Krieg oder Frieden? Oleksiy Pavlyuk. 23.11.2025.

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Krieg oder Frieden? In Wirklichkeit haben wir eine solche Wahl derzeit nicht. Die Wahl lautet: Krieg, eine Pause im Krieg, Niederlage – und dementsprechend Genozid und Verlust der Unabhängigkeit. Und diese Pause im Krieg wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nach wenigen Jahren zur Niederlage führen.

Eine Niederlage im Krieg würde bedeuten, dass die gesamte Intellektuelle Elite gefoltert und ermordet wird, alle Soldaten und ihre Familien, alle Nationalisten und Patrioten, alle Ingenieure, die Waffen entwickelt haben. Millionen werden emigrieren, Millionen werden nach Sibirien deportiert… Und in ihre Häuser werden Moskowiter einziehen. Ukrainische Kultur und Geschichte werden verboten.

Das wäre eine Katastrophe von nationalem Ausmaß.

Solange wir jedoch kämpfen, haben wir nicht verloren. Ja, wir ziehen uns langsam zurück, aber der Feind verliert dabei um ein Vielfaches mehr Menschen, Technik und Geld.

Was für ein dauerhafter Frieden kann überhaupt möglich sein, wenn „ein Vertrag mit Moskowien nicht einmal das Papier wert ist, auf dem er geschrieben steht“? Wer kann ihn garantieren? Die USA hängen von politischen Strömungswechseln im Inneren ab und haben einen Kurs auf Selbstisolierung eingeschlagen. Europa kann nur mit Geld helfen. China hat eigene Interessen auf der ganzen Welt. Wer ist bereit, etwas zu garantieren und der Ukraine mit großer militärisch-technischer Kraft zu Hilfe zu kommen? Niemand…

Können wir alle im Kampf für die Existenz unserer Nation und unseres Landes sterben? Ja, das können wir. Aber der Feind wird um ein Vielfaches mehr verlieren. Sind sie bereit, genauso viele Männer zu verlieren, wie die gesamte UdSSR im Zweiten Weltkrieg verlor? Ich glaube nicht.

Einmal sagte mein Kamerad, dass er lieber mit der Waffe in der Hand sterbe, als mit einem Koffer auf dem Weg zur westlichen Grenze…


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Art der Quelle: Social Media

Autor: Oleksiy Pavlyuk
Veröffentlichung / Entstehung: 23.11.2025.
Originalsprache: uk
Plattform / Quelle: Facebook
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Deutsche Übersetzung von Viktoriya Limbach,
veröffentlicht auf

uebersetzungenzuukraine.data.blog
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