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Putin hat erneut offen erklärt, dass es keinen Frieden geben wird. Und wisst ihr was… ich glaube ihm.
Denn dieser Krieg hat nichts mit Logik zu tun.
Nicht mit Abmachungen.
Nicht mit Diplomatie.
Es geht darum, dass man uns auslöschen will – und wir uns stur weigern. Und hier sage ich ehrlich, wie es ist, ohne schöne Parolen und süße Versprechungen:
Ich bin mir nicht sicher, dass wir siegen werden. Nein.
Nicht, weil wir schwach wären – wir sind stärker, als sich irgendjemand vorstellen kann.
Sondern weil dieser Krieg so tief, so zerbrochen und so ungleich ist, dass manchmal selbst der Glaube Risse bekommt.
Aber eines weiß ich ganz точно: Aufgeben dürfen wir nicht.
Nicht, weil wir Helden sind.
Sondern weil es uns einfach nicht mehr geben wird, wenn wir aufgeben.
Die größte Tapferkeit ist nicht, vorwärtszugehen, wenn du dir des Sieges sicher bist. Das ist leicht.
Die größte Tapferkeit ist, weiterzukämpfen, wenn du weißt, dass du verlieren kannst, dass die Chancen minimal sind, dass jeder nächste Schritt der letzte sein kann – und trotzdem weiterzugehen.
Denn wenn du stehenbleibst, werden wir verschwinden.
Einfach nicht mehr da sein.
Keine Sprache.
Kein Zuhause.
Keine Kinder.
Keine Zukunft.
Während irgendwo im Hinterland „Experten“ jene belehren, die sich erst auf den Krieg vorbereiten.
Während einige wegen Strom, Wasser, Müll, Nebenkosten demonstrieren, schauen wir darauf und sagen uns selbst, dass wir andere Maßstäbe für Tragödien haben.
Die Infanterie bewegt sich derweil weiter – eine Bewegung, die niemand sieht.
Sie geht.
Stirbt.
Geht wieder.
Ohne Kameras.
Ohne Pathos.
Ohne Garantie, zurückzukehren.
Ihr werdet uns niemals verstehen.
Und ihr seid nicht schuld – einfach, weil eure und unsere Welt nach unterschiedlichen physikalischen Gesetzen funktionieren.
Unsere ist dort, wo ein gepanzertes Fahrzeug mit einem „Zweihundertsten“ oben drauf vorbeifährt…
und anhält, um zu fragen, ob man dich mitnehmen soll.
Und du nickst einfach, kletterst auf die Panzerung und setzt dich neben den leblosen Körper.
Weil das die Norm ist.
Unsere Norm.
Und wenn der Diktator sagt, dass es keinen Frieden geben wird, schweigen wir.
Nicht, weil wir Angst haben.
Sondern weil wir das längst verstanden haben.
Der Frieden wird uns nicht geschenkt.
Der Frieden wird nicht einfach unterschrieben.
Der Frieden wird nicht von selbst kommen.
Man wird ihn sich herausbeißen müssen.
Schritt für Schritt.
Mit Blut.
Mit Verlusten.
Mit einem Schmerz, den man nicht in Worte fassen kann.
Und selbst wenn in mir Zweifel leben – ich werde trotzdem gehen.
Ich werde trotzdem kämpfen.
Ich werde trotzdem standhalten.
Denn stark sind nicht jene, die sich des Sieges sicher sind.
Stark sind jene, die weiterkämpfen, selbst wenn sie sich des Ausgangs nicht sicher sind.
Es wird keinen Frieden geben? Gut.
Dann werden wir kämpfen, bis er kommt – oder bis es uns nicht mehr gibt.
Und solange wir stehen, haben wir nicht verloren.
🔗 Originalquelle
Art der Quelle: Social Media
Autor: Vitaly Belkin
Veröffentlichung / Entstehung: 04.12.2025.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
Link zum Originaltext:
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf
uebersetzungenzuukraine.data.blog.