Portnikov sagte, unter welcher Bedingung man den russisch-ukrainischen Krieg beenden könnte. 05.09.2025.

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Weitaus wichtiger bei dem Treffen der europäischen Führer mit Präsident Zelensky waren die Erklärungen des britischen Premierministers Keir Starmer. Er sagte, dass die Teilnehmer dieser Koalition die Lieferung von Langstreckenraketen an die Ukraine diskutieren. Ich halte Bundeskanzler Merz für realistischer als Emmanuel Macron. Er spricht davon, dass über keine deutschen Truppen auf dem Territorium der Ukraine diskutiert wird. Das ist richtig, denn es gibt keine Truppen und es wird sie in absehbarer Zeit auch nicht geben. Aber über Langstreckenraketen sollte man reden. Die Europäer müssen der Ukraine helfen, sie herzustellen und Kyiv die Möglichkeit geben, sie zu erhalten. Und das Wichtigste – der Ukraine das Recht einräumen, mit diesen Raketen russisches Territorium zu beschießen.

Wenn es irgendeine Hoffnung gibt, dass dieser Krieg in den 20er oder 30er Jahren des 21. Jahrhunderts endet, dann nur unter der Bedingung, dass es der Ukraine gelingt, das Energie- und Kriegspotenzial der Russischen Föderation zu zerstören. Derzeit sprechen wir über ein Drittel der russischen Raffinerien, die außer Betrieb gesetzt wurden, aber wir brauchen es so, dass 75 % des Ölverarbeitungskomplexes der Russischen Föderation in Trümmern liegen. Zudem müssen von diesen 75 % mehr als 50 % irreparabel zerstört sein. Dafür braucht es systematische Angriffe mit ukrainischen und westlichen Raketen auf die Ölraffinerien Russlands. Ebenso sind Schläge gegen militärische Objekte der Russischen Föderation erforderlich, einschließlich jener, die sich unter der Erde befinden. Nur unter solchen Bedingungen können wir hoffen, dass in den kommenden Jahren der Präsident der Russischen Föderation über ein Ende des Krieges nachdenkt – natürlich vorausgesetzt, dass China und Nordkorea keine Waffen für Russland produzieren. Bislang denkt in Moskau überhaupt niemand in diese Richtung.

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