häufiger als Englisch. Es gibt hier so viele Polen, dass man im Laufe eines Tages die unterschiedlichsten Gruppen sieht – von Intellektuellen bis hin zu typischen Rüpeln, die ihre eigenen Kinder anschreien und sie grob in den Rücken stoßen, oder zu Männern, die betrunken an Zäunen lehnen.

In polnischen Geschäften wie Mleczko oder Delikatesy wird Polnisch gesprochen. Auch in vielen anderen Läden trifft man häufig ältere Polinnen, die überhaupt kein Englisch sprechen und sich nur mit einigen wenigen Wörtern und Gesten verständigen.

Außerdem werden in Großbritannien viele Straftaten von Polen begangen (schlicht deshalb, weil sie eine sehr große ausländische Bevölkerungsgruppe darstellen). Kaum war der Skandal um eine Polin verklungen, die deportiert wurde, weil sie in einem englischen Kindergarten Kinder misshandelt und geschlagen hatte – innerhalb eines Jahres waren 21 Kinder betroffen –, da folgte bereits der nächste Skandal: Einer der beiden Vergewaltiger von Jugendlichen in Norfolk war Pole.

Über uns wohnte einmal ein polnischer Alkoholiker, der nächtliche Partys veranstaltete. Es war die einzige laute Wohnung in der ganzen Straße. Sie erbrachen sich aus den Fenstern, warfen Zigarettenstummel in den Garten und spielten um drei Uhr morgens laute Musik. Und wir waren die Einzigen, die ein solches Verhalten nicht tolerierten, weil die Einheimischen sehr freundliche Menschen sind.

Deshalb empfinde ich dieselbe Bestürzung, wenn ich lese, wie Polen die Ukrainer hochmütig darüber belehren, wie man sich in Europa zu verhalten habe, und dabei entweder Straftaten erfinden, die Ukrainer angeblich begangen hätten und die sich später als Fälschungen herausstellen, oder sich einfach am polnischen Akzent oder daran stören, dass Ukrainer untereinander Ukrainisch sprechen.

Das wirkt tatsächlich wie eine Art geistige Erkrankung.

2.

Das nazistische Polen ist heute Realität geworden. Doch der Opferkomplex und die mangelnde Bereitschaft, das eigene Land gegen eine russische Invasion zu verteidigen, führen dieses Land unausweichlich in den Zusammenbruch. Darauf muss man vorbereitet sein und nicht versuchen zu retten, was in Wahrheit schon längst gestorben ist.

Überheblichkeit und leerer Nationalstolz, verbunden mit der Bereitschaft, Aggression ausschließlich gegen Ukrainer zu zeigen, die sich im Krieg befinden, sind lediglich Ausdruck eines Bedürfnisses, sich auf Kosten eines Schwächeren zu bestätigen.

Deshalb ist es vernünftig, an der eigenen Stärke zu arbeiten und sich nicht für Menschen aufzuopfern, die eines solchen Opfers nicht würdig sind.

3.

Ich spreche mit Polen, ich erzähle ihnen, ich zeige ihnen alles, was geschieht. Und ich stoße auf eine derartige Mauer aus Unverständnis und Verachtung, dass ich selbst ratlos werde.

Am Anfang, im März 22, als so viel Hilfe, Verständnis, Unterstützung und Güte von den Polen kam, war das ein Ausdruck echter Menschlichkeit, und dafür bin ich ihnen von Herzen dankbar.

Es gab aber auch Fälle, die wir selbst unmittelbar erlebt haben: Kinder wurden in einer polnischen Schule geschlagen. Auf Spielplätzen schrien Kinder unseren Kindern zu: „Ihr seid Mörder!“ Sie riefen ihnen zu: „Es ist richtig, dass Raketen auf euch fliegen!“ Wir versuchten ruhig zu erklären und das Gespräch zu suchen. Doch so etwas entsteht nicht von einem Tag auf den anderen – es ist etwas, das in den Familien über lange Zeit gewachsen ist.

Später, mit der Unterstützung der politischen Führung, begannen die Auseinandersetzungen um das Getreide, und meine „Freunde“ erzählten mir die „polnische Version“: über Wolhynien, darüber, dass „wir euch eure Geschichte beibringen werden, weil ihr sie nicht kennt“, dass „ihr schuld seid, das ist eure Strafe“.

Ein Polizist sah meinen Pass an und sagte zu mir: „Spierdalaj na Ukrainę!“ („Verpiss dich in die Ukraine!“). Daraufhin erwiderte ich die ‚Einladung‘ des wenig respektablen Herrn höflich und zeigte ihm, wohin er stattdessen gehen könne.

All das geschieht tatsächlich. Es gibt viele Menschen, die sich dem entgegenstellen, unterstützen und helfen. Aber die Maschinerie wurde in Gang gesetzt und dreht sich weiter, und diejenigen, die sie in Bewegung gesetzt haben, merken selbst nicht, dass sie sich in die falsche Richtung bewegt.

Leider.

4.

Das Schlimmste ist, dass sie – ähnlich wie die Russen – sobald sie materiell satt geworden sind, nach diesem Unsinn eines nationalen Onanismus verlangen, der zur Schande aller großen konservativen Denker als „rechte Politik“ bezeichnet wird.

Es gibt nichts Schlimmeres für eine Nation als jene von Jarosław Kaczyński offen formulierte Politik des Nationalstolzes. Bereits vor etwa zehn Jahren erklärte er sinngemäß, Selbstkritik sei etwas für Dummköpfe und die Polen hätten in ihrer Geschichte nichts, dessen sie sich schämen müssten.

Heute beginnen die vernünftigen Polen zu erkennen, wohin sie insbesondere die Präsidentschaft Nawrockis geführt hat. Denn wenn ein Präsident, der seinen Bürgern als Vorbild dienen sollte, der Welt unverhohlene Aggression vorführt, dann muss er dafür wohl gute Gründe haben – und folglich meinen auch ‚wir‘, uns nicht mehr zurückhalten zu müssen.

Nicht umsonst schweigt seine Präsidialkanzlei so merkwürdig zu dem jüngsten Vorfall …


🔗 Originalquelle

Art der Quelle: Social Media

Autor: Oleksandr Zinchenko
Veröffentlichung: 28.07.2026.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

uebersetzungenzuukraine.data.blog
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