Oh, Ukrainechen, deine bittere Stunde ist gekommen,
Die Kosaken, die glorreichen jungen Männer, sind umgekommen, oh, mein Blut.
Wo seid ihr Doroschenky, wo seid ihr, Chmelnyzky, und ihr, Iwany?
Tapfere Hunderterführer, kühne Zehnerführer und ihre Hetmanen?
Irgendwo in den wilden Feldern, irgendwo in den unmenschlichen Tod, seid ihr vom Feind getrieben worden,
Und ihr habt unser bitteres Unglück nicht gekannt.
Einst jagte der Kosak dem wilden Tatarenvolk Angst ein,
Ach, jetzt hat der Krim-Saidak das tapfere Volk in Angst versetzt.
So wurden wir eingeschüchtert, so wurden wir von allen Seiten umkreist,
dass auf unser Kosakenblut Raben warten.
Gütige Brüder, junge Männer sterben in Blut,
Manche ohne Kopf, manche ohne Schulter, manche ohne Arm, sie liegen im Sand.
Das Blut fließt in Strömen, die von den Leichen auf den verwüsteten Feldern kommt,
Auf dem Hetmans Haupt liegen schwer die Fesseln der Sklaverei.
Für die Glocken Krähen krächzen die Elstern,
Für den Küster, für den eigenen Priester heulen Wölfe.
Kein Sarg, keine Grube, traurig mitten den Vögeln,
Armes Köpfchen, blutiges Schicksal, was wird aus uns?
Wie viele unseren eigenen gefangenen kleinen Kinder sind jetzt verdorben,
Sie sind zu Feinden geworden, aus denen wuchsen mutige Tataren heran.
Nicht nur ein Enkel hat eigenen Großvater getötet,
nicht nur ein Nachbar hat einen Nachbarn getötet,
Der Bruder wandte sich gegen den Bruder, der Vater wandte das Schwert gegen das Kind.
Wer immer es weiß, soll bitterlich daran denken, was die Tataren getan haben,
In der schwersten Stunde haben die das ganze ukrainische Volk unglücklich gemacht.
Oh, Ukrainechen, deine bittere Stunde ist jetzt gekommen,
Die Kosaken, glorreiche junge Männer, sind umgekommen, oh, mein Blut.
Ах, Україненько
Ах, Україненько, бідна годиненько тепер твоя,
Згинули козаки, славніі юнаки, ах, кров моя.
Где ж ви, Дорошенки, где ж ви, Хмельниченки, і ви, Івани?
Смілиє сотники, битни десятники і ви, гетьмани?
Гдесь в поля дикії, гдесь вас в нелюдськії смертухна загнала,
А вісти нашого нещастя гіркому вам не дала.
Колись татарському народу дикому страх бив козак,
Ах, тепер страх нови мужньому людові кримський сайдак.
Так нас опасали , так нас оступали зо всіх сторон,
Що только нашої крові запорожскої сам ждет ворон.
Браття хорошиє, молойці гожиє во крові лежать,
Без голови тиі, без плеча другиє пісок зоблять.
Кров ллється ріками, услані трупами в побитих полях,
На гетьманов голови вложила окови тяжка неволя.
За провод, за дзвони — сороки, ворони смутно крячуть,
За дяка гласного, за попа власного вовки виють.
Ні труни, ні ями, погреб межи птаствами смутен маєм,
Бідна головенько, кровная доленько, чим ся стаєм?
Як много поганьцов із наших же браньцов, дєток малих,
З них неприятельов, з них тепер татаров видим смялих.
Не один внук дєда, не один сусєд сусєда забив,
Власни брат на брата, батько на дитята меч наострив.
Нехай хто знає, горко думає, што татар зробив,
В тяжку годиненьку всю Україненьку з людей злупив.
Ах, Україненько, бідна годиненько тепер твоя,
Згинули козаки, славниі юнаки, ах, кров моя.