
„Es gibt keinen Gott“, sagt ein Mann bei der Beichte.
Die Erinnerung in Worte zu fassen ist nicht das Leichte.
Ein ganzes Meer von Worten, er ertrinkt wie ein sinkendes Boot.
„Es gibt keinen Gott. Es gibt einfach keinen Gott“
Er trägt Camouflage, Armeestiefel sind abgetragen,
Er spricht über ein Herz, er spricht über eine Frau.
Seine Stimme ist leise, mit befehlsgewohntem Anflug.
Er sagt: „Ihr Herz glich einem Buch,
So einem, Vater, wie in deinen Händen rührt
Nur statt Kreuz auf dem Cover die Sonnenblume blüht.
Wie eine Sonnenblume war sie – außen grell, innen die Samen tragend.
Alles in ihr sprach von der Möglichkeit der Gnade,
Über die Realität der Liebe, über die Notwendigkeit der Hoffnung,
Über das, was nicht mehr gibt, oder ist jetzt unmöglich.“
Der Priester pflegt sonst zu sagen: „Über allem ist Gottes Wille.“
Das will er jetzt nicht bringen und hört weiter zu in Stille.
Er schweigt sehr lange und seufzt, erwidert mit keinem Wort.
„Es gibt keinen Gott“, wiederholt der Mann. „Es gibt einfach keinen Gott“
Dann sagt er: „Sie haben sie so lange getötet, so schrecklich gequält vor dem Umbringen.
Wie steht es noch mal im Buch: den Kelch bis zum Ende trinken?
Sie trank, Vater, der Becher war bis zum Rande voll.
Womit hat sie Leid verdient, eine Frau so wundervoll?
Ich habe ihren Körper gesehen, ihre Augen wie Rauch trübe.“
Der Priester sagt: „Die Wege des Herrn sind unergründlich“
Der Mann fragt: „Vater, was steht in deinem Buch über Kriege?
Dieser Krieg hat mich schrecklich frei gemacht, wenn ich richtig liege,
Es gibt keinen Gott, Vater, und das ist die Wurzel der Freiheit.
Wenn du an ihn glaubst, dass er barmherzig ist und weißbärtig,
Schenk ihm meine Buße, die werde ich ihm vermachen,
Und gebe es an ihn weiter – ich werde keine Gefangenen machen“
Er geht fort, schwere Schritte, Blutgerinnsel da, wo einst sein Herz gewesen.
Der Priester schaut ins Buch. Leere Seiten, kein Text zum Lesen.
«Бога немає», — каже цей чоловік на сповіді
Старається вкласти в слова свої спогади,
Слів ціле море, він тоне у цьому морі без краю
«Бога немає, — повторює він. — Бога немає»
Чоловік у камуфляжі, у забрьоханих берцях
Він говорить про жінку, і він говорить про серце
Голос його тихий, але чути військовий вишкіл
Каже: «Серце її було схоже на книжку
На цю саму, отче, що ви держите у долонях
На обкладинці хрест, вона б замінила його на сонях.
Вона й була, наче сонях — зверху яскрава, всередині чорне насіння
Все в ній говорило про можливість спасіння
Про реальність любові, про необхідність надії
Про усе, що уже не існує, чи принаймні не діє»
Священник звик говорити: «На все воля божа»
Зараз він відчуває, що так казати не можна
Він довго мовчить, а потім зітхає
«Бога немає, — повторює чоловік. — Бога немає»
Далі він каже: «Її убивали довго, її убивали страшно
Як там написано в книжці — випить до дна ту чашу?
Вона випила, отче, чашу, повну по самі вінця
Чому так багато страждання дісталось одній жінці?
Я бачив її тіло, отче, я бачив її очі, затягнуті сизим димом»
Священник говорить: «Шляхи господні несповідимі»
Чоловік питає: «Отче, що кажуть у вашій книжці про війни?
Ця війна зробила мене жахаюче вільним
Бога немає, отче, і це першопричина свободи
Якщо ви вірите в нього —милосердного, білобородого
Передайте йому каяття, перекажіть, що від мене
Передайте також — я більше не братиму полонених»
Чоловік іде.
Кроки його важкі, замість серця — кривавий згусток.
Священник дивиться в книжку. Всередині пусто